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Lesertest: HP DeskJet 5652: HP´s Neuer

Hinweis: Für mindestens einen in diesem Artikel erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "Drucker mit vielen Extras" (Sep. 2003) verfügbar.

Bereits seit längerem Angekündigt, nun ist er da: der HP DESKJET 5652, das Nachfolgemodell des 5550. Ausgeliefert wird der Drucker mit einer Duplexeinheit, womit der Drucker zum Preis von EUR 150,00 (zumindest in der Anschaffung) günstig ist. Der Deskjet arbeitet mit den Patronen 56 (schwarz), 57 (color) und 58 (Foto) als alternative zur schwarzen Patrone. In den Papierschacht passen gut 150 Blatt und die Ablage ist für 50 Blatt Normalpapier vorgesehen. Natürlich hat auch dieses HP Modell wieder einen blauen Sensor, welcher die Patronen ausrichtet und bei bedarf das eingelegte Papier automatisch erkennt. Leider ist das Netzteil nicht im Drucker eingebaut. Laut HP schafft der Drucker 21 Seiten s/w und maximal 15 Seiten pro Minute in Farbe. Eine Druckabruchstaste ist ebenfalls vorhanden. Optional kann man eine weitere Papierkassette dem Drucker hinzufügen. Doch bedingt durch die starke Geräuschentwicklung beim Papiereinzug, ist dieses Zubehör nicht unbedingt zu empfehlen. Anschließen kann man den Drucker an den PC mittels einem USB- oder Parallelkabel. Die Treiber-Software ließ sich wie immer bei HP, sehr einfach installieren.


Optisch sieht das Gerät sehr gut aus. Die komplette vordere Abdeckung des Druckers ist aus transparentem schwarzem Kunststoff und die Umrandung ist in Silber gehalten. An der Papierablage hätte HP noch etwas Arbeiten können. Diese ist viel zu kurz. Wenn man nicht den ausziehbaren Papierarm verwendet (welchen man übrigens in zwei Längen benutzen kann), kann es passieren, dass das Papier nicht auf der Ablage liegen bleibt.

Die generelle Verarbeitung des Druckers ist gegenüber dem DESKJET 5550 deutlich besser. Musste man beim dem 5550 Model noch Angst haben, dass sich der Drucker irgendwann in seine Einzelteile auflöst, ist der DESKJET 5652 deutlich stabiler gebaut.


Der DESKJET 5652 kann sowohl 10 x 15 cm als auch DIN A4 große Bilder (erstmals bei HP) randlos ausdrucken. Damit ist dieses Model auch als Fotodrucker sehr gut geeignet.

Angenehm fällt die geringe Lautstärke beim Drucken auf, welche gegenüber dem DESKJET 5550 etwas niedriger geworden ist (was auch an dem verbesserten Papierauswurf liegt).

Interessant ist auch, dass HP wieder die Möglichkeit anbietet, die Druckqualität direkt am Drucker einzustellen (bei mir auf der Arbeit steht noch ein uralt HP DESKJET 560 rum, dort kann man auch die Druckqualität direkt am Gerät einstellen). Dazu muss man aber in der Software entsprechende Einstellungen vornehmen, damit diese Funktion aktiviert wird.

Nicht nur das wechseln der Patronen ist komplizierter geworden (der Schlitten fährt beim öffnen der Frontklappe nicht mehr in die Mitte des Druckers sondern bleibt auf dem „Ruheplatz“ rechts in Druckergehäuse. Durch den geringen Platz dort, kann das Wechseln einer Patrone schon etwas dauern. Wechselt man zum Beispiel die schwarze Patrone durch die Fotopatrone aus, startet automatisch die Druckkopfausrichtung. Setzt man dann später wieder die schwarze Patrone ein, passiert nichts. Dann muss man die Ausrichtung manuell starten (über die Software oder durch drücken des Startbutton und gleichzeitigen dreimaligen betätigen der Papiereinzugstaste).


Die Druckqualität (sowohl bei Bildern und Text) ist wie beim DESKJET 5550 sehr gut. Eigentlich hat sich gegenüber dem Vorgänger nichts verändert, außer das Bilder in der Standarteinstellung ein Tick zu blass dargestellt werden. Hier habe ich in der Druckersoftware einfach den Standartwert der Helligkeit etwas niedriger eingestellt. Mit der optionalen Fotopatrone gelingen Fotos noch etwas besser (die Bilder wirken natürlicher). Die Druckgeschwindigkeit (Text/Grafik/Foto) ist ebenfalls sehr zufrieden stellend und hat sich gegenüber dem Vorgänger Modell etwas gesteigert.

Die Druckkosten liegen im selben hohen Bereich wie beim DESKJET 5550. Eine Farbpatrone kostet zwischen 35 Euro (z.B. bei Amazon) und EUR 45 und enthält insgesamt 17 ml. Eine schwarze Patrone ist für ungefähr EUR 23 erhältlich und wurde von HP mit 19 ml befühlt. Wer Fotos ausdrucken möchte, sollte mit dem Gedanken spielen, sich eine Fotopatrone zuzulegen. Diese enthält wie die Farbpatrone 17 ml (bestückt mit drei Fotofarben) und kostet um die EUR 25. Insgesamt ist dies natürlich nicht gerade Billig, zumal die Patronen nicht unbedingt sehr lange halten. Dafür ist die Qualität der Ausdrucke allerdings sehr gut!

Fazit: Der HP DESKJET 5652 ist ein solide verarbeiteter Drucker mit einer sehr guten Druckqualität in allen Bereichen. Auch als Fotodrucker ist dieser Drucker einsetzbar. Leider sind die Unterhaltskosten immer noch ziemlich hoch, so dass sich der Drucker für Leute die viel Drucken nicht unbedingt eignet.

01.01.70 01:00 (letzte Änderung)
Technische Daten

8 Wertungen

 
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