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Drucker druckt sporadisch nur schwach und sw

HP Color Laserjet CP3505DN▶ 12/08

Frage zum HP Color Laserjet CP3505DN

Drucker (Laser/LED) mit Drucker ohne Scanner, Farbe, 21,0 ipm, 1.200 dpi, PCL/PS, Ethernet (ohne Airprint), Duplexdruck, 2 Zuführungen (350 Blatt), kompatibel mit Q6470A, Q7581A, Q7582A, Q7583A, 2007er Modell(mehr Daten)
von
Hallo, habe den hp CP3505dn geschenkt bekommen. Manchmal druckt er wie beschrieben nur schwach bis normal sw. Nach einiger Zeit (habe noch keine Regelmäßigkeit feststellen können) druckt er wieder normal. Hat auch im Ereignisprotokoll oft den Fehler 54.0C.XX "Fehler bei der Halbtonkalibrierung". Manchmal auch 54.0F.XX "keine gültigen Werte für Farbsensor".
Was ich bis jetzt gemacht habe:
1. Fixiereinheit getauscht, da defekt (keine Heizung) funktioniert jetzt wieder
2. Die Sensoren (Farbsensoren?) am Transferband gereinigt.

Habe den Fehler schon mehrmals hier im Internet gelesen, aber bisher hatte noch keiner eine Lösung.
Achja, es sind NoName Farbkasetten mit ca. 4 Jahren Alter verbaut.
Möchte jetzt aber nicht auf Verdacht 4 Originale bestellen.

P.S. Hab grad nochmal probiert, Drucker aus und wieder einschalten hilft meist, das er wieder farbig druckt.

Grüße aus Thüringen
Pet 4711
Beitrag wurde am 06.02.26, 18:43 Uhr vom Autor geändert.
von
Ähnliche Fälle hatten wir hier schon mal:

- DC-Forum "HP M575 Farbkalibrierung Blau und Magenta Pixel versetzt"
- DC-Forum "Fehler bei der Halbtonkalibrierung, Blasse Ausdrucken. Aber Menu's & Demo 1A".

Es gibt eine ganze Reihe möglicher Fehlerursachen, wie man diesen Threads entnehmen und [2], [3] und [4] entnehmen kann. Die Farbregistrierungs- und Registrierungsdichtesensoren am Transferbelt gereinigt hast Du ja schon, wie es scheint. Farbkalibrierungen hast Du dann vermutlich auch schon mehrfach manuell durchgeführt. Falsche Farbwerte des Fremdtoners außerhalb des zulässigen Bereiches können ebenfalls ursächlich sein oder Produktionsfehler der Kartuschen und deren Getriebe. Tonerkartuschen sind wohl sogar die häufigste Ursache. Oder auch eine sich dem Ende ihrer Lebenszeit zuneigende Trommel (oder mehrere), deren Beschichtung so gealtert oder verschlissen ist, dass sie nur noch ganz schwach druckt. Das gilt insbesondere für die schwarze Trommel, wenn die Farbregistrierung so vorgenommen wird, dass die anderen Farben dagegen abgeglichen werden. Die Fehlerbeschreibung könnte m.E. vorliegend darauf hindeuten, dass der Hase vielleicht bei der Farbe schwarz im Pfeffer liegen könnte. Und auch (ungleichmäßig) verschmutzte Linsen der Laser Scanner Unit (LSU) können die Farbregistrierung fehlschlagen lassen.

Wo sich die Linsen der LSU befinden und wie man an die LSU herankommt, ergibt sich aus der Aus-/Einbauanleitung in [1], S. 128 ff., 131 bzw. pdf-S. 140 ff., 143.

Stelle gerne auch ein paar aussagekräftige Ausdrucke ein. Dann wird u.U. vielleicht auch der eine oder andere dazu noch etwas Näheres sagen können, das die Ursache genauer eingrenzt.

