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Druckertipps, die jeder braucht: Die besten Tips rund ums Drucken

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Permanente Änderungen im Druckertreiber

Frage: Jedes mal, wenn ich Word starte und etwas im Draft-Modus drucken will, muss ich das immer wieder neu einstellen. Kann man das im Treiber auch permanent festlegen?

Antwort: Ja, das ist möglich und besonders dann nützlich, wenn Sie Tinte oder Toner sparen wollen. Rufen Sie den Druckertreiber aus einer Anwendung heraus auf (beispielsweise aus Word), setzt Ihr System die Einstellungen wieder zurück, sobald Sie Word wieder verlassen. Um eine Änderung permanent zu speichern, klicken Sie auf Start – Einstellungen – Drucker. Wählen Sie Ihren Drucker mit einem Rechtsklick aus und wählen „Eigenschaften“ beziehungsweise „Druckereinstellungen“ bei Windows NT und XP. Änderungen, die Sie dort vornehmen, bleiben permanent aktiv.

Beim Drucken Tinte, Toner und Papier sparen

Frage: Wir setzen in unserer Firma Farblaser-, S/W-Laser- und Tintendrucker ein. Welche Möglichkeiten gibt es, um die Druckkosten für diese Geräte zu senken?

Antwort: Sie haben viele Möglichkeiten, die laufenden Kosten für Ihre Drucker zu senken. Generell sollten Sie überlegen, ob Sie kompatible Tonerkartuschen und Tintenpatronen einsetzen wollen. Damit lässt sich der größte Kostenfaktor – die Verbrauchsmaterialen – enorm senken. Dazu finden Sie in dieser Ausgabe einen großen Vergleichstest zu kompatiblen Tintenpatronen.

Eine weitere Sparmöglichkeit liegt im Papier. Verwenden Sie Recycling-Papier, sofern Ihr Drucker dies zulässt. Das ist vor allem bei Druckern sinnvoll, die über zwei Papierkassetten verfügen. In die eine legen Sie normales, weißes Kopierpapier, in die andere billiges Recycling-Papier. Konzeptausdrucke, einfache Listen oder anderes drucken Sie auf Recycling-Papier. Briefe an Kunden, Verträge und andere wichtige Dokumente auf dem teureren Kopierpapier.

Noch mehr Papier können Sie einsparen, wenn Sie Ihre Dokumente vor dem Druck am Bildschirm prüfen. In Excel geht das zum Beispiel mit dem Befehl „Datei“ – „Drucken“ – „Vorschau“. Dort können Sie dann prüfen, ob die Seitenränder stimmen, ob alle Tabellen richtig gedruckt werden und so weiter. Einige Druckertreiber bieten auch eine „Druckvorschau“ an, in der die zu druckenden Seiten vorher auf dem Bildschirm gezeigt werden. Das lohnt sich vor allem beim Druck auf teure Laser- oder Inkjet-Folien oder auf Fotopapier.

Meldet Ihr Laserdrucker, dass kein Toner mehr in der Kartusche sei, oder sind die Ausdrucke blass und streifig, werfen Sie die Kartusche noch nicht weg. Nehmen Sie sie aus dem Drucker und drehen Sie die Kartusche ein paar mal nach links und rechts. Dadurch kann sich der restliche Toner verteilen und Sie haben noch einige Ausdrucke mit der "leeren" Kartusche.

Der Blaue Engel: Mehr als nur ein Umwelt-Gütesiegel

Frage: Wir denken über die Anschaffung eines neuen Laserdruckers nach. Einige Modelle besitzen das Gütezeichen "Blauer Engel". Was bringt das bei Druckern?

Antwort: Entscheiden Sie sich für einen Drucker, der den Blauen Engel besitzt (Kyocera Ecosys-Reihe, HP...), haben Sie mit dem Drucker viele, ungeahnte Vorteile: Neben den Umweltschutzvorschriften, die das Gerät erfüllen muss (keine hologenhaltigen Polymere, keine dioxin- oder furanbildenden Stoffe...) gibt es noch jede Menge anderer Vorteile:
a) Das Gerät muss langlebig gebaut werden: Der Speicher muss sich erweitern lassen.
b) Die Garantieleistung der Drucker muss mindestens drei Jahre betragen.
c) Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien müssen mindestens fünf Jahre nach Produktionseinstellung weiterhin verfügbar sein.
d) Der Hersteller muss die Geräte zur Entsorgung wieder zurücknehmen.

