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117A Kassetten -- für den HP Color Laser MFP 178nwg

HP Color Laser MFP 178nwg

Frage zum HP Color Laser MFP 178nwg

Multifunktionsdrucker (Laser/LED) mit Kopie, Scan, Farbe, 18,0 ipm, 4,0 ipm (Farbe), Ethernet, Wlan, nur Simplexdruck, kompatibel mit 117A, 120A, 5KZ38A, 2019er Modell(mehr Daten)

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von
Hallo zusammen
auf Empfehlung von "Harvester" möchte ich hier im Unterforum Refill meine Fragen stellen zu dem Thema: Toner-Kassetten 117A + das füllen dieser Kassetten mit Toner.
Den Drucker "HP Color Laser MFP 178nwg" habe ich schon einige Jahre und immer mit originalen Toner von HP betrieben. Das ist mir inzwischen zu teuer geworden und möchte umsteigen auf alternative 117A Kassetten bzw. die Kassetten selbst befüllen.
Hierzu habe ich mir das was im Internet angeboten wurde an Infos in Foren bzw. auf Herstellerseiten und in Videos angeschaut. Teilweise recht abenteuerliche Befüllungen bis hin zu Beschreibungen was die Kassetten an Druckleistung hergeben können.
Leider sind auch widersprüchliche Angaben gemacht worden und als Neuling auf diesem Tonergebiet ist es schwer Wahrheit, Behauptungen und reines Hervortun zu unterscheiden.
Daher versuche ich hier einmal einige Fragen zu den Chips aus den 117A Kassetten zu stellen:

Beschrieben wird meistens, das mit den Farbtoner Gelb, Magenta + Cyan 700 Seiten gedruckt werden können. Bei Schwarz sogar 1000 Seiten bei 5% Deckung auf einer DIN-A4 Seite.
Nun gibt es auch XXL Kassetten die erheblich mehr Toner beinhalten und man damit auch mehr drucken kann.
In den Chips soll ein Seitenzähler drin sein, der von den max. 700 Druckseiten bei 5% Deckung herunter zählt bis auf 0 und dann eine Meldung ausgibt, das zu wenig Toner vorhanden ist. Dann kann man einige Seiten trotzdem weiter drucken bis der Toner nach ca. 30 Seiten zu Ende sein soll und dann keinen weiteren Druck mehr zulässt.
Eine Firma antwortete mir sogar, auf meiner Nachfrage wie das funktioniert mit den Chips und dem Herunter zählen:
Ihr Drucker zeigt Ihnen den Füllstand des Toners nach Wechsel an und rechnet anhand der Ausdrucke die Seiten runter.
Durch weitere Nachfragen wurde mir bestätigt, das der Drucker die angegebene Seitenleistung zeigt von 1.300 Seiten an und errechnet je nach verbrauchter Farbe den neuen Füllstand. Sollten Sie also eine Seite mit 5 % gelb drucken, wird nur 1 Seite des gelben Toners reduziert.
Das würde somit bedeuten:
Wenn also beim farbigen Druck, 100% gelb gedruckt wird, weil die Seite komplett gelb ist, wird dann der Zähler bei einer Seite Gelbdruck, von 1300 auf 1280 runter gesetzt!
Oder anders herum:
Wenn 5 Seiten gedruckt werden mit jeweils 1% gelber Farbe, dann wird der Zähler nach dem 5-seitigen Druck von 1300 auf 1299 runter gesetzt!

Leider entspricht das nicht dem was ich vermute: irgendwie muss ja auch noch der Toner der zu viel ist und entsorgt wird berechnet werden wie soll das denn gehen…. In dem HP-Drucker ist eine Toner Restmengenbehälter, der nach dem Auftragen des Toners die nicht benötigte Menge Toner abstreift und in dem Restmengenbehälter entsorgt.

Wer von Euch weiß denn wie das richtig funktioniert.
Darüber hinaus habe ich noch viele Fragen mehr und würde mich gerne etwas schlauer machen. Woher bekomme ich solche Fachinfos?

Liebe Grüße, Bert
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von
Hallo,

also erstmal gilt die Seitenangabe für den fortlaufenden Druck des ISO-Dokuments. Diese Angabe von 5 Prozent ist obsolet. Das hängt ja auch davon ab, wie der Drucker dieses umsetzt - rein rechnerisch sind das irgendwas zwischen 4 bis 5 Prozent.

