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Kodak ESP 7 Dauertest: Endauswertung (Woche 6): Testprotokoll Leser #10

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Vergleichsdrucker dieses DC-Lesers: Epson Stylus Color 880

Positiv

Der ESP 7 hat ein ansprechendes Äußeres und ist einfach zu bedienen. Prinzipiell benötigt man für die meisten Aufgaben kein Handbuch oder sonstige Hilfen. Die Drucke sind summa summarum gut, wenn auch nicht sensationell. Dafür halten sich aber die Druckkosten im Rahmen. Selbst Patronennachbauten sind für dieses Modell schon zu haben, was bei anderen Herstellern aufgrund diverser Methoden nicht mehr so einfach oder schlicht unmöglich ist.

Die Papierzufuhr ist in Ordnung, sowohl für DinA4- als auch Foto-Formate. Die Bedienung ist gleichermaßen über das Gerätedisplay als auch die Treibersoftware einfach und komfortabel. Praktisch finde ich auch die Anzeige von Tintenstand und verfügbare Papiermenge. So wird zum Beispiel schon frühzeitig angezeigt, dass man nun Tinte nachbestellen sollte, damit man demnächst nicht mit leeren Kartuschen dasteht.

Negativ

Vor allem bei farbigen Dokumenten reproduzierte der Kodak Farben nicht ganz korrekt oder lag total daneben. Mir ist noch nicht ganz klar, woran das liegen könnte. Schade ist auch, dass das Gerät kein Multitasking beherrscht. So wollte ich während eines Fotodrucks kurz etwas scannen, der Drucker meldete aber nur, dass der Scanner ausgelastet sei. Das ist natürlich Unsinn, der Drucker war ausgelastet, der Scanner hatte nichts zu tun.

Nervend, für Multifunktionsgeräte aber wohl üblich, sind die langen Startzeiten. So habe ich mich schon dabei ertappt, mir lieber etwas aufzuschreiben, als es auszudrucken. Denn der Kodak benötigt schon etwas lang, bis der erste Druck überhaupt möglich ist. Schade finde ich auch, dass es für den Scanner keinen Stapeleinzug gibt.

Ausführliche Erfahrungen

Eines vorweg: es macht Spaß, mit dem Kodak ESP 7 zu arbeiten. Das ist keineswegs selbstverständlich, denn ich kenne viele Geräte, die man vor lauter Frust am liebsten gar nicht mehr anfassen will. Beim Kodak ist das anders, vor allem, weil er mir gegenüber meinem alten Drucker deutliche Mehrwerte liefert.

So kann ich endlich Fotos randlos ausdrucken. Kollegen waren ganz erstaunt und fragten, ob die Bilder denn aus dem Fotolabor seien. Ich muss auch sagen, die Qualität ist erstaunlich, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau von Fotolabors. Allerdings sind die Bilder mehr als brauchbar und erstaunlich wischfest, sogar direkt nach dem Druck.

Ein weiterer Pluspunkt ist das direkte Kopieren. Ich verwende dafür sogar meist nur das Display, so muss man den PC nicht einmal bemühen.

Und ein Traum ist einfach die Konnektivität. Einen Drucker per WLAN ins Netzwerk einbinden zu können, ist einfach optimal. Kein Kabelverlegen mehr und selbst den Drucker kann man „wo es Platz hat“ prima verstauen. USB und RJ45-Kabel funktionieren ebenfalls tadellos, kommen von der Ergonomie nicht an WLAN heran. Schade finde ich nur, dass der Treiber für alle Verbindungsarten andere Drucker in Windows anlegt und diese dann nicht einmal nachvollziehbar benennt. Aber das kann man ja noch selbst ändern.

Grundsätzlich bin ich eher der Computer-Bastler und optimiere sogar noch die letzte Softwareinstallation. Hier hatte ich aber nichts zu tun, alles hat sich sauber installiert und die Bedienung läuft wie von selbst. Wenn ich einen Verbesserungswunsch frei hätte, dann würde ich mir wünschen, dass der Statusmonitor im Tray-Bereich Zugriff auf die Funktionen der „Kodak Home Center Software“ hat. So könnte man dann jederzeit verschiedenen Aufgaben starten, ohne erst das Center aufrufen zu müssen.

Von den Druckkosten her erscheint mir der Kodak recht günstig. Die Schwarzpatrone hält ewig, ich habe die erste in diesem Test nicht leerbekommen. Ich schätze mal, dass man zirka 500 Textseiten drucken kann, bevor die Patrone leer ist. Bei einem Patronenpreis von 10 EUR für Schwarz ist das schon beachtlich.

Anders ist das bei der Farbpatrone, die bei mir deutlich vor Schwarz ausgetauscht werden musste. Allerdings habe ich keine Erfahrungen mit dem Druck von Fotos. Denn ich schätze, man kann deutlich mehr farbige Dokumente drucken, als Farbfotos, deren Druck wahrscheinlich deutlich mehr Tinte benötigt. Trotzdem war ich von der Ergiebigkeit der Farbpatrone etwas enttäuscht, da hatte ich mir mehr erwartet.

Alles in allem bin ich aber vom ESP 7 recht angetan. Etwas kürzere Startzeiten und einen Stapeleinzug fürs Scannen und der Drucker wäre für meine Belange perfekt.

08.09.09 13:10 (letzte Änderung)
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