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Einzugsscanner zieht zu schnell und ungenau ein

Bezüglich des Brother MFC-7360Ne

Antwortenletzte Antwort #13

Themavon vergnuegt010.12.2016, 20:21 Uhr
Hallo,

ich experimentiere gerade damit, ein Buch (Büchrücken abgeschnitten) über meinen MFC Brother 7360N über den Einzelblatteinzug einzuscannen - zuerst die ungeraden Seiten, danach die geraden Seiten.

Das erste Problem liegt schon mal darin, dass die Papierführung sich nur bis zu einer Papierbreite von A5 zusammenschieben läßt - meine geschnittenen Buchseiten sind schmaler, so dass ich sie nur an einer Seite der Papierführung anlegen kann.

Egal, mit welchem Programm ich den Scan durchführe und mit welcher Schnittstelle (
USB, Ethernet):

- Brother ControlCenter,
- Abbyy Finereader 12,
- NAPS,
- ...

ein paar Seiten werden korrekt eingezogen, teilweise viel zu schnell, so dass irgendwann nur noch Teile von Seiten eingescannt werden - meist fehlt oben oder unten ein Teil der Seite.

Ein weiteres großes Manko des 7360N ist der Bereich, wo das Papier wieder ausgeworfen wird: am besten, man nimmt die gescannten Seiten sofort einzeln heraus, sonst hat man sofort ein Chaos bzw. einen Paiierrückstau.

Bei größeren Formaten (z. B. B5) klappt das in der Regel eingentlich ganz gut. Hat jemand einen Tip, was ich machen könnte?

Oder wäre es sinnvoller, auf einen reinen Einzugsscanner (wenn ja: welchen) umzusteigen? Würde dieser dann beliebige Papierformate bzw. Papierqualitäten einscannen (Bücher haben ja auch ein unterschiedliches Format, vor allem, wenn man den Rand beschneidet)?

Dankeschön für Eure Tips!

vergnuegt
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#1von hjk718Redakteur10.12.2016, 20:51 Uhr
Einzugscanner (ADF) sind in der Regel für Standardpapierformate gedacht. Der Brother benötigt: Breite 147,3 bis 215,9mm Länge 147,3 bis 355,6mm und 64g/m²-90/m² für den Dokumenteneinzug. In der Preisklasse relativ normal. An der Software liegt es eher nicht.

Andere Formate sind über das Vorlagenglas zu scannen. Das Papier sollte zudem glatt und unbeschädigt sein, also keine Schnittkanten und Hefter oder Locherspuren, die sind häufig daran schuld das Papier aneinander haftet und so Papierstaus verursacht. Ausserdem sollten die Einzugsrollen sauber und weich sein. Manchmal hilft es auch das Papier aufzufächern.
Es ist schwierig zu beurteilen wo es bei dir hapert. Ich fürchte mal das passt nicht zum Scanner des Brothers. Optimal sind wohl Geräte mit Dual-Duplexeinzug (gleichzeitiger Scann der Vor-und Rückseite) und einer weiten Spanne in den Dokumentenvorlagen. Richtige Dokumentenscanner sind das zwar besser aber um einiges teurer.
#2von vergnuegt010.12.2016, 21:16 Uhr
Hallo, hjk,

dankeschön, ja das hatte ich befürchtet, dass es am Scanner liegt :-)

Das Papier des "Testbuchs" bzw. der Seiten ist fester und ich habe diese heute schon mehrmals durchlaufen lassen. Es entsteht selten Papierstau, sondern die Seiten werden einfach häufig durchgezogen, ohne sie zu scannen (oder nur zum Teil).

Die anscheinend am besten bewerteten Einzugsscanner scheinen von Fujitsu zu kommen? Sind natürlich auch dementsprechend teurer (rund 400-450 Euro?). Es gibt ja auch von Brother und Plustek günstigere Einzugsscanner, aber die werden (zumindest bei einer Kurz-Recherche bei amazon) nicht so gut bewertet?

Wie ist hier Eure Erfahrung? Würde sich die Anschaffung eines Fujitsu Duplex Einzugsscanners lohnen und zieht der dann auch jedes Format und viele Papierqualitäten (von 60 - 90 g) ein oder gibt es auch günstigere oder andere Alternativen?

