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Lesertest EPSON Stylus C62: Als Einsteigergerät ok

von Legaspian

Hinweis: Für mindestens einen in diesem Artikel erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "Fotos für höchste Ansprüche" verfügbar.

Den Epson Stylus C 62 habe ich vor 2 Wochen im Mediamarkt für 79 Euro gekauft.

Vorgeschichte:

Ich habe nie einen eigenen Drucker besessen, aber natürlich schon mit diversen gearbeitet, auch z.B. mit total veralteten HP 500. Am Arbeitsplatz habe ich seit zwei Jahren einen S/W-Laser von Kyocera; dieser „Luxus“ hat sich mit Sicherheit negativ auf mein Urteil ausgewirkt.

Eines Tages erwischte mich das Phänomen „Spontankauf“ ausgerechnet mit einem Drucker im Supermarkt: Lexmark Z 34 für 50 Euro! Ich dachte mir, na ja, ich nehm’s erst mal und schau dann nach, was das Gerät so taugt und v.a., was die Patronen kosten, und bringe ihn ggf. zurück. Tja, angesichts der Patronenpreise habe ich das Teil nicht mal ausgepackt und prompt zurück gegeben.

Daraufhin habe ich Seiten von PC-Magazinen, Käuferberichte und auch den Druckerchannel durchforstet. Was ich suchte, war ein Low-Budget-Drucker, der auch in den Folgekosten günstig ist. Hauptsächlich für Texte, aber ab und zu auch mal ein Foto/ eine Grafik. Letztendlich ist es allerdings schwierig einzuschätzen, wie man ein Gerät nutzen wird, das man noch nie zur (privaten) Verfügung hatte.

Es kristallisierten sich schnell 3 Modelle heraus, die in Frage kamen. Die preisgünstigen Modelle von HP und Lexmark schieden wegen der hohen Tintenkosten aus (hier ist noch anzumerken, dass diese Hersteller auch die Patronen, die dem Produkt beigefügt sind, oft nur zur Hälfte füllen).

Es blieben: von Canon der i320 und s330 photo und der Epson Stylus C 62. Von den Testberichten (auch auf dieser Seite) her neigte ich eher zu den Canon-Modellen, jedoch rieten mir die Verkäufer (Saturn und Mediamarkt) zum Epson. Ich denke heute, hätte ich da schon einen Drucker besessen, um mir die Druckerchannel-Testberichte mitzunehmen und noch mal durchzulesen, hätte ich zu einem Canon gegriffen.

Den Ausschlag gab für mich, dass der Epson lt. Verkäufern wirtschaftlicher sei als beide Canon-Drucker (was ich jetzt in der Rückschau nicht ganz nachvollziehen kann), und dass der Canon i320 ein bisschen klapprig von der Verarbeitung her wirkte; das Ausziehdings für die Ausdrucke sieht z.B. aus, als könnte es jeden Moment abbrechen. Der Epson machte einen solideren Eindruck (schön ist er allerdings nicht), auch wenn er deutlich mehr Platz auf dem Schreibtisch wegnimmt. Auch das Canon-Extra „Photoshop Elements“ lockte mich nicht, da ich das Programm schon habe.

Erster Eindruck:

Die Installation lief problemlos, und ich druckte zunächst einige Textseiten aus. Das Ergebnis war in Ordnung (ohne meine laserverwöhnte Vergangenheit wäre ich wahrscheinlich begeistert), die Tinte war gleich wischfest.

Schockiert hat mich allerdings das Betriebsgeräusch, es ruft dunkle Erinnerungen an alte Nadeldrucker wach. Was ich zunächst auch als sehr störend empfand, ist, dass man durch das Kunststoffsichtfenster dem hektischen (positiv ausgedrückt, flotten) Druckkopf bei der Arbeit zusehen „muss“ (nein, einem Laien ist das im Laden nicht unbedingt klar). Daran habe ich mich aber schnell gewöhnt.

Daran, dass beim Druckvorgang der ganze Schreibtisch bebt, noch nicht.

Es gibt nur zwei Tintentanks, einen für Schwarz, einen für die Farben. Wenn eine der drei Mischfarben leer ist, muss man also die ganze Farbpatrone auswechseln. (Bei Canon sind die Farben einzeln austauschbar.)

Was beim Handling noch negativ auffällt: Manchmal zieht der Drucker ein oder zwei zusätzliche Seiten mit durch.

"Ich haben von Druckerchannel die Testseiten heruntergeladen und diese mal durch den Drucker gejagt." So der Satz in der Beispielkritik. Nun ja, "gejagt" ist beim C 62 etwas übertrieben, er ist beim Farbdruck sehr gemächtlich.

Der Ausdruck dauerte schätzungsweise 15 Minuten, aber die Qualität (auf Normalpapier) war sehr gut. Sogar ein Foto aus dem Web im jpg-Format sah ausgedruckt besser aus als erhofft.

Kosten

Zu den Druckkosten kann ich noch nicht viel sagen, weil ich den Drucker erst seit kurzem habe, aber ich frage mich schon, ob ist ein günstiger s/w-Laserdrucker für den Hausgebrauch doch nicht so verkehrt ist, wenn man zur Not auf Farb- und Fotodruck verzichten kann?

Nach ca. 500 Seiten ist die Schwarzpatrone leer, und ich musste nun feststellen, dass in meiner nicht eben kleinen Stadt zwei große Elektronikgeschäfte ausgerechnet für den C 62 keine Patronen vorrätig hatten – weder original noch kompatibel. Hoffentlich nur ein Zufall.

(Auffällig auch, dass an Fremdpatronen von beiden Läden nur Pelikan geführt werden – um an andere, besser getestete kompatible Patronen zu kommen, bleibt offenbar nur der Weg über die Online-Bestellung.)

Fazit:

Ich schreibe eine Kritik über diesen Drucker, um einen besseren Drucker zu gewinnen... Trotzdem, der C 62 ist kein schlechtes Gerät.

Beim Kauf konnte ich meine (zukünftigen) Bedürfnisse nicht gut genug abschätzen. Z.B. würde ich heute eher zu einem für reinen Textdruck optimierten Drucker greifen, wenn ich beim Epson c 62 sowieso auf einen Fotoausdruck bis zu 20 Minuten warten muss. Zumal ich auch wesentlich mehr (überwiegend Text) ausdrucke, als ich dachte.

Von den drei Modellen, die ich anfangs in der Auswahl hatte, würde ich heute den Canon i320 wählen, der übrigens 10 Euro billiger ist (jedenfalls bei Saturn). Natürlich kann ich z.B. über dessen Betriebsgeräusch nichts aussagen – die Konsumentenberichte reichen von „nervig laut“ bis „superleise“…

Allen, die auf *insgesamt* niedrige Druckkosten angewiesen sind, würde ich empfehlen, lieber beim Anschaffungspreis etwas mehr zu investieren.

01.01.70 01:00 (letzte Änderung)
Technische Daten

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