Literatur:
----------
[1] SM: www.laserexpressinc.com/... .pdf
[2] Laser Pros 54.xx Printer Errors: laserpros.com/... .pdf
[3] Print Copy 54.0X Printer Errors: printcopy.info/...
[4] HP Community 54.0C Printer Errors: h30434.www3.hp.com/...
Beitrag wurde am 06.02.26, 22:02 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,
danke für die ausführliche Antwort. Muß erstmal alles in Ruhe durchlesen.

Anbei noch ein paar Fotos:
- die Kalibrierungen am 06.02. waren nach der Reinigung der Sensoren; eben hat er wieder
automatisch kalibriert, diesmal ohne Einträge?
- der erste Testdruck ist, wenn er funktioniert, fürs erste erstmal OK denke ich.
- der zweite kräftige sw-Testdruck war gestern mal nach der Reinigung
- die 2 blassen sw-Testdrucke waren vor der Reinigung der Sensoren
- im letzten Bild habe ich mal markiert, welche Sensoren ich gereinigt habe
- im Moment druckt er normal, habe allerdings nicht viel gedruckt heute

P.S. Ich hätte es nicht beschwören sollen, eben wieder nur sw, einmal aus und wieder anschalten; Farbe funktioniert (siehe letzten beiden Fotos).

Vielen Dank.

Grüße aus Thüringen
Pet4711
Beitrag wurde am 07.02.26, 13:56 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,
ich habe nochmal die Diagnoseseite ausgedruckt.
Die sieht doch eigenlich top aus, oder?

Was mir noch aufgefallen ist, im Verbrauchsmaterialstatus ist nur die schwarze Patrone als Fremdpatrone aufgeführt. Die Farbpatronen scheinen original zu sein???

Grüße aus Thüringen
Pet4711
von
Hallo @Pet4711!
Nur wenn die Kalibrierung bzw. Farbregistrierung fehlschlägt, kommt es zu Fehlermeldungen, und das war ausweislich Bild 1 aus Beitrag #2 u.a. auch am 06.02.2026 der Fall.
Wenn man genau hinschaut, sind schon noch kleine Versatzstellen bzw. Lücken und Überlappungen erkennbar. Man mag darüber streiten, ob man damit leben könnte oder nicht – es hilft ja alles wenig, solange der Farbdruck alle Nase lang zusammenbricht, weil mutmaßlich die Farbregistrierung nicht stabil funktioniert:
Das Reinigen der Color Misregistration Sensor-Linsen am Transferbelt hat offenbar etwas gebracht. Aber das Problem scheint außer ihrer beseitigten Verschmutzung noch wenigstens eine weitere Ursache zu haben, denn noch funktionieren die Farbregistrierung und/oder Farbdichtemessung ja nicht dauerhaft stabil.
In [1], S. 223, pdf-S. 235 werden einige der weiteren möglichen Ursachen aufgezählt: www.laserexpressinc.com/... .pdf. Auf andere wurde in Beitrag #1 und den darin verlinkten Quellen hingewiesen. Und auch die Verdrahtung und Kontakte der Sensoren bzw. Sensorleiste, die Du ja nochmal prüfen könntest, müssen natürlich intakt sein.
Normalerweise schreibt HP sein Logo auf jede Kartusche. Das HP-Logo kann ich vorliegend aber nirgends entdecken. Insofern habe ich gleichwohl noch Zweifel, ob es sich bei den farbigen Kartuschen tatsächlich um Originalkartuschen handelt ([1], S. 34, pdf-S. 46 bzw. www.hp.com/...). Zudem ist der Proportionalitätsfaktor der Farbbalkendarstellung der Kartuschen im Verbrauchsmaterialstatusdiagramm selbst bei gleicher Reichweite unterschiedlich, was für unterschiedliche Hersteller sprechen könnte.
Ich würde vorliegend zum Originaltoner raten, weil mit Fremdtoner die Troubleshooting-Prozeduren nicht greifen und ein Satz z.Zt. für unter 50 Euro erhältlich zu sein scheint (HP Color Laserjet CP3505DN und HP Q7582A (ab 13 €)). Dies ist möglicherweise die letzte Chance, eine belastbare Ausschlussdiagnostik durchzuführen, um herauszufinden, ob es am Fremdtoner oder der Fremdtrommel in der Fremdtonerkartusche liegt. Sollte sich eine bestellte Originaltonerkartusche tatsächlich als zu alt erweisen, kann man sie ggf. immernoch reklamieren.

