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Druckertipps, die jeder braucht: ...viel mehr Tipps

Verzeichnis unter Windows drucken

Frage: Ich möchte die Verzeichnisstruktur unter Windows direkt ausdrucken, finde dazu aber nirgends ein Befehl. Gibt es eine Möglichkeit?

Antwort: Am schnellsten geht das aus dem DOS-Fenster: Wechseln Sie in den entsprechende Ordner und geben Sie folgenden Befehl ein:

DIR >LPT1

Mit den folgenden Paramentern können Sie die Ausgabe noch formatieren. Sie können alle Paramenter miteinander kombinieren.

/S listet alle Ordner auf
/B listet nur die Datei- und Ordnernamen auf (ohne Dateigröße, Datum...)
/AD zeigt nur Ordner an (keine Dateinamen)
/O sortiert Dateien und Ordner nach Namen

Auf die richtige Schnittstelle achten

Frage: Im Druckerhandbuch habe ich gelesen, daß ich die Schnittstelle des Rechners auf ECP einstellen soll. Was hat es damit auf sich?

Antwort: Parallel ist nicht gleich Parallel. Im BIOS Ihres Rechners können Sie einstellen, wie Ihre parallele Schnittstelle arbeiten soll. Es gibt die drei folgenden wichtigen Typen: Standard Bidirektional, ECP (Enhanced Capability Port) und EPP (Enhanced Parallel Port).

1981 entwickelte IBM den Parallelport als Alternative zum langsameren seriellen Port. Seriell lassen sich pro Schritt nur ein Bit übertragen – über den Parallelport gehen gleich 8 Bit pro Takt über die Leitung. Damit konnten rund 150 KByte pro Sekunde übertragen werden. Der Wert war für die damaligen Geräte, (Nadeldrucker) absolut ausreichend. Ende der 80er Jahre war der Parallelport-Standard jedoch nicht mehr zeitgemäß. Lexmark, IBM, Texas-Instruments und andere gründeten die NPA (Network-Printing-Alliance), die eine Reihe neuer Standards für den Parallelport verabschiedeten:

Standard-Mode: Dieser Modus – auch Centronics oder SPP (Standard-Parallel-Port) genannt – überträgt Daten mit einer Geschwindigkeit von 150 KByte pro Sekunde. Er arbeitet nicht bidirektional – Daten lassen sich also nur vom PC zum Drucker übertragen. Sind jedoch die Standards Kompatibel oder Nibble integriert, lassen sich die Daten in beide Richtungen übertragen. EPP: (Enhanced Parallel Port) Intel, Xircom und Zenith entwickelten zusammen diesen Standard, der Datenraten von 500 bis 2 000 KByte pro Sekunde zuläßt. In der Praxis sind aber nicht mehr als 1 MByte pro Sekunde möglich. EPP stellen Sie im BIOS des Rechners dann ein, wenn Sie einen Netzwerkadapter, ein externes CD-ROM-Laufwerk oder ein Bandlaufwerk an den Parallelport angeschlossen haben. Die Daten lassen sich mit EPP in beide Richtungen übertragen. Im BIOS lassen sich meist zwei Versionen einstellen: 1.7 und die neuere 1.9. Verwenden Sie die ältere Version 1.7 nur dann, wenn das angeschlossene Parallelport-Gerät mit 1.9 nicht funktioniert.

ECP: (Extendet Capability Port). Dieser Modus wurde von Hewlett-Packard zusammen mit Microsoft entwickelt. Damit lassen sich Daten gleichzeitig sowohl vom PC zum Drucker als auch vom Drucker zum PC senden. Zusätzlich arbeitet dieses Protokoll mit Datenkompression (RLE, Run Length Encoding) und DMA-Transfer (Direkt-Memory-Access). Wie bei EPP reicht die nominelle Übertragungsrate bis zu 2 MByte pro Sekunde. In der Praxis sind jedoch nicht mehr als 1 MByte möglich. Durch die Komprimierung lassen sich die Daten auf eine Rate von bis zu 64:1 packen. Das ist vor allem dann nützlich, wenn Sie komplexe Grafikdaten zum Drucker schicken oder einen Scanner am Parallelport angeschlossen haben. zurück

Auf die Kabellänge achten

Frage: Wie lang darf ein paralleles Kabel eigentlich maximal sein?