Normal kann der Drucker den tatsächlichen Tonerstand gar nicht ermitteln. Laut ISO-Testaufbau gibt es daher auch die Möglichkeit, dass solange gedruckt wird, bis der Druck sichtbar schlecht wird. Ich glaube, da sind dann sogar noch 2 mal schütteln, wie im Handbuch beschrieben, zulässig.

Ich würde meinen, dass du mit deinem HP solange drucken kannst, wie du willst. Bist du dir sicher, dass er mit einer Originalkartusche tatsächlich den Druck unterbindet - selbst wenn der Toner aufgebraucht ist?

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Sorry das ich mich jetzt erst melde.

Ich bin mir sicher das die OriginalKartusche den Druck unterbindet.
Nach dem ich mir einen neunen Komplettsatz Ersatzkartuschen von einem Anbieter bei Ebay gekauft hatte, die gelbe Kassette getauscht hatte funktioniert der Drucker.

Gruß Bert
von
Hallo Bert ( @forsbert ),

was soll das denn jetzt beweisen? Hättest Du neue HP-Kartuschen eingesetzt, hättest Du genau dieses Ergebnis auch.

In Deinem Eingangspost würfest Du mMn auch vieles durcheinander. Z.B. ist das Abziehen (Subtraktion) einer Seite von der möglichen Seitenleistung auch zum Thema (Be)Rechnen zu zählen. Wenn man die Möglichkeit den Startwert auf einem Chip zu setzen, kann man auch damit die Reichweite erhöhen, unabhängig davon, ob tatsächlich so viel mehr Toner in den Kartuschen ist. Evtl. könnte man sogar den Chip sogar auf den Ursprungswert zurücksetzen, ohne dass man auch nur 1 g Toner in die Kartusche nachgefüllt hat. Nur darf man sich dann auch nicht wundern, wenn nach mehr oder weniger vielen Drucken weiße Blätter aus dem Drucker kommen

Es gibt da so viele Möglichkeiten zu tricksen, was die Hersteller von den Original-Patronen nicht oder weniger nutzen.

Welches billigst-Pulver da von den preiswerten Anbietern in die Kartuschen gefüllt wird oder zum Selbstbefüllen angeboten wird, möchte ich gar nicht erst wissen und meiner Gesundheit zuliebe noch weniger ausprobieren.

Ich persönlich habe auch keine Lust mich unnötig dem beim Selbstbefüllen entstehenden übermäßigen Tonernebel auszusetzen - Masken hin oder her.

Noch ein kleiner Tipp nebenbei: Ein normaler Staubsauger verteilt die feinsten Partikel noch besser in die Luft zum Einatmen, als es ohnehin schon geschieht.

Aber das musst Du alles selber wissen.

Es gibt auch seriöse Anbieter von Fremdtonern, aber da kann man nicht die Riesensummen sparen, da sie auch entsprechende Kosten bei der Entwicklung und Produktion haben.

Die Druckerhersteller haben oft auch ganz spezielle Anforderungen an den Toner für ihre Geräte, die von den Billigheimern überhaupt nicht beachtet werden.

Seien es bestimmte Temperaturen, bei welchen der Toner fixiert wird, bestimmte Formen von den einzelnen Pulverkörnchen (Kyocera ist da ein gutes Beispiel), die die extrem langlebigen Bildtrommeln speziell "behandeln".

Wenn diese spezifischen Dinge nicht eingehalten werden, braucht man sich über ein kürzeres Leben von Komponenten oder dem gesamten Drucker nicht wundern.

Ich habe aber auch keine Lust groß über das gesamte Themenumfeld zu diskutieren, auch weil ich selbst lange nicht alle relevanten Punkte kenne.

Grüße
Jokke
von
DANKE @Jokke , du sprichst da genau die richtigen Punkte an und mir aus der Seele.
Genau so ist es.
Jepp, hinzu kommt, dass die Haussauger nicht geerdet sind. Jetzt wird damit die Sauerei aus dem Drucker entfernt und was passiert? Richtig, es entsteht eine statische Aufladung.
Wenn diese im Gerät überspringt, kann es passieren, dass das Gerät einen elektronischen Schaden nimmt.
Auch wenn damit eine Patrone gereinigt wird, kann es passieren, dass man ordentlich eine gewischt bekommt. Daher benutzen wir Techniker nur spezielle Sauger.
Das ist das beste Beispiel.
So ist es. Das wird leider speziell im Farbsektor vergessen. Frei nach dem Motto, Geiz ist G....
Die Ersparnis ist wirklich gering. Da sollte man lieber auf die Original Qualität setzen.
Zumal auch Patentrechtlichen gründen auch nicht an das Original ran kommen.
von
@Jokke
Dein erster Satz verstehe ich nicht.

