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Lesertest: Canon PowerShot A60: Die Handliche für wenig Geld

Eine gute, für den Hausgebraucht völlig ausreichende Digitalkamera mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten die keine Wünsche offen lässt und dazu noch die günstigen Compact Flash Medien nutzt für unter 100 Euro? Genau für diesen Preis kann der Anwender die Canon PowerShot A60 im Moment bei einem großen Internetauktionshaus erwerben - gebraucht. Ob sich diese Investition lohnt werde ich in meinem ersten Leserbericht über Digitalkameras hier auf Druckerchannel.de klären.


Die Kamera

Um ehrlich zu sein habe ich diese Kamera garnicht vor Kurzen in einer Auktion ersteigert - vielmehr habe ich die Kamera schon seit 1,5 Jahren, ich brauchte aber eben eine gute Einleitung. Doch da ich schon relativ viel Erfahrung mit dieser Kamera habe, die mich schon seit einigen Urlauben begleitet hatte, bin ich der Meinung, dass dieser Bericht sehr objektiv ist und vielen Zukünftigen Interessenten helfen wird. Die Kamera ist schnell gekauft und ausgepackt. Obwohl diese Digitalkamera zu dieser Zeit als schon als relativ groß gilt kam sie mir ziemlich klein vor. Vielleicht auch deshalb weil es meine erste Digicam war. Im Lieferumfang befinden sich natürlich die Anleitung, Software CD, Verbindungskabel zum Fernsehr, eine Speicherkarte und die Kamera selber. Als erstes fällt einem die kleine Speicherkarte mit nur 16 MB auf. Dort passen in der höchsten Auflösung - die ich auch drigend empfehle nur ca 16 Bilder drauf. Daher sollte auf jeden Fall direkt eine größere nachgekauft werden. Mindestens eine 256 MB Karte, die aber bereits für unter 50 Euro zu haben ist. Allerdings gehören knapp bemessene Speicherkarten heutzutage ja zum Standart.


In die Kamera selber kommen vier normale Batterien der Groesse AA. Das kommt dem Anwender im Vergleich zu den Mini Kameras sicherlich etwas viel vor. Ganz unrecht hat man damit nicht, denn die Batterien vergroessern das Gerät und sorgen fuer zusätzliches Gewicht. Allerdings hat dies auch vorteile: durch die groesse lässt sich die Kamera prima in der Hand halten und die vier Batterien halten bis etwa 300 Bilder. Jedoch ist für Vielfotografen ein zusätzliches Akkupack inkl. Ladegerät obligatorisch. Zum Glück sind entsprechende Akkus und Ladegeräte nicht mehr sehr teuer, jedoch sollten hier zusätzliche 30 Euro zum Kaufpreis dazugerechnet werden. Zusammenen ergiben das etwa zusätzliche 50 Euro. Dies ist zwar bei Grundsätzlich allen Kameras notwendig die keinen eigenen Akku verwenden, jedoch sollten diese Zusatzkosten nicht ausser Acht gelassen werden. Die Kamera ist dank des Automatikprogramms sowohl für Anfänger, aber mit den Manuellen Einstellungen auch für anbitionierte Fotografen geeignet. Das Kameradisplay ist mit 1,5 Zoll nicht wirklich gross, für heutige Verh Ltnisse fast geradezu winzig. Dennoch reicht die recht hohe Auflösung aus, um die Bilder ausreichend gut zu betrachten. Bei der Wiedergabe der auf der Kamera gespeicherten Bilder kann selbstverständlich auch ein Zoom benutzt werden die Bilder genauer anzuschauen. Dies ist zehn Stufen - also nahezu Stufenlos möglich.


