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Drucker druckt sporadisch nur schwach und sw

HP Color Laserjet CP3505DN▶ 12/08

Frage zum HP Color Laserjet CP3505DN

Drucker (Laser/LED) mit Drucker ohne Scanner, Farbe, 21,0 ipm, 1.200 dpi, PCL/PS, Ethernet (ohne Airprint), Duplexdruck, 2 Zuführungen (350 Blatt), kompatibel mit Q6470A, Q7581A, Q7582A, Q7583A, 2007er Modell(mehr Daten)
von
Hallo, habe den hp CP3505dn geschenkt bekommen. Manchmal druckt er wie beschrieben nur schwach bis normal sw. Nach einiger Zeit (habe noch keine Regelmäßigkeit feststellen können) druckt er wieder normal. Hat auch im Ereignisprotokoll oft den Fehler 54.0C.XX "Fehler bei der Halbtonkalibrierung". Manchmal auch 54.0F.XX "keine gültigen Werte für Farbsensor".
Was ich bis jetzt gemacht habe:
1. Fixiereinheit getauscht, da defekt (keine Heizung) funktioniert jetzt wieder
2. Die Sensoren (Farbsensoren?) am Transferband gereinigt.

Habe den Fehler schon mehrmals hier im Internet gelesen, aber bisher hatte noch keiner eine Lösung.
Achja, es sind NoName Farbkasetten mit ca. 4 Jahren Alter verbaut.
Möchte jetzt aber nicht auf Verdacht 4 Originale bestellen.

P.S. Hab grad nochmal probiert, Drucker aus und wieder einschalten hilft meist, das er wieder farbig druckt.

Grüße aus Thüringen
Pet 4711
Beitrag wurde am 06.02.26, 18:43 Uhr vom Autor geändert.
von
Das ist einer der Nachteile solcher Geschenke, gerade wenn aus Kostengründen Fremdtoner verwendet wurde. Toner ist leider nicht gleich Toner, und er durchläuft alle Einheiten im Bildgebungsprozess und kann dementsprechend u.U. alle einsauen und ggf. schrotten. Solange die Originaltoner so günstig gehandelt werden und noch gut funktionieren, solltest Du dabei bleiben.
Leider finde ich auch keine Angaben, in welchem Bericht bzw. report es für das ETB steht. Da wirst Du eventuell alle durchsehen müssen. Heutzutage steht es meist im Gerätestatus (Device Status) oder auf der Verbrauchsmaterialstatusseite (Supplies Status) gemäß [5], S. 15, pdf-S. 27 und [1], S. 43, pdf-S. 55. Auf der Usage Page kann man auch mal schauen. Aber damals stand es vielleicht anderswo drin, wenn es überhaupt schon gezählt wurde. Ich finde noch nicht einmal Angaben zur Lebensdauer des ETB in [1] oder den Technischen Daten: www.mischen-is-possible.de/... .pdf.
Dazu kann ich Dir vorliegend nichts Belastbares sagen, da es in [1] leider nicht detailliert beschrieben ist. Beteiligt sind hier wohl das HVPS-, LVPS- sowie das DC Controller Board an der Energieversorgung der Einheiten und dem Aufbau und der Steuerung der Vorspannungen.
Gott sei Dank. Damit kann Dir wenigstens nicht die Bude abfackeln – vorausgesetzt es sind noch die originalen Fixierwalzen drauf. Solange darauf äußerlich keine Beschädigungen zu erkennen sind, keine Bügelfalten oder Papierstaus am Fuser entstehen, das Gerät keine auffälligen Abkühlungspausen bei mehrseitigen Druckaufträgen einlegt und der Toner hält, kannst Du, was die Fixiereinheit angeht, dann wohl beruhigt sein.
von
Meine Empfehlung für einen Weiterbetrieb dieses alten Druckers: neues Transferband und neue HP Schwarz Toner-/Walzeneinheit (15€) und dann sehen, ob er für Dich qualitativ annehmbar druckt.
Die alten Verbrauchsmaterialien gibt es für ganz wenig Geld aus Lagerbeständen zu kaufen. Kompletter HP Tonersatz wäre natürlich auch nicht verkehrt, um den Farbglanz wieder zurück zu erhalten.
Allerdings sind schon rd. 73.000 Seiten, wer weis mit wie vielen Fremdtonern/-walzen, mit dem Gerät gedruckt worden und ein baldiger Totalausfall steht dann immer als mögliches Ereignis vor der Tür.

