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Lesertest: Canon Maxify MB5350: Druckqualität, Drucktempo und Papierhandling (2. Woche)

In der zweiten Wochen des Canon Maxify MB5350-Intensivtests mussten sich unsere zehn Tester in erster Linie mit der Druckfunktion beschäftigen. Dabei ging es neben Text- und Vollfarbdruck auch um die Wischfestigkeit und Papierverarbeitung des Druckers.

S/W-Textdruckqualität

Den Textdruck haben die Tester fast durchgehend mit "Gut" bis "Sehr gut" bewertet. Die Mehrheit (sechs von zehn Testern) hat sogar die Bestnote vergeben.

Der Vergleich mit dem bisher eingesetzten Drucker sieht etwas differenzierter aus. Unsere beiden Tester mit einem Laserdrucker als Referenz erkennen einen schlechteren Druck mit dem Tintendrucker von Canon. Gemittelt konnte der Maxify dennoch eine Wertung von "Vergleichbar" bis "Besser" erzielen.

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Canon Maxify MB5350?
Sehr gut
6 Tester
 
Gut
3 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Canon Maxify MB5350 im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
1 Tester
 
Besser
3 Tester
 
Vergleichbar
4 Tester
 
Schlechter
2 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

S/W-Textdruckgeschwindigkeit

Alle zehn Tester waren mit dem S/W-Drucktempo äußerst zufrieden und vergaben ein "Gut" bis "Sehr gut" . Hier sollen lediglich die Referenzgeräte von Kyocera (Laser) und ein Epson Workforce bessere Werte liefern. Trotz des generell hohen Tempos von vielen Tintendruckern erreicht der Canon die Vergleichsnote zwischen "Vergleichbar" bis "Besser".

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Canon Maxify MB5350?
Sehr gut
4 Tester
 
Gut
6 Tester
 
Durchschnittlich
 
0 Tester
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Canon Maxify MB5350 im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
 
0 Tester
Besser
6 Tester
 
Vergleichbar
2 Tester
 
Schlechter
2 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

Mischdokument-Druckqualität (Text & Grafik)

Ähnlich wie beim S/W-Druck konnte auch der Farbdruck auf Normalpapier qualitativ überzeugen. Sechs Tester bewerteten den Farbdruck mit "Gut", drei sogar mit "Sehr gut" - nur ein Tester fand den Farbdruck "Durchschnittlich".

Auch das Vergleichsergebnis fällt zwischen "Vergleichbar" bis "Besser" ordentlich aus. Während der Kyocera-Farblaser dieses Kriterium noch besser erfüllt, findet der User mit dem Epson Ecotank-System den Canon Maxify "Deutlich besser".

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Canon Maxify MB5350?
Sehr gut
3 Tester
 
Gut
6 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Canon Maxify MB5350 im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
1 Tester
 
Besser
5 Tester
 
Vergleichbar
3 Tester
 
Schlechter
1 Tester
 
Deutlich schlechter
 
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© Druckerchannel (DC)

Mischdokument-Druckgeschwindigkeit (Text & Grafik)

Die dreifache Spitzennote mit durchgehend besserer Tendenz ergibt im Schnitt ein "Gut" bis "Sehr gut" beim Farbtempo.

Inklusive der zwei Geräte, die es noch flotter schaffen, reicht es für den Canon im Mittel denoch für ein "Vergleichbar" bis "Besser".

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Canon Maxify MB5350?
Sehr gut
3 Tester
 
Gut
7 Tester
 
Durchschnittlich
 
0 Tester
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Canon Maxify MB5350 im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
3 Tester
 
Besser
2 Tester
 
Vergleichbar
3 Tester
 
Schlechter
2 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

Vollfarbdokument-Druckqualität

Ähnlich dem Druck von Farbdokumenten gibt es auch beim vollflächigen Druck auf Normalpapier - zum Beispiel von Präsentationen - fast nur überdurchschnittliche Stimmen, was sich am "Gut"-Mittelwert zeigt.

Während die Qualität für die Hälfte der Tester im Vergleich sogar besser ausfällt, gibt es auch eine schlechte Note. Gemittelt liegen die Tester damit zwischen "Vergleichbar" bis "Besser".

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Canon Maxify MB5350?
Sehr gut
3 Tester
 
Gut
6 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Canon Maxify MB5350 im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
1 Tester
 
Besser
4 Tester
 
Vergleichbar
4 Tester
 
Schlechter
1 Tester
 
Deutlich schlechter
 
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Vollfarbdokument-Druckgeschwindigkeit

Beim Tempo von vollflächigen Drucken sieht es genauso aus, wie bei der Qualität - der Canon Maxify erreicht bei unseren zehn Tester im Mittel ein "Gut".

Je höher der Farbauftrag, desto niedriger fällt in der Regel das Tempo bei Tintendruckern aus. Dafür startet der Druck in der Regel schneller als bei Lasern. Neben vielen positiven Vergleichsstimmen ist ein Laserdrucker und unter anderem auch der HP Officejet Pro X mit Zeilendruckkopf technologisch bedingt im Vorteil und defakto schneller. Der Maxify erreicht dennoch Werte, die "Vergleichbar" bis "Besser" ausfallen, wenn man sie mit dem bisher genutzten Drucker vergleicht.

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Canon Maxify MB5350?
Sehr gut
3 Tester
 
Gut
6 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
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Wie schlägt sich der Canon Maxify MB5350 im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
4 Tester
 
Besser
1 Tester
 
Vergleichbar
2 Tester
 
Schlechter
3 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
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Wisch- & Markerfestigkeit

Tintendrucker haben oftmals den Ruf, dass die Drucke im Gegensatz zu Lasern nicht wischfest sind und unter Einwirkung von feuchten Fingern oder Textmarkern verschmieren. Das gilt jedoch für die Top-Bürotintendrucker von Epson und HP nicht. Mit der Maxify-Serie hat auch Canon gleichgezogen und bietet eine Tinte, die sich in unserem Test als "Gut" herausstellt.