Danke!
vergnuegt
#3von hjk718Redakteur10.12.2016, 22:08 Uhr
Naja es gibt auch MFG mit besseren Scannern, so kann der neue Kyocera Ecosys M5526cdn : Originaleinzug mit Dual-Scan Max. 50 Originale, 50–160 g/m2, A4, A5, A6, benutzerdefiniert (105 mm x 148 mm–216 mm x 356 mm) (Originaltext Kyocera). Ich hatte den noch im Kopf weil ich das Datenblatt gerade in der Hand hatte, gibt sicherlich ähnliche DDADF-Scanner bei anderen Geräte.
Hängt dann natürlich auch aber wie oft du scannst.
#4von CL50002311.12.2016, 01:36 Uhr
Hallo vergnuegt,

wenn die Seiten für A5 zu klein sind, hast du mal probiert quer zu scannen?
#5von vergnuegt011.12.2016, 09:46 Uhr
Hallo, hjk,
hallo, CL5000,

dankeschön!

@ CLS5000 Ja, ich hatte versucht, quer zu scannen, das war meine erste Idee, auch um Zeit zu sparen, aber dafür sind die Seiten zu schmal. Der Brother verheddert sich dann bei der Ausgabe und es gibt bei jeder Seite Papierstau.

@ hjk: Ich will sehr, sehr viel scannen :-) Zum einen habe ich hier eine Menge an Heftroman-Nachdrucken (Vorkrieg und Nachkrieg, ich schätze mal so 1500 Stück) liegen. O. K., das bekäme ich auch über den Brother gebacken, man muss halt die Klammern lösen und das Ganze wieder zusammenfummeln oder in der Mitte schneiden. Kostet halt Zeit, weil der 7360N jetzt kein Wunder an Geschwindigkeit ist bzw. kein Duplex besitzt. Dazu kommen viele, viele Bücher, wo es mir nicht auf den weiteren Besitz ankommt. Nachdem ich jahrelang mit Buchscannern, etc. unterwegs war (zur Schonung der Bücher), mit Dokumentenkameras experimentiert habe, etc. suche ich einfach eine schnelle, aber exakte Lösung, um auch wieder mehr Platz zu bekommen.

Das Problem an Dokumentenkameras ist (vielleicht bin ich auch zu blöd), dass es stark vom Lichteinfall abhängt. Dann werden 80 Seiten perfekt aufgenommen, dazwischen sind aber zwei, drei Aufnahmen, die nicht erkannt werden. Dann nochmal die Seiten fotografieren, das Ganze reinfummeln, ... dann kann ich gleich einen Buchscanner nehmen, der ist exakter, das ist kein Zeitgewinn.

Es muss nicht der Fujitsu ScanSnap IX500 sein - wenn es ein günstigeres, ähnlich leistungsfähiges Gerät gibt, hab ich nix dagegen :-) Ich brauche kein WiFi und keine Anbindung an Tablet oder Smartphone, mir würde es reichen, das Ganze in Finereader dann in TXT-Dateien umzuwandeln.

Was am 7360N nervt ist, dass wenn die Formate kleiner als A4 sind, man eigentlich jede Seite nach dem Scan aus dem Papierausgabefach nehmen muss, sonst entsteht ein "Rückstau" bzw. ein Durcheinander.

Den Kyocera werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen. Gibt es weitere Dokumenteneinzugsscanner für Win7 und Win10 64bit, die wirklich große Mengen problemlos mit unterschiedlichen benutzerdefinierten Formaten in unterschiedlichden Papierqualitäten scannen würden? TIFF-Format wäre notwendig oder zumindest ein sehr gutes Bildformat.

Danke!

vergnuegt
#6von Jokke4811.12.2016, 10:28 Uhr
Hallo vergnuegt,

ich würde Dir den Tipp geben, dass Du Dir einmal die Kaufsoftware VueScan (www.hamrick.com) anschaust. Damit kannst Du auch viele Scanner unter Win7 und Win10 weiter verwenden, für die die Hersteller keine Treiber mehr liefern. Dadurch könntest Du evtl. auch Gebrauchtgeräte weiter verwenden, die Du preiswerter kaufen könntest. Zusätzlich ist es auch noch ein gutes Scanprogramm, das viele Einstellungen ermöglicht.

Neben dieser Treiberunterstützung kannst Du die Scans in einem Durchgang auch gleich in mehreren Dateiformaten (z.B. tiff, pdf, jpg) abspeichern und zusätzlich noch eine txt-Datei erzeugen lassen.

Auf der Website gibt es Listen der unterstützten Geräte und auch eine Version zum Testen. Zu den unterstützten Geräten solltest Du ggfs. das Gerät anlicken, bis Du die Details dazu sehen kannst, da dort manchmal wichtige Details zu finden sind, wie z.B. den Umfang der Unterstützung.