Die Farbkalibrierung erfolgt immer im Zusammenspiel mit dem Transferband und dieses sieht laut Fotos schon sehr mitgenommen aus (knittrig, rillig, unsauber).
von
Ich hatte das mal, dass die Farbtoner nicht korrekt nach vorne geschwenkt bzw. angedrückt werden. Weil der Magnet im sogenannten Developing separation (estrangement) drive assembly kleben bleibt. Der löst sich zwar wieder, bleibt aber immer wieder kleben. Deshalb sporadisch nur SW-Druck.
Die 54.xx Fehler vom Kalibrieren würden sich dann auch erklären, weil der Sensor Farbtoner erwartet auf dem Transferband, aber kein Farbtoner kommt. Weil die Farbtoner noch nach hinten abgeschwenkt sind.
Artikelnummer für das kleine Getriebe ist RM1-2687-000CN. Ist aber nicht wirklich schön einzubauen.

VG
Neo
von
Hallo @Gast_67343 und @ThomasK_7 ,

das sind sehr interessante Hinweise, die uns weiterhelfen könnten.

Die Aus-/Einbauanleitung der Developing Separation Drive Assembly (auch Developing Separation Estrangement Drive Assembly oder Developer Disengagement Drive Assembly genannt) findet sich in (1), S. 110-112, pdf-S. 122-124.

Ihr Aufbau ist in (1), S. 288-289, pdf-S. 300-301 erläutert.

ACHTUNG: Nach Ersetzen der Developing Separation Drive Assembly kann es laut (1), S. 187, pdf-S. 199 vorkommen, dass die Developing Separation Drive Assembly kalibriert werden muss. Leider konnte ich keine Hinweise geschweige denn eine Anleitung im SM (1) finden, wie man das macht oder ob es eine Funktion im Gerät gibt, die das automatisch leistet.
@Pet4711 : Kläre es also möglichst vor dem Ausbau mit HP ab, wie das ggf. gemacht werden muss oder an wen Du Dich dann ggf. wenden kannst, um es durchführen zu lassen!
Vielleicht hat @Gast_67343 diesbezüglich auch noch einen Tipp für Dich, sofern er es seinerzeit hat durchführen müssen.

Die Position der Developing separation-drive assembly im Gerät und die der Developing separation solenoids ist in (1), S. 245-246, pdf-S. 257-258 beschrieben, der Schaltplan (Wiring Diagram) auf S. 255, pdf-S. 267 zu finden, und die Teilenrn. auf S. 288-289, 319, 335 bzw. pdf-S. 300-301, 331, 345.

Im Zusammenhang damit stehen dürften das Developing separation estrangement Flag (RC1-6605-000CN) aus (1), S. 275 , 320, 327 bzw. pdf-S. 287, 332, 339 sowie das Developing separation solenoid (YMC) SL5014 and das Developing separation solenoid (Bk) SL5015 gemäß (1), S. 235, pdf-S. 247. Es sind die einzigen Solenoids, die in (1) hinsichtlich der Steuerung der Beteiligung/Nichtbeteiligung der Tonerwalzen (Developer roller engagement and disengagement control) erwähnt sind und für die Umschaltung zwischen Farbdruck und SW-Druck in Betracht kommen. Somit könnte es m.E. eine heiße Spur sein. In (1). S. 69, pdf-S. 81, Fig. 4-17 findet sich zudem die Bezeichnung Developing alienation solenoid – möglicherweise handelt es sich dabei um ein Synonym. Und ein Developing alienation cam, der wohl von dem Developing alienation solenoid (respektive dem jeweiligen Developing separation solenoid, für das er in der Zeichnung als Platzhalter stehen soll) betätigt wird.