Eine perfekte Wischfestigkeit kann aber auch Canon nicht bieten. Systembedingt sind Laserdrucker absolut wischfest, weshalb es hier leichte Abzüge gibt. Dennoch reicht es für einen Vergleichswert von "Vergleichbar" bis "Besser", obgleich nur drei Modelle (HP 7210, Canon MX850 und Epson L355) offiziell keine wischfeste Tinte bieten.

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Canon Maxify MB5350?
Sehr gut
4 Tester
 
Gut
4 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
1 Tester
 
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Canon Maxify MB5350 im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
3 Tester
 
Besser
1 Tester
 
Vergleichbar
3 Tester
 
Schlechter
3 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
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Papierverarbeitung

Wichtig für Vieldrucker ist, dass sich Papier gut einlegen lässt, die Duplexeinheit ordentlich funktioniert und auch möglichst kein Papierstau auftritt. Diese Aufgabe absolviert der Canon im Mittelwert "Gut".

Mit der Konkurrenz haben unsere Tester jedoch durchschnittlich ähnliche Erfahrungen gemacht. Der HP 8500A sowie der WF-7525 können dies noch besser. Alles in allem ergibt dies ein "Vergleichbar".

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Canon Maxify MB5350?
Sehr gut
4 Tester
 
Gut
4 Tester
 
Durchschnittlich
2 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Canon Maxify MB5350 im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
1 Tester
 
Besser
2 Tester
 
Vergleichbar
5 Tester
 
Schlechter
2 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

Das ist den zehn Testern positiv aufgefallen

  • schneller Druckbeginn/Reaktionszeit
  • allgemein schneller Druck
  • schneller Papiereinzug bei mehrseitigen Dokumenten
  • guter Textdruck
  • gute Farbqualität
  • keine Streifen im Druck erkennbar
  • weitgehend schmierfeste Tinte
  • leiser Druck

Das ist den zehn Testern negativ aufgefallen

  • kein Einzelblatteinzug vorhanden
  • Buchstaben fransen leicht aus und ist nicht tiefschwarz (im Gegensatz zu Lasern)
  • Druck auf Glanzpapier nicht kratzfest
  • sporadische Reinigungen vor dem Druck


Waldemar Bartsch: Meine Meinung

Im Großen und Ganzen funktioniert das einseitige Drucken reibungslos und wenig spannend.

Geschwindigkeit: Der Drucker reagiert recht schnell auf den Druckbefehlt und führt ihn auch anstandslos aus. Je nach dem, ob an dem Drucker der Modus „leises Drucken“ aktiviert ist oder nicht, entsprechend schneller oder langsamer.

Ich empfand diesem Modus in der leisen Einstellung als sehr angenehm, vor allem beim Drucken in meinem Homeoffice. Beim Verwenden des Gerätes in der Firma, wo das Gerät den Rest der Testphase verbleibt, kam es mir wiederum auf die Geschwindigkeit an, daher wurde dieser Modus wieder abgeschaltet.

Verglichen mit meinem Laserdrucker braucht der Drucker keine Aufwärmzeit, so beginnt er daher auch schneller mit dem Druckauftrag. Dennoch liegt die Seite beim Kyocera Drucker wesentlich schneller in der Ausgabe. Dies jedoch bezogen auf einfache Textdokumente. Druckt man hochauflösende Grafiken, so braucht der Kyocera nicht nur eine gewisse Zeit für das Erhalten der Daten vom PC, sondern auch für das Umwandeln dieser über sein Arbeitsspeicher und Prozessor in die druckbaren Daten. Da der Canon die Daten schon „vorgekaut“ bekommt, kommt er in der Disziplin Bilderdruck auch mal als Sieger hervor.

Hier kann keine generelle Aussage getroffen werden, wer der bessere Drucker ist, da dies stark dokumentenabhängig ist.

Qualität / Text: Die Qualität der Ausdrucke im Vergleich zu meinem Kyocera FS-2126MFP+, der ja ein Laserdrucker ist, lässt es sich ansehen, dass es sich hierbei um einen Tintendrucker handelt. Die Buchstabenränder sind längst nicht so homogen, wie bei dem Laserdrucker – leicht ausgefranst, aber das war auch zu erwarten. Das ist bei der Tintentechnologie eben so und wird von mir nicht negativ bewertet sondern als Tatsache so hingestellt. Die Ausfransung der Ränder variiert auch in Abhängigkeit von dem verwendeten Papier und seiner Beschaffenheit. Auf dem von Canon / Druckerchannel zur Verfügung gestellten Papier in 100g Gewicht, das sehr gute Eigenschaften aufweist und auch entsprechend teuer ist - das schreibt Canon selbst über das Papier (“Das satinierte Farbkopierpapier Canon Top Colour Zero unterliegt bei der Herstellung einer speziellen Oberflächenbehandlung. Sein hoher Weißegrad in Verbindung mit dem Seidenglanz verleiht den Farbdrucken ein attraktives und lebendiges Aussehen“) erscheinen die Ausdrucke tatsächlich viel besser als auf dem normalen 80g Papier, das die meisten Anwender in der Regel verwenden. Auch das ist eine Tatsache, die weder schön noch schlecht zu reden ist. (…für ein besseres Fahrverhalten nimmt man auch die besseren Reifen; hier das Papier)

Qualität / Grafiken: Beim Drucken von Tabellen, fiel auf, dass die Linien nicht wirklich gerade waren. Man konnte Knicke und Verschiebung durch ungenaues Ansetzen des Druckkopfes erkennen. Hier musste ich zum zweiten Mal zum Wartungsmenü greifen und die Druckkopfausrichtung vornehmen, nach dem ich bereits bei der Inbetriebnahme den Druckkopf nachträglich reinigen musste. Das ist für diese rechte kurze Nutzung und bis hierhin 150 gedruckten Seiten keine überzeugende Leistung Mal sehen, wann der nächste Eingriff fällig sein wird.

