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Test: Lexmark Officeedge Pro5500: Scanqualität und Schärfentiefe

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Die Schärfentiefe

Zwei differierende Scan-Technologien sorgen für unterschiedliche Ergebnisse beim Scannen. Sie machen sich dann bemerkbar, wenn man zum Beispiel ein Buch einscannen will: In der Buchmitte liegen die Seiten in der Regel nicht plan auf dem Scannerglas auf.

CIS-Scanner können diesen Bereich nicht mehr scharf einlesen. Dagegen haben CCD-Scanner damit weniger bis keine Probleme.

Die unterschiedlichen Techniken CCD (Charged Coupled Device) und CIS (Contact Image Sensor) haben Vor- und Nachteile. CIS-Scanner zeichnen sich durch eine flache Bauweise aus, benötigen weniger Strom und haben eine geringfügig kürzere Aufwärmzeit. CCD-Scanner haben eine höhere Schärfentiefe.

Mit Ausnahme weniger Geräte verbauen die Hersteller jedoch fast ausschließlich Scanner mit der CIS-Technologie. Das ist auch beim Lexmark so, der das Ziffernblatt der Uhr nicht scharf abbilden kann.

Grafik- und Fotoscanqualität

Wie gut die Multifunktionsgeräte Fotos scannen, prüft Druckerchannel mit einem ausbelichteten A4-Foto (Bild unten links). Ein spezielles "Testtarget" (Bild unten rechts) für Scannertests lässt Rückschlüsse auf Farbtreue und Auflösungsvermögen zu. Druckerchannel liest die unten abgebildeten Ausschnitte der Banane mit 300 dpi ein - das Testbild mit den Farbquadraten mit 200 dpi.

Im Vergleich zum Referenzscan sieht das Ergebnis des Lexmarks unscharf und blass aus. Beim Testtarget hat der Lexmark insbesondere mit der Farbwiedergabe Probleme.

Textscanqualität

Häufig benutzt man Scanner, um Texte einzulesen. Das können aber nicht alle gleich gut. Vor allem für die Texterkennung (OCR*1) oder eine einfache Kopie ist es besonders wichtig, dass die Texte randscharf und mit viel Kontrast im Computer landen.

Druckerchannel prüft die Textscanqualität mit dem kleinen Textausschnitt "Sehr geehrter Herr", den der Scanner des Officeedge mit 600 dpi eingelesen hat.

Scantempo

Druckerchannel misst das Tempo beim Scannen unter zwei Bedingungen:

1. Vorschauscan: Wer Textpassagen oder Bilder einscannen will, startet in aller Regel einen Vorschauscan. Das Testlabor misst die Zeit, wie lange es dauert, bis der Scanner die Vorschau anzeigt.

2. Textscan: Um das Tempo beim Scannen zu messen, liest Druckerchannel eine A4-Textseite mit einer Auflösung von 200 dpi ein.

Beim Scantempo kann sich der Officeedge vor den Konkurrenzmodellen von HP und Epson platzieren. Die Scanvorschau ist bei einer Auflösung von 200 dpi beim Lexmark hingegen nutzlos - eine Zeitersparnis gibt es nicht.

Tempo beim Scannen
VorschauscanA4-Textscan
   
Epson Workforce Pro WP-4535 DWF
 
 
11 Sek.
 
 
21 Sek.
Lexmark Officeedge Pro5500
 
 
13 Sek.
 
 
13 Sek.
HP Officejet Pro 8600 Plus
 
25 Sek.
 
27 Sek.
© Druckerchannel (DC)

*1
OCR = Optical Character Recognition, also Zeichen- oder Texterkennung.
26.07.12 11:51 (letzte Änderung)
1Büro-Bolide mit rasantem Drucktempo
2Ausstattung, Bedienung und Modellvarianten
3Die Verbrauchsmaterialien
4Die Druckkosten
5Installation, Treiber, Netzwerk- und Faxfunktionen
6Textdruck: Qualität und Tempo
7Grafikdruck: Qualität und Tempo
8Fotodruck: Qualität und Tempo
9Tintenqualität: Marker-, Wasser- und Bleeding-Test
10Kopieren: Tempo, Qualität und Handling
11Der Strombedarf
12Scanqualität und Schärfentiefe
Technische Daten & Testergebnisse

49 Wertungen

 
1
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