Antwort: Nicht länger als drei Meter. Wir verwenden im Testlabor jedoch auch gut abgeschirmte Kabel, die knapp sieben Meter lang sind und der Druck funktioniert noch einwandfrei. Wollen Sie noch größere Strecken überbrücken, können Sie ein serielles Kabel verwenden. Dann sinkt jedoch die Druckleistung, da die Daten nicht mehr parallel, sondern nur noch Bitweise übertragen werden können. Die beste Lösung, den Drucker weit vom PC entfernt anzuschließen, bietet das Netzwerk beziehungsweise ein Druckerserver.

Toner sparen

Frage: Ich drucke zu Hause sehr viel für mein Studium und mich ärgert, daß die recht teuren Tonerkartuschen immer recht schnell zur Neige gehen. Gibt es Möglichkeiten, Toner zu sparen?

Antwort: Meldet Ihr Laserdrucker, daß kein Toner mehr in der Kartusche sei, oder sind die Ausdrucke blaß und streifig, werfen Sie die Kartusche noch nicht weg. Nehmen Sie sie aus dem Drucker und drehen Sie sie ein paar mal nach links und rechts. Dadurch kann sich der restliche Toner verteilen und Sie haben noch einige Ausdrucke mit der "leeren" Kartusche.

Außerdem sollten Sie im Treiber auf "Konzeptausdruck" gehen, wenn Sie nur Probeausdrucke machen.

Tinte sparen

Frage: Ich besitze einen Lexmarkdrucker (CJP 5700). In Ihrem Test sieht man, daß die Druckkosten hoch sind. Das kann ich nur bestätigen. Was kann ich tun, um die Patronen möglichst lange zu verwenden?

Antwort: Schalten Sie Ihren Tintendrucker möglichst wenig an und aus. Viele Geräte reinigen bei jedem Start die Druckköpfe, wobei eine Menge Tinte verlorengeht.

Arbeiten Sie möglichst viel im Tintensparmodus und machen Sie nur dann Reinigungsvorgänge, wenn es wirklich nötig ist.

Strom sparen

Frage: Mein HP Deskjet 710C besitzt einen Ausschalter. Mich wundert, daß er sich selbständig anschalten kann, sobald ich Druckdaten zum ausgeschalteten Geräte schicke.

Antwort: Selbst Drucker, die eine Power-Taste besitzen, lassen sich meistens nicht vollständig vom Netz trennen. Sie verbrauchen also ständig Strom. Verwenden Sie daher bei solchen Druckern eine Steckdosenleiste, die einen eigenen An/Ausschalter besitzt. Hängen Sie an diese Leiste am besten gleich alle Geräte, die Sie bei der Arbeit mit dem PC brauchen.

ACHTUNG: Drucker, die beim einer Stromunterbrechung automatisch einen Reinigungsvorgang machen, sollten Sie nicht an die Steckdosenleiste hängen. Dazu gehören die Stylus-Printer von Epson sowie einige Canon-Drucker, die einen Permanen- oder Semipermanent-Druckkopf besitzen.

Papier sparen

Frage: Über einen Bekannten habe ich größere Mengen Recycling-Papier bekommen. Kann ich das in meinem Tintendrucker verwenden oder laufe ich damit Gefahr, daß der Drucker kaputt geht?

Antwort: In der Regel ist es problemlos möglich, Recycling-Papier im Tintendrucker zu verwenden. Stellen Sie sich aber darauf ein, den Drucker etwas öfters im Innern zu säubern, da dieses Papier mehr Fasern abgibt, als glattes, holzfreies Papier.

Das Papier kann man auch ohne weiteres beidseitig bedrucken, wenn Sie den Tintensparmodus wählen. Ansonsten trägt der Drucker zu viel Tinte auf, die dann auf der Rückseite sichtbar wird.