Qualität / Bilder: Alle heute verfügbaren Drucker liefern eine recht gute Qualität. Ob Laser oder Tinte – es fehlt den Druckerherstellern schwer sich nur durch die Druckqualität abzugrenzen. Mir fehlt es in sofern schwer den Vergleich zu ziehen, da ich einen Laserdrucker mit einem Tintengerät vergleiche. Aus diesem Grund bewerte ich überwiegend mit „vergleichbar“. Die Bildqualität von Canon ist wirklich gut, wobei ich hier bewusst auf das „sehr“ verzichte. Die Farben gleichen eher dem Original auf dem Bildschirm als beim Kyocera. Mir fehlt jedoch ein wenig Glanz und Leuchtkraft.

Tinte sparen: Ich habe mich arg gewundert, dass der Canon Treiber keinen Sparmodus beinhaltet. Diesen bin ich von vielen Druckern gewohnt und habe ihn gerne für die Ausdrucke verwendet, wo es nicht auf die Qualität, sondern auf den Inhalt ankam. Lediglich der Druck in Graustufen ist auswählbar, wobei der Ausdruck eben nur schwarzweiß erfolgt.

Wisch- & Markerfestigkeit: Hier ist der klarer Sieger, der Kyocera. Markerfest. Keine Verwischung aufgrund der Technologie. Die Tinte von Canon hält auch sehr gut. Stellenweise konnte gar keine Verwischung festgestellt werden. Stellenweise gut zu erkennen. Vor allem am Anfang der Markierung, wo der Textmarker etwas mehr Feuchtigkeit absorbiert als zum Schluss der Textzeile.

Papierverarbeitung: Die Handhabung der Kassetten hat Canon gut gelöst. Diese lassen sich vollständig aus dem Drucker entnehmen und lassen sich ohne große Fummelei mit Papier befüllen.

Was mir im Menü der Papierkassetten gefehlt hat, ist die Einstellung des Medientyps „Briefpapier“. Wenn schon zwei Kassetten, so werden diese in der Regel mit unterschiedlichen Medientypen befüllt. Es gibt eine kleine, für Deutschland nicht übliche Auswahlmöglichkeit an Sorten, die einem aus der Bezeichnung heraus nicht wirklich etwas sagen. Grundsätzlich muss bedacht werden, dass bei zwei völlig gleich eingestellten Kassetten und keiner Kassettenvorgabe über den Treiber oder die Anwendung der Canon mit der unteren Kassette beginnt, wogegen mein Kyocera es genau andersrum macht.

Fehlerhafte Einzüge konnten bis zu diese Testphase nicht festgestellt werden.

vollständiges Testprotokoll



Olaf Engelke : Meine Meinung

Die Hauptaufgabe eines Druckers und auch vieler Multifunktionsgeräte ist bekanntlich das Drucken. Am häufigsten wird im Büro, aber auch in vielen Haushalten, Text gedruckt. Von daher sollte man eigentlich annehmen, dass diese Aufgabe problemlos und in angemessener Qualität über die Runden geht. Insofern hatte sich der HP Officejet x476dw ganz gut in seiner Position eingerichtet. Nun taucht da plötzlich so ein neuer Kreuzer auf und legt es darauf an, das schwere vor Anker liegende Schlachtschiff herauszufordern. Dieses feuerte natürlich zurück - und das Ergebnis ist schon verblüffend ausgewogen.

Die Druckqualität: Beiden Kandidaten wurde zunächst ganz normales Laserdruck- und Kopierpapier vorgeworfen, wie es sich wohl an fast jedem Arbeitsplatz hinreichend findet. Hier nahmen sich beide Geräte nicht sonderlich viel. Die Schrift wird ordentlich zu Papier gebracht, franst allerdings an den Kanten ein wenig aus. Zudem erscheint sie nicht pechschwarz - wenn man bedenkt, was bereits der uralte HP Officejet G95 mit seiner pigmentierten Tinte für eine Schwärzung auf Normalpapier erzielte, wirkt das doch wie ein deutlicher Schritt zurück.

Beide Anbieter haben aber auch Papier im Angebot, welches repräsentativere Ausdrucke ermöglichen soll, da es vor allem die Tinte besser bindet: HP das ColorLok-Papier, Canon wartet mit Top Colour Zero auf, von welchem Druckerchannel ein Paket beigelegt hat. Zudem dürften diese Papiersorten etwas abriebfester sein, was das Innenleben des Druckers, insbesondere die Papiertransportwalzen, bei intensiver Nutzung des Druckers im Büro etwas schont. Wartungskits mit Austauschwalzen wie beim Laserdrucker werden meines Wissens für die Tintenstrahler nicht angeboten.

Per Word 2010 mit der gleichen doppelseitigen Glückwunschkarte mit Foto, WordArt und normalem Text gefüttert, sollten die Drucker nunmehr zeigen, wer hier beim Druck in höchster Qualität das Gefecht für sich entscheidet. Leichte, kaum mit dem Auge wahrnehmbare Fransen an den Buchstabenrändern weisen beide Drucker auf, aber ein qualitativer Unterschied ist zumindest für mich nicht wahrzunehmen. Das Text-Schwarz ist jetzt wirklich schwarz und für repräsentative Dokumente ohne weiteres geeignet. Die farbigen Partien kommen ebenfalls gut zur Geltung, wobei der Maxify ein wenig das Nachsehen hat. Die Farben wirken hier einfach flauer, insbesondere dort, wo Rotanteile ins Spiel kommen. Ein halbseitiges Foto wird durch den HP mit zwei Streifen "dekoriert", während der Maxify insbesondere die roten und gelben Partien mit einem recht groben Rauschen unterlegt, welches die mit einer Canon EOS 5D Mark III erzeugte Originalaufnahme so nicht hergibt. Möglicherweise kann hier beim Treiber noch eine Nachbesserung erfolgen. Insofern überraschenderweise ein Unentschieden bei der Qualität, wo ich mit dem Maxify eigentlich den Sieger erwartet hätte. Ohne die Streifen wäre der HP-Drucker hier sogar als Sieger vom Platz gegangen.