Ich habe mir z.B. bei einer Fa., die in der Bucht gebrauchte Geräte aus Rückläufern anbietet, für etwa 70 - 75 € inkl. Versand einen Kodak Einzugsscanner mit Dual Duplex ADF ersteigert. Ich denke aber, dass speziell dieser nicht unbedingt der richtige für Dich ist, da er ausgefallere Funktionen nur über die etwas spezielle Kodak-Software zur Verfügung stellt. Da geht es z.B. darum für jede der beiden Scanzeilen verschiedene Einstellungen zu machen. Auf diese Funktionen können normale Scan-Programme incl. VueScan nicht zugreifen, da sie einfach zu ausgefallen sind. Aber bei meinem Scan-Aufkommen ist das noch mit etwas Handarbeit relativ schnell zu beheben.

Übrigens ist das Scannen selbst mit dem Kodak wesentlich schneller erldeigt, als die weitere automatische Bearbeitung und das Speichern in VueScan. Aber da müsstest Du ja zwischendurch keine Hand anlegen und könntest das evtl. mit der Testversion mal ausprobieren.

Grüße

Jokke
#7von vergnuegt011.12.2016, 12:31 Uhr
Hallo, Jokke,

vielen Dank! Ja, VueScan nutze ich auch für Farbscans - wobei ich es noch nicht in den vielen Einstellungen hinbekommen habe, Stapelscans problemlos hinzubekommen. Es gibt ja auch ein deutsches OCR-Modul dafür, aber ich setze dann doch lieber auf Finereader. Hier kann ich direkt einscannen und der Text wird gleich erkannt.

Ich bin auch für ein Gebrauchtgerät offen, es sollte aber zumindest 6 Monate Garantie noch besitzen (zur Sicherheit) :-). Gibt es hier seriöse Anbieter oder hat von Euch schon jemand gute Erfahrungen gemacht?

Auf jeden Fall schon mal Danke!

vergnuegt
#8von Jokke4811.12.2016, 14:16 Uhr
Hallo vergnuegt,

Schreib mir mal eine PN bezüglich der Stapelscans (damit wir nicht zu sehr ins OffTopic rutschen) und wo es da hapert. Das mach ich fast immer mit meinen Scannern.
Die Texterkennung (OCR) kannst Du in VueScan einfach anhaken, dann mache ich da auch nichts mehr.

Zu den Geräten hatte ich einfach mal nach Einzuscanner gesucht, sowohl in der Bucht als auch an anderen Stellen, z.B. Kleinanzeigen, Kaleydo aber auch Google.
dann bin ich in der Bucht auf eine Reihe von Auktionen eines Verkäufers gestossen, der gewerblich ein größeren Posten von den Kodak-Scannern einzeln verkaufte / versteigerte. Es fanden sich aber auch andere Hersteller, z.B. auch Fuji.

Ich denke, Du solltest Dir ein paar Modelle mal raussuchen und Dir dann die technischen Daten ansehen, ob die für Dich passen. Danach dann gezielter nach für geeignet befundenen Geräten in der Bucht oder so suchen.

Grüße

Jokke
Beitrag wurde am 11.12.16, 14:28 vom Autor geändert.
#9von vergnuegt012.12.2016, 08:20 Uhr
Hallo,

nachdem der MFC7360N meinen Anforderungen nicht entspricht habe ich mich mal umgesehen. Falls jemand ebenfalls auf der Suche nach einem Dokumentenscanner ist, finden sich hier Tests und Vergleiche:

Im Forum von DIY Book Scanner findet sich ein Beitrag, der einen Link auf einen Dokumentenscanner-Vergleich (Xerox mit anderen Modellen) enthält:

diybookscanner.org/...

Unter dem Titel "Dokumenenscanner für den Office-Einsatz" ist ein Kurztest diverser Scanner zu finden (bereits über ein Jahr alt, aber als erste Info vielleicht sinnvoll):

www.com-magazin.de/...

vergnuegt
#10von hjk718Redakteur12.12.2016, 09:01 Uhr
Bei Dokumentenscannerm hab ich nicht so die Erfahrungen, aber in der Regel sind die Geräte von Fujitsu schon ganz ordentlich, wenn die Dokumentengrößen zu deinen Anforderungen passen. Für alle Einzugscanner gelten aber obige Einschränkungen an das Papier (möglichst glatt und unbeschädigt). Aber professionelle Geräte sind da wohl besser als einfache in Drucker verbaute Scanner.
Beitrag wurde am 12.12.16, 09:06 vom Autor geändert.
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