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Open Printer (Crowdfunding): Einfacher Open-Source-Drucker mit HP-Patronen

von Ronny Budzinske

Das kleine französische Startup "Open Tools" hat ein kommendes Crowdfunding-Projekt zu einem selbstentwickelten Tintendrucker unter dem Namen "Open Printer" angekündigt. Die Finanzierung soll über die US-amerikanische Plattform Crowd Supply abgewickelt werden und "demnächst" anlaufen. Über den avisierten Preis und den Terminplan des Druckers ist noch nichts bekannt. Wohl aber zu ersten technischen Daten, die sich im Verlauf sicher aber auch wieder ändern können.

Die Besonderheiten findet man weniger an ausgefallenen Leistungsdaten, sondern beim Konzept an sich. Der Drucker selbst ist dabei extrem einfach mit frei verfügbaren Teilen sowie einem Raspberry Pi Zero W als Prozessor aufgebaut.


Offene Hardware und Open Source

Der "Open Printer" soll unter der Creative-Commons-Lizenz (CY-NC-SA 4.0) gestellt werden. Das gilt für die verwendeten Teile, die Elektronik, das mechanische Design sowie die Firmware. Der Anbieter erhofft sich, dass der Drucker so zukünftig einfach repariert und womöglich sogar erweitert werden kann.

Das quaderförmige Gerät besitzt die Maße 50 x 10 x 11 cm (BTH) und kann entweder auf einem Tisch gestellt oder an einer Wand montiert werden.

HP-Druckkopfpatronen der Serie 302

Ein aufwändiges Druckwerk gibt es nicht, da HP-Tintenpatronen mit eingebautem Druckkopf der Serie 302 verwendet werden. Diese kamen in sehr einfachen Tintendruckern, wie dem Deskjet 3630 zum Einsatz. Man soll dann die Wahl haben, lediglich die schwarze, die farbige oder auch beide Patronen gleichzeitig einzusetzen.

Ein günstiger Spaß sind diese Kartuschen jedoch nicht. "Open Tool" empfiehlt das eigene Befüllen, was jedoch aufgrund von Verschleiß nicht beliebig oft möglich ist. Eine Überprüfung auf wiederbefüllte Patronen mit modifizierter Elektronik soll es nicht geben - für den Anbieter würde das ohnehin keinen Sinn ergeben, da man an den Patronen ohnehin nichts verdient.

Papierzuführung über Rolle als Standard

Interessant ist die Papierzuführung. Als Standard eine Rollenzufuhr mit A3-breitem Papier vorgesehen. Gedruckt wird mit der langen Seite zuerst, wie bei vielen aktuellen Brother-Druckern, beispielsweise dem MFC-J5740DW.

Eine integrierte Rollenschneideeinheit soll das gedruckte A4-Blatt automatisch abtrennen. Bei der Wandmontage gibt es eine einfache Auffangvorrichtung für Gedrucktes in Form eines Drahtbügels.

Ebenfalls möglich sind der Bannerdruck sowie die Verwendung von einzelnen Blättern. Einen Mehrfacheinzug gibt es dafür jedoch nicht, sodass das Ganze etwas fummelig werden könnte.

Treiber ohne Airprint

Treiber soll es für Windows, Android, MacOS und sogar iOS geben. Offensichtlich ist jedoch keine (kostenpflichtige) Lizenzierung der Airprint-Schnittstelle geplant. Vielmehr soll ein externer CUPS "Open Source" Druckerserver verwendet werden.

Strom bekommt der offene Drucker über ein externes Netzteil. Daten können per USB-C, per WLAN oder auch über Bluetooth übermittelt werden. Ein USB-Hostanschluss soll den Direktdruck von einem Speicherstick ermöglichen.

Am Drucker selbst ist ein kleines LC-Display samt Bediendrehrad vorgesehen.

Im deutschsprachigen Raum hat zuvor bereits Notebookcheck über den Drucker berichtet.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
30.09.25 22:39 (letzte Änderung)

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