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Test Brother MFC-J4340DW: Druckertreiber, Scannertreiber & Webserver

von Maximilian Lindner

Neben der Bedienung direkt am Bedienpanel ist der Druckertreiber die wichtigste Interaktionsquelle mit dem Multifunktionsgerät. Bei Netzwerkdruckern mit integriertem Webserver lassen sich zumeist auch alle wichtigen Einstellungen, für die das Display zu klein und die Tasten zu fummelig sind, vornehmen.

Für unseren Test haben wir die Windows-10-Version (64 Bit) des Treibers verwendet. Die Version für MacOS oder Linux können optisch und funktional abweichen. Insbesondere bei MacOS hält sich die Darstellung recht streng an die vorgegebenen Standards von Apple.

Die Installation des Druckertreibers stellte sich als sehr einfach heraus. Es Bedarf keinerlei Vorwissens. Wir empfehlen allgemein den Download der Druckertreiber von den Supportseiten der Herstellerer direkt, da dort häufig aktuellere Versionen verfügbar sind als auf begelegten CDs. Zudem befindet sich dort auch eine große Zahl weiterer Software zum Einsatz für die Drucker und Multifunktionsgeräte.

Der Brother-Druckertreiber: Übersichtlich und alles dabei

Der Druckertreiber lässt wenig Fragen offen. Auch beim MFC-J4340DW bietet Brother das gewohnte Bild mit allen notwendigen Einstellungen. Diese lassen sich zudem zu Profilen zusammenfassen und für den späteren Zugriff abspeichern.

Teilweise gibt es jedoch Einstellungen, die sich widersprechen oder aufgrund von technischen Notwendigkeiten in Kombination nicht zulässig sind. Etwas unglücklich ist, dass der Treiber solch nicht validen Kombinationen nicht sofort erkennt und eine Meldung bringt, dass der Drucker den Wunsch nicht erfüllen kann. Stattdessen nimmt er sie zunächst an und erst nach dem Absenden des Druckauftrags wird eine Meldung ausgegeben. Bei diversen randlos Kombinationen ist das leider so. Gedruckt wird in dem Fall dann doch mit Rand. Unverständlich ist auch, dass bei einem A4 Drucker A3 in der Formatauswahl auftaucht. Es erscheint erst bei der Auswahl der Hinweis, dass auf A4 angepasst (verkleinert) wird.

Praktischer wäre es, wenn der Treiber die unpassende Einstellung gar nicht erst zuläßt und unmittelbar bei der "fehlerhaften" Auswahl einen Hinweis bringt - idealerweise mit Alternative.

Die meisten der möglichen Einstellungen sind selbsterklärend. Es lohnt sich durchaus, sich mal durch die Tiefen zu arbeiten. Praktisch sind auch die vorgefertigten Profile, die sich jederzeit ändern oder ergänzen lassen.

Der Brother-Webserver (Web Based Management): Gut gelöst und alles vorhanden

Es gibt mehr oder weniger nichts, was man nicht auch im Web-Interface des Druckers erledigen könnte. Lediglich, oder sonderbarerweise - die Einrichtung zur Verbindung mit den Clouddiensten (z.B. Dropbox) geht nicht darüber. Aber da hilft das Handbuch gut weiter.

Die Möglichkeiten der Einstellungen erschlagen einen und es sind einige dabei, die der Normalnutzer nie brauchen wird. Für die Einrichtung in einem Firmennetzwerk ist nahezu alles vorhanden und auch bequem erreichbar.

"iPrint&Scan" Scannerkomponente

Bei Brother-Druckern ist die Software "iPrint&Scan" erste Anlaufstelle für die meisten Scanaufgaben. Die Oberfläche startet mit einem sehr einfachen Interface und man denkt zuerst: "das ist doch hoffentlich nicht alles". Spätestens unter "Alle Einstellungen" finden sich dann die Einstellmöglichkeiten, die man erwartet und zum Teil auch benötigt. Häufig benötigte Einstellungen Lassen sich als "Workflows" abspeichern und stehen auf dem Hauptfenster zur Verfügung. Insgesamt ist die Software aber ein umfangreiches Paket und deckt fast alle Wünsche ab.