Die Funktionstüchtigkeit dieser Solenoids bzw. Clutches kann getestet werden mittels des sog. "Alienation motor (also called the developing disengaging motor)"-Tests, der in (1), S. 235, pdf-S. 247 unter den sog. Komponententests im Abschnitt "Component test (special mode test)" beschrieben wird.

Und der Begriff Developing Alienation Sensor in (1). S. 69, pdf-S. 81, Fig. 4-17 könnte ein Synonym bzw. Platzhalter für den Developing estrangement sensor (YMC) SR712 und den Developing estrangement sensor (Bk) SR711 gemäß (1), S. 245-246, 288-289 bzw. pdf-S. 257-258, 300-301 sein, die man mit dem Manual Sensor Test aus (1), S. 234-235, pdf-S. 246-247 ebenfalls testen kann. (Sie werden auch Development Separation Sensoren genannt, siehe (1), S. 254, pdf-S. 266.)


Analog gibt es einen ETB contact/alienation test gemäß (1), S. 236, pdf-S. 248, der ETB motor und solenoid aktiviert. Und gemäß (1), S. 187, pdf-S. 199 gibt es ein Transfer-roller separation solenoid.

Außerdem scheint es noch ein weiteres "Developing separation solenoid (SL5011)" in (1), S. 246, pdf-S. 258 zu geben, das aber an einer deutlich tieferen Postion im Gerät liegt als SL5014 und SL5015. (Das ist merkwürdig. Heißt es so, weil es zum gleichen Zeitpunkt aktiviert wird wie SL5014 und SL5015 und dem gleichen Zweck an anderer Stelle dient? Oder ist das ein Druckfehler bzw. Irrtum der Autoren? Müsste es womöglich "ETB separation solenoid SL5011" oder "Transfer roller solenoid" heißen?)


Gemäß (1), S. 187, pdf-S. 199 kann in Verbindung mit der Developing Separation Drive Assembly der ERROR 59.C0 auftreten. Eine mögliche Ursache ist, dass der Steckverbinder J5008 am Fuser Motor defekt ist, nicht korrekt sitzt oder sich gelöst hat, vgl. (1), S. 290 , pdf-S. 302. Bitte überprüfen!
Eine andere Ursache ist, dass die Anschlüsse J403 des Developing separation solenoids (YMC) SL5014 und J405 des Developing separation solenoids (Bk) SL5015 und J213 der Fixiereinheit auf dem Driver PCB sich gelöst haben gemäß (1), S. 108, 187, 255 (Wiring Diagram), 288 bzw. pdf-S. 120, 199, 267 (Wiring Diagram), 300. Bitte überprüfen!
Eine weitere mögliche Ursache ist, dass sich das Kabel am Anschluss J1020 auf dem DC Controller PCB gelöst hat, das zum Developing/Memory Tag PCB führt, auf dem sich gemäß (1), S. 254, pdf-S. 266 die Developing Estrangement Sensoren SR711 und SR712 befinden. Bitte überprüfen!
Weitere mögliche Ursachen sind, dass die Main Drive Assy oder die Developing Separation Drive Assembly, falls sie zuvor ausgetauscht wurden, kalibriert werden müssen. ACHTUNG: Leider konnte ich keine Hinweise geschweige denn eine Anleitung im SM (1) finden, wie man das macht oder ob es eine Funktion im Gerät gibt, die das automatisch leistet (siehe oben). @Pet4711 : Kläre es also möglichst vor dem Ausbau mit HP ab, wie das ggf. gemacht werden muss oder an wen Du Dich dann ggf. wenden kannst, um es durchführen zu lassen!
@Gast_67343 : Welchen Magneten meinst Du? Meinst Du eines der Developing separation solenoids? Oder einen Magneten im Developer Roller bzw. den Developer Roller? Wie heißt er?
Konnte seinerzeit geklärt werden, was die Ursache dafür war, dass er plötzlich immer kleben blieb und vorher nicht? Normalerweise ist das ja nicht der Fall. Falls es keine magnetische Ursache war, sondern eine Verschmutzung: Warum konnte sie nicht beseitigt werden? Warum wurde die Separation Estrangement Drive Assembly ausgetauscht?

