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Lesertest: EPSON Stylus Photo R800: Erster Eindruck

Hinweis: Für mindestens einen in diesem Artikel erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "Glänzender Fotodrucker" (Mrz. 2004) verfügbar.

Seit gestern habe ich einen Epson Stylus Photo R800. Das installieren des Druckers verlief ohne Probleme. Es dauert aber eine Weile, da der Drucker nach dem ersten Anschalten sein Tintenzuleitungssystem initialisieren muss. Nachdem alles installiert war habe ich erstmal den Aufkleber vom Drucker abgezogen. Die Reste habe ich mit einem Desinfektionsmittel (mit Propanol) abbekommen. Am Besten ist es aber wohl den Aufkleber nicht abzuziehen.


Ausdrucke

Meine ersten Testbilder habe ich auf billigem, mattem 105g Aldipapier gedruckt. Die ersten beiden Bilder wurden etwas blass. Nachdem ich ein wenig mit den Einstellungen rumgespielt habe ist aber auch auf diesem Papier ein sehr schöner Ausdruck mit kräftigen Farben zu Stande gekommen. Epson liefert mit dem Drucker auch noch 3 mal 10x15cm Premium Glossy Photo Papier. Darauf gelangen die Bilder auf Anhieb. Diese Bilder sind nicht von einem Abzug zu unterscheiden. Auf Aldi-Hochglanzpapier (205g, mindestens ein Jahr alt) war der Ausdruck genau so gut, wie der auf dem Epsonpapier. Das Kodak Premium Picture Paper lieferte auch gute Ergebnisse, ist aber ein wenig schlechter als die ersten beiden Papiere. Das schlechteste Ergebnis erhielt ich mit Canson Glossy Paper (180g). Die Farben waren zwar gut abgegrenzt, aber schwarze Flächen wirkten fleckig. Nachdem ich ca 12 DINA4 Seiten gedruckt habe ist bei dem Cyan und dem Photoschwarz zu erkennen, dass Tinte fehlt (ca 5%).


Ein Hochglanzausdruck auf Epson Premium Glossy Photo Paper ist auch sehr Widerstandsfähig gegen Wasser und Propanol. Nur unter sehr starken Druck kann man die Tinte vom Papier abreiben. Ein Verlaufen tritt nicht auf. Ausdrucke auf dem Aldi Photopapier sind nicht wasserfest. Sie kann man leicht abwischen. Auf (billigem) Normalpapier kann man die Ausdrucke mit einem nassen Tuch kaum verwischen. Nach ein paar Tropfen Wasser verläuft die Tinte nicht.


Drucke auf DINA4 Papier weisen leider sehr dünne Sreifen von den Transportrollen auf. Diese Streifen bestehen aus hellen, sehr kleinen Punkten. Sie fallen vor allem in dunklen Bildbereichen auf. Auf dem 200g Aldipapier sind die Streifen ein wenig intensiver als auf dem etwas dünneren Epson Premium Glossy Papier. Beide Papiere waren nicht gebogen bzw gewölbt.


CD/DVD Druck

Mein erster Ausdruck auf einer DVD (Verbatim DLP, printable) war relativ enttäuschend. Die Farben waren viel zu blass. Nachdem ich aber das Medium von CD/DVD auf CD/DVD Premium Surface gestellt habe war die Qualität einwandfrei. Die Option Schnell haben ich deaktiviert. Das Farbmanagement habe ich auch hier auf ICM (incl. Farbkorrektur) gelassen, wie auch beim Drucken auf Fotopapier. Streifen oder Pixel kann ich keine erkennen. Rechts auf dem Bild ist das kleine Auge vom Druckerchanneltestbild zu sehen und ca 11x6mm gross. Die Punkte im Bild sind die Struktur der Rohlingoberfläche. Die Zentrierung des Drucks auf dem Rohling hat bei 2 von 3 DVDs sehr gut geklappt. Hier konnte ich gar keinen Versatz erkennen. Beim der 3. DVD trat ein Versatz von ca 0,3mm auf.

Druckkosten-Prognose

Da ich jetzt ca 25DINA4 Seiten vollflächig bedruckt habe, wage ich mal eine Prognose zu den Druckkosten. Von Cyan, Mangenta und Photo Schwarz wurde ca ein drittel verbraucht. Von der gelben Tinte und dem Gloss Optimizer ca 10%. Am wenigsten wurde matt Schwarz (5 bis 10%) und Rot und Blau (je 0 bis 5%) verbraucht. Bei einem Patronenpreis von 14 Euro bzw 7,50 Euro(Gloss) folgt daraus, dass die reinen Tintenkosten bei ca 75 bis 80 cent liegen.

Treibereinstellungen

Zum Testen habe ich das Druckerchanneltestbild ausgedruckt. Wenn ich unter Farbmanagement ICM und "keine Farbanpassung" wähle wird das Bild viel zu dunkel. Der Hintergrund bei den Papageien ist dann dunkel- bis olivgrün und die Hautfarbe bei dem Auge ist zu orange. Auch die Farbbalken rechts unten sind sehr dunkel, besonders Cyan und ein wenig näher an der Vorlage (nicht kalibrierter TFT Monitor) ist Mangenta. Als nächstes habe Modus Farbanpassung mit einem Gamma von 2,2 gewählt. Dieser Ausdruck wurde besser, aber jetzt ein wenig zu hell. Die Fotos sehen sehr gut aus, vor allem die Papageien und die Fische haben sehr schöne leuchtende Farben. Aber die Farbbalken (Cyan und Mangenta)wirken etwas blass. Ein Ausdruck eines Fotos meiner Digitalkamera (Fuji Finepix S7000, Farbraum sRGB) habe ich dann ohne weitere Farbkorrektur mit einem Gamma von 1,8 gemacht. Mittlerweile benutze ich die Einstellung ICM (incl. Farbkorrektur) für Bilder meiner Digitalkamera.

Fazit

Ich habe leider kein Vergleich zu anderen aktuellen Druckern, aber ich bin mit dem R800 sehr zufrieden. Ich würde den Drucker jedem weiter empfehlen, der sehr gute Ausdrucke benötigt und dafür bereit ist Zeit in die Einstellung des Treibers zu investieren.

Nachtrag

Seid längerem sind die Streifen auf keinem Papier mehr aufgetreten.

11.04.05 19:25 (letzte Änderung)
Technische Daten

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