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Epson Workforce Pro WP-M-Serie: Professionelle Mono-Tintendrucker

von Florian Ermer

Wer nur in S/W drucken will, dem blieb bislang nur der Griff zum Laserdrucker. Nun wagt sich Epson mit Tintendruckern und Tinten-Multifunktionsgeräten in den Markt, die nur S/W drucken.

Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "S/W-Drucker: Tinte gegen Laser" verfügbar.
Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist ein Nachfolger " Epson Workforce Pro WF-M5x90-Serie" verfügbar.

Bereits im vergangen Jahr hat Epson zahlreiche professionelle Tintendrucker vorgestellt und angekündigt, zukünftig weitere Tintengeräte fürs Büroumfeld zu entwickeln. Rund ein Jahr später folgen mit den Workforce Pro WP-M-Geräten Tintendrucker und Tintenmultifunktionsgeräte, die nur S/W drucken können. Epson ist damit der erste Hersteller, der nach über zehn Jahren wieder Tintendrucker mit nur einer Druckfarbe anbietet.

Die neuen Geräte erinnern vom Design her an die anderen Workforce-Pro-Geräte und sollen voraussichtlich ab November verfügbar sein. Und auch die Druckernamen unterschieden sich nur durch ein M (Mono) von den farbfähigen WP-Geräten:

Auch unter der Haube gibt es wenig Neues. Der Druckkopf hat 152 Düsen, was zu einem recht gemächlichem Drucktempo von 16 Seiten pro Minute führt. Laserdrucker in der Mittelklasse, mit denen die neue Epson-Serie konkurriert, schaffen locker das Doppelte.

Zur Standardausstattung zählen bei allen Geräten ein Duplexer, eine etwas knapp bemessene Papierkassette für 250 Blatt und eine manuelle Zufuhr für 80 Blatt. Optional hat man die Möglichkeit, eine weitere 250-Blatt-Kassette nachzurüsten. In Sachen Konnektivität stehen USB und Ethernet zur Verfügung. Das Basismodel (WP-M4015 DN) kostet rund 300 Euro und ist ein reines GDI-Gerät. Wer die Druckersprachen PCL5/6 und Postscript benötigt, muss zum gut 115 Euro teureren WP-M4095 DN greifen.

Die beiden Multifunktionsgeräte sind mit einem Fax ausgestattet, haben ein Bedienfeld mit konventionellen Tasten in Verbindung mit einem 2,5 Zoll großen Display. Ebenso mit an Bord ist ein automatischer Dokumenteneinzug, der duplexfähig ist (DADF). Wie auch bei den Druckern ist das Basismodell (WP-M4525 DNF) ein reines GDI-Gerät. Die PCL-fähige Variante heißt WP-M4595 DNF und ist etwa 115 Euro teurer als das Basismodell.

Der Energiebedarf

Laserdrucker müssen ihre Fixiereinheit aufheizen, um den Toner dauerhaft mit dem Papier zu verbinden. Dadurch benötigen sie kurzzeitig sehr viel Energie. Tintendrucker sind dabei deutlich sparsamer, da die Tinte ohne Wärme auf dem Papier trocknet. Daher verspricht Epson in diesem Punkt deutliche Vorteile. Doch so gravierend, wie häufig dargestellt, fällt der Unterschied gar nicht aus.

Der TEC-Wert stellt den erwarteten Stromverbrauch für einen Drucker, in Abhängigkeit seines maximalen Drucktempos dar. Für einen Laserdrucker mit einem Drucktempo von 28 Seiten pro Minute sind knapp 2.000 Seiten pro Woche (etwa 100.000 Seiten im Jahr) vorgesehen. Daraus resultiert bei vielen Geräten ein Energiebedarf von zirka 110 Kilowattstunden im Jahr. Die Energiekosten belaufen sich demnach auf rund 25 Euro für die Lasertechnik. Setzt man auf die neuen Mono-Tintendrucker und vertraut auf die optimistisch geschätzten 80 Prozent Energieeinsparung von Epson, kann man rund 20 Euro pro Jahr einsparen. Die Kosten für Verbrauchsmaterialien bei diesen Seitenleistungen liegen dagegen bei weit über 1.000 Euro.


Verbrauchsmaterialien und Druckkosten

Als Verbrauchsmaterial sind bei den neuen S/W-Tintendruckern lediglich eine Schwarzpatrone und ein Resttintenbehälter nötig. Die Tintenkartusche reicht für 10.000 ISO-Seiten*4 und kostet knapp 140 Euro. Somit sind die Kosten pro Seite genauso teuer, wie bei den farbfähigen Workforce-Pro-Geräten. Den Resttintenbehälter muss man alle 50.000 Seiten austauschen.

Verglichen mit anderen reinen S/W-Druckern sind die Druckkosten angemessen. Vergleicht man Farblaserdrucker mit Office-Farbtintendruckern, gibt es hier oft eine deutliche Kostenersparnis für die Tinte. Epsons neuer Mono-Tintendrucker ist dagegen lediglich ebenso günstig wie andere S/W-Laser.

Druckkostenanalyse 08/2022*2
Seitenpreis mit
'ISO-Textdokument'*3 (25.000 Seiten)
  
Samsung ML-3750
 
 
1,0 ct
Oki B431
 
 
1,3 ct
Epson Workforce Pro WP-M4xxx-Serie
 
 
1,4 ct
Brother HL-5470DW
 
 
1,5 ct
Kyocera FS-1370DN
 
 
1,6 ct
HP Laserjet Enterprise P3015
 
 
1,7 ct
Epson Aculaser M2400
 
 
1,9 ct
Ricoh Aficio SP 3510
 
2,4 ct
© Druckerchannel (DC)

*1
ISO/IEC 19752
*2
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert.

Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*3
ISO-Textdokument (ISO 19752): A4-Textdokument (nur schwarz) auf Normalpapier in Standardqualität.
*4
ISO/IEC 19752
07.09.12 06:24 (letzte Änderung)
Technische Daten

5 Wertungen

 
1
Preise inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten. Der Preis sowie die Verfügbarkeit können sich mittlerweile geändert haben. Weiß hinterlegte Preise gelten für ein baugleiches Gerät. Alle Angaben ohne Gewähr.

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