@Pet4711 : Mein Eindruck ist, dass die Ursache für das Entfallen des Farbdrucks und den schwächer werdenden SW-Druck durchaus von einem Defekt oder einer Funktionsbeeinträchtigung der Developing Separation Drive Assembly herrühren kann. Es könnte m.E. vielleicht sein, dass bei Deinem Drucker dieselben Ursachen vorliegen wie bei Gast_67343, weshalb sie nicht funktioniert. Das vermag ich momentan noch nicht zu beurteilen – auch, weil ich noch gar nicht vollständig verstanden habe, was damals genau bei Gast_67343 ursächlich war und weshalb die Developing Separation Drive Assembly ausgetauscht werden musste. (Daher ja meine vorangehenden Fragen an Gast_67343.)

Es könnte aber auch sein, dass es vorliegend bei Deinem Drucker andere Ursachen sind, weshalb es zu Funktionsbeeinträchtigungen der Developing Separation Drive Assembly kommt. Dann ist ihr Austausch vielleicht gar nicht zwingend erforderlich und wir haben mit dem Troubleshooting des ERROR 59.C0 aus (1), S. 187, pdf-S. 199 eine gute Vorgehensweise an der Hand, was man zuvor erstmal noch überprüfen könnte. Desgleichen mit den o.g. Tests der Developing separation solenoids und der Development Separation Sensoren. Solange unklar ist, wie man die Developing Separation Drive Assembly kalibrieren kann, sollte man diesen Überprüfungen den Vorrang vor ihrem Austausch einräumen, zumal Gast_67343 auch darauf hingewiesen hat, dass es "nicht wirklich schön" ist, sie auszutauschen. In der Austausch-Anleitung in (1), S. 112, pdf-S.124, Schritt 5, callout 7 wird ja u.a. auch darauf hingewiesen, dass man beim Ausbau sehr leicht Getriebeteile im Gerät verlieren kann, wenn man nicht aufpasst und keine Vorsichtsmaßnahmen dagegen ergreift: " The upper drive gear (callout 7) behind the developing separation-drive assembly is not captive. Be careful not to lose the gear.".
Beitrag wurde am 12.02.26, 21:14 Uhr vom Autor geändert.
von
Der für die o.g. Manual Sensor und Component Tests eventuell erforderliche Zugang in das Service Menü ist in (1), S. 228, pdf-S. 240 beschrieben. Achtung: Man kann im Service Menü sehr leicht aus Versehen etwas verändern, das man hinterher nur schwer oder gar nicht wieder rückgängig machen kann. Daher sei bitte sehr aufmerksam und vorsichtig und halte Dich genau an die Anleitungen des Service Manuals. Führe keine Schritte aus, die darin nicht vorgesehen sind, und verlasse den Service Mode anschließend alsbald.

Um zu schauen, ob tatsächlich die Developing Separation Drive Assembly beteiligt ist, könnte u.U. vielleicht auch der Print/Stop Test aus (1), S.229, pdf-S. 241 hilfreich sein. Eventuell kann man damit genauer eingrenzen, wie die Stellung der einzelnen Tonerkartuschen bzw. des Developing alienation cams zu einem bestimmten Zeitpunkt des Bildgebungsprozesses ist bzw. welche Kartuschen, Trommeln und primären Transferroller an der Bildgebung beteiligt (engaged) oder von der Bildgebung bzw. dem Belt abgezogen sind und welche Toner auf die Trommeln und den ETB gelangen, und so die in den beiden vorangehenden Beiträgen getroffene Arbeitshypothese bestätigen und ihrer Ursache auf die Spur kommen.
Aber bitte nur Beobachten, was vor sich geht. Keine Arbeiten am eingeschalteten Gerät vornehmen. Nicht in die Strahlengänge der Laser Unit an den Trommeln blicken und nicht der heißen Fixiereinheit zu nahe kommen. Beachte bitte alle Sicherheitshinweise des Service Manuals.
Beitrag wurde am 12.02.26, 22:04 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,
wirklich toll, wie engagiert die User hier sind und versuchen einem zu helfen.
Ich muß mich aber erstmal durch die ganzen Fachbegriffe wühlen.
Das Problem, wie @Gast_67343 es beschreibt klingt interessant.
Nur wie prüfe ich das genau, ohne die Einheit auszubauen, da ich sie ja nicht kalibrieren kann?

