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Lesertest: Samsung ML-2010R: Einstiegslaser mit Beziehungsproblemen

Heute wollte ich euch einmal kurz von meinem altgedienten Samsung ML-2010R S/W-Laser berichten. Anlass dazu ist erstaunlicherweise mein Canon ip4000 Tintendrucker, der mittlerweile den zweiten (teuren) Druckkopf durch Austrocknen verschlissen hat und mir regelmäßig viel Kummer macht. Da lobe ich mir doch den alten Samsung ML2010R,der nach wie vor seinen Dienst tut, obwohl auch dieser schon immer die ein- oder andere Macke hatte.

Ich habe den Samsung ML2010R seit Februar 2008 bis heute (September 2015) im Einsatz - Und das ganze gleich zweimal, da sowohl Erst- als auch Zweitwohnsitz damit ausgestattet sind bzw. wurden :) Neupreis für eines dieser Geräte war im Jahr 2008 etwa 55 Euro samt eines 1000 Seiten Startertoners. - Ohne Frage: Kaufargument war der damals unschlagbare Preis (...und ein schlecht laufender HP Laserjet 1100, der mich in den Wahnsinn trieb). - Das bei diesem schmalen Preis für den Samsung-Drucker, die zuvor erwähnten 55 Euro, irgendwo ein Haken sein muss, ahnte ich schon und so kam es dann auch...


Positives

Die Druckgeschwindigkeit ist top, und die geringen Ausmaße des Gerätes sind ebenfalls als sehr positiv zu bewerten. Qualitativ gibt es an den Ausdrucken auch nichts zu meckern, auch mit mittlerweile eingebauten Nachbautoner tut er seinen Dienst. Zugegebenermaßen bin ich aber auch ein absoluter Wenigdrucker: Hier und da mal ein DHL oder Hermes-Paketaufkleber oder ein Brief an eine öffentliche Institution, das war es auch schon. Bei diesem Druckverhalten streichen die meisten Tintendrucker schnell die Segel, soll heißen deren Druckköpfe sind schnell ausgetrocknet. - Nicht so der ML2010R, der mich seit 2008 begleitet, mittlerweile mit 3500-Seiten Nachbautoner zum Preis von 13,90€ inkl. Versand. - Rein rechnerisch macht das einen Seitenpreis von 0,0039 €, sofern dieser die angegebene Seitenleistung auch erreicht. - Also nicht einmal ein halber Cent pro Seite !!!

Negatives

Doch auch der Samsung hat so seine Macken: Er leidet unter "Beziehungsproblemen", soll heißen er hat wirklich Schwierigkeiten beim beziehen des Papiers aus seinem eigenen Papierfach.

Ständig, ja wirklich ständig, kommt es zu "Papierstau" da der Drucker das Papier nicht aus Fach 1 einzieht. Soweit ich mich erinnere war der Papiereinzug aber auch schon damals, im Neuzustand, immer problematisch. Das ist zwar nicht schön, aber als Wenigdrucker kann ich mich selbst mit dieser Macke arangieren und helfe dem Drucker beim Papiereinzug eben ein bißchen nach: "Manual feeder" ;) - Ich denke ich werde den Drucker noch solange halten bis der Toner leer ist oder er die Segel streicht.

Fazit

Der ML2010R ist ein schneller, günstiger Laserdrucker, der aber wirklich Probleme mit dem Papiereinzug hat. - Von daher ist er auf keinen Fall für Massenausdrucke oder Choleriker geeignet, sondern eher für den leiderprobten Sparfuchs :)

19.09.15 17:50 (letzte Änderung)

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