Das "Außenleben"

Um das Display ist ein Grosser spiegelnder Rahmen (siehe Bild) in denen vier selbst für recht grosse Finger ausrechend grosse Knöpfe eingearbeitet. Deren Aufricht wird allerdings für Digitalkamera Einsteiger erstmal für Verwirrung sorgen. "SET" "MENU" "DISP" und "FUNC" ergeben eben erst auf den zweiten Blick wirklich Sinn. Sobald man sich jedoch näher mit der Kamera auseinandersetzt und ggf. Die kleine, jedoch recht ausführliche Anleitung durchgelesen hat werden die Funktionen der Tasten deutlich - und nach einer kurzen Einarbeitungszeit sollten bei der Bedienung auch keine Probleme mehr auftreten. Rechts davon sind vier weitere Knöpfe zu sehen. Auch sie sind nur sportanisch gekennzeichnet, jedoch eigenen sie sich sehr gut um sich durch das Menü durchzuarbeiten. Die Anordnung ist einfach wie die Pfeiltasten an einer Tastatur zu sehen. Zum Rest des Kameragehäuses gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Vorne, über dem Objektiv sind die kleinen Mikrofoneingänge, den Objektivring kann man aubschrauben um eine Zusatzlinse anzuschrauben und unter dem Auslöserknopf ist ein kleiner Lautsprecher angebracht, damit auch der Sound der aufgenommenen Videos gehört werden kann. Auf der rechten Seite befinden sich unter einem Gummistopfen versteckt die Anschlussknöpfe für ein Mini USB Kabel, den Netzeingang von 4,3 Volt, ein Anschluss für das mitgelieferte AV Fernsehkabel und eine kleine Knopfbatterie, die unter Anderem die Uhrzet speichert, sollten die Hauptbatterien entnommen werden.


Die Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme ist enorm einfach: Batterien und Speicherkarte rein und den ON/OFF Knopf gedrückt halten. Zuvohr kann noch mit eine Art Wippschalter in den Aufnahme oder Wiedergabemodus geschalten werden. Wir Fotoanfänger oder die - die einfach nur schnell die Funktionen der Kamera begutachten wollen sollte der Drehknopf auf AUTO gestellt werden, dann werden wie bei einer Automatikkamera alle Einstellungen, von der ISO Belichtungszeit bis zur Verschlusszeit automatisch eingestellt. Nun muss nur noch der Auslöserknopf gedrückt werden, jedoch werden Digitalfotoanfänger verwundert sein, dass der Knop nur zur Hälfte gedrückt werden sollte. Mit einem Fünf Punkt Autofokus wird nun versucht den Bildinhalt scharfzustellen. Dabei sucht die Kamera sich von fünf Punkten den Punkt aus, der das Primärobjekt im Bild darstellt, der Bereich also, der Scharfgestellt werden soll. Als Fotograf schaut man nun, ob es sich tatsächlich um das gewünschte Objekt haldelt und drückt nun den Auslöser ganz durch. Das Bild wird nun in der eingestellten Auflösung auf der Speicherkarte abgespeichert. In der höchsten Auflösung benötigt ein Bild in der Regel maximal ein Megabite. Dies empfehle ich auch immer, denn wenn schon eine zwei Megapixel Kamera dann sollten diese auch genutzt werden, wobei zwei Megapixel heutzutage schon ziemlich wenig sind. Zum Belichten von einem 10x15 Foto werden zum Beispiel ganze Zwei Megapixel empfohlen um eine optimale Bildqualität zu erziehlen. Dies ist natürlich nur ein Richtwert und zur Vollständigkeit sei gesagt dass es hier natürlich noch auf die zu belichctete dpi Zahl ankommt, dennoch ist es ein guter Richtwert.


Sollte dennoch einmal der Speicherplatz knapp werden kann ja immernoch die komprimierung verstärkt werden. Auch dies ist in mehreren Stufen möglich. Ein Wechsel in die zweithöchste Stufe bringt schon fast eine Halbierung der Dataigröße Mitsich - hier ist dann fast keine Qualitätsverschlechterung feststellbar. Wer allerdings stets für eine ausreichend grosse Speicherkarte sorgt sollte mit solchen Problemen jedoch nicht komfrontiert werden.