Den Print/Stop Test habe ich gemacht, man sieht nur nicht viel. Die schwarze Trommel hatte Schatten vom Druckbild, die farbigen waren sauber. Allerdings war die Druckseite sauber mit allen Farben gefüllt.

Ich habe übrigens nun doch einen kompletten Satz original HP-Toner bestellt, da doch deutliche Rillen auf einzelnen Trommeln sind.
Ich schaue auf jeden Fall nochmal auf die Hochspannungskontakte und die Platine und versuche den restlichen Hinweisen nachzugehen. Muß mich nur erst orientieren, was wo ist.

Grüße aus Thüringen
Pet4711
von
Hallo ich nochmal,

nur zum Verständnis, wie kann die Trommel/Kartusche geschwenkt werden?
Die wird doch von den Kunststoffhebeln (RC1-7618-000CN und RC1-6633-000CN) s.S. 272-273, pdf-S. 284-285 [1] gehalten? Der obere (RC1-7618-000CN) war nähmlich bei mir gebrochen und ich habe ihn gegen einen selbst gedruckten getauscht.

Grüße aus Thüringen
Pet4711
von
Zu Beitrag #16:
------------------
Prima, sehr schön.
Genau wird Dir das allenfalls @Gast_67343 beantworten können, weil er es ja schon mal erlebt hat, wie es sich äußert. Ich vermute mal (weil ich ja auch noch keine eigene Erfahrung mit diesem Problem habe), indem Du Dir die Kartuschenstellung nach Einschalten und Abwarten der Kalibrierung genau einprägst (vielleicht auch geeignete Fotos aus einer oder verschiedenen geeigneten Perspektiven machst) und dann abwartest, bis das Gerät beim Drucken wieder einmal vom Farbdruck in den SW-Druck verfällt, und dann die Kartuschenstellung vorher und nachher vergleichst. Und dann vielleicht auch mal ganz vorsichtig händisch versuchst, die Kartuschenstellung zu manipulieren, um so herauszufinden, was da eigentlich an was klebt oder haftet oder wovon angezogen wird.
Und dann halt genauso nochmal zwischen kräftigem und schwachen SW-Druck.
Und dann halt nochmal Vergleich vor dem Ausschalten mit nach dem Einschalten und Abwarten des erfolgreichen Kalibrierens und Wiederanspringen des Farbdrucks.
Das alles – sofern sich dabei überhaupt Fortschritte zeigen (nichts kaputt machen!) – solange vorsichtig und geduldig wiederholen, bis du einen Eindruck gewonnen hast, was die Problemursache ist (Deformation, Beschädigung, Alterung, Oxidierung, Verdrahtung, Tonermangel, Tonerverteilung, Kartuschengetriebe, Getriebeverschmutzung, Getriebeverschleiss ... – was weiß ich, was da wo genau wie und warum "kleben bleibt", haftet oder klemmt? Ich kann mir da alles mögliche vorstellen ...) und wie man sie am Besten beheben könnte.
Keine Ahnung, ob es so funktioniert. Falls nicht, muss man vielleicht tatsächlich alles auf Verdacht einfach mal ein Stück weit auseinander bauen, um da besser heranzukommen und herausfinden zu können, woran es liegt. Aus dem Aufbau der Kartusche und wie sie einzusetzen ist, erklärt es sich nicht irgendwie, oder? Wäre schon prima, wenn @Gast_67343 uns aus seinen Erfahrungen heraus dazu noch ein paar hilfreiche Hinweise an die Hand geben könnte.