Bevor Du überhaupt irgendetwas bestellst, würde ich Dich aber bitten, uns folgende Testbilder auszudrucken, anhand derer wir vorher erst einmal schauen können, ob die Toner und Trommeln denn überhaupt auffällig sind, und auf welche wir uns ggf. in einer Bestellung beschränken können:

- www.druckerchannel.de/... .pdf
- www.druckerchannel.de/... .pdf
- die HP-Druckqualitätsseite gemäß [5], S. 181, 197 bzw. pdf-S. 193, 209
- support.brother.com/... .pdf
- www.druckerchannel.de/... .pdf (Nur die Seiten #11 und #12 bitte!)


Literatur:
----------
[5] Benutzerhandbuch: eu-data.manualslib.com/...
Beitrag wurde am 08.02.26, 09:33 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo Marker-Studi,

vielen Dank für die ausführlichen Erklärungen.

Anbei die Ausdrucke. Beim "Druckqualität-Fehlerbehebung-Ausdruck" gibt es keine Seite 6, diese war leer.
Mußte auch den Drucker vor dem Ausdrucken neu starten, da wieder keine Farbe da war.
Die Ausdrucke dann allerdings habe ich nacheinander ohne Neustart gemacht. Auch nach der fehlenden Seite 6 ging es in Farbe weiter.

Ich hoffe die Fotos sind so OK. Notfalls muß ich die Ausdrucke scannen, da dauert bei meinem Scanner aber.

Schonmal vielen Dank.

Grüße aus Thüringen
Pet4711
von
Hier die restlichen Bilder:
von
Hallo @Pet4711 !
Die Verschattungen des Raumlichts sind tatsächlich störend, um die Homogenität der Ausdrucke sicher beurteilen zu können, zumal man auch bei hellen Flecken darin dann einfach nicht wissen kann, wo sie herkommen.

Wenn es nicht allzu große Umstände macht, würde ich Dich daher tatsächlich gerne bitten, uns die Ausdrucke aus Beitrag #6 einmal einzuscannnen und hochzuladen. Zusätzlich drucke bitte auch die HP Druckqualitätsseite gemäß [5], S. 181 bzw. pdf-S. 193 aus und scanne sie uns ein.

Der "Druckqualität-Fehlerbehebung-Ausdruck" ist etwas anderes als die HP Druckqualitätsseite. Das war mir leider nicht aufgefallen, als ich [5] nach der Druckqualitätsseite durchsucht habe.

Die Bilder 7, 8 und 9 aus Beitrag #5 bestätigen noch einmal, dass die Farbregistrierung nach wie vor nicht einwandfrei gelingt. Die Fehlermeldung wurde geworfen und es kommt zu einem unausgeglichenen Versatz mit entsprechenden Überlagerungen und Lücken in den Ausdrucken.

Zu den Ausdrucken aus Beitrag #6 äußere ich mich lieber erst, wenn die Scans vorliegen, bevor ich jetzt aufgrund der Schattierungen etwas womöglich falsch einschätze.
Beitrag wurde am 09.02.26, 14:05 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,

ich habe die angeforderten Seiten nun doch nochmal fotografiert, diesmal bei anderem Licht. Wenn ich die Seiten scanne, kommen sehr große Dateien heraus oder ich muß die Auflösung auf 150 dpi herunternehmen, aber da sieht man auf dem Scan auch nicht mehr wirklich scharf (Bilder 1-5).
Die Diagnoseseite wie in [5] auf Seite 181 beschrieben hatte ich im Post #5 schon geschickt (vom 08.02., 17:37).

