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IFA 2013 Messerundgang: Neuigkeiten von der Funkausstellung

von Ronny Budzinske

Jährlich präsentieren Hersteller aus aller Welt Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte und fast alles, was mit Strom betrieben werden kann, in den Messehallen um den Berliner Funkturm. Druckerchannel war dort.

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Die diesjährige Internationale Funkausstellung - oder kurz IFA - schließt heute ihre Pforten. Da sich die Messe vordergründig an Endverbraucher richtet, blieben fast alle Hersteller von Laserdruckern fern - mit Ausnahme von Samsung. Die großen Hersteller von Tintendruckern (Brother, Canon und Epson) waren mit einem Stand vertreten. Wie üblich fehlte nur HP, die im Unterschied zu den vergangenen Jahren auch keine Presse-Veranstaltung außerhalb des Messegeländes durchgeführt haben.

Zwar sind fast alle Neuheiten bereits vor der IFA bekannt gewesen, dennoch stellt Druckerchannel alle Präsentationen der Druckerhersteller vor.

Brother

In Halle 21 präsentiert Brother seine aktuelle Tintendruckerflotte, durchgehend mit Chip-Patronen. Die Geräte sind wie üblich mit und ohne Fax-Funktion für 100 bis 200 Euro erhältlich und setzen allesamt auf die gleichen neuen Patronen mit bis zu 600 Seiten Reichweite. Das Spitzenmodell J870DW lässt zudem den unkomplizierten Druck von einem NFC-fähigen Smartphone via Wlan zu.

Im nicht frei zugänglichen Händler- und Pressebereich gab es zudem zwei zukünftige Laserdrucker zu sehen. Beide Modelle sind kompakt und sollen ab 90 Euro erhältlich sein. Erstmals verbaut Brother beim reinen Drucker HL-1112 keine Papierkassette. Das Multifunktionsgerät auf derselben Basis heißt DCP-1512. Das Drucktempo liegt bei 20 Seiten je Minute, über Tonerreichweite und Verfügbarkeit gibt es indes noch keine Angaben.

Canon

Über Canon hat Druckerchannel bereits vor ein paar Wochen berichtet. Die noch aktuelle Druckerserie wird Canon demnächst durch neue Modelle ersetzen, die teilweise einen erheblich reduzierten Funktionsumfang aufweisen. Zwar fährt man aufgrund der bisher fast unschlagbaren Ausstattung nicht deutlich unterhalb der Konkurrenz - ärgerlich bleibt es dennoch. Auf der Messe zeigte sich auch, dass die beiden Neulinge Pixma MG5550 und MG6450 auch keine staubgeschützte Papierkassette mehr haben. Der ebenfalls neue MG7150 bleibt weiterhin voll ausgestattet.

Gutmachen will Canon dies zum einen mit frischen Farben aber vor allem durch erweitete Internet-Funktionalität. So lassen sich am Gerät selbst und auch über die Android- oder iOS-App einige soziale Netzwerke (z.B. Facebook, Twitter, ...) oder Clouddienste (z.B. Evernote) einbinden und Fotos oder einzelne Beiträge aus diesen direkt drucken. Auch eine Bedienungsanleitung oder ein Link zur Tintenstandsanzeige bietet die Canon eigene App.

Im Detail ist Canon tatsächlich ein wenig weiter als die Konkurrenz. Da alle Apps jedoch bereits auf einem Smartphone laufen, kommt man jedoch auch von diesen über die Druck-Applikation zum Ziel.

Epson

Epson zeigte auf der IFA die kürzlich aktualisierte Expression Home- und Premium-Reihe. Mit Ausnahme des XP-510 gibt es jedoch fast nur kosmetische Änderungen. Neu ist, dass sich die Papierausgabe der beiden teureren Geräte Premium XP-710 und XP-810 nunmehr beim Ausschalten des Druckers auch automatisch einfährt. Beim neuen XP-510 muss man dies von Hand machen. Auch scheint hier die Wahl des Materials nicht ideal zu sein. Dank Hochglanzplastik an der Bedienblende gibt's Kratzer schon beim Abwischen mit einem Tuch.

Epson hat auch das neue Gerät mit A3-Funktion der Expression-Photo-Serie XP-950 vorgestellt. Auch hier fällt die Verarbeitung in Natura etwas hinter den Erwartungen der tollen Werbefotos von Epson zurück.

Samsung

In der riesigen Halle 20 hat traditionell Samsung seinen Platz gefunden. Zwar sind Drucker aus Kundensicht (noch) nicht die interessanten Geräte des südkoreanischen Herstellern von Smartphones, Fernsehern und Waschmaschinen, jedoch ist das Interesse groß.

Das Hauptaugenmerk legt Samsung auf NFC-fähige Drucker. Mit dieser drahtlosen Kommunikations-Methode im Nahbereich lässt sich die mehr oder weniger komplizierte Wlan-Einrichtung von Druckern bei der Nutzung mit mobilen Geräten vereinfachen. Statt bisher einen WPA-Schlüssel einzugeben oder einen WPS-Schalter zu drücken, kann man von einem kompatiblen Android-Telefon nach einem kurzen Kontakt an das NFC-Label drucken. Weiterer Vorteil: Das Telefon muss dabei nicht erst ins Netzwerk eingebunden werden und hat damit auch keinen Zugriff auf dortige Funktionen.

Nachdem Samsung bereits in Südkorea einige Interessante Designkonzepte präsentiert hat (Bildgallerie unten, #6-8), zeigt der Elekronikriese auf der IFA weitere kleine Drucker fürs Wohnzimmer, die erst auf andere Geräte vermuten lassen.

Laserdrucker die Aussehen wie ein Radio ("Smarty"), ein flacher Laserdrucker mit glänzender Papierablage ("Wave"), ein Modell mit zwei Tonern ("One & One") sowie ein Laserdrucker mit integrierter Smartphone-Dock samt Lautsprecher.

Pearl

Etwas Abseits in Halle 8 zeigte der badische Elektronikversender Pearl einen hübsch anzusehenden Prototypen von einem 3D-Drucker. Das Design stammt vom deutschen Designer Luigi Colani, der keine Ecken und Kanten mag.

Über das Gerät konnte Pearl wenig Angaben machen. Unter 1.000 Euro soll es kosten und wird zwei Spindeln Kunststofffaden für verschiedene Farben oder Materialien (z.B. ein wasserlöslicher Kunststoff) aufnehmen können. In Aktion war dagegen bereits ein Modell für um die 800 Euro. Auch dieser Drucker "zieht" sein Material aus einer Spindel, die für ein Kilogramm bei ca. 30 Euro liegen soll.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
12.09.13 11:49 (letzte Änderung)

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