Du kannst natürlich auch mal ausprobieren, ob und wie sich das Problem äußert, wenn Du selber zwischen Farbdruck und SW-Druck hin- und herwechselst durch Änderung der Einstellungen. Aber das sind dann andere Einstellungen und Gerätezustände und strenggenommen ein gesonderter Fall, wenn dabei etwas Ähnliches auftritt, das im Detail aber vielleicht doch irgendwie anders ist.
Bitte nicht alles durcheinander machen, sondern immer nur eine Sache zur Zeit, und dann schauen, ob das Problem dadurch gelöst wird, und erst dann die nächste. Da der von @Gast_67343 beschriebene Defekt der Developing Separation Drive Assembly die wahrscheinlichste Problemursache ist, weil sie die intermittierenden Ausfälle des Farbdrucks und das Verschwinden des SW-Drucks am Besten erklärt, würde ich mich als Erstes dieser Problemursache zuwenden und erst einmal zu beobachten und diagnostizieren versuchen, was sich da abspielt, ohne gleich irgendwelche Reparaturversuche zu unternehmen. Und sobald die neuen Originalkartuschen da sind, würde ich die mal einsetzen und schauen, ob das Problem damit ebenfalls auftritt, und wie es sich mit ihnen genau verhält und wie man es beheben kann.

Denn wenn man jetzt vorher noch alles mögliche andere zu reinigen und überprüfen versucht und dabei womöglich noch irgendetwas auseinander baut und wieder zusammenbaut, dann baut man womöglich noch aus Versehen irgendwo einen weiteren Fehler ein und hat dann womöglich gar keine realistische Chance mehr, das Problem zu lösen. Lieber eins nach dem anderen, Step by Step. Keine Kontrollverluste riskieren. Momentan sieht es nämlich ganz aussichtsreich aus, finde ich, dass wir die Kiste wieder flott kriegen. So vom Bauchgefühl her ... ;)
Beitrag wurde am 14.02.26, 04:15 Uhr vom Autor geändert.
von
Hier noch ein Nachtrag. Angesichts des im folgenden Zitat angesprochenen Problems habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, was man noch tun könnte, um eine mutmaßliche Problembeteiligung des lütten Bildentwicklungsseparationsgetriebes nachzuweisen.
Du kannst auch die vordere oder hintere Abdeckung entfernen, um mehr sehen zu können, musst dann aber ihre Türschalter manuell betätigen, bevor der Print/Stop Test durchgeführt werden kann, damit das Gerät denkt, die Abdeckungen wären geschlossen (vgl. (1), S. 233, pdf-S. 245). Aber Vorsicht: Nicht in die Lichtwege der Laserstrahlen der Laser Scanner Unit schauen, die zu den Trommeln geführt werden (vgl. (1), S. 54, 128-131, 245 bzw. pdf-S. 66, 140-143, 257). Sonst drohen schwerwiegende Schäden an den Augen bis hin zum Verlust des Augenlichts. Und Achtung: Auch Reflexionen der Laserstrahlen können gefährlich sein, wenn sie ins Auge gelangen, da der Laserstrahl sehr scharf gebündelt und energiereich ist. (vgl. (1), S. 72, 352 bzw. pdf-S. 84, 364)!

An sich werden die Tests aber mit geschlossenen Abdeckungen durchgeführt und dann geschaut, welcher Zustand sich in der gestoppten Position ergeben hat. So kann man auch Risiken für die Augen vermeiden. Man muss auch nicht am eingeschalteten Gerät unbedingt schauen, was in dem Developing Separation Drive Assembly vor sich geht, sondern kann dessen Beteiligung ja laut der Fehlerbeschreibung von @Gast_67343 aus DC-Forum "Drucker druckt sporadisch nur schwach und sw" auch an der Stellung der Tonerkartuschen und deren allmählicher Veränderung im Zeitverlauf erkennen und nachweisen. Und auch, wenn es darum geht, welcher Magnet haften bleibt bzw. welche Kartusche(n) relevant sind, sollte dieser Rückschluss hieraus möglich sein. Es scheint sich ja um eher gemächliche Prozesse zu handeln.