Das Display

Es ist wie bereits angesprochen mit 1,5 Zoll nicht wirklich gross, eignet sich jedoch als Sucher sehr gut da hier dann exakt der Fotografierte Bereich sichtbar wird, dennoch - bei hellen Sonnenlicht ist hier fast nichts mehr zu erkennen. Hier hilft dann der kleine Optische Sucher der seinen Dienst ganz gut erledigt. Dort wird zwar leider der Bildabschnitt nicht eingekreist, jedoch wird mit vier Strichen die Mitte des Bildes hervorgehoben. Doch selbst beim schauen durch den Sucher ist es kein Problem festzustellen ob die Kamera es geschafft hat das Bild gut zu fokusieren, also zu sehen ob der Autofokus auf dem zu fotografierenden Objekt funktioniert. Dafür sorgen zwei Leuchten. Leutet es grün, kann man fotografieren, leuchtet es Gelb hat der Autofokus seine schwieriggkeiten oder man sollte es manuell versuchen. So kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, den manuellen Einstellungsmöglichkeiten.


Manuelle Einstellungsmöglichkeiten

Wie oft sehen wir sie in den verschiedenstn Zeitschriften - Nachtfotos. Prächtig leuten die Lichter der Uferpromenade oder der Stadt im stimmungsvollen Nachtlicht, doch wie kommen solche Motive zu Stande wird sich der Amatörfotograf sicher fragen, denn jeder der schonmal versucht hat im Automatikmodus eine solche Stimmung einzufangen wird feststellen dass sich die Kamera aufgrund der Dunkelheit erstmal mit dem Blitz weiterhilft, da dieser allerdings höchstens 2-3 Meter weit belichtet nützt dies natürlich recht wenig. Das Zauberwort sind hier die manuellen Einstellungsmöglichkeiten, soll heissen hier können Blende, Belichtungszeit, ISO Empfindlichkeit, Fokus und der Weissabgleich völlig manuell eingestellt werden. Diese Fähigkeit besitzt längst nicht jede Automatikkamera. Bei der A60 haben wir hier jedoch völlige Freiheiten. Die ISO Empfindlichkeit lässt sich Beispielsweise von 50-400 Stufenweise einstellen. Jedoch sei anzumerken dass das Bild bei 400 ein deutliches Rauschen aufweist. Trotzdem - wer mit Blende und Verschlusszeit umzugehen weiss dem gelingen auch mit dieser Kamera gute Nachaufnahmen und Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Blitzt- Stativ vorrausgesetzt. Dieses lässt sich unten bequem anschrauben.

Filme

Wer kennt das nicht, man ist berade auf einer Party und möchte das geschehen nicht nur im Standbild sondern auch bewegt festhalten. Hier eigenen sich sicherlich Camcorder sehr gut, doch auf die Meisten Digitalkameras besitzen eine Film Funktion. Bei dieser Kamera sogar mit Ton. So lassen sich auf mehrmenütige Aufnahmen in einer Auflösung von 320x240 machen. Eine gute Qualität bieten diese Aufnahmen natürlich nicht, so besitzt die PAL, die europäische Fernsehnorm eine Auflösung von 720x568 und ein zwei Megapixel Bild eine Auflösung von 1600x1200, desweiteren kann der Fokus nur zu Videoanfang einmal fest eingestellt werden, dennoch ist es eine sicherlich nette Spielerrei.

Beispielbilder

Damit sich jeder sein eigenes Bild von der Bildqualität machen kann hier einige Beispielbilder: Klick! Klick! Klick! Klick!


Fazit

Wer eine günstigte, kompakte DigiCam sucht die Obendrein noch manuelle Einstellungen für künstlerische Aufnahmen zulässt und Fotos sowieso nur bis 10x15 benötigt ist mit der Canon PowerShot A60 gut beraten.

30.05.05 19:09 (letzte Änderung)
Technische Daten

15 Wertungen

 
1
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