Das Tempo: In unserer immer hektischeren Welt muss der Traum vom papierfreien Büro leider oft noch warten, statt dessen immer mehr Papier in immer kürzerer Zeit bedruckt werden. Sowohl der HP X476dw als auch der Maxify weisen auf dem Papier beachtliche Geschwindigkeiten auf, mit denen einem das Papier in die Ablage geschleudert wird. Annähernd diesen Werten vergleichbare Geschwindigkeiten werden beim Ausdruck von etlichen Seiten in Normalqualität erreicht, auch ohne nun genau mit Stoppuhr und Papierzähler zu messen sind beide Drucker sehr schnell, wenn sie erst einmal angefangen haben.

Interessant wird es dann, wenn die Drucker ein wenig geruht haben. Welches Tintenschlachtschiff ist wohl eher feuerbereit? Diese Aufgabe konnte zumindest dieses Mal eindeutig der HP-Drucker für sich entscheiden, wobei der sich in der Vergangenheit auch schon mal länger Zeit genommen hat, bevor er geruhte, einen Ausdruck durchzuführen. Diesmal brauchte er 30 Sekunden. Der Canon-Drucker werkelte sage und schreibe 90 Sekunden lang, bevor das Testdokument in der Papierausgabe lag. Er kann aber auch anders - die Tagesform scheint bei dieser Wertung eine nicht unbedeutende Rolle zu spielen. Die Glückwunschkarte in hoher Qualität durften beide Drucker anfertigen, nachdem sie vollständig gefechtsbereit waren. Hier benötigte der HP-Drucker 45 Sekunden, der Maxify war lediglich 15 Sekunden langsamer. An dieser Stelle zahlt sich der seitenbreite Druckkopf des HP-Druckers zweifelsohne aus - so eine Breitseite macht schon was her.

Beständigkeit der Tinte: Ist die Tinte erst mal auf dem Papier, sollte sie dort auch bleiben. Umwelteinflüsse, seien es der mit Textmarker hantierende Manager oder das unglücklich umgekippte Wasserglas, versuchen regelmäßig, diesem Umstand entgegenzuwirken. Da mit dem Drucker im Haushalt des Testers auch die Beitragsmarken des örtlichen Anglervereins gedruckt werden, ist Wasserfestigkeit durchaus ein wichtiges Kriterium. Bei beiden Druckern kann ich bestätigen, dass die Tinte bei einem im Waschbecken versenkten Blatt ihre Konturen behielt und auch nicht sichtbar an Intensität einbüßte (ohne dass ich die durchgeweichten Blätter jetzt zum Trocknen auf die Leine gehängt hätte). Sollte in nassem Zustand Reibung ins Spiel kommen, ist schwer zu sagen, ob leichteste Verschleppungen von Tintenteilchen dem sich auflösenden Papier oder der Tinte geschuldet sind. Beim Test mit dem Textmarker (hier stand nur ein hellblauer zur Verfügung) scheint beim HP-Ausdruck etwas Tinte mitzuwandern. Die Canon-Tinte hingegen hielt auch hier stand. Leichter Vorsprung für den Maxify.

Die Nachschubversorgung: ... des Druckwerks mit Papier arbeitet solide, es wird nichts schief eingezogen. In einem Fall waren bei fast geleerter Kassette allerdings zwei Blätter erfasst worden. Man muss zudem wissen, dass Spezialformate immer (!) über Kassette 1, also die obere, zuzuführen sind, ansonsten droht Versorgungsstau. Der Maxify hat zwar den hin- und herhuschenden Druckkopf, welcher einen gewissen Geräuschpegel entwickelt, aber der Papiertransport beim HP-Drucker ... quietscht! Das Nachlegen von Papier ist einfach zu bewerkstelligen, sollte die obere Kassette mit kleineren Formaten bestückt sein, kann das sogar geschehen, ohne die untere Kassette herausziehen zu müssen. Beim Maxify wird einseitig bedrucktes Papier mit der Druckseite nach oben ausgegeben, beim HP kann es hingegen passieren, dass dieser die Tinte wegen Ausrichtung der bedruckten Seite nach unten direkt bei der Beförderung in die Ablage verwischt, falls abhängig vom verwendeten Papier die Tinte zeitverzögert trocknet.

Fazit: Das Gefecht geht nahezu unentschieden aus. Der Maxify schenkt dem HP-Drucker bei der Nutzung von Normalpapier nichts. Er ist allgemein etwas langsamer, allerdings ist das bei dem Preisunterschied durchaus gerechtfertigt. Die Qualität ist über weite Strecken vergleichbar, wobei der HP in der Farbqualität subjektiv die Nase vorn hat. Vom Hersteller für die Druckermodelle angebotene spezielle Papiersorten, die ein Aufsaugen und Auseinanderlaufen von Tinte verhindern sollen, sind zumindest für repräsentativen Schriftverkehr beim Maxify und beim HP-Drucker zu empfehlen.

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Patrick Göpfert: Meine Meinung

Druckgeschwindigkeit: Besonders positiv fällt auf, dass der Drucker auch bei großen Farbdokumenten nach dem Absenden flott mit dem Ausdruck beginnt. Der Officejet 8100 Pro hat im Vergleich bis zu 90 Sekunden auf sich warten lassen.

Der Papiereinzug arbeitet zuverlässig und ordentlich: Der HP Officejet 8100 Pro hat öfters mal eine Seite schief eingezogen oder verknickt.

Die zwei Papierfächer: sind natürlich besonders praktisch. Dies hat jedoch schon mein alter Canon MX850 mitgebracht, bei dem ein Fach unten und ein Fach hinten angebracht war. Besonders letzteres war praktisch, um schnell und spontan unterschiedliche Medien einzulegen, z.B. einen Etikettenbogen. Dies ist hier nicht möglich.

Apropos gemischte Materialien: Normalpapier kann in beiden Fächern eingelegt werden und wird automatisch aus dem verfügbaren Fach gewählt, sofern das so im Druckertreiber eingestellt ist. Doch es geht noch weiter: Wird im ersten Fach Fotopapier eingelegt und als solches deklariert, wird automatisch aus diesem Fach gezogen, wenn der Anwender "Fotopapier" als gewünschtes Medium wählt.

Leider steht nur das erste Fach für andere Medientypen zur Verfügung. im zweiten Fach wird nur Normalpapier akzeptiert.