Das Gerät bitte auch nicht länger als unbedingt nötig ohne Abdeckungen herumstehen lassen, weil die Trommeln nur wenige Minuten Tageslicht während ihrer Lebenszeit abkriegen dürfen. Es ist zwar nur ein schmaler Lichtspalt, durch den das Licht auf sie fallen kann, und sie werden durch die Blenden verschattet und während der Tests auch gedreht, aber irgendwann wird es trotz aller Blenden und Schatten einfach zuviel für ihre Beschichtung.

Vielleicht hilft es auch weiter, es mal mit dem DISABLE CARTRIDGE CHECK aus den Diagnostic Test in (1), S. 233, pdf-S. 245 (Einleitung zu den Diagnostic Tests unter S. 229-232 bzw. pdf-S. 241-244) zu versuchen. Der Trick mit den Türen funktioniert auch im Zusammenhang mit diesem Test. Und man hat dann noch etwas Platz um die getestete(n) 1 (bis 3) Kartusche(n) herum. Und man kann herausfinden, ob das Problem vielleicht nur mit einer der Tonerkartuschen zu tun hat, oder tatsächlich auf Seiten der Developing Separation Drive Assembly liegt.
Man kann auch mal nur die farbigen Kartuschen einsetzen oder nur die schwarze. Und wenn Du dann zusätzlich noch einen der weiter unten in diesem Beitrag beschriebenen Schwarzdruck-Modi auswählst oder einfach mal nur eine Textseite druckst und danach eine bunte Seite ohne Schwarz oder ähnliche Vorgehensweisen ausprobierst, kannst Du ja vielleicht feststellen, wie das Separieren der Trommeln oder Developer roller und der 1st Transfer Roller vom Belt vorgenommen wird bzw. wurde und wie die Kartuschen dabei mittelbar vom Alienation Cam gekippt werden, der mit den Developing separation solenoids gesteuert wird (vgl. Beitrag #14). (Auch die SL5011 ist da u.U. wohl irgendwo irgendwie beteiligt, aber das ist vielleicht nicht so wichtig.)
(Kombinieren mit dem Print/Stop Test lässt sich der DISABLE CARTRIDGE CHECK aber wohl nicht über die Menüführung.)

Außerdem könntest du auch den Test des Alienation Motors (alias Developing Disengaging Motors) aus den Komponenten Tests in (1), S. 235-236 bzw. pdf-S. 247-248 mal ausprobieren, der den Developing disengaging motor und seine clutches (mutmaßlich die Developing separation solenoids) und das Developing Separation Drive Assembly Getriebe bewegt, um das es uns hier ja geht. Der Trick mit den Türen aus den vorangegangenen Test sollte auch hier funktionieren. Vielleicht kann man dabei etwas von dem Getriebe erkennen oder hören und die Auswirkungen seiner Bewegungen an den Kartuschen und ihren Developer Rollern oder den Trommeln und 1st Transfer Rollern nachvollziehen.

Spasseshalber könntest Du Dir dann auch noch den ETB contact/alienation Komponenten Test gönnen, der den ETB motor und dessen solenoid aktviert, um herauszufinden, ob es sich dabei um das LS 5011 aus (1), S. 52, 246 bzw. pdf-S. 64, 258 handeln könnte. Für das Verständnis wäre es vielleicht ergänzend hilfreich. Ansonsten aber vorliegend wohl eher weniger relevant. Aber bitte nicht auf den Belt fassen, sonst hast Du künftig immer Fingerspuren in den Ausdrucken.

Und die Manual Sensor Tests des Developing estrangement sensor (YMC) SR712 und des Developing estrangement sensor (Bk) SR711 aus (1), S. 234-235 bzw. pdf-S. 246-247 könntest Du ausführen, um sicherzugehen, dass sie funktionieren und es nicht an ihnen liegt, dass an der Developing Separation Drive Assembly etwas nicht klappt bzw. der Farbdruck ausfällt.


