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Lesertest: Samsung ML-2250: Glatter Einzelgänger

Einem glücklichen Zufall habe ich es zu verdanken, dass ich diesen Drucker heute auspacken durfte. Da mir die Bingo-Fee von DC so etwas Gutes widerfahren ließ, möchte ich auch etwas zurückgeben. Hier mein Test für Euch:


Der erste Eindruck

Im Lieferumfang befinden sich eine volle Tonerkartusche (was eher selten ist), eine Schnellanleitung, die Installations-CD und das Netzkabel. Leider hat der Hersteller auf eine gedruckte Bedienungsanleitung verzichtet. Der Drucker wird wie mitlerweile üblich, ohne USB Kabel geliefert, worauf auf der Verpackung jedoch deutlich hingewiesen wird. Die Installation der mitgelieferten Software verläuft problemlos. Auf den samsungeigenen Statusmonitor kann meines Erachtens getrost verzichtet werden da er keinerlei Mehrwert an Informationen bietet. Optisch auffallend ist zum Einen seine glatte Oberfläche, zum Anderen sein ausladendes Hinterteil, dass ihm die Schreibtischtauglickeit versagt.


Allgemeines

Der Drucker ist nach dem Einschalten nach etwa 40 Sekunden Aufwärmen bereit zum Drucken. Das Lüftergeräusch ist durchschnittlich laut. Nach etwa 3 Minuten geht der Drucker in den Stand-By-Modus und der Lüfter schaltet ab. Ab diesem Zeitpunkt ist vom Drucker nichts mehr zu hören. Der ML-2250 benötigt eine Stellfläche von ca. 35 x 45 cm, wenn alle Klappen geschlossen sind. Von Samsung wird eine Fläche von 103 x 56 cm empfohlen, um ohne Probleme das Papierfach ausziehen und den geraden Papierweg nutzen zu können. Das Design ist unauffällig schlicht. Ein Display ist nicht vorhanden. Die Bedienung direkt am Drucker ist ohne Handbuch leider nicht möglich, da der Funktionsaufruf lediglich über eine Taste erfolgt. Dieser Funktionsaufruf beschränkt sich auf wenige Optionen, wie zum Beispiel den Tonersparmodus, den Druck der Statusseite, Testdruck. Eine vernünftige Konfiguration ist deshalb nur über den Treiber möglich.


Anschlußmöglichkeiten

Der ML-2250 verfügt in der Basisvariante lediglich über die Stromversorgung, eine USB 2.0 und eine Parallelschnittstelle. Alle Schnittstellen sind einfach zugänglich. Die Anschlüsse benötigen leider zusätzlichen Stellplatz, der selbst große Schreibtische überfordern dürfte. Ein Netzwerk-Anschluß, sowie W-Lan sind optional erhältlich, oder aber in den Varianten ML-2251N, bzw. 2252W bereits integrert. Da der Samsung ML-2250 nicht von Haus aus netzwerktauglich ist, ist er für Arbeitsgruppen nur bedingt geeignet.

Geschwindigkeit

Bei meinem ersten Test (Bedienungsanleitung fast 200 Seiten, 4Pages/Seite) erreichte der Drucker eine Geschwindigkeit von 18,66 Seiten pro Minute. Der Hersteller gibt eine Geschwindigkeit von bis zu 22 Seiten/Minute an. In einem weiterführenden Test, beim Druck des DC-Briefes, erreichte er im Kopiermodus eine Geschwindigkeit von gerade einmal 16,3 Seiten/Minute. Die DC-Grafik benötigte vom Absenden des Druckauftrages bis zum Abschluß des Druckes ca. 38 Sekunden, betrachtet man den Druckvorgang alleine, so dauerte dieser 16 Sekunden.

Druckqualität

Beim Druck der DC-Grafik stellte sich heraus, dass der ML-2250 erhebliche Streifen in größeren grauen Fläche produziert. Dies bestätigt der Ausdruck der Fotos. (Dies nur der Vollständigkeit halber, denn Fotos druckt man sowieso nicht mit einem SW-Laser.) In kleineren grauen Bereichen fällt dies jedoch kaum auf. Zudem ist im Strahlenkranz ein sehr deutlicher Moiré-Effekt zu erkennen. Feine Linien vermag der Drucker kaum zu trennen.


Textdruck

Die Qualität des Textdruckes hingegen läßt kaum Wünsche offen. Die Grenzen setzt bei dem Bild nur mein uralter Scanner. Bis Schriftgröße 3 ist alles deutlich zu lesen. Beim Test 'gelber Text auf schwarzem Grund' hingegen ist das Limit relativ schnell erreicht. Bis Schriftgröße 4 ist der Ausdruck noch in Ordnung. Bei kleineren Buchstaben ist jedoch so gut wie gar nichts mehr zu erkennen.

Druckkosten

Bei der Ermittlung der Druckkosten kann ich nicht aus Erfahrung sprechen, sondern lediglich ein Rechenbeispiel auf Basis der Herstellerangaben anführen. Der Toner hat eine Reichweite von 5.000 Seiten bei 5% Deckung. Der Preis liegt bei ca. 85€. Rein rechnerisch ergibt sich somit ein Seitenpreis von 1,7 Cent. Dieser Preis ist meines Erachtens für einen SW-Laser zu hoch. Der Tonerwechsel gestaltet sich einfach und sauber. Die Bildtrommel ist bereits in der Tonerkartusche integriert, so dass kaum weiteren Kosten entstehen. Die Übertragungswalze und die Fixiereinheit halten laut Hersteller 60.000 bzw. 80.000 Seiten.

Fazit

Pro:

  • günstiger Anschaffungspreis
  • sehr gutes Schriftbild
  • durch PS auch unter Linux lauffähig
  • für diese Preisklasse schnell

Contra:

  • hoher Seitenpreis
  • starke Streifenbildung in größeren Grauflächen
  • große Stellfläche, somit hoher Platzbedarf

Der Samsung ML-2250 ist ein schöner, einfach zu bedienender SW-Laser. Für Arbeitsgruppen, bzw. höhere Druckaufkommen ist er jedoch auf Grund des hohen Seitenpreises meines Erachtens nicht zu empfehlen. Für den Heimgebrauch hingegen ist es ein sehr gutes Gerät.

15.05.05 19:34 (letzte Änderung)
Technische Daten

51 Wertungen

 
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