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Test Farblaser Oki C610dn: Die Ausstattung: Papier, Anschlüsse, Bedienung

von Ulrich Junker
Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist ein Nachfolger "Oki Farbdrucker der Serie 300, 400, 500, 600, 700 und 800" verfügbar.

Als Besonderheit in diesem Marktsegment können die C610er-Modelle auch Papiere mit einem Gewicht von bis zu 250 g/m² verarbeiten.

Papierhandling

Die Papierkassette (Bild links) fasst 300 Blatt, das Mediengewicht darf 220 g/m² nicht überschreiten, in den optionalen Papierkassetten mit einem Fassungsvermögen von 530 Blatt sind es ebenfalls bis zu 220 g/m².

Der Universaleinzug (Bild rechts) nimmt bis zu 100 Medien auf, die dürfen maximal 250 g/m² wiegen, die nutzbaren Formate reichen von 10 Zentimetern bis zu 1,2 Meter langen Bannern.

Ein kleiner roter Hebel in der Kassette zeigt den ungefähren Papierstand.

Papier ablegen

Die Geräteserie hat zwei Papierablagen: Auf der Oberseite des Druckers für maximal 250 Blatt, Ausgabe "face-down" (bedruckte Seite nach unten, Bild links, hier beim Duplexdruck), und auf der Rückseite des Druckers für maximal 100 Blatt, Ausgabe "face-up" (bedruckte Seite nach oben, Bild rechts).

Die Wahl des hinteren Ausgabefachs empfiehlt sich besonders bei schweren Medien oder bei Bannern, die den Drucker möglichst gerade durchlaufen sollen.

Das richtig behandelte Papier gelangt beim Druck glatt und ohne Wölbung in die Ablage, mit geringem seitlichen Versatz.

Die obere Papierablage kann zwar 250 Blatt aufnehmen. Der mechanische Begrenzer für die maximale Stapelhöhe bremst den Druck aber oft schon nach weniger als 50 Blatt, wenn das Papier gewellt ist.

Die Bedienung

Alle Modelle haben ein fünfzeiliges beleuchtetes Display, das sich gut ablesen lässt, auch dann, wenn man nicht genau senkrecht darauf schaut. Im Sitzen ist das Ablesen, zum Beispiel für einen Rollstuhlfahrer, nur mit Mühe möglich.

Liegen keine Fehlermeldungen vor, zeigt das Display den unfähren Füllstand der Tonerkassetten an.


Eine nützliche Besonderheit ist der Button "Power save / Wake up" (im Bild ganz links), der das Gerät auf Knopfdruck in den Energiesparmodus versetzt oder es daraus "aufweckt".

Über das Menü kann man auch einstellen, wie schnell der Drucker nach der letzten Nutzung in den Ruhezustand gehen soll. Die Zeitspanne kann in 11 Stufen zwischen einer und 180 Minuten liegen.


Verbindungen

Wie bei modernen Farbseitendruckern üblich, haben alle Modelle einen USB- und einen Netzwerkanschluss (Bild rechts).

Zwischen diesen Anschlüssen befindet sich ein Steckplatz für einen USB-Host-Adapter. Der hat zur Zeit noch gar keine Funktion. Laut Oki sollen dafür aber verschiedene Lösungen kommen, die sich mit zukünftigen Firmware-Updates freischalten lassen sollen. Das kann zum Beispiel der Druck vom USB-Stick sein.

Technische Daten: Oki C5950dn und C610dn
Oki C5950dn
Vorgängermodell
Oki C610dn
Drucktempo
Farbe / S/W
26 / 32 ppm34 / 36 ppm
Auflösung1.200 x 600 dpi1.200 x 600 dpi
DruckersprachenPCL6, PCL5c, PS3, PDF-DirectprintPCL6, PCL5c, PS3, PDF-Directprint
BetriebssystemeWindows 2000 / XP / Server 2003 / Vista
Mac OS 10.2.8 oder höher
Windows 2000 / XP / Server 2003 / Vista / Win 7
Mac OS 10.3.9 oder höher
Arbeitsspeicher Lieferumfang / maximal256 / 768 MByte256 / 768 MByte
PapierverarbeitungPapierkassette: 300 Blatt
Mehrzweckfach: 100 Blatt
Papierkassette: 300 Blatt
Mehrzweckfach: 100 Blatt
Optionale Papierkassetten1 / 530 Blatt2 / je 530 Blatt
Duplexeinheitjaja
SchnittstellenUSB, Parallel, NetzwerkUSB, Netzwerk
Optionale SD-Speicherkarte
(als Festplattenersatz)
16 GByte
© Druckerchannel

Anstatt einer Festplatte kann man eine SD-Speicherkarte einsetzen. Damit schaltet man Funktionen wie etwa "sicheres Drucken" frei.

Unübersichtliches Angebot

"Print Supervision" ist ein web-basierendes Programm zur Überwachung von Druckern im Netzwerk und eines der vielen Tools, die Oki mit dem Drucker liefert. Das Angebot ist schwer überschaubar, man wünscht sich als Benutzer nur zwei oder drei Tools: Eines für die Farbeinstellungen, eines für die Verwaltung von Druckern und Verbrauchsmaterial und vielleicht noch eines für den PDF-Direktdruck.

Insgesamt sind aber 14 Programme im Angebot, jedes muss man auf seine Brauchbarkeit prüfen und sich dann entscheiden, was für den eigenen Bedarf wirklich erforderlich ist. Dazu gibt es diese "Utility suite" nur für Windows-Systeme.

Das kann nützlich sein

Wer häufig mit PDF-Dateien von Adobe arbeitet, dem kommt der PDF-Direktdruck bei der C610er-Serie entgegen. Zum Ausdrucken einer solchen Datei braucht man keine Anwendung zu öffnen.

Nach der Installation sucht man vergeblich danach, wie man das kleine Werkzeug öffnen soll. Erst ein rechter Mausklick auf eine PDF-Datei bringt das Aha-Erlebnis. In den anwählbaren Parametern hat sich jetzt der Menüpunkt "PDF Direct Print" eingenistet (Bild links). In einem weiteren Menü, das nur in englischer Sprache zur Verfügung steht (Bild rechts), wählt man dann die Art und Weise des Ausdrucks.

Auch der "Template Manager" (Vorlagen-Manager, Bild oben) kann gute Dienste tun, wenn man zum Beispiel häufig Visitenkarten oder Banner druckt. Die Vielzahl der Vorlagen kann man mit beliebigen eigenen Texten, Farben oder Bildern füllen.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
02.03.10 19:37 (letzte Änderung)
1Dicke Drucksachen von Oki
2Das Verbrauchsmaterial
3Die Druckkosten
4Die Ausstattung: Papier, Anschlüsse, Bedienung
5Farb- und Grafikdruck: Qualität
6Textdruck: Qualität
7Drucktempo
8Duplex- und Foliendruck, Kalibrierung
Technische Daten & Testergebnisse

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