Im Laserdrucker sollten Sie kein Recycling-Papier verwenden, da das die Bildtrommel beschädigen könnte. Eine Ausnahme bilden die Ecosys-Drucker von Kyocera, die eine sehr harte Bildtrommel besitzen.

Druckkosten senken

Frage: Ich habe mir einen Drucker für 180 Mark gekauft und ärgere mich nun darüber, daß ich für die Patronen schnell mehr ausgebe, als für den gesamten Drucker.

Antwort: Sie können die Kosten noch weiter reduzieren: Bevor Sie Ihre Datei zum Drucker schicken, schauen Sie sich den Ausdruck in der Seiten- oder Druckansicht Ihres Programms an. Dort können Sie eventuelle Unstimmigkeiten schnell erkennen und diese noch vor dem Ausdruck korrigieren. Das geht mit Winword beispielsweise mit "Datei" - "Seitenansicht". Bevor Sie Ihr Dokument farbig ausdrucken, lohnt sich ein vorheriger Konzeptausdruck in schwarzweiß, da Farbausdrucke meist wesentlich teurer sind.. Mit diesem Ausdruck können Sie Ihren Entwurf nochmals auf Fehler überprüfen.

Druckprobleme nach dem Aufrüsten

Frage: Nachdem ich meinen Laserdrucker um Speicher erweitert habe, scheint der Drucker dies nicht erkannt zu haben. Was mache ich falsch?

Antwort: Vor allem dann, wenn Sie den Drucker um Speicher, Druckersprachen oder um einen Netzwerkkarte erweitert haben, kann es Probleme geben. Drucken Sie in diesem Fall einfach eine Konfigurationsseite aus. Das bieten alle Laserdrucker über ihr Menü an. Dort können Sie sehen, wie es um die Ausstattung des Druckers steht: Wieviel Speicher hat der Printer erkannt, ist das PostScript-Modul wirklich vorhanden oder durch falsches Einsetzen nicht aktiv und so weiter. So kommen Sie Fehlern einfach auf die Schliche. Tintendrucker, die in der Regel kein Menü besitzen, können meist eine Konfigurationsseite über einen Tastenkombination ausdrucken. Welche das ist, erfahren Sie im Druckerhandbuch.

Richtiger Umgang mit Toner

Frage: Wir benutzen im Büro einen Fujitsu PrintPartner und ich bin für die Wartung des Druckers zuständig. Beim letzten Wechsel der Tonerkartusche kam mir ein Schwall Tonerstaub entgegen und landete auf meinem Hemd.

Antwort: Hersteller von Entwicklereinheiten haben sich sehr viel Mühe gegeben, daß beim Wechsel kein Toner austreten kann. Das gilt sowohl für Systeme, deren Entwicklereinheit "an einem Stück" ist als auch für solche, wo sich die Tonerkartusche separat von der Bildtrommel wechseln läßt. Sollte es aber doch einmal vorkommen, daß beim Wechsel der Tonerkartusche der feine schwarze Staub auf Ihre Kleidung gekommen ist, sollten sie diese nur mit kaltem Wasser auswaschen. Heißes Wasser würde den Toner im Gewebe fixieren.

Vorsicht bei zu dickem Papier

Frage: Im Handbuch meines Druckers steht, daß ich höchstens 120 g/m2 verwenden darf. Jetzt möchte ich aber gerne auch schwereres Papier bedrucken. Geht das?

Antwort: Wollen Sie dickeres Papier bedrucken, sollten Sie im Printer den geraden Papierweg wählen. Füttern Sie den Drucker also im manuellen Einzug und öffnen den hinteren Auswurf, sofern dieser vorhanden ist. Ansonsten muß ein Laserdrucker das Papier zweimal stark biegen.

Vorsicht: Bei zu dickem Papier ist es möglich, daß die empfindliche Oberfläche der Bildtrommel beschädigt wird oder daß zumindest die Lebensdauer sinkt. In den Tabellen im Testbereich ist zu jedem Drucker angegeben, welche Papierstärke er verarbeiten kann. In der Regel kann man etwas schwereres Papier verwenden, weichen Sie aber nicht zu sehr von den Spezifikationen ab.

01.01.70 01:00 (letzte Änderung)
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