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Lexmark X548: keine Funktion wer kennt den Fehler?

Bezüglich des Lexmark X548de

Antwortenletzte Antwort #8

Themavon Marty_MC030.10.2016, 23:58 Uhr
Nach 4,5 Jahren und 20.000 Seiten hat unser X548 seinen Geist aufgegeben.
Der Drucker hat keine Funktion. Er verhält sich als ob er keinen Strom hat. Keine einzige LED brennt. Er ist völlig Stromlos.

Ich habe unseren Lexmark - Händler angerufen. Er meinte trocken, dass es das Mainboard und/oder das Netzteil ist. Er tausche immer beides. Kostet "nur" 500 Euro.

Kennt jemand das Problem mit C54x oder x54x Druckern von Lexmark?
Was ist meist defekt?

Gruß Marty_MC
PS: Ja, ich habe schon andere Steckdose und Netzkabel getestet, das ist es leider nicht.
#1von hjk724Redakteur31.10.2016, 00:26 Uhr
Versuche mal das Geräte mehrere Stinden vom Strom abzunehmen. Manche Sicherungen schalten sich dann wieder frei.
#2von And_63302.11.2016, 16:42 Uhr
Also in >80% aller Fälle ist es das Universal-Schaltnetzteil, das sitzt an der linken Seite vorne am Gerät, hinter dem Netzschalter.

Zum Austausch muß die linke Seitenwand abgebaut werden; das sind drei Schrauben von der Rückseite und eine links in der Aussparung, in die man zum Transport reingreift.
Sehr leicht auszutauschen - ich schätze mal so max. 15 Minuten.

Das Netzteil hat die Teilenummer 40X5409 und hat einen Listpreis von ca. 145,-€ netto (excl. Mwst). Bekommst du beim Lexmark-Distributor MK Electronic, die teilen dir dann auch gleich deinen "echten" Preis mit. Lohnen tut sich eine Reparatur bei diesem Gerät alle mal; insbesondere, wenn du noch einigermaßen volle Toner im Gerät oder sogar ganz neue in Reserve hast.

Viel Erfolg !
Andreas
#3von Marty_MC002.11.2016, 17:16 Uhr
Hallo Andreas,

ich bin E-Techn Ing.
ich habe das Netzteil bereits ausgebaut. Ich dachte erst an defekte Elkos, die altern. Kommuniziert das Netzteil mit der Hauptplatine?

Wenn ich es an meinen Messtisch über einen Trenntrafo anschließe, kommt an den zweireihigen Pfostenstecker keine Spannung raus.

Wenn man ein Testnetzteil hätte, könnte man man es mal testen. Wenn ich nun mir auf Verdacht das neue Netzteil kaufe und es ist es nicht, wäre sehr doof.

Noch mal kurz zum Verhalten:
Der Drucker lief 24/7. Irgendwann musste ich ihn abschalten, danach ging er nicht mehr an.
Ich dachte erst an einen Fehler an der Steckdose. Habe dann ein Verlängerungskabel geholt und an einer anderen Steckdose angeschlossen (stand unter Zeitdruck).
Dann ging der Drucker wieder. Einen Tag später prüfte ich die Dose, die OK war.
Ich stecke dann um. Seitdem ging er nicht mehr an.
Ich habe ihn auch mal 2 Tage aus gelassen und dann wieder angeschaltet. Ohne Erfolg.

Was könnte es noch sein?

Wenn das ein Standard - Problem bei der X54* C54* Serie ist, würde ich wohl den Kauf eines Netzteils riskieren....

Oder hat hier jemand ein Leihnetzteil? Gerne gegen Pfand!

Gruß Marty_MC
#4von And_63302.11.2016, 18:06 Uhr
Also nach meinen Erfahrungen gehen die Netzteile nicht eben häufig kaputt - ich betreue eine große Anzahl der Geräte und habe vielleicht 3 Netzteile getauscht. Hast du die Sicherungen im Netzteil mal gemessen ?
Interessanterweise sind die alle eim Einschalten gestorben...