P.S.

Im Moment hat er wieder automatisch kalibriert, mit Fehler im Protokoll. Beim ersten Ausdruck nach der Kalibrierung ging nichts (Bild 6), dann aus und einschalten, blasser Ausdruck und helles Blau in der erneuten Diagnoseseite (Bild 7 und 8).

Hmmm?

Grüße aus Thüringen
Pet4711
von
Hallo @Pet4711 ,

vielen Dank für die Scans. Da kann man ja nun schon etwas mehr drauf erkennen. Dann wollen wir mal schauen, wie es den Trommeln und Kartuschen denn so geht.

Den Farbflächen und sonstigen Ausdrucken nach dürften die Bk- und die Cyan-Trommel verschleissbedingte ringförmige Rillen in ihrer Beschichtung haben, in denen sich Bk- bzw. Cyan-Toner ansammelt und für schwarze und bläuliche, vertikale Linien auf allen Ausdrucken sorgt.

Die Magenta- und die Cyan-Trommel oder die sie mit Toner versorgenden Developing Cylinder dürften einige ringförmige Kratzer haben, die für die vertikalen weißen Streifen in den M- und Cyan-Farbflächen sorgen.

Die Magenta-Trommel dürfte eine horizontale Rille aufweisen, in der sich M-Toner ansammelt und zu roten, repetierenden Streifen führt mit einer Periode von 7,6 cm.
Der rote Primary Transfer Roller, der auf der Innenseite des ETB gegenüber der roten Trommel liegt und dafür sorgt, dass sie ihr Tonerbild an den ETB überträgt, sorgt vermutlich für die weißen horizontalen, repetierenden Streifen mit einer Periode von 4,4 cm auf der Magenta-Farbfläche in dem Brother Farbflächen-Test mit eher geringer Deckung.

Alle kleinen und großen schwarzen und grauen Farbflächen weisen leider deutliche Inhomogenitäten mit klar erkennbaren Mustern auf. Im DC-Grafiktest vom 08.02.2026 und 09.02.2026 wirkt der schwarze Toner unter 55% leider sehr schwach. Das kann die Farbregistrierung u.U. erschweren.

Der gelbe Toner weist deutliche Inhomogenitäten bzw. helle Flecken mit teils punktförmiger, teils blütenartig anmutender Musterung auf, ähnlich einer Tapete. (Wobei mir nicht ganz klar ist, ob da vielleicht auch Reflexionen aus der Beleuchtung zum Muster beitragen, oder ob das rein druckbedingt ist. Ungewöhnlich jedenfalls. Aber das kannst du Dir ja anhand der Originale anschauen.)

Der Cyan-Toner weist Inhomogenitäten bzw. Bereiche mit punktförmiger, teils blütenartig anmutender Musterung auf, ähnlich einer Tapete. Und auch der M-Toner weist hier und da Inhomogenitäten mit punktförmiger, teils blütenartig anmutender Musterung auf, ähnlich einer Tapete, aber in geringerem Maße als der Cyan-Toner und der gelbe. (Auch hier ist unklar, ob das Muster z.T. von der Beleuchtung herrührt. Es ist möglicherweise sogar exakt dasselbe Muster, wie ein Fingerabdruck. Merkwürdig.)

Im DC-Grafiktest vom 08.02.2026 wirkt der Cyan-Toner kräftiger als der Magenta-Toner.
Im DC-Grafiktest vom 09.02.2026 wirkt der Cyan-Toner schwächer als der Magenta-Toner, also genau umgekehrt! Auch das könnte u.U. z.T. der Beleuchtung geschuldet sein. Vielleicht ist es aber auch Ausdruck von fehlerhaften Schwankungen in der Farbdichtemessung, die durch den zweiten Sensor auf der Sensorzeile vorgenommen wird, die Du gereinigt hast. Das wäre kein gutes Zeichen. Ich vermute aber eher, dass es an der unterschiedlichen Beleuchtung der beiden Scans liegt. Du kannst das selbst herausfinden, indem Du noch ein paar DC-Grafiktests in den nächsten Tagen bei unveränderter Beleuchtung (mit gleicher Lampe an gleicher Position) ausdruckst. Wenn es dann immer gleich aussieht, dann lag es an der Beleuchtung.

