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Xerox Versalink C7000-Serie: Drei neue A3-Farbkopierer von Xerox

von Martin Neumann

Mit der Versalink-Serie bringt Xerox schnelle A3-Kopierer auf den Markt, die im High-End-Segment anzusiedeln sind. Die Serie besteht aus drei Grundgeräten, zu denen Xerox zahlreiche optionale Komponenten anbietet.

Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "Das Arbeitstier" verfügbar.

Im März hatte Xerox den größten Produktlaunch seiner Unternehmensgeschichte angekündigt und im gleichen Atemzug verlauten lassen, dass das Unternehmen die "Workcentre" und "Phaser" genannten Produktserien nun als "Versalink" weiterführt. Auf der Webseite waren teilweise schon neue Drucker der Serie sichtbar, wie die Mittelklasse-Geräte der Versalink-B400- und -C400-Serien.

Jetzt hat Xerox diesen Geräten noch die neue Versalink-C7000-Serie zur Seite gestellt. Dabei handelt es sich um drei Oberklasse-3-in-1-Kopierer (Drucken, Scannen, Kopieren, Faxen nur optional) mit Druckgeschwindigkeiten von 20, 25 bzw. 30 ipm in A4. Die Namen reflektieren das Drucktempo, das gleichzeitig das einzige Alleinstellungsmerkmal der Drucker innerhalb der Serie ist. Sie heißen demnach Xerox Versalink C7020V_DN, -C7025 und -C7030.

Hohe Papierkapazitäten, schnelle Kopien

Die neuen Xerox-Kopierer sind für Druckvolumina zwischen 5.500 Seiten (C7020), 6.250 Seiten (C7025) und 7.000 Seiten (C7030) monatlich ausgelegt. Dabei bringen die Geräte in ihrer Standardkonfiguration eine 520-Blatt-Papierkassette und einen manuellen Einzug für 100 Blatt mit. In die Ausgabe passen 250 Blatt. Die Möglichkeiten zur Erweiterung sind vielfältig und reichen von einer weiteren 520-Blatt-Kassette bis zu einem Unterschrank für zusätzliche 2.520 Blatt.

Für das Kopieren mehrerer Seiten sind die neuen Versalinks mit einem Duplex-ADF ausgestattet. Dieser verfügt über eine Wendeeinheit, die ermöglicht, beidseitig bedruckte Dokumente einzulesen. Das nominelle Kopiertempo, behauptet Xerox, entspricht dem Drucktempo des jeweiligen Gerätes - viele Konkurrenzgeräte verfügen allerdings bereits über zwei Scanzeilen, was das Scantempo bei doppelseitigen Vorlagen deutlich erhöht. Vorteil: Sie müssen das Dokument nicht erst zeitaufwendig umdrehen, sondern scannen es in einem Rutsch ein. Das können die neuen Xerox-Kopierer nicht.

Die Geräte sind durchweg über USB oder Ethernet anschließbar. Wlan gibt es nur als Option. Auch eine USB-Host-Schnittstelle für USB-Sticks ist vorhanden. Weiterhin unterstützen die MFPs die gängigen Mobildruck-Protokolle wie Airprint, Cloudprint oder das Android-Druckdienst-Plugin für den Direktdruck von Android-Geräten ohne spezielle Drucker-App.

Sieben Zoll Touchscreen

Zur Bedienung stehen an den drei Geräten sieben Zoll große Touchscreens zur Verfügung. Diese sind somit etwas größer als das von Druckerchannel getestete Xerox Workcentre 6515, dessen Bedienfeld einwandfrei funktionierte und dem der neuen Versalinks sehr ähnlich zu sein scheint.

Die Geräte verstehen die Druckersprachen Postscript, PCL5 und -6, PDF-Direkt und beherrschen den XPS-Druck.

Vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten

Wie bei Xerox üblich, verkauft das Unternehmen die Drucker mit verschiedenen Optionen unter anderem Namen, bzw. mit einem angehängten Kürzel.

In der Standardversion verkauft Xerox die Geräte als "Versalink C70XXV/D", was der Normalausstattung entspricht. Die weiteren Kürzel "V/S" und "V/T" stehen für erweiterte Papierkapazitäten. "S" steht für eine weitere 520-Blatt-Papierkassette während "T" für einen Unterschrank mit insgesamt drei zusätzlichen Behältern steht.

Neben Papierkassetten sind auch Faxmodule, RFID-Systeme, Finisher oder Wlan-Adapter verfügbar.

Verbrauchsmaterialien und Druckkosten

Die neuen Xerox-Versalink-MFPs nutzen Tonerkartuschen in zwei Ausführungen mit je 16.100 bzw. 23.600 Seiten Reichweite (Schwarz) oder mit ca. 9.800 bzw. 16.500 Seiten (Cyan, Magenta, Gelb). Die Bildtrommeln sind semi-permanent und nur für alle Farben gleichzeitig verfügbar. Die Farbmodule halten für 87.000 Seiten, das Schwarzmodul für etwa 109.000. Daneben müssen Nutzer alle 30.000 Seiten den Resttonerbehälter wechseln.

materialinfo:FEHLER

Die Druckkosten der Geräte sind recht niedrig. Hochleistungs-Tintengeräte, etwa von Epson, können die neuen Xerox-Kopierer aber unterbieten.

Druckkostenanalyse 03/2026*1
Seitenpreis mit
'ISO-Farbdokument'*2 (250.000 Seiten)
Seitenpreis mit
'Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument'*3 (250.000 Seiten)
   
Epson Workforce Pro WF-8590DWF (Tinte)
 
 
6,5 ct
 
 
1,1 ct
Xerox-Versalink-C7000-Serie
 
 
9,2 ct
 
 
1,4 ct
Oki MC861dn+
 
 
13,1 ct
 
3,6 ct
Lexmark X925de
 
13,3 ct
 
 
2,4 ct
© Druckerchannel

Verfügbarkeit und Garantie

Lediglich für den Xerox Versalink C7020 ist eine UVP verfügbar: Das Gerät kostet knapp 2.150 Euro. Die anderen Versalinks sind nur über die geschlossene Distribution erhältlich und haben demnach keine Preisempfehlung.

Die Geräte sind seit Mitte Juni verfügbar. Xerox bietet für Endverbraucher 24 Monate Vorort-Garantie. Im B2B-Bereich gibt es ein Jahr.

*1
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert.

Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*2
ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712): A4-Farbdokument (fünfseitig) auf Normalpapier in Standardqualität.
*3
Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712 (nur SW)): Mit diesem fünfseitigen Dokument sind Tintendrucker und Farblaser getestet.
Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
20.07.17 12:23 (letzte Änderung)
Technische Daten

12 Wertungen

 
1

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