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Düsentestmuster - Erklärung benötigt

Canon Pixma MG6250▶ 11/12

Frage zum Canon Pixma MG6250

Foto-Multifunktionsdrucker (Tinte) mit Kopie, Scan, Foto, 12,5 ipm, 9,3 ipm (Farbe), Randlosdruck, Ethernet, Wlan, Duplexdruck, CD/DVD, 2 Zuführungen (300 Blatt), Display (7,6 cm), kompatibel mit CLI-526BK, CLI-526C, CLI-526GY, CLI-526M, CLI-526Y, PGI-525PGBK, 2011er Modell(mehr Daten)
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von
Hallo DC-Community,
erstmal großes Lob an all die Hilfegeber, die hier unterwegs sind. Ich bin öfter mal inkognito unterwegs, um Erfahrungen, Problemlösungen oder über neue Produkte zu lesen.
Die Geduld, die hier einige an den Tag legen, ist in der heutigen Zeit eine Seltenheit - weiter so!

Jetzt benötige aber auch ich mal Hilfe.
Aus reinem Interesse und aus erhöhtem Druckaufkommen heraus, habe ich vor geraumer Zeit Drittanbieter Tinte und Refill-Patronen mit AutoReset-Chip für meinen Canon Pixma MG6250 bestellt gehabt und auch erfolgreich über ca. 10 Monate genutzt.
Da mein Druckaufkommen stark nachgelassen hatte, sind aber wohl einige der Tinten im Druckkopf hängen geblieben - "zerstörte" Bahnen waren nach der Reinigung des DK an der Düsenplatte schon deutlich zu sehen. Aufgefallen war das Ganze schon vorher, da die manuelle DK-Ausrichtung ab Seite zwei schon nichts mehr gedruckt hatte.

Nach dem Einsetzen eines noch vorhandenen, verschweißten Druckkopfs war das Fehlerbild nicht mehr ganz so krass - aber immernoch unvollständig.

Da zufälligerweise bei eBay jemand ein Mainboard für genau diesen Drucker für 14EUR verkaufte, habe ich dort zugeschlagen - und das Teil auch zügig ersetzen können.

Leider ist immernoch der Düsentest "unvollständig".
Sichtbar ist, dass die Magenta-Reihen nur zur Hälfte volle Intensität aufweisen, was sich auch beim Druck von Grau-/Schwarztönen darstellt (Buchstaben sind zur Hälfte grün).
Auch beim Grau selbst (6 Patronen-Drucker) zeigt sich das selbe Bild bei den größten Düsen.

Ich bastel gerne - und aus dem Grund ist der Drucker noch nicht auf den Schrott geflogen. Habe auch nochmal Geld für neue Refill-Patronen investiert, da ich dachte, dass auch Tinte in den Schwämmchen eingetrocknet sein und es zu Nachflussproblemen kommen kann.

Der aktuellste Düsentest ist mal angehängt.

Kann mir jemand aufschlüsseln, was mir das Druckbild sagen möchte?
Kann Tinte denn innerhalb von fünf bis sechs Tagen (seit Druckkopf-Wechsel) schon wieder im Druckkopf eingetrocknet sein und ein zu 100% identisches Fehlerbild erzeugen (so viel Zufall möglich)?

Vielen Dank schon mal für die Antworten.

Tante Edith sagt, dass ich Folgendes noch erwähnen möchte:

Mir ist aufgefallen, dass gerade im Bereich des Reinigungsapparats (ergo Druckplatten von der Tintenabsaugung, Abstreifer, etc.) sehr viel Tinte "liegt". Die Pumpe funktioniert noch einwandfrei (mit offener Abdeckung aufgeträufelte Reinigungsflüssigkeit beobachtet). Auch ist der Druckkopf immer recht "verschmiert", wenn der Drucker im Einsatz war - ist mit allen Patronen und beiden Druckköpfen bisher aber der Fall gewesen. Unnormal erscheint es mir trotzdem?
Beitrag wurde am 31.05.17, 16:32 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,

das was du als zerstörte Bahnen bezeichnest ist bei diesen geometrischen Mustern in aller Regel ein Druckkopfausfall. Das kann eben leider auch vom Board kommen und weitere Druckköpfe die man einsetzt anstecken.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo Herr Budzinske,

Danke für Ihre Antwort!
Der Druckkopf mit den zerstörten Bahnen und das Board wurden vor dem Düsentest gewechselt.
Der aktuelle Druckkopf weist dieses Bild (noch) nicht auf - habe ich extra vor fünf Minuten kontrolliert - und hat lediglich drei Düsentestmuster vor dem Wechsel des Mainboard mitmachen müssen. Aktuell sieht er aber tatsächlich noch nagelneu aus.
Danke für Ihre Antwort!