Dass Dein Drucker nach dem Anschalten und der darauf folgenden Farbregistrierung zunächst recht ansehnlich, wenn auch mit kleinen Lücken und Überlappungen, in Farbe druckt (vgl. Beitrag #7), dann aber doch immer wieder in Schwarz-Weiß-Druck verfällt und diesen zuweilen soweit abschwächt, dass große Bildteile gar nicht mehr dargestellt werden, vermag ich bislang noch nicht sicher auf eine oder mehrere konkrete Ursachen zurückzuführen. Diesbezüglich bietet das SM (1) auf den Seiten 216, 221, 222, 223 bzw. pdf-S. 228, 233, 234, 235 unter den Überschriften "Light Image", "Color missing", "Blank spots", "Image Distortion", "Color misregistration" mehrere Troubleshooting Prozeduren mit möglichen Ursachen an, darunter auch die bereits hier diskutierten, aber auch zahlreiche potentielle Hardwarefehler wie verschmutzte Hochspannungskontakte, fehlerhafte Vorspannungen, deformierte Laderoller, LSU- und Shutter-Fehler, auch Verschmutzungen der Linsen (Ein-Ausbauanleitung: siehe Beitrag #1), Boardfehler des HVPS- oder DC Controller Boards, altersbedingter Verschleiss oder Defekt der Transfereinheit (ETB), Kartuschendefekte oder Kartuschengetriebedefekte.

Wenn man sich das ansieht, dann denkt man im ersten Moment, das kann man ja nicht alles prüfen. Aber es ist nicht so viel, wie es scheint. Da sind eine Reihe von Sachen mehrfach aufgeführt, viele Putzarbeiten an Kontakten und Linsen und Verdrahtungsüberprüfungen dabei, Sicht- und Beweglichkeitsprüfungen (Kartuschengetriebe, Kondensatoren ansehen, ob sie aufgebläht sind, Flüssigkeit ausgetreten ist) also auch viel kostenlos Machbares. Man kann es auf einer DinA4-Seite zusammenfassen.

Wichtig ist, dass Du das Gerät abkühlen und sich eine halbe Stunde lang elektrostatisch entladen lässt, nachdem Du es ausgestellt und den Netzstecker gezogen hast, bevor Du dabei gehst. Und vor dem Kontakt mit Boards Dich an einer geerdeten Installation selbst elektrostatisch entlädst, bevor Du die Boards anfasst. Spannungsmessungen solltest Du lieber den Fachleuten überlassen, es sei denn, Du bist Elektriker oder Ähnliches, weil es da um Hochspannung geht. Da sollte man schon genau wissen, was man tut, und sehr vorsichtig sein und genau nach Anleitung vorgehen und alle Sicherheitshinweise der technischen Anleitungen beachten.

Schau bitte auch mal nach, wie alt Deine Transfereinheit ist bzw. ihre Restlebensdauer.

Was die Toner angeht, würde ich zunächst nur die schwarze austauschen gegen eine Originalkartusche und schauen, ob es damit wieder stabil läuft. Falls ja, wäre ja alles in Butter und man kann mit dem alten Drucker weitermachen. Wenn nicht, würde ich an Deiner Stelle schauen, ob sich mit nur mit kostenlosen Methoden noch ein Fehler finden lässt. Und falls nicht, es dann gut sein lassen und etwas neues kaufen.