Das Thema Medienwahl: ist etwas eigenwillig. In meinem Testfall wollte ich gerne Etiketten bedrucken. Nach dem Einlegen in die Kassette steht jedoch nur Normalpapier, diverse Fotopapiere, Umschlag, Hagaki-Papiere oder "Andere" zur Verfügung. Also wähle ich notgedrungen "Andere". Im Druckertreiber lässt sich diese Option jedoch nicht wählen. Hier gibt es nur die Option "Hochauflösendes Papier", was etwas unabgestimmt wirkt. Schade, das war in den alten MX-Modellen deutlich besser gelöst. Diese Reihe konnte darüberhinaus sogar teilweise CD-Rohlinge bedrucken. Auch dies sucht man hier leider vergebens.

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Christian Haidn: Meine Meinung

Eigentlich kann ich nicht viel hierzu sagen. Die Druckqualität ist hervorragend. Die Ausdrucke sind genauso scharf wie die von Laserdruckern. Mein Vergleichsgerät bietet ebenfalls eine sehr gute Qualität beim Textdruck. In der Standardeinstellung druckt der WF-3620 aber Flächen viel schlechter als der MB5350, weil die Rasterung viel zu grob ist und einzelne Punkte gut zu sehen sind. Die Rasterung beim MB5350 ist feiner. Die Unterschiede treten vor allem bei grauen Flächen auf.

Die pigmentierte Tinte führt nicht nur zu scharfen Ausdrucken, sie sorgt auch für die Wischfestigkeit des Gedruckten. Weder Marker noch feuchte Finger lassen die Dokumente verschmieren. Eine für mich sehr wichtige Eigenschaft, da ich viel mit Textmarker arbeite. Auch hier sehe ich aber keine Unterschiede zu meinem WF-3620.

Ein großer Kritikpunkt ist allerdings, dass der MB5350 sehr häufig den Druckkopf reinigt. Entweder vor oder nach einem Druckauftrag findet häufig die nicht gerade kurze Reinigung statt. Das ist für einen Einzelnutzer schon nervig. In einer Arbeitsgruppe (der MB5350 ist schließlich als Bürodrucker konzipiert) summiert sich der Zeitaufwand erheblich. Diese Eigenschaft hat der WF-3620, den ich schon einige Zeit im Einsatz habe, nicht. Daher habe ich die Druckgeschwindigkeit als schlechter bewertet.

Wenn der MB5350 aber fertig gereinigt hat und loslegt, ist er sehr schnell.

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Klaus Kerres: Meine Meinung

Die nächste Aufgabe von Druckerchannel bestand darin, den Druck auf Normalpapier genauer unter die Lupe zu nehmen. Innerhalb gut einer Woche intensiver Nutzung des neuen Maxify MB5350 und Parallelbetrieb meines alten Canon Pixma MX850 sind mir einige Unterschiede aufgefallen.

S/W-Textdruck

Direkt beim ersten Probedruck zeigte sich ein für Tintenstrahldrucker sehr klares Druckbild. Die Buchstaben überzeugen mit scharfen Rändern. Um sicher zu gehen, dass dieser Eindruck nicht nur durch das von Canon mitgelieferte und sehr hochwertige Papier entsteht, habe ich zum Vergleich unser normales Kopierpapier eingelegt. Auch hiermit erziele ich vergleichbar gute Ergebnisse. Mein MX850 der ebenfalls von Canon stammt, liefert hier ein etwas schlechteres aber auch akzeptables Ergebnis.

Trotz besserem Schriftbild bringt der Maxify die Seiten auch deutlich schneller zu Papier als mein Vergleichsdrucker. Störend sind jedoch häufigere Pausen, die durch die Druckkopfreinigung entstehen. Hier habe ich jedoch den Eindruck, dass diese Reinigung im Laufe der Zeit immer seltener ausgeführt wird. Bei dem Ausdruck eines Rundschreiben erreicht er gute 19 Seiten pro Minute.

Mischdokument (Text & Grafik)

Beim Druck von bunten Texten mit Grafiken setzt sich die Qualität der Ausdrucke beim Maxify fort. Aneinander liegende Farbflächen bluten nicht ineinander und die Kanten verlaufen sauber. Zeitlich benötigt der Maxify jetzt fast doppelt so lange, ist aber meinem Vergleichsdrucker immer noch um Längen voraus.

Vollfarbdokument

Beim Druck von ganzseitigen Fotos fällt zunächst auf, dass der Maxify keinen Randlosdruck wie mein Vergleichsdrucker beherrscht. Er ist aber mit seinen vier Pigmenttinten auch nicht auf Fotodruck optimiert und an dieser Stelle geht es auch eigentlich um den Druck auf Normalpapier im Büroalltag. Der Farbdruck gelingt völlig streifenfrei, die Farben wirken ausgewogen.

Die Geschwindigkeit nimmt bei hoher Qualität leider so stark ab, dass man mehrere Ausdrucke von Bildern lieber (wie auch schon bei meinem MX850) in die Mittagspause verschiebt.

Wisch- und Markerfestigkeit

Die Wischfestigkeit ist für einen Tintenstrahldrucker erfreulich. Textmarkierungen sind direkt nach dem Druck ohne großes verschmieren möglich. Hier glänzt der Maxify gegenüber meinem MX850 mit Bürotauglichkeit und spielt durch die Pigmenttinten seine Vorteile deutlich aus.

Papierverarbeitung

Standardpapier wird sowohl vom Maxify als auch von meinem MX850 problemlos verarbeitet. Bisher hatte ich mit meinem Testgerät nur einen Papierstau. Hier stellte sich jedoch heraus, dass ich die Schublade etwas höher als vorgesehen befüllt hatte. Seitdem ich die Markierung besser beachte, kam so ein Fehler nicht mehr vor.

Fazit: Der Büroalltag gestaltet sich mit dem Maxify problemlos. Typische Druckaufträge werden zügig und sauber abgearbeitet, die Ergebnisse machen Spass. Für Fotos eignet sich der Bürodrucker weniger. Der Maxify ist etwas lauter als mein Vergleichdrucker, ist aber dafür spürbar schneller fertig und kein Drucker ist ruhiger als ein Drucker im Standby.

