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Lesertest: HP Deskjet 5740: HP Deskjet 5740

Hinweis: Für mindestens einen in diesem Artikel erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "Kleiner HP mit wenig Ausstattung" (Feb. 2005) verfügbar.

Seit einem Jahr ist der gut 79 EURO teure HP Deskjet 5740 erhältlich (abgelöst wird das Modell demnächst mit vom neuen Deskjet 5940) und ist ein typischer Mittelklassedrucker. Laut HP bedruckt der Drucker maximal 26 Seiten pro Minuten reinen Text und 20 Seiten pro Minute in Farbe. Der Papierschacht nimmt 100 Blatt A4 Normalpapier auf und die Patronen richtet der Drucker anhand eines Sensors, welcher am Druckerschlitten befestigt ist, automatisch aus. Mit diesem Sensor kann der Deskjet, wie bei HP üblich, auch automatisch die eingelegte Papiersorte erkennen und optimiert entsprechend die Druckeinstellungen.

Auch der Randlosdruck ist möglich: Neben den Standardformaten A4 und 10x15cm ist ein Randlosdruck auch bei selbst definierten Papiergrößen, bis hin zum Panoramaformat, möglich.

Das Bedienfeld informiert, wenn sich eine der beiden Patronen dem Ende neigt und mittels der Druckabbruchstaste kann der aktuelle Druckjob sofort gestoppt werden.


Der Deskjet 5740 bietet lediglich eine USB 2.0 Schnittstelle. Ein Pictbrige/USB Port ist nicht vorhanden. Trotz des Plastikdesigns, ist der Drucker rechst Stabil.

Im Lieferumfang des Druckers befinden sich die Tri-Color Patrone 343 (7ml Tinte) und die große schwarze Kartusche HP 339 mit satten 21ml Tinte. Die große farbige Kartusche HP 344 (14ml) kann ebenfalls in den Drucker eingesetzt werden und sollte beim nachkaufen der Patronen bevorzugt werden, da diese ergiebiger und auch, im Vergleich zur Tintenmenge der 343er Patrone, günstiger ist.

Der Deskjet 5740 verbindet sozusagen das Beste aus dem Deskjet 3745 und dem Deskjet 6540: Vom 3745er wurde die Kompaktheit übernommen, und der gute Ausstattungsumfang (Sensor, Bedienfeld, ergiebige Patronen, Randlosdruck) entspricht fast dem, des aktuellen Deskjet 6540.

Um die kleine Stellfläche des Druckers zu bewerkstelligen, mussten zwei Kompromisse bei der Konstruktion (wie auch beim Deskjet 3745) eingegangen werden: Der Papiereinzug und die Aufteilung der „Reinigungs- und Parkstation“.

Der Papiereinzug des Deskjet 5740 ist ein klarer Kritikpunkt: Dieser ist eigentlich nur für Normalpapier empfehlenswert. Denn lediglich ein ca. 2 cm breites Gummirad welches im Drucker auf der rechten Seite von oben auf das Papier drück, zieht das Papier in den Drucker. Dies ist bei 90 g/m² schwerem Papier auch überhaupt kein Problem. Nur beim „dickem“ 280 g/m² Fotopapier kann es schon mal vorkommen, dass ein Bogen leicht schief in den Drucker eingezogen wird, zumal das Papier nur auf der linken Seite durch einen wackeligen Schieber positioniert wird. Bei 10x15 cm Fotopapier tritt das Problem (aufgrund der geringen Papiergröße) natürlich nicht auf.


Außerdem musste die Reinigungsstation und die Parkstation der Patronen, wie beim Deskjet 3745, aufgeteilt werden. Während beim Deskjet 6540 beides auf der rechten Seite des Druckers untergebracht wurde, befindet sich beim Deskjet 5740 rechts nur der Mechanismus, welche die Patronen reinigt und links die Parkstation des Patronenschlittens. Da beim Starten eines Druckjobs die Patronen bei HP Druckern kurz gereinigt werden, muss der Patronenschlitten immer erst komplett von links nach rechts fahren, damit der Reinigungsvorgang beginnen kann. Dies geht zwar relativ schnell, ist aber mit einer erhöhten Lautstärke verbunden.

An der Druckqualität hingegen gibt es nichts auszusetzen und ist völlig HP typisch: Schwarzer Text wird absolut perfekt ausgegeben und erreicht ohne Probleme Laserdruckqualität. Dazu trocknet die schwarze Tinte relativ schnell. Grafiken und Fotos druckt er ebenfalls gut und äußert (aber nicht übertrieben) Kräftig. Mit der optionalen Fotopatrone (welche man anstatt der schwarzen Kartusche einsetzen kann), werden sehr gute Fotodrucke möglich. Allerdings fällt beim wechseln der Patronen immer eine Druckkopfausrichtung an. Dies erzwingt der Drucker zwar nicht, doch ist eine Ausrichtung äußerst sinnvoll, um die bestmögliche Druckqualität zu erhalten.

Im Gegensatz zu seinem großen Bruder, dem Deskjet 6540, schaltet sich der Drucker automatisch bei starten eines Druckjobs ein. Außerdem lässt sich im Treiber einstellen, dass der Deskjet nach einer halben Stunde der Inaktivität in den Standby Modus wechselt.


Die von HP angegeben Druckgeschwindigkeiten werden natürlich nicht erreicht. Texte werden zwar sehr flott ausgegeben, doch auch beim Einstellen der niedrigsten Druckqualität, werden keine 26 Seiten pro Minute erreicht. Beim Farbdruck sieht es ähnlich aus. Besonders beim Fotodruck, kommt der Drucker nicht in „Fahrt“. Die größeren HP Modelle sind hier etwas schneller.

Mein Fazit: Für 79 EURO bekommt man einen Drucker mit guter Ausstattung und guter Druckqualität (besonders beim Text). Die Druckkosten halten sich im überschaubaren Rahmen. Nur der Papiereinzug „schwächelt“ leider.

12.08.05 19:19 (letzte Änderung)
Technische Daten

35 Wertungen

 
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