Schriftarten sind abhängig vom Drucker

Frage: Obwohl ich in meinem Schriftenordner C:WindowsFonts alle Schriften sehe, kann ich diese in meiner Textverarbeitung nicht verwenden. Woran liegt das?

Antwort: Wenn an Ihrem PC kein Druckertreiber installiert ist, zeigen Ihre Textverarbeitung und auch alle anderen Programme keine Schriften an. Die Schriften installiert Windows nur über einen konkreten Druckertreiber. Sie sollten also auf jeden Fall einen Drucker über Start – Einstellungen – Drucker – Drucker hinzufügen einrichten. Verwenden Sie einen bekannten Typ wie etwa den HP LaserJet 5L. Ihrem System ist es dabei völlig egal, ob ein solches Gerät tatsächlich an der entsprechenden Schnittstelle hängt.

Schaltfläche für Drucken mit Druckerauswahl erstellen

Frage: Ich arbeite mit Excel. Mich stört, dass beim Klick auf die Schaltflächen „Drucken“ der Druck sofort startet, ohne dass zuvor nach dem Drucker oder den Druckereinstellungen gefragt wird. Gibt es eine Möglichkeit, die Funktion dieser Schaltfläche zu ändern?

Antwort: Ja, Sie können die Schaltflächen mit einem eigenen Makro hinterlegen, das zuerst den Druckerdialog öffnet. Sie können in Visual Basic für Applikationen (VBA) eine Prozedur erstellen und sie der bestehenden Schaltfläche "Drucken" zuweisen. Außerdem sollte diese Prozedur in der persönlichen Makro-Arbeitsmappe "personl.xls" gespeichert werden, damit sie mit dem Start von Excel 95 immer zur Verfügung steht. So erstellen Sie das Mokro: Überprüfen Sie, ob die Datei "personl.xls" in Ihrem Xlstart-Verzeichnis vorhanden ist (C:ProgrammeMicrosoft OfficeOfficeXLStart). Wenn ja, öffnen Sie die Datei. Wenn die Datei nicht vorhanden ist, öffnen Sie eine neue leere Arbeitsmappe und speichern Sie sie unter dem Namen personl.xls in diesem Verzeichnis. Klicken Sie nun auf Extras – Makro – Makros... und vergeben Sie den Namen „DruckerDialog“ – anschließend klicken Sie auf „Erstellen“. Schreiben Sie nun die folgende Prozedur:

Sub DruckerDialog()
Application.Dialogs(xlDialogPrint).Show
End Sub

Speichern Sie die Datei unter dem Namen "personl.xls" im Xlstart-Verzeichnis. Wählen Sie im Menü „Datei“ den Eintrag „Schließen und zurück zu Excel“. Nun weisen Sie das Makro der Schaltfläche zu, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Druckersymbol klicken. Wählen Sie aus dem Kontext-Menü den Befehl "Anpassen". - Klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche "Drucken". Wählen Sie im Feld „Makroname“ das Makro DruckerDialog aus und klicken Sie auf OK. Schließen Sie das noch offene Fenster „Anpassen“. Beenden Sie Excel, werden Sie vom Programm gefragt, ob Sie die Datei "personl.xls" speichern wollen. Bestätigen Sie diese Meldung mit "Ja".

Schneller Druck vom Desktop

Frage: Ist es möglich, direkt vom Desktop aus zu drucken, ohne jedes Mal die entsprechende Anwendung starten zu müssen.

Antwort: Ja, das geht sowohl unter Windows 9x als auch unter Windows XP. Klicken Sie dazu einfach das zu druckende Dokument mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag „Drucken“. Alternativ können Sie auch eine Kopie Ihres Druckersymbols aus Start – Einstellungen – Drucker auf den Desktop ziehen. Wollen Sie nun ein Dokument drucken, ziehen Sie es einfach auf das Druckersymbol und lassen es dort fallen. Dadurch öffnet Windows automatisch die entsprechende Anwendung, druckt das Dokument aus und schließt das Dokument nach dem Druck auch wieder.

Leere Tintenpatronen nicht in den Müll

Frage: Darf man leere Tintenpatronen und Tonerkartuschen in den Hausmüll werfen?