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Andreas Koll: Meine Meinung

Vorab eine Klarstellung

Das Vergleichsgerät (Dell 1355cn) ist ein Drucker mit einem Farblaser-Druckwerk, welches systembedingt andere Druckergebnisse liefert. Liest man die tabellarischen Details könnte der Eindruck entstehen, dass der Dell beim Drucken grundsätzlich besser abschneidet. Im direkten Vergleich der Ergebnisse stimmt dies zwar prinzipiell, man sollte aber stets die weiteren Details, wie den Stromverbrauch beim Drucken und im Standby und die in späteren Bewertungen zu formulierende Duplex-Fähigkeit des Canon-Gerätes bedenken!

Der S/W-Textdruck

Bei dieser „Standardanwendung“ kann der Drucker durchaus überzeugen. Die Druckqualität ist gut, die Buchstaben sind nicht ausgefranst und verlaufen bei der Verwendung von Normalpapier nicht. Die Geschwindigkeit kann dabei – sowohl bei der Druckqualität „Standard“ als auch bei der Einstellung „Hoch“ - überzeugen. Hier hat der Vergleichsdrucker mit seinem Laserdruckwerk systembedingt die Nase vorn, die Schrift ist noch minimal klarer. Das Tempo ist bei beiden Geräten vergleichbar, der eigentliche Druck wird zwar vom Dell als Seitendrucker schneller durchgeführt, dafür dauert die Aufbereitung der Druckseite im Speicher länger.

Text mit Farbgrafik

Auch hier ergibt sein ein schönes Druckbild, das mit einem angenehmen Tempo zu Papier gebracht wird und nur im direkten Vergleich mit dem Laser abfällt, da die flächigen Farbbereiche zwar sehr homogen wirken, das Normalpapier aber leichte Wellen bildet.

Vollfarbdruck

Beim Druck einer kompletten Farbseite wird es interessant. Der Vergleichs-Laser spielt seine Fähigkeit aus, das (Normal)-Papier glatt zu halten, der Tintendruck hinterlässt deutlichere Spuren in Form von Wellen – allerdings in einem insgesamt sehr positiven Rahmen. Beim Tempo hat der Canon ebenfalls das Nachsehen, auch wenn der Dell eine Weile braucht, bis die Seite im Speicher aufbereitet ist. Von Vorteil ist dagegen, dass der Tintenstrahler sehr homogene Farbflächen erzeugt und der Laserdrucker sein feines Druckraster zeigt.

Wisch- und Markerfestigkeit

Hier haben die Entwickler in den letzten Jahren gute Ergebnisse erzielt. Durch die Verwendung von pigmentierter Tinte ist die Wischfestigkeit der Ausdrucke sehr hoch, selbst feuchte Hände haben bei der Präsentation weitestgehend ihren Schrecken verloren. Im Internet lassen sich Videobeiträge finden, die das Eintauchen der gedruckten Blätter in ein Wasserglas zeigen, ohne starkes Verlaufen der Tinte! Dies gilt natürlich ebenso für die Verwendung von Textmarkern, die nun auch bedenkenlos eingesetzt werden können. Ein leichtes Verlaufen gibt es allerdings dennoch (besonders, wenn man den Marker gleich nach dem Druck einsetzt), auch hier ist die Lasertechnik imVorteil.

Papierverarbeitung

Die Blätter werden gerade und ohne Probleme eingezogen, auch größere Druckaufträge gelingen ohne Papierstau. Dies schafft der Canon sogar noch besser als der bei dieser Aufgabe gut agierende Dell, der mitunter Seiten schief einzieht. Haben Sie junge Katzen? Dann sollten Sie diese bei größeren Druckvorhaben vom Gerät fernhalten. Einer unserer Kater zog während des Druckens kurz vor dem Ende eines größeren Auftrags am gerade bedruckten Blatt, was dazu führt, dass der Drucker den Auftrag komplett neu startete. Ist gerade niemand anwesend und das Tier ausdauernd, kann dies so weitergehen, bis das Papierfach leer ist!

vollständiges Testprotokoll



Klaus Kowarik: Meine Meinung

Der Canon Maxify MB 5350 druckt Bürodokumente in Schwarz-weiß und Farbe äußerst schnell. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Grafiken wie Tabellen oder Landkarten werden kontrastreich und scharf dargestellt.

Papierverarbeitung

Ich habe in meinen Drucker in die Standardkasette (Fach 2) das von Canon bereitgestellte Top Colour Zero A4-Papier mit einer Dicke von 100g eingelegt. Im Fach 2 liegt Fotopapier von HP in der Größe 10 x 15.

Beim einseitigen Druck auf beschichtetes Papier muss man beachten, dass der Druck grundsätzlich auf die nach unten zeigende Seite erfolgt.

Wenn man eine Papierschublade herauszieht, dann verlangt der Drucker per Menü eine Bestätigung oder Korrektur der eingelegten Papiersorte, sowohl was die Papiergröße als auch die Papiersorte anbelangt. Beim Drucken aus Windows-Anwendungen heraus muss das eingestellte Papier genau mit dem im Drucker eingelegten Papier übereinstimmen, ansonsten erscheint eine Warnmeldung mit Aufforderung zum Papierwechsel.

S/W-Textdruckqualität

Schwarzweißtexte werden auf das Canon-Papier mit sehr guter Schriftqualität ausgedruckt, es spielt dabei keine Rolle, ob mit Standarddruckqualität oder hoher Druckqualität gedruckt wird. Das glattere Canon-Papier bildet Text einen Deut gestochener ab, als billiges Noname-80g-Papier, wobei auch auf diesem die Druckqualität noch gut ist.

Natürlich ist das Druckbild nicht mit dem eines Laserdruckers zu vergleichen, hier sind die Buchstaben bei genauem Vergleich deutlich feiner gezeichnet, obwohl mir persönlich die Unterschiede nur bei genauem Hinsehen auffallen. Die Druckqualität ist für einen Tintendrucker wirklich gut. Es soll mir bitte nur keiner weißmachen, dass es keine Unterschiede im Druckbild zwischen Laserdruck und Tintendruck gibt.