Was ich möchte sind faktische Informationen. An Diskussieonen, wer Recht hat, besteht von meiner Seite überhaupt kein Interesse.

Bei meiner gelben Kassette bestand das Problem, das noch hörbar Toner enthalten war, aber der Drucker absolut nicht mehr drucken wollte. Der letzte Druck war noch einwandfrei.
Gerne wollte ich Kosten sparen bei diesem Drucker an Hand von den Original HP-Kassetten.
Am liebsten wäre mir die Möglichkeit, die vorhandenen leeren Kassetten zu befüllen und das Problem mit den Chips ebenfalls zu lösen. Evtl. gibt es Resetter hierfür as ich nicht weiß. Es wird leider zu wenig berichtet darüber.

Du schreibst, das evtl. der Chip so verändert werden kann, das danach noch so gedruckt werden kann wie man will, abgesehen davon ob Toner nun aufs Papier kommt oder nicht. Hier meine ich nur die techn. Steuerung und Funktion des Druckers ohne auf die Tonermenge oder das Ergebnis vom Druck zu achten. Wie verändert man einen solchen Chip?

Zu den Tonerpulver selbst, muss selbstverständlich das Pulver genommen werden welches zu den Druckparametern passt. Und genau hier ist das größte Problem. Woher bekommt man wirklich das Pulver was genau geeignet ist. Zum befüllen der Kassetten hätte ich schon die Möglichkeit dies recht sicher machen zu können. Wobei ein Staubsauger nur dann verwendet werden kann, wenn die ausgeblasene Abluft direkt nach draußen geblasen wird, weil es eben wie du schon bemerkt hast teilweise durch die Tüte Filter etc. vom Staubsauger durch geht. Der Toner ist sogar noch schlimmer als feinster Ruß !!!

Aber nochmal zum Chip zurück zu kommen. Kannst du mir da weitere Infos zukommen lassen? Gerne auch per Mail.

Gruß Bert
von
@Grisu65

Danke für deinen Beitrag. ich habe als absoluter Laie nur geringe Infos die ich aus meiner Studienzeit noch kenne. Aber lang ist es her.
Mich würde mal Interessieren, woher du dein Fachwissen hast.

Gruß Bert
von
Wenn man seit über 30 Jahren beruflich damit zu tun hat, dann kommt da einiges an Wissen und Erfahrung zusammen. ;-)
Gerade dann würde ich diese Gedanken streichen. Damals war es viel schlimmer mit den Tonern wo sich keiner Gedanken drüber gemacht hat. Bzw. noch nicht viel bekannt war.
Beitrag wurde am 16.05.24, 11:15 Uhr vom Autor geändert.
von
Ich finde es schade, dass hier im Forum Informationen beschrieben werden, die nicht Antworten auf gestellte Fragen positiv passen. Man könnte auf den Gedanken kommen, das alles auf einer sehr diplomatischen Art beantwortet wird, das möglichst nichts zu diesem Thema bekannt wird.

Ist zwar bedauerlich, hoffentlich liege ich da mit diesem Gefühl falsch.


Gruß Bert
von
Alles was ich herausfinden konnte ist, dass es durchaus Tonerkassetten mit Füllstandssensor gibt, da das Seitenzählen nicht genau genug ist. Also wenn es ans Ende geht wird der Sensor immer wichtiger. Das ist auch bei einigen Tintenpatronen so, wo der Stand auch optisch ermittelt wird. Ob das bei deinen der Fall ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Wieviele Seiten man erreicht hängt tatsächlich von der Deckung ab. Ist beim Auto auch nicht anders. Mit sparsam fahren kommt man bei gleicher Spritmenge auch weiter, meist sogar weiter wie die Herstellerangabe. Bei hauptsächlich Vollgas ist der Tank auch schneller leer.
Über die Qualitäten von Fremdtonern gibt es mindestens genausoviele Meinungen wie Nutzer. Da kann man abhängig vom Drucker ganz gut fahren oder auch nur noch Probleme haben. Da es auch hier wie bei den Patronen so ist, dass man nie genau wissen kann was drin ist und vor allem bei billigsten Angeboten nie sicher ist, ob immer die gleiche Tonerqualität drin ist, ist es halt ein Lotteriespiel. Es gibt natürlich auch Fremdhersteller mit gutem Toner, die sind dann normalerweise auch nicht die billigsten. Ich habe keine Ahnung wieviele Tonerhersteller, also Firmen die selbst entwickeln und produzieren, es wirklich gibt.