In (1), S. 196, pdf-S. 208 ist beschrieben, dass das Gerät in einen "Using black only"-Modus übergeht, sobald eine der farbigen Tonerkartuschen als leer gemeldet wird. Es wird dann die Meldung "REPLACE SUPPLIES Using black only" ausgeworfen. Durch Einsetzen einer leeren Farbkartusche könnte sich also u.U. hervorrufen lassen, dass nur noch mit der Schwarzkartusche gedruckt wird, während die Farben vom Belt separiert werden.

Das Gerät wurde laut (1), S. 13, pdf-S. 25 von HP aber u.a. auch mit einem monochromen PCL 6 Treiber für die damaligen Windows Versionen ausgeliefert, der von Usern installiert werden kann, die das Gerät nur für SW-Druckjobs nutzen wollen.

Es gibt aber gemäß (1), S. 43-44, pdf-S. 55-56 auch die Möglichkeit, im Browser im Tab "Settings" des Embedded Webservers die Option "Restrict Color" zu aktivieren und den Settings Tab mittels eines Admin-Passwortes zu schützen, so dass Farbdruck mit den bunten Kartuschen nicht von Unbefugten veranlasst werden kann und von diesen nur mit der Schwarzkartusche gedruckt wird. Im Bedienfeld erscheint bei veranlassten Farbdrucken dann die Meldung "RESTRICTED FROM PRINTING IN COLOR", alternierend mit der Meldung "Ready" bzw. "BEREIT", so dass User den Druck in SW vornehmen oder sich an den Administrator wenden können, um diesen um die Freischaltung des Farbdruckes zu bitten. Diese kann dann ebenfalls im Embedded Webserver vorgenommen werden durch Aktivierung der Option "ENABLE COLOR" statt "RESTRICT COLOR".

Statt mittels des Embedded Webservers im Browser können die im zuvor genannten Absatz beschriebenen Einstellungen "Farbdruck aktivieren" ("ENABLE COLOR") und "Farbdruck beschränken" ("RESTRICT COLOR USE") gemäß (1), S. 197, pdf-S. 209 auch im Menü System Einstellungen (SYSTEM SETUP Menu) des Bedienfeldes vorgenommen werden.

Ferner stelle ich noch einen Link auf eine Handreichung von HP für den vergleichbar alten HP Color Laserjet CM1312 ein, in der beschrieben ist, mit welchen Einstellungen man im Druckertreiber den Farbdruck auf Schwarz-Weiss-Druck umstellen kann und wie dieser dann realisiert wird, in der Hoffnung, dass es im Treiber des HP Color Laserjet CP3505DN ähnliche Möglichkeiten gibt: h10032.www1.hp.com/... .pdf. Ich würde empfehlen, die kleine pdf-Datei herunterzuladen, damit man sie hat, falls man sie mal braucht.
Beitrag wurde am 14.02.26, 13:18 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,
wieder viel Text. Ich brauche etwas Zeit, um das alles nachvollziehen zu können, bin ja kein "Drucker-Kopier-Techiker". ;-)
Werde morgen mal die Tests probieren, hatte heute keine Zeit.
Ich muß nochmal auf meinen Beitrag #17 verweisen. Die Trommeln/Kartuschen werden doch von den Hebeln festgeklemmt. Wie können die sich dann nach vorn bewegen?

Habe vorhin mal mit offener vorderer Abdeckung gedruckt, man sieht halt nicht viel, aber die Trommeln haben sich bei allen Kartuschen gedreht.

Hoffentlich kommt bald der neue/alte Toner, um diese wenigstens auszuschließen.

Werde weiter berichten, muß mich nur durchkämpfen.

Grüße aus Thüringen
Pet4711

P.S. Die im letzten Absatz von dir angesprochenen Einstellungen im Treiber gibt es immer noch.
Beitrag wurde am 14.02.26, 18:28 Uhr vom Autor geändert.
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