Immer wichtiger sind die Multifunktionsgeräte im Büro für die digitale Archivierung. Rechnungen, Visitenkarten, Briefe oder Lieferscheine. Alles lässt sich mit Hilfe der ADF (automatischen Dokumentenzufuhr) einfach und schnell digitalisieren. Der Clou: Wer beim Archivieren gleich die OCR-Funktion einschaltet, kann durchsuchbare Dokumente speichern. Das ist fürs spätere recherchieren besonders nützlich.
Unverständlich, dass Epson bei seinem bürotauglichen Multifunktionsgerät keine OCR-Software mitliefert. Auf Nachfrage sagte Epson uns, dass der typische Käufer solcher Geräte sowieso schon eine OCR-Software besitzt. HP und Samsung denken da unkomplizierter, und liefern eine Software zur Texterkennung (OCR) mit.
Während Epson und HP in ihren Tinten-Multifunktionsgeräten einen billigeren CIS-Scanner verbaut haben, findet man im Samsung-Laser noch einen CCD-Scanner. Das erkennt man an der Fähigkeit, Objekte auch dann noch scharf einzuscannen, wenn sie nicht plan auf dem Vorlagenglas liegen.
Vom Gerät aus kann man an verschiedene Ziele scannen und die gescannte Datei gleich in einem bestimmten Format abspeichern - JPG und PDF beherrschen alle.
Bei der Scanqualität hat der Epson deutlich die Nase vorn. Bei einem Office-Drucker ist das aber eher zweitrangig.
Das Tempo beim Scannen misst Druckerchannel unter verschiedenen Bedingungen:
Vorschauscan: Wer Textpassagen oder Bilder einscannen will, startet in aller Regel einen Vorschauscan. Das Testlabor misst die Zeit, wie lange es dauert, bis der Scanner die Vorschau anzeigt.
Textscan: Um das Tempo beim Scannen zu messen, liest Druckerchannel eine A4-Textseite mit einer Auflösung von 200 dpi ein.
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