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Tintenspülung von Tintenstrahldruckern

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von
Hallo allerseits,

ich berate seit Längerem Energieberater, weshalb ich mich nun wegen einer fachlichen Frage an dieses Forum richte.

Allgemein wird eher abgeraten, Tintenstrahldrucker an eine Mehrfachsteckdose anzuschließen, weil viele Drucker dann einen Neustart durchführen und alle Patronenköpfe reinigen, was sehr teuer werden kann. Einen echten Netzstecker hat so gut wie kein erhätliches Gerät.

Mich würde allerdings interessieren, wie genau dieser Mechanismus generell vonstatten geht. Findet die Tintenspülung statt, wenn der Drucker vom Standby-Modus, vom Scheinaus-Modus oder vom Komplettaus hochgefahren wird? Sollte also ggf. der Scheinaus-Modus dem Komplettaus vorgezogen werden bzw. ist Standy- oder Scheinaus-Betrieb zu empfehlen?

Ich freue mich auf eine Antwort.

Viele Grüße,

Malte.
von
Hallo Malte,

generell gilt: Tintendrucker mit Permanentdruckkopf sollte man nicht über einen Schalter an der Steckdosenleiste ein- und ausschalten.

Grund: Der Drucker führt dann nach jedem Einschalten eine intensive Reinigung durch, was eine Menge Tinte verbraucht.

Schalten Sie das Gerät nur über den Power-Button des Druckers ein oder aus.

Wann genau die Geräte eine kleine oder eine intensive Reinigung durchführen, ist von Hersteller zu Hersteller und von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Die Druckerhersteller schweigen sich zu diesem Thema leider aus.

Dies würde sich aber ermitteln lassen, wenn Sie die Schläuche nach außen legen, die die verreinigte Tinte in den Druckerboden leiten. So könnten Sie messen, wann der Drucker eine Reinigung durchführt und wie viel Tinte der Drucker dabei jeweils verbraucht.

Grüße,

Florian Heise
www.druckerchannel.de / www.druckkosten.de
von
einen Netztrennschalter haben alle diese Drucker schon lange nicht mehr, da gehen alle Geräte von selbst oder nach einer einstellbaren Zeit in einen Scheinaus/Standbymodus, aus dem sie üblicherweise vom Computer aus aufgeweckt werden können. Da die Tinten/Literpreise so exorbitant hoch sind, ergibt die Kostenrechnung, daß der Standbystrom eben günstiger ist als das Ausschalten/Netztennen. Die Reinigungen sind in die Firmware des Gerätes programmiert, für die es verschiedene Anlässe gibt, z.B. abgelaufene Zeit wie bei Brother, Patronenwechsel, Einschalten, oder auch manuell über den Treiber oder Befehle über das Bedienpanel. Auch die Reinigungsintensität kann entweder über den Treiber aufgerufen werden, oder erhöht sich bei mehreren Reinigungsversuchen direkt nacheinander. Einiges zu den Reinigungen ist in den Servicemanuals nachzulesen, die jedoch nicht öffentlich zugänglich sind.
von
Hallo,

erlauben Sie mir bitte, mit einem kleinen Mißverständnis aufzuräumen. Wenn man die Tintenschläuche eines Druckers abnimmt und frei hängen lässt, so ist die nun austretende Menge Tinte nicht gleichzusetzen mit der Tinte, die beim Reinigen verbraucht wird. Der Grund: Ein stark verändertes Ströumngsverhalten aufgrund eines deutlich veränderten Strömungswiderstandes des Systems. Bei Licht betrachtet ist es fraglich, ob die Werte überhaupt vergleichbar sind.

Gruß
LS
von
Lieber Settembrini,

es geht hier nicht um Strömungsverhalten. Bei einer Reinigung des Druckkopfs wird gepumpt und gesaugt. Da ist dem Drucker egal, wie der Schlauch liegt.

Gruß,

Florian Heise
www.druckerchannel.de / www.druckkosten.de
von
Lieber Herr heise,

leider nein, da der Durchfluss durch ein Tintensystem auch davon abhängt, wie hoch der Widerstand in dem System ist - insbesondere, wenn es sich - wie bei Piezo - um eine Pumpe mit außerordentlich geringem Hub handelt. Denken Sie an eine Duschschlauch, der einmal mit Brausekopf zu und einmal mit Brausekopf offen läuft. Wann läuft mehr durch?

Gruß
LS
von
also nein, die Pumpen in den Reinigungseinheiten sind Schlauchpumpen, in denen z.B. der Schlauch in U-Form in einem Halter liegt, und eine rotierende Rolle dagegendrückt. Da pumpt nichts mit Piezo. So eine Pumpe bringt zwar nicht viel Druck, aber den braucht es ja auch nicht, die bei weitem dünnste Passage für die Tinte sind die Düsen, einige Mikrometer im Durchmesser, da hat ein Schlauch mit ca. 2mm Druchmesser nun wirklich keinen Druckwiderstand. Und eine nennenswerte Pumphöhe muss auch nicht überwunden werden, das Ende des Schlauches führt zum Resttintenschwamm, der unterhalb der Düsen liegt.
von
Lieber Settembrini,

Ede-Lingen hat da vollkommen Recht. Wenn Sie das Beispiel mit dem Duschschlauch brauchen:

Stellen Sie sich unter die Dusche und drehen Sie das Wasser (die Pumpe) voll auf.

Halten Sie den Duschkopf waagerecht (Schlauch führt zum Durckerboden) und messen Sie, wie viel Wasser pro Minute fließt.

Halten Sie den Duschkopf nun nach unten und messen Sie nochmals, wie viel Wasser pro Minute fließt (Schlauch führt nach außen).

Grüße,

Florian Heise
www.druckerchannel.de / www.druckkosten.de
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