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Maximale Druckdauer Tintenstr.dr. pro Tag?

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von
Hallo, Ihr Klugen und Wissenden,

Ich drucke teilweise meine Bücher selber zu Hause aus (verwende Nachfülltinte im Literbereich), aber irgendwie zerlegst mir immer wie Druckköpfe meiner Canondrucker. (MG 5350 / 5150 / ip 4950 / ip 6550)

Kann das daran liegen, dass die teilweise bis zu 5 STunden am Stück drucken?

Was wäre denn die maximale Zeit am Stück, die meine Druckknechte arbeiten sollen / dürfen, damit der Druckkopf hält?

Wenn mein Verschleiß an der mangelnden Kühlung liegt:

Ich wäre bereit, die Verkleidung zu entfernen und irgendwie am Druckkopf zwei Ventilatoren zu befestigen, die dann den Druckkopf luftkühlen und weil Drucker sozusagen "nackt" ist auch nirgendwo anstoßen.

(Ich weiß, dass ein Laserdrucker mit Duplexfunktion mein Problem auch lösen würde, aber der kann die Pergament-Hintergrundstruktur nicht drucken - eine Lösung wäre natürlich, die Tintendrucker die Hintergrundstruktur drucken zu lassen und dann der Laser Duplext den Text drauf....)

Vielen Dank fürs Lesen, Eindenken und Antworten...

Herzliche Grüße

Elmar
von
Hallo,

Die Frage ist vor allem auch, ob die Mechanik irgendwann nicht mehr mitmacht, oder ob der Druckkopf selbst "abraucht".

Canon arbeitet mit thermischen Druckköpfen, sodass man sich vorstellen kann, dass eine permanente Dauerbelastung hier zu Schäden führen kann. Ich kann mir jedoch kaum vorstellen, dass hier eine Kühlung von außen möglich ist.

Alternative wäre u.U. Druckköpfe mit Piezo-Druckkopf, wie ihn Brother oder Epson durchweg einsetzen.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
also die Mechanik läuft einwandfrei.

Ich habe nie daran gedacht, dass die Druckköpfe abrauchen könnten, ich hab teilweise 3.000 Seiten pro Monat gedruckt mit sehr viel Gelbanteil (s. Anlage)

Und dann konnte er irgendwann mal nicht mehr Gelb drucken.

Es kann natürlich auch an der Nachfülltinte liege - bisher habe ich immer die hier verwendet:

www.patronenhandel.de/...

Hat sonst noch jemand eine Idee, wieviel ich pro Tag / wie lange ich pro Tag am STück maximal drucken sollte?

Vielen Dank!

liebe Grüße Elmar
von
Mein Tipp
nimm Drucker die mit Piezo Technik Drucke (Epson zB) da wird die Tinte nicht erhitzt um die auf das Papier zu bringen.
Gerade die Epson Workforce Serie Epson Workforce Pro WP-4025 DW arbeitet mit riesigen Patronen und integrietem Schlauchsystem wo schon der Druck mit Originaltinte recht günstig ist. Zudem kannst du easy auf Refillpatronen umsteigen. Der WP hat bis zu 20.000 Impressionen pro Monat...

Soviel Seitenvolumen würde ich ja "nie" mit konventionellen A4 Strahler bewältigen wollen, bzw nicht mehr hab ich auch mal gemacht.

Sonst geht auch ein B310N mit laut Hersteller bis zu 10.000 impressionen pro Monat. Da gibt es auch super refilllösungen.

Alle obigen Drucker die ich erwähnt habe drucken auschließlich mit Pigmenttinte, natürlich ist es beim Refill dir überlassen ob du dann auch auf pigmenttinte setzten möchtest.

Wenn Du sagt nativ, nein ich brauche keine pigmentlösung, könnte man noch div. Epson Geräte dazu stellen die
von
Achja ich drucke selbst Schulungsmaterialen wie Seminarunterlagen, Statusberichte und Anleitungen zu Hause auf meine Epson WF-4545 mit RefillTinte von octopus office.