Textdruckgeschwindigkeit

Das Drucktempo ist bei Standarddruckqualität deutlich schneller als bei hoher Druckqualität. Ich verwende beim Textdruck deshalb die Einstellung Standardqualität, wie sie auch von Canon im Druckertreiber sinnvollerweise voreingestellt ist. Die Druckgeschwindigkeit des Canondruckwerks ist grundsätzlich sehr flott und erwartungsgemäß deutlich schneller, als die meines Ecotank-Vergleichsdruckers aus dem Hause Epson. Die erste Seite benötigt weniger als 10 Sekunden vom Versenden des Druckauftrages, da hat ein Laserdrucker noch nicht fertig aufgeheizt! Leider wird – gerade nach langer Standzeit – das vorherige Reinigen des Druckkopfes unterbrochen.

Farbdokument-Druckqualität

Auch der Ausdruck von farbigen Dokumenten und Texten ist als gut zu bezeichnen. Farbige Schrift erscheint mir einen Deut ausgefranster und weniger scharf als schwarzer Text.

Farbdokument-Drucktempo

Die Druckgeschwindigkeit von farbigen Dokumenten steht der Druckgeschwindigkeit bei Schwarzweißdokumenten in nichts nach und ist wirklich atemberaubend: Nach etwa 10 Sekunden war die farbige Seite ausgedruckt.

Wisch- & Markerfestigkeit

Ich habe den Marker- und Wassertest gemacht. Hier gibt es wirklich nichts zu beanstanden. Wasser kann dem Dokument nichts anhaben, die Tinte verläuft beim Maxify-Drucker nicht ein Bisschen, was der hochwertigen pigmentierten Tinte geschuldet ist, die sowohl bei Schwarz und auch bei Farbe(!) Verwendung findet. Beim Einsatz eines Textmarkers verhält es sich ebenso. Nur bei ganz frisch gedruckten Dokumenten entstehen bei schwarzem Text kaum sichtbare Streifen, wenn man sie markert. Das kann man vermeiden, wenn man 10 Sekunden wartet, bis die Tinte getrocknet ist.

vollständiges Testprotokoll



Andreas Peuser: Meine Meinung

Zunächst das Positive

Beim Druck auf Normalpapier legte der Canon Maxify ein beachtliches Tempo vor. Selbst größere Dokumente in Schwarz/Weiß und Farbe schaffte das Gerät in kurzer Zeit. Also genau das Richtige für kleine Büros und Arbeitsgruppen. 50 Seiten in Standard-Qualität waren in ca. 5 Minuten „durchgenudelt“.

Die Text-Ausdrucke wirkten dabei gestochen scharf und boten ein sauberes Schriftbild. Verlaufslinien an den Kanten konnte ich nicht erkennen. Lineare Strukturen wurden in waagerechter und senkrechter Richtung sauber aufgelöst und selbst feinste Linien wurden sauber getrennt. Nur bei Grafikausdrucken mit Schrägen oder Rundungen wirkten die Kanten etwas pixelig. Großflächige Elemente in Schwarz und Farbe wirkten sehr sauber, Streifenbildung durch den Druckkopf konnte ich auch nach mehreren Seiten Druck nicht erkennen. Auch die bei Tintenstrahlern sonst übliche Wellenbildung bei großflächigen Ausdrucken war nur gering ausgeprägt und verschwand nach dem Trocknen fast vollständig.

Fotos und Grafiken werden in natürlichen Farben wiedergegeben, ein Farbstich war mit bloßen Augen kaum wahrzunehmen. Allerdings wirken Fotoausdrucke auf Normalpapier nach meiner Erfahrung mit Tintenstrahlern immer etwas dunkler. Mal abwarten was Spezialpapier an Ergebnissen liefert.

Nun das Negative

Bei allen Vorzügen des Druckers fand ich doch eines sehr störend. Die Wisch- und Kratzfestigkeit vor allem der schwarzen Tinte ist wahrlich nicht berauschend. Einmal mit dem Fingernagel oder mit einem feuchten Finger über die Fläche gefahren, und schon war die Tinte auf der weißen Fläche daneben verteilt. Gerade bei Briefkorrespondenz, die gefaltet und eingetütet werden soll, ein echtes Manko. Die Farben Cyan, Magenta und Gelb hielten sich etwas besser als Schwarz, insgesamt hat mich die Empfindlichkeit aber doch schon sehr gestört. Vielleicht bin ich da auch etwas von meinem Laserdrucker verwöhnt, aber von einem Bürodrucker erwarte ich etwas mehr Qualität beim Drucken von Geschäftspapieren.

Was auch leicht störend wirkte, waren die hin und wieder selbsttätig durchgeführten Zwischenarbeiten, wie z.B. eine Druckkopfreinigung beim Start eines Ausdruckes. Gerade wenn man es eilig hat und einen schnellen Ausdruck braucht, rattert der Drucker erst einmal einige Minuten los, bevor der Druck endlich losgeht. Insgesamt empfand ich das Warten auf die „Action“ aber als nicht so schlimm. Von anderen Druckern - insbesondere im direkten Vergleich zu meinem mittlerweile in die Jahre gekommenen HP OfficeJet 8500 - war ich in der Vergangenheit doch längere Wartezeiten gewöhnt.

Wenn man Ausdrucke in hoher Qualität vornimmt, sollte man etwas mehr Geduld mitbringen. Ein ca. 50 seitiges Text-Dokument dauerte dann doch schon mal 20 bis 30 Minuten, während der Ausdruck in Standard-Qualität in 5 Minuten erledigt war. Ob die Qualitätssteigerung auf Normalpapier so viel mehr bringt, halte ich da doch eher für zweifelhaft.

Mein Fazit

Für schnelle Drucke und die tägliche interne Druckarbeit ist der Canon Maxify MB5350 bestens geeignet. Schnelles Drucken sogar großer Dokumente schaffte der Drucker mit Bravour. Für Dokumente, die man an Kunden verschickt, bevorzuge ich allerdings doch lieber den unempfindlichen Ausdruck eines Laserdruckers.

