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Lesertest: Minolta-QMS magicolor 2300W: Erfahrungen mit dem Farblaser QMS2300 von Minolta

Hinweis: Für in diesem Artikel erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "Noch kein Tintenkiller" (Mai. 2003) verfügbar.

Als ich letztens durch einen Mediamarkt schlenderte stieß ich auf den Farb- Laserdrucker Magigcolor 2300W von Minolta. Auf meine Frage hin ob es denn einen Probeausdruck gäbe verneinte dies der Verkäufer. Der Preis von 699.- € verlockte aber doch zum Kauf, zumal Minolta noch eine Sonderaktion hatte und beim Kauf 100.- € als Bezingutscheine erstattet. So kostete das Gerät dann nur noch 599.- €. Also beschloß ich mich die Katze im Sack zu kaufen. Schon allein der Transport von der Palette zum Auto erwies sich als Herausforderung. Der Drucker wiegt doch glatte 28Kg ohne Verpackung. Diese hat immense Ausmaße und ist sehr stabil so dass es schon einiges an Geschick bedarf sie in mein Auto zu bekommen.

Erster Eindruck

Zuhause angekommen wurde der Drucker natürlich gleich ausgepackt. Das Bedienfeld ist etwas sparsam ausgefallen, es besteht aus einem Taster für den Abbruch des Ausdrucks und 3 Leuchtanzeigen für den Status. Da das Gerät ein GDI Drucker ist und über keine eigene „Intelligenz“ verfügt wird auch nicht mehr benötigt. Dabei sind eine CD, das Netzkabel und drei Handbücher, wobei in jedem Handbuch 6 Sprachen vorhanden sind. Die Schnittstellenkabel werden nicht mitgeliefert. Das Handbuch ist nur eine Kurzanleitung und geht nur auf die Einrichtung und Installation des Druckers ein. Eine detaillierte Dokumentation ist auf CD vorhanden.

Installation

Das Handbuch ist nur eine Kurzanleitung und geht nur auf die Einrichtung und Installation des Druckers ein. Eine detaillierte Dokumentation ist auf CD vorhanden. Die Beschreibung und Bebilderung ist sehr gut. Nachdem das Gerät aufgebaut ist, und alle Transportsicherungen entfernt wurden kann es jetzt an die Installation der Treiber gehen. Also wie beschrieben Netzkabel anschließen Druckerkabel rein, wobei man die Auswahl zwischen Parallelport und USB hat. Ich habe mich für USB entschieden da am Parallelport noch ein alter Drucker angeschlossen ist. So Drucker einschalten und Aufwärmzeit abwarten (2min.) während Windows XP auch schon die neue Hardware erkannt hat. Aber STOP! im Handbuch steht abbrechen, und das habe ich auch gemacht. Inzwischen hat sich auch schon die Setup-Routine gemeldet, die Installation wird wie beschrieben über das Setup ausgeführt und das Dienstprogramm gestartet. Hier erfährt man alles über den Status des Druckers und wie weit der Toner schon aufgebraucht ist. Auch der Austausch der Tonerpatronen läuft über dieses Programm.

Erster Ausdruck

So nun möchte ich endlich mal einen Farbausdruck sehen also Fotoprogramm gestartet, Bild geladen und auf Drucken klicken. Die Druckereinstellungen sind vielfältig aber ich belasse alles so wie es ist, beginne mit dem Ausdruck und stoppe gleich mal die Zeit die der Drucker braucht. Nach 48sec. ist das erste Bild (A4) fertig, jedes weitere benötigt dann nur noch 14 sec. Während der Ausdrucke gab es keinerlei Störungen. Der Papiereinzug läuft sauber und Störungsfrei. Schade ist nur dass das Gerät keinen Einzelblatteinzug hat. Wenn man schnell auf ein anderes Medium drucken möchte, muss man das über den Multifunktionsschacht erledigen. Eine Kassette gibt es nicht, das Papier wird lose wie bei einem Tintendrucker eingelegt.

Vergleich mit Photodrucker

Da der Drucker im Vergleich zum Tintendrucker eine relativ geringe Auflösung von 1200x600dpi hat bin ich doch positiv erstaunt über die gute Qualität Das Bild habe ich schon auf einem Tintendrucker mit dem gleichen Papier (Normalpapier) ausgedruckt und kann daher die Ausdrucke gut vergleichen. Die Farben sind beim Minolta Magicolor 2300W kräftiger und kontrastreicher, Schwarz erscheint viel dunkler. Als nächste wurde das Bild nochmals mit Spezialpapier für Laserdrucker (extrem glatte Oberfläche) ausgedruckt, dadurch wurde die Qualität nochmals verbessert. Solches Papier bekommt man im Pack zu 500 Blatt für ca. 10.-€. Die Ausdrucke sind abrieb- und wasserfest, sowie lichtbeständig. Ich habe die Bilder schon seit Wochen am Fenster direkt in der Sonne liegen und es gibt nicht die geringsten Anzeichen einer Verblassung. Natürlich kann man die Ausdrucke nicht mit einem Fotodrucker und Spezialpapier vergleichen, dafür sind aber die Verbrauchskosten geringer.

Verbrauchskosten

Man sollte aber gleich eine Sparkasse für den Toner anlegen und das Tageskleingeld darin sparen. Eine Toner -Farbkartusche kostet nämlich ca. 120.-€ und davon gibt es 3 Stück der Schwarztoner kostet etwa 85.-€ dafür sollen sie aber für 4500 Seiten reichen. Ich habe jetzt 40 Blatt gedruckt, davon 5 Ausdrucke A4 Vollbild und meine Verbrauchsanzeige steht bei 99% Füllung. Eine A4 Tabellenübersicht kostet lt. Minolta etwa 0,10€ Ein Farbiger A4 Brief etwa 0,026€ Eine Präsentationsfole A4 kostet 0,31€ Ein Photo in A4 kommt auf 0,35€

Fazit

Der Minolta Magicolor 2300W ist ein ideales Gerät um günstig in die Farb- Lasertechnik einzusteigen. Er verfügt über eine LPT- sowie eine USB 1.1 Schnittstelle und ist ein GDI- Gerät, kann also nur unter Windows betrieben werden daher ist auch sein Bedienteil etwas sparsam ausgefallen. Für seine Auflösung von 1200x600 dpi macht er doch erstaunlich gute Bilder. Dazu benötigt er für das erste Bild ca. 48sec. für jedes weitere 14sec. Wer Interesse an diesem Gerät hat kann bei Minolta eine Produktmappe ordern die auch ein ausgedrucktes Bild enthält. Hier der Link http://www.minolta-qms.de/de/frames/kontact.htm Ich Kann das Gerät nur empfehlen.

01.01.70 01:00 (letzte Änderung)
Technische Daten

20 Wertungen

 
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