Antwort: Generell ja. Aber: Für viele leergedruckte Tintenpatronen und Tonerkartuschen gibt es bares Geld. Prüfen Sie also zuerst, ob Sie für Ihre Tintenpatrone nicht ein paar Euro bekommen. Beispiel: Für die leergedruckte HP-Patrone C6615 bekommen Sie im Internet 3,80 Euro – für eine HP-Farbpatrone C6578 zwei Euro. Abnehmer finden Sie im Internet zum Beispiel unter
www.tintenzentrale.de
www.pelikanhardcopy.com
www.panda-recycling.de
www.geldfuermuell.de

Druck in Datei

Frage: Wozu bieten die Druckertreiber die Möglichkeit, in eine Datei zu drucken?

Antwort: Sollten Sie an einem PC arbeiten, an dem kein Drucker angeschlossen ist, können Sie dort trotzdem einen Druckertreiber installieren, um Ihr Dokument dann in eine Datei zu drucken. Diese Druckdatei können Sie dann auf einem PC ausgeben, an dem ein Drucker angeschlossen ist. Natürlich müssen Sie dabei darauf achten, dass Sie jeweils denselben Druckertreiber verwenden. Um in eine Datei zu drucken, klicken Sie auf „Start“ – „Einstellungen“ – „Drucker“ und klicken mit der rechten Maustaste auf Ihr Druckersymbol. Im Kontextmenü wählen Sie die „Eigenschaften“. Im folgenden Drop-Down-Menü klicken Sie dann die Einstellung „FILE: (Erstelle eine Datei)“ an. Bei Windows XP klicken Sie auf „Start“ – „Drucker und Faxgeräte“, klicken Ihren Drucker mit der rechten Maustaste an und wählen „Eigenschaften“. Im Register „Anschlüsse“ klicken Sie nun auf „File“. Drucken Sie nun einen Text, eine Grafik oder anderes aus, fragt Sie das Betriebssystem nach einem Dateinamen mit der Endung PRN. Aus dem DOS-Fenster geben Sie nun den Befehle COPY DATEINAME.PRN LPT1 /B ein. Achtung: Der Drucker muss an der Parallelschnittstelle angeschlossen sein. USB funktioniert nicht. Unter Windows XP erreichen Sie das DOS-Fenster, indem Sie auf „Start“ – „Ausführen“ klicken und in die Zeile „command“ eingeben.

Nur PostScript-Schriften?

Frage: Stimmt es, dass man für den professionellen Druck nur PostScript-Schriften verwenden soll. Ich würde aber auch gerne normale TrueType-Schriften einbetten. Geht das?

Antwort: Die Zeiten, in denen Sie ausschließlich Postscript-Schriften an die Druckerei senden durften, sind zum Glück vorbei. Mittlerweile haben auch die TrueType-Schriften eine sehr hohe Qualität, die für den professionellen Druck ausreichend ist. Achten Sie aber darauf, keine TrueType-Schriften zu verwenden, die Sie irgendwo im Internet gefunden haben. Bei solchen Schriften kann die Qualität nicht ausreichend sein. Problemlos können Sie alle Schriften verwenden, die in Windows eingebettet sind oder mit Corel-Draw oder Photoshop mitgeliefert werden.

Tonerstaub und Tintenfleck

Frage: Ich besitze einen Oki Okipage 8p. Beim Wechsel des Toners ist kam Tonerstaub auf den Ärmel meines weißen Hemdes. Ich habe diesen sogleich mit heißem Wasser gesäubert – aber der Fleck ging nicht weg.

Antwort: Verwenden Sie keinesfalls heißes Wasser, um Toner zu entfernen, der auf Ihre Kleidung gekommen ist. Durch das heiße Wasser fixieren Sie den Toner regelrecht im Gewebe und der schwarze Fleck bleibt. Reinigen Sie den Stoff ausschließlich mit kaltem Wasser und einem schmutzbindenden Mittel (Spülmittel). Gegen Tintenflecken auf den Fingern gibt es teure Spezialreiniger. Aber Seife, eine Bürste und kräftiges Schrubben hilft ebenso gut. Achtung: Tinte auf der Kleidung ist fast nicht mehr wegzubekommen.

01.01.70 01:00 (letzte Änderung)
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