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Druckertest S/W-Lasermultifunktionsgerät Pantum M6500W Pro: Druckqualität

von Hans-Jürgen Kühl, Martin Neumann

Die Textdruckqualität


Zur Überprüfung der Textdruckqualität schickt das Labor ein zehnseitiges Testdokument zum Multifunktionsgerät, das ein Firmenlogo, eine kleine Tabelle und ein Diagramm enthält. Diesen Brief gibt Druckerchannel in drei unterschiedlichen Modi aus:

  • im Schnelldruck (niedrigste Auflösung / Tonersparmodus / S/W-Druck): Wer nur Konzeptausdrucke braucht oder nur E-Mails druckt, der sollte den "Tonersparmodus" nutzen. Damit lässt sich eine Menge Geld sparen, da der Drucker weniger Toner beim Ausdruck benötigt. Der Text sollte jedoch gut lesbar bleiben.
  • im Normalmodus (keine Veränderung im Treiber): Bei diesen Ausdrucken hat Druckerchannel keine Veränderungen im Treiber vorgenommen.
  • höchster Qualität (höchste Auflösung): Druckerchannel stellt im Treiber die höchstmögliche Auflösung ein, um die beste Druckqualität zu erhalten.

Vergleich Schnelldruck

Schnelldruck im Wortsinn kann der Pantum nicht. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus dem Tonersparverfahren und dem Herabsetzen der Druckauflösung auf 600 dpi. Der Tonersparmodus ist versteckt unter den Layout/Effekt-Optionen zu finden. Von "Tonersparmodus" aber keine Spur - der Pantum trägt genauso viel Toner auf wie im Normaldruck.

Vergleich Normaldruck

Die Texte im Normaldruck-Modus zeigen ein recht scharfes Schriftbild. Diese Qualitätseinstellung ist für alle offiziellen Schriftstücke erste Wahl.

Vergleich höchste Qualität

Im Vergleich zum Normaldruck ist bis auf etwas feinere Konturen der einzelnen Schriftzeichen kaum ein Unterschied zu sehen.


Vergleich der Textdruckqualität bei normalem Betrachtungsabstand

Die vom M6500W produzierten Texte besitzen bei allen Qualitätseinstellungen ordentliche Konturen und sind in normalem Betrachtungsabstand sehr gut lesbar. Der Ricoh-Konkurrent spart im Draft-Modus deutlich mehr Toner - erkennbar an den Löchern. Das schafft der Pantum nicht. Bei ihm ist zwischen den drei Druckmodi kaum ein Unterschied zu erkennen, während der Ricoh SP 213SFNw im höchstqualitativen Druckmodus etwas schärfere Konturen zeichnet.

Grafikdruckqualität


Der Pantum M6500W Pro muss eine A4-große Vektorgrafik drucken. Auf der Seite befinden sich verschiedene Grafikelemente, an denen sich die Grafikdruckqualität der Maschine besonders gut beurteilen lässt.

Die Datei (siehe Bild rechts) steht im Artikel DC-Testdokumente zum Download bereit.

Die Grafik gibt Druckerchannel auf normalem Kopierpapier aus. Druckerchannel stellt im Treiber eine hohe Ausgabequalität ein.

Klicken Sie die unten stehenden Bilder an, um die Bildergalerie zu öffnen und die Qualitäten zu vergleichen.

Der Strahlenkranz

Im Druckerchannel-Strahlenkranz laufen Linien in verschiedenen Graustufen zu einem Mittelpunkt zusammen. An diesem Testbild lässt sich erkennen, ab wann der Drucker die Linien nicht mehr einzeln drucken kann und die Linien ineinander verlaufen.

Die Linien, die der Pantum M6500W Pro druckt, sind so schlecht dargestellt, dass sie kaum noch als solche erkennbar sind. Selbst die Skala unter dem Strahlenkranz ist nicht mehr lesbar - das kann der Ricoh deutlich besser.

Grauflächen

Beide MFPs haben hier ihre Probleme. Der Pantum druckt allerdings noch etwas gröber: Teils klaffen große Löcher, selbst im Text.

Winzige Schrift

Um zu überprüfen, wie gut die Drucker mit sehr kleinen Schriftgraden umgehen können, scannt Druckerchannel aus der Testvorlage das Wort "Druckerchannel" ein, das die Geräte in einer 2 Punkt großen Schrift gedruckt haben. An diesen Scans lässt sich gut erkennen, ob die Drucker winzige Schrift noch gut lesbar darstellen können.

Der Text ist so klein, dass er ohne Mikroskop kaum zu sehen ist. Leider schafft der Pantum es auch hier kaum, das Bild richtig darzustellen. Nur mit viel Phantasie errät man das Wort "Druckerchannel". Auch das Konkurrenzgerät hat mit der sehr kleinen Schrift Probleme.

Die Fotodruckqualität

Mit S/W-Laserdruckern kann man auch Fotos drucken. Auch im Monochromdruck hinterlassen Fotos und Grafiken einen guten Eindruck auf dem Papier.

Um die Qualität beim Fotodruck zu beurteilen, schickt unser Labor ein A4-großes Foto im TIF-Format zum Pantum M6500W Pro. Eine JPG-Version dieses Fotos erhalten Sie in unserem Download-Bereich.

Zur Beurteilung der Qualität (Graustuen, Kontrast, Schärfe, Rasterung) hat Druckerchannel verschiedene Bereiche aus den beiden Testfotos per Scanner und Mikroskop digitalisiert.

Aus dem Foto dc_fotoyield.tif zeigt Druckerchannel den Papagei und das kleine Auge aus der Bildmitte. Aus dem Fuji-Testbild scannt das Labor die beiden Damen.

Der Papagei

Am Bild des Papageien lässt sich gut erkennen, wie ein Drucker Grauabstufungen darstellt und wie kontrastreich diese sind. Pantums Multifunktionsdrucker druckt etwas zu hell und recht grob - die Rasterpunkte sind deutlich sichtbar. Dadurch geht viel Bilddetail verloren. Im Auch der Ricoh rastert zu grob und gibt das Foto zu dunkel aus.

Wie grob der Drucker die einzelnen Rasterpunkte platziert, sieht man am stark vergrößerten Auge des Vogels.

Detailtreue und Hauttöne

Zur Beurteilung der Detailtreue, der Wiedergabe von Hauttönen und zur Ansicht der einzelnen Pixel zeigt Druckerchannel das kleine Auge in der Bildmitte des A4-großen Fotos (siehe Bild oben auf dieser Seite). Der Ausdruck des M6500W Pro zeigt wieder eine zu grobe Rasterung.

Es wird deutlich, dass der Pantum M6500W Pro für den Textdruck ausgelegt ist. Auch der Ricoh-Drucker hat Probleme mit der Darstellung von Bildern.

18.11.15 11:45 (letzte Änderung)
1China-Laser
2Druckkosten und Verbrauchsmaterialien
3Papierspezifikationen
4Display, Bedienung, Schnittstellen
5Druckertreiber und Webserver
6Drucktempo: Texte, Grafiken und Fotos
7Druckqualität
8Kopieren: Tempo und Qualität
9Scannen: Tempo und Qualität
Technische Daten & Testergebnisse

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