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Stefan Reutter: Meine Meinung

Reiner Textdruck: hier könnte man den Eindruck gewinnen, daß sich die beiden Geräte nicht wesentlich unterscheiden. Der Canon, aber auch der HP können reine Textdokumente sehr schnell ausgeben (für meine Verhältnisse, der weder schnelle Laserdrucker noch schnelle Pagewide-Tintendrucker hat). Die Qualität ist dabei aber beim Canon besser, das Druckbild ist schärfer und klarer (wenn man dem HP mehr Zeit gibt = höhere Qualitätseinstellung schafft er das zwar auch, aber der Geschwindigkeitsvorteil vom Canon bei gleicher Qualität ist schon enorm.

Text & Grafik (Microsoft Word-Dateien):

Bei den Mischdokumenten ist der Canon schneller bei insgesamt leicht besserer Qualität. Beim testweisen Fotodruck auf Normalpapier (ist ja an und für sich nicht sinnvoll) machen sowohl der Canon als auch der HP Streifen, der Canon hat hier die etwas schöneren Farben, der HP ist aber schärfer.

Sehr beeinDruckend fand ich die Ausgabe von PDFs:

beim Druck eines typischen Office-PDF (mit Grafikelementen, Text, Farben, unterschiedlichen Schriftgrößen), Druckvolumen: 20 Kopien, schlagen sich die beiden Drucker bei gleichen (Standard) Druckeinstellungen so: Der HP schafft in 2 Minuten 5 Kopien. Der Canon ist nach 1:45 Minuten mit den 20 Kopien fertig ! Dabei ist die Druckqualität besser als beim HP. Die teilweise sehr klein gedruckten Schriften im Fußbereich der Seite sind beim Canon noch sehr gut lesbar, beim HP deutlich unschärfer bis unlesbar.

Da hat es mich dann doch interessiert, wie unser alter HP abschneidet, wenn man ihn die 20 Seiten in der niedrigsten Druckqualität ausgeben lässt. Ergebnis: Er schafft die 20 Seiten immerhin in 2:22 Minuten, allerdings ist die Qualität dabei nochmals deutlich schlechter als in der "normal" Einstellung, wo er nur die 5 Kopien / 2 Minuten schaffte. Der Ausdruck ist wesentlich blasser und bei den kleineren Schriftgrößen nochmal schlechter lesbar als im Normalmodus, und erst recht im Vergleich zum Canon.

Die Wischfestigkeit / Markerfestigkeit der Tinte ergab einen Aha-Effekt:

Die bessere Qualität der Pigment-Tinten der Canon-Drucker war mir ja schon zu Ohren gekommen, die Möglichkeit eines direkten Vergleichs hatte ich allerdings bis jetzt noch nicht.

Als Referenz habe ich hier einen alten HP Laserjet 2200 bemüht - ich dachte, da würde gar nichts verschmieren, aber wenn man mehrmals kräftig mit dem Textmarker über einzelne Wörter fährt, lösen sich auch hier Tonerpartikel und es entsteht ein grauer Schleier. Der Effekt ist allerdings nicht besonders stark.

Beim Canon ist beim ersten Überstreichen mit dem Marker kein Unterschied zum Laserdrucker festzustellen, erst wenn man mehrmals darüberfährt, ist die Verschmierung stärker als beim Laserdrucker.

Beim HP Officejet ist schon beim ersten Überstreichen ein Verschmieren festzustellen, man sieht das auch am Textmarker, die Spitze wird recht schnell schwarz, wenn man viel markiert. Beim Canon-Ausdruck ist das lange nicht so stark ausgeprägt, die Pigment-Tinte schlägt sich also wesentlich besser.

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Wolfgang Scheid: Meine Meinung

2500 Flyer Din A4 auf Normal Kopierpapier Mit Grafiken und Text ging Relativ schnell,Papierablage fasst nur ca. 100 Blatt, das ist zu wenig,für ein Gerät dieser Klasse,mann muss immer dabei bleiben.

Vollfarbdruck ist zu Fett Papier wellte sich, musste im Treiber Reduzieren dann war es OK, Seitenränder lassen sich nicht auf 3mm einstellen, das ist bei dem Epson WF 7525 möglich.

Was mich Stört, vom Druckauftrag senden und der erste Druck dauert recht Lange. Farbauftrag ist allgemein zu kräftig, dadurch ist der Tintenverbrauch zu hoch, mit der Treibereinstellung gehe ich 20 % zurück das Druckbild ist immer noch gut.

Fazit: Textdruck schwarz ist passabel. Geschwindigkeit ist mit 23 Seiten Laut Hersteller nicht zu erreichen ich habe ein Dokument mit 450 Seiten als PDF mit 3 Reinigungszyklen die jeweils 84 Sekunden gedauert haben zum vergleich , meine Epson Drucker kommen ohne aus und sind eher fertig. Mischdokument kleine Grafiken und Text kommt sehr gut rüber, flächendruck ist zu kräftig in den Farben, dadurch wellt sich das Papier, auch Karton 170 Gramm wird auch wellig erst als ich 20 % mit der Farbgebung zurück bin war es Ok. die Deckung noch vertretbar.

Das Bedruckte Papier legt nicht sauber aus, dadurch reiben die Blätter der Druck verschmiert ,

Weiteres übel nach nicht mal 100 Blatt fliegt das Papier auf den Boden ,da sollte Canon deutlich nachbessern.

Die Wischfestigkeit finde ich noch in Ordnung.

vollständiges Testprotokoll

06.07.15 10:36 (letzte Änderung)
1Alle zehn Tester empfehlen den Canon-Maxify (Endauswertung)
2Drucker auspacken, installieren und einrichten (1. Woche)
3Druckqualität, Drucktempo und Papierhandling (2. Woche)
4Kopieren und der Duplexdruck (3. Woche)
5Scan, OCR, Fax, USB-Stick und Smartphone-App (4. Woche)
6Druckkosten & Endauswertung (Woche 6)
Technische Daten & Testergebnisse

46 Wertungen

 
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