Die Originaltonerkartuschen werden augenscheinlich für 10 bis 35 Euro noch gehandelt. Wenn Du magst, kannst Du in Österreich bei Druckmittel mal nachfragen, ob sie eine haben, die noch etwas jüngeren Datums ist. Vielleicht geben Sie Dir Auskunft, was sie da haben. Die stehen eigentlich dazu, dass die noch funktionieren, und sind preislich recht fair. Dauert aber ein paar Tage länger, bis es da ist, als mit DHL. (weitere Fremdtonerkartuschen können wir für die Ausschlussdiagnose nicht gebrauchen, weil die Troubleshooting-Vorgehensweisen von HP damit nicht zuverlässig greifen).

Wenn Du mich fragst, ob sich das noch lohnt? Versprechen kann ich da nichts. Es kann sein, dass noch ein anderer Fehler als nur die Farbregistrierung beteiligt ist. Sieh Dir ruhig mal die Kondensatoren auf dem HVPS-Board und LVPS-Board in ausgeschaltetem Zustand näher an (Netzstecker ziehen, Entladungszeit abwarten). Wo die Boards liegen, ist in (1), S. 249, pdf-S. 261 beschrieben. Es könnte schon etwas mit Vorspannung und Ladung halten zu tun haben, dass der Druck immer so blass und fade wird mit der Zeit. Ich kann aber auch nicht ausschließen, dass es an Deinen Noname-Patronen liegt, dass er immer wieder auf SW-Druck zurückfällt und immer schwächer wird. Es ist ja sonst keine Fehlermeldung da und kein Ereignis in der Liste.

Von welchem Hersteller ist denn die Fixiereinheit, die Du eingebaut hast? Ich hoffe, Du bist da nicht auf Aliexpress oder Alibaba hereingefallen. Daran könnte es sonst vielleicht auch liegen, weil da die Innenbeschichtungen der Fixierrollen lückenhaft sind. Die werden mit Glück alle paar Seiten abgestellt, weil sie sonst in die Überhitzung laufen.

Hunderte Euros solltest Du m.E. jedenfalls nicht mehr in das Gerät investieren, denn die Trommeln in den Originalkartuschen sind natürlich auch nicht mehr taufrisch. Im Grunde genommen wäre es vielleicht auch mal an der Zeit für etwas neues. Aber das ist ganz allein Deine Entscheidung.
Beitrag wurde am 11.02.26, 08:42 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,
wow, was für ein Text!
Respekt und erstmal vielen Dank.

Ich schau mir nachher oder morgen nochmal die Kartuschen nebst Walzen, die Kontakte und die Transfereinheit etwas genauer an.
Wie bekomme ich denn die Restlebensdauer dieser heraus? In den Menüs und Diagnoseseiten finde ich nichts (schaue immer über den IP-Zugang im Menü auf dem PC).

Die Platinen nehme ich mir am WE vor. Ja, ich bin sogar Elektriker und kenne mich mit Strom im Allg. aus. Mit welcher Spannung werden denn die Hochspannungsbereiche betrieben? Sehe ich das richtig, daß diese Draht-Federkombinationen links diese Verbindungen herstellen? Die drücken da ja auch nur auf das Hochspannungsboard.
Vielleicht sollte ich hier auch mal putzen. Letze Möglichkeit wäre noch nach der Lasereinheit zu schauen (Verschmutzung), allerdings baut man da ja den ganzen Drucker auseinander.
Außerdem werde ich mir mal ne neue schwarze Kartusche besorgen.

Achja, als "neue" Fixiereinheit habe ich eine gut gebrauchte original HP eingebaut.
Bei der alten war wie gesagt die Heizung defekt und die Walze hatte schon Löcher, also Schrott.
Bisher habe ich 35 EUR für die Fixiereinheit investiert (Drucker war geschenkt), das hält sich noch in Grenzen.

Nochmal vielen Dank für deine Hilfe und deine Geduld.

Grüße aus Thüringen
Pet4711
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