Das mit dem Staubsauger nach draußen ist auch nur ein St. Floriansprinzip. Der eventuell gesundheitsschädigende Dreck ist dann in der Umwelt vor der eigenen Haustür. Meins wäre das nicht.

Auch meine Antwort spiegelt nur mein Wissen wieder. Viele Hersteller geben nicht preis wie was genau gemacht wird. Warum auch, wer es nachmachen oder nachahmen will muss halt eigenen Grips reinstecken.
Grüße
Maximilian
Beitrag wurde am 16.05.24, 12:42 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo Bert ( @forsbert ),
Der Satz war meine Stellungnahme zu:
Klar, dass eine leere Kartusche (egal ob original oder Dritthersteller) den Druck unterbinden kann. Wenn dann eine volle Kartusche (ebenfalls egal, ob original oder Dritthersteller) eingesetzt wird, sollte es weitergehen.
Das ist alles sehr unterschiedlich und kommt auf viele Faktoren an. Einer davon sind die eingesetzten Chips selbst und wie sie gegen ungewollte Veränderungen vom Originalhersteller gesichert werden. Die von mir genannte Möglichkeit, dass danach weiter gedruckt werden kann, wäre z.B. dass man dem Chip "mitteilen" würde, dass die Kartusche voll ist, ohne dass jedoch Toner nachgefüllt wurde.

Der ganze Kram ist von Hersteller zu Hersteller und oft auch von Modell zu Modell unterschiedlich. Wenn es irgendwelche Lösungen dazu gibt, sind das in der Regel die sehr versierte Anwender oder Firmen (die zum Beispiel Resetter herstellen) und darin viel Wissen und Zeit investieren. Das wird natürlich nur für interessante Druckermodelle gemacht, die im Besitz der Anwender sind oder wo die Firmen dann anschließend Kapital daraus schlagen wollen.

Dieses Wissen wird dann evtl. von den Bastlern (Anwendern) veröffentlicht, da der Rest sich selbst bzw. seinem Gewinn schadet.

Dann gibt es auch teilweise noch so Maßnahmen, wo die Druckerhersteller dann wieder Chips über eine neue Firmware sperren, wo sie eine Möglichkeit dazu finden. Als Stichwort sei hier allen voran HP und die "Dynamische Sicherheit" genannt. Du kannst ja mal nach diesem Begriff hier im DC oder allgemein im Internet suchen.

Was glaubst Du, wie viele Leute es gibt, die noch weniger Ahnung als Du und ich haben und die auf Teufel komm raus gerne ihre Patronen resetten möchten.

Das, was wir hier versuchen Dir klarzumachen, sind gemachte Erfahrungen und deren Folgen (in den verschiedensten Bereichen) und welchen Aufwand man dafür betreiben muss oder müsste.

Die Druckerhersteller werden Dir auch nicht das kostbare Pulver so verkaufen, dass Du anschließend damit günstig deren Patronen befüllen kannst. Das ist ja auch ein weiterer Grund, dass es so viel billigen Schrott zu kaufen gibt.

Und noch was: Auch uns hier sind die genannten Grenzen gesetzt. Wir können nur unsere Erfahrungen und Tipps weitergeben, die wir gemacht und herausgefunden haben. Wir wollen kein Geheimwissen hüten. Aber wir versuchen Leuten wie Dir, die Probleme und Folgen klarzumachen und Dich auf fast einen Kampf gegen Windmühlen einzustimmen. Wir wollen diesen Kampf mit all seinen Folgen nicht kämpfen. Wir sind zu gewissen Einsichten gelangt, die wir gerne mit Dir teilen, aber Du kannst nicht erwarten, dass wir jetzt für Dich in den Kampf ziehen.

Wenn man sich alleine die Zeit, die man für eine Lösung investieren muss, rechnet, wird es wahrscheinlich in allen Beziehungen preiswerter, gesünder und besser für die Geräte sein, wohl oder übel Original-Toner einzusetzen.

So wie Du uns die Frage stellst, könnten wir Dir die Frage an Dich zurückgeben, warum Du es uns nicht verrätst. Überlege Dir mal Deine Antwort darauf und denke mal darüber nach, ob das nicht das ist, was wir versuchen Dir zu sagen.

Das ist ganze nicht böse gemeint, aber wir sind auch nicht die Alles-Wissenden und das sind eben unsere Grenzen, die wir für uns auch akzeptieren.

Wenn es den einfachen Tipp gäbe oder besser, wen ich ihn kennen würde, würde ich ihn Dir nennen.

Grüße
Jokke
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