Es gibt die Netzteile wohl von zwei Herstellern, welcher Hersteller steht bei dir drauf ? Amperor ? Das waren die, die mir kaputt gegangen sind, meine ich.

Ich hatte auch mal mit Messungen auf der Platine angefangen, hab das nach ner Stunde aufgegeben - zu teuer im Vergleich zum Neuteil. Ich habe das Gefühl, da stirbt einer der Halbleiter durch eine Spitze beim Einschalten, das kann ich aber nicht beweisen.
Messen ohne Last am Ausgang kannst du vergessen - die Netzteile laufen da meist nicht an.
#5von Marty_MC002.11.2016, 18:53 Uhr
Ja, es ist ein Amperor ANP-15P Rev. A26

Kennst Du die Belegung der Pfostenleiste? Dann könnte ich schon eine Last drann hängen.
Im Netzteil habe ich zwei Sicherungen gefunden, diese sind OK.
Auch wenn die eine Sicherung mit F4 bezeichnet ist, müssen die anderen zwei wohl Halbleitersicherungen sein. Diese habe ich nicht gefunden.

Im Internet habe ich gerade ein gebrauchtes, geprüftes Netzteil für 35 Euro gefunden. Es fragt sich halt, wie lange das hält.

Man könnte in den Drucker auch mal die zwei Spannungen über ein Labornetzteil erzeugen, dann wüsste man ja, ob das Netzteil der Verursacher ist.
Dazu bräuchte ich jedoch die Belegung der Pfostenleiste.

Wer repariert heute noch Druckerkomponenten auf "Chip - Level"?
#6von chandeen3608.11.2016, 17:54 Uhr
Die Antwort ist leider furchtbar einfach: gar keiner.
Aber das Netzteilproblem ist bei mir seit 15 Jahren präsent, Herstellerübergreifend wohlgemerkt.

Du hast es selbst völlig richtig eingeschätzt: jahrelang 24/7 im Betrieb und dann abschalten. Der Todesstoß für die Dinger.

Kauf ein neues Netzteil, ich würde meinen besten Schraubendreher drauf verwetten, das es das ist.

P.S. einem Händler, der "proaktiv" die teuersten Teile unnötig tauscht, sollte man(n) Lebewohl sagen.

MfG Rene
Beitrag wurde am 08.11.16, 17:56 vom Autor geändert.
#7von Marty_MC008.11.2016, 22:14 Uhr
In der "Bucht" fand ich einen Händler, der Drucker ausschlachtet. Er hatte sehr gute Bewertungen. Dabei war auch ein Netzteil, das genau passte.
Bei einem Preis von 35 Euro dachte ich, da kann ich nichts falsch machen.

Heute kam das Päckchen. Es handelt sich um genau das gleiche Netzteil. Selbst die PCB Revision war die gleiche.
Ermuntert von der Email vom Rene, habe ich es heute Abend gleich mal "fliegend" angeschlossen.

Der Drucker geht wieder!!!!!

Am Wochenende werde ich den Drucker wieder zusammenschrauben.

Vielen Dank an alle, ihr habt Recht! Wenn ein X548 kaputt geht, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit das Netzteil.

Jetzt könnte ich mir überlegen, ob ich mir doch ein neues kaufe. Das Gebrauchte könnte ja auch bald kaputt gehen....
Aber anderseits, wenn der Drucker wieder nicht geht, weiß ich ja auch wo ich zu suchen habe :-)
Aber bei 35 Euro kann man nichts kaputt machen.

Vielen Dank an alle!
Grüße
Marty_MC
#8von Marty_MC003.01.2017, 19:51 Uhr
Wir haben das Netzteil repariert.
Es war im Primärkreis die zwei Optokoppler PC817 und der UC3845 (SMD!) defekt.
Materialaufwand: 6 Euro.
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