Dokumentenmanagement und OCR

Über "iPrint&Scan" lassen sich Scans als ein durchsuchbares PDF mit normaler oder starker Komprimierung erstellen. Auf Wunsch lassen sich auch TXT-Dateien mit dem reinen erkannten Text oder auch formatierte RTF-Dateien erzeugen.

Der Drucker selbst hat (wie in dieser Klasse üblich) selbst keine OCR-Komponente. Beim Scannen zu gewissen Cloud-Diensten werden Dokumente üblicherweise jedoch automatisch in ein durchsuchbares Format umgewandelt. Im Test funktionierte dies über Dropbox ohne weitere Konfiguration.

Die erzeugten Scans können in einer Vielfalt verschiedener Dateiformate an den unterschiedlichsten Orten abgelegt werden. Als Speicherformate stehen JPEG, PDF (mit und ohne OCR), Bitmap, PNG, Text, TIFF und RTF zur Verfügung. Die Texterkennung funktioniert sehr gut und im RTF werden auch eine Reihe von Formatierungen eines Dokumentes nachempfunden. Wird ein PDF mit OCR erzeugt, wird dieses als durchsuchbares PDF abgespeichert. Der erkannte Text wird transparent hinter das gescannte Bild gelegt. Somit lassen sich Textstellen suchen und auch markieren. Es stehen zudem mehrere Sprachen für die Texterkennung zur Verfügung.

Die Schnellziele am Drucker können auch von iPrint&Scan aus konfiguriert werden. Darüber lässt sich festlegen, was passiert, wenn "Auf PC speichern" oder "An E-Mail anhängen" am Drucker selbst gedrückt wird.

PaperPort 14 SE von Nuance

Paperport wird den Brother-Druckern bereits seit vielen Jahren in der Lite-Version "Paperport SE" beigelegt. Es handelt sich eigentlich um eine Software zum Scannen und Verwalten von Dokumenten. Die integrierte Scannerschnittstelle biete TWAIN- und WIA-Unterstützung.

Es handelt sich dabei um ein eigenständiges Programm mit einer Vielzahl von Möglichkeiten, die hier nicht in ganzer Fülle besprochen werden kann. Die beigelegte Software ist nicht nur auf den installierten Brother-Drucker beschränkt. Es lassen sich auch problemlos andere Modelle einbinden.

Es lässt sich ein Vorschaubild generieren, bei dem man den gewünschten Bildausschnitt auswählen kann. Andernfalls kann man dies auch der Automatik überlassen. Für unterschiedliche Scanaufgaben lassen sich eigene Vorgaben erstellen und abspeichern. Mehrere Bilder werden aber nicht einzeln erkannt und immer als eine Datei gescannt.

Scansoftware und OCR
Brother MFC-J4340DW

Brother J4340DW

Scansoftware
(Windows 10)
"iPrint&Scan" für Aufgaben
oder PaperPort, enthält auch einen Twaintreiber
OCR direkt am Gerät/
durchsuchbare PDF
ja, mit eingeschaltetem PC
und direkt in die Cloud
OCR vom Computerdurchsuchbares PDF, rtf, txt
(via "iPrint&Scan" oder "PaperPort")
© Druckerchannel (DC)
09.11.21 14:04 (letzte Änderung)
1Kompakter Drucker fürs Homeoffice
2Verbrauchsmaterialien & Folgekosten
3Gehäuse und Papierzuführungen
4Anschlüsse, Sprachen, Scanner, ADF-Einzug und Fax
5Druckertreiber, Scannertreiber & Webserver
6Display, Bedienung & Funktionen am Gerät
7Smartphone- und Tablet-App
8Scan- und Kopiertempo
9Scan- und Kopierqualität
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12Marker- und Wischfestigkeit
13Grafik-Druckqualität
14Foto-Druckqualität
Technische Daten & Testergebnisse

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