Seit Januar ist der Drucker in Betrieb und rund 14.000 Seiten runter
von
Mal eine andere Frage, wenn du so viel Wolken/Marmormuster druckst (vollflächig A4?), warum nimmst du nicht gleich passendes Papier?

Ansonsten sind für deine Mengen die von dir o.g. Drucker zu klein, das sind Heimgeräte für ein paar hundert Seiten.

Schau dir mal den HP 8100 (Drucker) bzw. 8600 (Multifunkion) an, die sind für solche Mengen ausgelegt und drucken mit Original-Tinte schon sehr günstig. Wenn S/W ausreicht, gibt es auch von Epson zwei reine S/W-Tintenstrahler: Technische Daten

Leider schreibst du sonst nicht viel zu deinem sonstigen Druckverhalten, aber ich würde einen Umstieg auf einen S/W-Laser mit passendem Wolken/Marmorpapier auch in Betracht ziehen.
von
es sollte schon bekannt sein, daß Canon Druckköpfe ein Verschleißteil sind, mit einer begrenzten Haltbarkeit. Die kann man weniger an einer Seitenzahl festmachen, sondern wieiviel Tinte pro Düse transportiert wird - Ink Shots. Beim Bubble Druckprinzip werden die Tintentropfen durch Verdampfung einer kleinen Tintenmenge erzeugt, durch Verdrängung durch ein Gasbläschen, und um diese Bubbles zu erzeugen, befindet sich ein elektrisches Widerstandselement in jedem Düsenkanal, bei den feinen Tröpfchen und Düsen ist es vorstellbar, daß diese Widerstandsschicht schon sehr klein und dünn sein muss, die ist metallisch genauso wie bei einem Metallschichtwiderstand, und weil diese Schicht dauernd mit der Tinte in Berührung kommt, findet ein langsamer elektrolytischer Abbau statt, ein Vorgang, den es auch an vielen anderen Stellen gibt, Korrosion bei einem Schiff, in der Heizung etc , aber da kann man etwas dagegen tun, z.B. eine Opferelektrode, nur das geht in einem Druckkopf nicht, daher ist nach x inkshots Ende, und dann hilft auch kein Reinigen mehr. Der Druckkopf ist mit einem Sensor gegen Überhitzung geschützt, Kühlung wird da nichts bringen. Tinte kann die Vorgänge verkürzen, aber das Einstellen des richtigen ph-Wertes macht jeder ernsthafte Tintenproduzent mit Zusätzen. (Fremd)Tinten können sicher auch andere Störungen, Verstopfungen, Eindickungen hervorrufen, das sind aber Effekte, die sich leicht wegreinigen lassen.
Auch HP Druckköpfe haben eine begrenzte Lebensdauer, die ist nur um einiges höher, weil die Tröpfchengröße größer ist, die Tintenkanäle weiter, da können diese Widerstandsfelder um einiges robuster sein, aber auch HP Thermodruckköpfe sind Verschleißteile und leicht zu wechseln, die werden gar nicht erst 'Permantendruckkopf' genannt, und HP Druckköpfe werden direkt wie Tinte als Verbrauchsteil verkauft, anders als bei Canon. Piezodruckköpfe haben dies Problem nicht, halten zwar auch nicht ewig, aber um ein vielfaches länger als Thermodruckköpfe . Auch in Piezokristallen gibt es bei starker Nutzung Ermüdungserscheinungen, z.B. Wanderung von Fehlstellen, die recht plötzlich zum Ende einzelner Düsen führt. Deshalb werden die Inkshots bei einigen Modellen in den internen Statusinformationen geführt, bei Brother, bei Epson Großformatdruckern .
Wenn man viel und dauernd Volumen drucken will, ist ein Laser sicher eine Alternative, bie Tintenstrahlern ist dann auch die Papiertransportmechanik gefordert, aber sicher und ausdauernder geht das mit Geräten, die besser dafür eingerichtet sind wie z.B. die genannten Epson Workforce Modelle. Dann sollte z.B. der Zugang zum Resttintenschwamm einfacher sein als bei Home Geräten. Also ich würde schon einen Gerätewechsel anraten, weg von Canon in diesem Fall.
von
Danke für die Antworten, kann mich erst abends darum kümmern.
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