Kyocera Laserdrucker ECOSYS P2235dw
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Lesertest: Brother HL-6180DW: Brother HL-6180DW

Seit über einem Monat habe ich den Brother HL-6180DW s/w Laserdrucker im Einsatz. Ausgelegt als Arbeitsgruppendrucker, ist das Gerät bei mir „nur“ als Einzelplatzdrucker im Einsatz (ca. 800 – 1.000 Seiten/Monat).


Zu haben ist das Gerät derzeit für weit unter 400 Euro.

Der HL-6180DW bietet für die Preisklasse die übliche Ausstattung: 500 Blatt Papierkassette, 50 Blatt manuelle Zufuhr, USB- LAN & WLAN-Schnittstelle, eine maximale Druckgeschwindigkeit von 40 Seiten pro Minute, Duplexdruck, hochvolumige Tonerkassetten, eine „echte“ Druckauflösung von 1200x1200 dpi und einen absolut ausreichenden Arbeitsspeicher von 128 MB. Toner und Trommel sind getrennt, können daher umweltschonend separat getauscht werden. Weiter bietet Brother eine Herstellergarantie von 3 Jahren an. Löblicherweise packt Brother dem Drucker im Auslieferungszustand einen Toner von satten 8.000 Seiten bei.

Druckqualität, Geschwindigkeit & Papierhandling

Der Textdruck ist tiefschwarz und randscharf, daher sehr gut! Fotos und großflächige Grafiken weisen vereinzelt leichte Streifen auf, welche ich aber nicht wirklich als störend empfinde.

Bedauerlicherweise verursacht eine der vier Papierführungsrollen an der Druckausgabe eine unschöne „Falte“ durch das komplette Blatt. Je nach verwendeter Papierqualität, ist diese aber nach einigen Tagen nicht mehr sichtbar.

Das Gerät druckt schnell. Die vom Hersteller genannten 40 Seiten pro Minute werden erreicht. Beim Ausgeben von Dokumenten in höchster Qualität, halbiert der Drucker allerdings die Geschwindigkeit. Auch beim aktivierbaren „Leisemodus“ wird die Druckgeschwindigkeit stark gedrosselt.

Überraschend „zierlich“ fällt die Papierablage aus. Diese fasst (man mag es bei einer maximalen Papieraufnahme von über 1.000 Blatt - mit optionaler Papierkassette- kaum glauben) nur 150 Seiten. Ein Sensor, welcher bei voller Ablage den Druckjob stoppt, existiert nicht. Gerade für einen Arbeitsgruppendrucker sind diese Punkte eigentlich ein „No-Go“.

Der Papiereinzug über die große Kassette arbeitet zuverlässig. Vereinzelt ist es vorgekommen, dass der Drucker das neu eingelegte Papier nicht einziehen wollte. Nachdem das Papier etwas „aufgelockert“ wurde, klappte es mit dem Einzug. Die manuelle Zufuhr verarbeitet schwierige Druckmedien wie Aufkleber und dickere Papiere ohne Probleme. Die seitlichen „Papierbegrenzer“ der manuellen Zufuhr rasten fest ein.


Bedienung, Verarbeitung & Lautstärke

Das Gerät verfügt über ein verständliches Bedienfeld samt Display. Das Display ist zwar Hintergrundbeleuchtet, aber leider nur einzeilig, was der Übersichtlichkeit doch arg schadet. Hier ist es ratsam, Druckereinstellungen über die IP-Adresse des Gerätes am PC-Browser vorzunehmen. Über diesen Weg lassen sich alle Einstellungen bequem durchführen und Information abrufen (um die Druckeinstellungen zu ändern ist der Login als Admin nötig). Merkwürdigerweise lässt sich weder über den Webzugriff, noch über den Treiber der aktuelle Tonerstand ermitteln. Hier ist man gezwungen, eine entsprechende Statusseite auszudrucken.


Das Gerät unterstützt den sogenannten „Sicherheitsdruck“, daher man vergibt beim Abschicken des Druckjobs unter den Druckeinstellungen einen vierstelligen Pin, den man dann direkt am Drucker eingeben muss. Erst dann beginnt das Gerät, das Dokument zu drucken. Allerdings ist das ganze ohne Nummernblock am Drucker und mit einem Minidisplay mehr als umständlich.

Auf den ersten Blick macht der HL-6180DW einen robusten Eindruck. Allerdings klappert das Plastik doch an einigen Stellen. So habe ich ständig beim Öffnen der manuellen Papierzufuhr das Gefühl, auch die vordere Zugangsklappe zu der Toner- und Trommeleinheit, welche auch im geschlossenen Zustand noch sehr viel Bewegungsfreiheit hat, mit zu öffnen.

Der HL-6180DW ist kein Leisetreter. Die Druckermechanik als auch der eingebaute Lüfter sorgen für eine intensive Geräuschkulisse während des Druckens. Brother gibt hier einen Wert von 59 dB an. Der „Leisemodus“ (54 dB) sorgt für eine langsam arbeitende Druckmechanik, was den Geräuschpegel verringert. Aber auch nach Beendigung eines Druckjobs, schweigt das Gerät standardmäßig erst nach 10 Minuten, da dann erst der Lüfter seine Arbeit einstellt. Die Nachlaufzeit lässt sich glücklicherweise über die zeitliche Einstellung des „Tiefschlafmodus“ steuern. Dafür dauert dann aber die Ausgabe der ersten Druckseite beim nächsten Druckjob länger. Der „Tiefschlafmodus“ kann im WLAN-Betrieb nicht aktiviert werden.


Verbrauchsmaterialen & Erweiterungen

Beim Tonernachkauf hat man die Qual der Wahl: Toner mit Füllmengen für 3.000 (TN-3330), 8.000 (TN-3360) und 12.000 Seiten (TN-3390) stehen zur Auswahl. Am kostengünstigsten fährt man natürlich, wenn man zum großen Toner für 12.000 Seiten greift. Dieser ist bereits für knapp 100 Euro erhältlich.

Die Bildtrommel muss theoretisch alle 30.000 Seiten getauscht werden. Diese hört auf die Bezeichnung DR-3300 und schlägt ebenfalls mit gut 100 Euro zu buche.

Über die Lebensdauer der beiden Verbrauchsmaterialen, sowie über die Teile, welche nicht vom Benutzer gewechselt werden sollten (Fixiereinheit, Lasereinheit, etc.) informiert der Drucker direkt über das Gerät (Statusseite) oder über den Webzugriff.

Wem der Papiervorrat von 550 Blatt nicht ausreicht, kann eine weitere Papierkassette für 500 Blatt nachkaufen (diese ist im Modell HL-6180DTW bereits enthalten).

Wer auch Dokumente von seinem Smartphone ausdrucken möchte, legt sich am besten die entsprechende App (Android und Apple) von Brother zu (iPrint & Scan). Die Druckfunktionen stehen nur dann zur Verfügung, wenn sich Drucker und Smartphone im selben WLAN-Netzwerk befinden. Druckeraufträge „unterwegs“ per Email absenden (ähnlich wie bei HP oder Epson) ist nicht möglich.

Mein Fazit

Trotz des einen oder anderen Kritikpunktes, hat sich der Brother HL-6180DW bis jetzt als zuverlässiges Gerät erwiesen, welcher die Hauptaufgabe eines s/w-Laserdruckers (guter Textdruck) voll erfüllt.

27.08.13 11:23 (letzte Änderung)

41 Wertungen

 
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