Gruß,

Florian
von
Hallo styk,

bei Canon ist es öfter so, dass ein defekter Druckkopf (Druckkopf 1) auch die Hauptplatine (Hauptplatine 1) elektronisch schädigen kann. Mit dieser defekten Hauptplatine 1 sind (wiei ch es lese) noch Düsentests mit Druckkopf 2 gemacht worden.
Hierdurch kann die defekte Hauptplatine 1 den Druckkopf 2 wiederum beschädigt haben. Dies geschieht dann nicht durch den Tinteneinfluss sondern innerhalb der Elektronik. Daher muss der Druckkopf 2 auch äußerlich nicht das gleiche Fehlerbild zeigen, jedoch im Druckbild wohl. und kann dann wiederum Hauptplatine 2 elektronisch schädigen (geschädigt haben).
Im schlimmsten Fall hast Du also nun 2 defekte Druckköpfe und 2 defekte Hauptplatinen.

Da gibt es leider auch keinen wirklich zuverlässigen Test um das bei Canon zu überprüfen.

Grüße

Jokke
von
Hallo Jokke,
Danke dir für deinen ausführlichen Lösungsansatz - auch wenn dieser mir schon durch den Kopf ging und ich ihn nicht wirklich hören wollte (haha).
Na gut, hilft alles nichts. Werde mich dann wohl weiter in die nächste Forumskategorie bewegen und Empfehlungen für ein neues Gerät suchen.

Mal 'ne hinterhergeschobene Frage: ist das "Elektronik schrottet Druckkopf"-Problem nur bei Canon so stark vorhanden? Mein Pixma MP600 hat nach vier Jahren mit ähnlichen Symptomen aufgegeben. Ähnliche Probleme (wo dann mehr oder weniger einige Düsenreihen durchbrennen, einen Kurzschluss bilden und damit die Elektronik ebenfalls zerstören) liest man ja auch nicht gerade selten.
Gibt es keinen Hersteller, der Schutzbeschaltungen in seiner Elektronik hat? Mal abgesehen vom Faktor "lohnt sich nicht, ein neuer Drucker kostet doch nichts" finde ich den Aspekt von anfallenden Schrott doch immens.

Gruß,
Florian
von
Hallo,

also diese Kombination von Mainboard-zu-Druckkopf-Schaden gibt es (zumindest in dieser enormen Häufung) nur bei Canon. Es ist aber nicht so, dass andere Hersteller nicht auch ihre Macken haben. Bei Epson hört man bei der Precisioncode-Workforce-Serie leider auch öfters mal von Elektronikausfällen.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo ihr,

da ich noch einen verschweißten Druckkopf im Schrank gefunden hatte (habe ich damals mit dem Drucker bestellt, weil ich die Problematik ja beim MP600 hatte), habe ich ihn einfach mal eingesetzt - wäre ja ohnehin mit dem Drucker weggekommen.
Und siehe da: mein Magenta ist wieder vollständig. (Düsentest im Anhang)
Das Einzige, was jetzt nicht perfekt ist: das Schwarz zeigt Schlieren - warum auch immer. Denke aber, dass ich damit leben kann (muss). Solange das Teil jetzt wieder nen Jahr hält, habe ich schon viel gewonnen.
Oder gibt es eine plausible Lösung, woher diese Schlieren kommen können? Die Patrone fördert ordentlich - das Druckausgleichsloch ist auch frei.

Vielen Dank an die Schreiberlinge, die sich hier bisher beteiligt haben. War aufschlussreich! :-)

Gruß,
Florian
von
Hallo,

ich möchte dich nicht beunruhigen, eventuell sehe ich das auch falsch...

Es scheint mir jedoch so, dass der Kopf hier auch schon Schäden aufweist, diese Wölbungen bei einigen Farbfeldern, vorallem bei GY sind doch schon recht auffällig...

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo Ronny,

wenn der Kopf auch aufgibt, dann macht das nichts.
Vorerst druckt er streifenfrei, sodass "kleinere" Defekte nicht auffallen.
Jedenfalls im Vergleich zu vorher. Mal schauen wie lange es dauert. :-)

Gruß,

Florian
von
Hallo,

wenn dann ist das auf jeden Fall auch die streifenfreie Version des Kopfausfalls. Das wäre die wunderschöne Bogenform, die je nach Ausprägung zu verschwommenen Drucken in Wellenform führt.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
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