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Erläuterung zu den Modellnummern der HP-Drucker: HP-Drucker-Modellnummern entschlüsseln

HP-Drucker und -Multifunktionssysteme haben seit 2009 neben dem Druckernamen eine zusätzliche Bezeichnung. Aus der lassen sich ein paar interessante Details herauslesen.

Bei den Autoherstellern ist das schon seit Jahrzenten gang und gäbe. Der BMW-Mittelklassewagen heißt zum Beispiel 3er-Modell, egal, in welchem Jahr er hergestellt wurde. Zusätzlich geben die folgenden Zahlen, zum Beispiel 325i, Auskunft über den Hubraum. Eine interne E-Modellnummer (zum Beispiel E36) gibt Aufschluss über die Baureihe, also den Herstellungszeitraum.

HP hat sich gedacht, seine Druckernamen ebenfalls beizubehalten, egal, in welchem Jahr die Geräte hergestellt wurden. So soll das Multifunktionsgerät HP Photosmart Plus seinen Namen behalten können, auch wenn es Nachfolgegeräte gibt. Nur der Namenszusatz soll über Baujahr, verwendete Tintenpatronen und die Zusatzausstattung Auskunft geben. Beim HP Photosmart Plus sind das zum Beispiel die Namenszusätze B209a oder B210a. Aus diesen Zusätzen lässt sich folgendes herauslesen.

Der erste Buchstabe (zum Beispiel B210a) steht für die verwendeten Tintenpatronen. In der Liste unten auf dieser Seite haben wir alle Buchstaben und die dazugehörigen HP-Patronen aufgelistet.

Das zweite Zeichen aus dem Beispiel, B210aA sollte für die Produkteinordnung stehen. 1 für "gut", 2 für "besser", 3 für "am besten"... Während das bei den Photosmart-Druckern noch einigermaßen stimmt, ist es bei anderen Geräten nicht mehr verständlich. So hat der ganz simple Drucker Deskjet 3050 den Zusatz J610a. Aus dieser Zahl sollte man also lieber nichts herauslesen.

Die nächsten zwei Zahlen, B210a, stehen für das Erscheinungsjahr des Druckers - in diesem Beispiel also das Jahr 2010.

Der letzte Buchstabe, B210a, weist auf eine Ausstattungsvariante hin. Der HP Officejet 4500 beispielsweise hat die drei verschiedenen Ausstattungsvarianten:

Allerdings kann man aus dem Buchstaben nicht eine bestimmte Ausstattungsvariante herauslesen. Der HP Officejet 4500 G510a hat kein ADF, kein Wlan keinen Duplexer und zwei Kombipatronen. Dagegen hat der HP Officejet Pro 8500A A910a Adf, Wlan, einen Duplexer und Einzelpatronen. Der letzte Buchstabe ist also nur zur Unterscheidung eines Druckers mit verschiedenen Ausstattungsvarianten. Bei den Laserdruckern hat HP das übersichtlicher gelöst - da heißen die Geräte zum Beispiel "HP Color Laserjet CP2025DN" - am Anhängsel "DN" lässt sich Duplexer und Netzwerk ablesen.

HP bleibt sich nicht treu

Die Idee ist gut, den Druckernamen immer beizubehalten und die verschiedenen Modelle und Varianten per Namenszusatz zu kennzeichnen. HP hatte aber wohl doch Angst, dass man die alten von den neuen Namen nicht unterscheiden kann und die Namen geändert.

Beispiel: Der HP Officejet Pro 8500 aus dem Jahr 2009 heißt "HP Officejet Pro 8500 A909a". Am 2010-Modell hat HP ein "A" angehängt: "HP Officejet Pro 8500A A910a". Bleibt abzuwarten, wie das 2011er-Modell heißen wird - vielleicht 8500AA oder 8500B?

Die verwendeten Tintenpatronen

Aus dem ersten Buchstaben des Namenszusatzes kann man das Tintensystem erkennen.


A - zum Beispiel A910g



B - zum Beispiel B010a



C - zum Beispiel C310a



D - zum Beispiel D410a



E - zum Beispiel E710g



F = nicht vergeben



G - zum Beispiel G510a



H = nicht vergeben



I = nicht vergeben



J - zum Beispiel J610a



K = nicht vergeben



L - zum Beispiel L411a

16.01.15 11:32 (letzte Änderung)

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