HP erweitert sein Angebot an Farblaser-AIOs und zeigt in Dublin ein weiteres Gerät auf Basis des Mini-Farblaser CP1025. Statt einem Scanner ist eine Digitalkamera verbaut.
Anders als bei den vor kurzem vorgestellten Laserjet-Pro-100-Geräten kommt beim Pro 200 eine Digitalkamera statt eines Scanners zum Einsatz. Zum Kopieren oder Scannen legt man das Dokument mit der Schriftseite nach oben auf den weißen Gerätedeckel und klappt den Arm, an dem die Kamera befestigt ist, nach oben. HP verspricht eine "Scanauflösung" von 245 dpi, was im Vergleich zur konventionellen CIS-Technik relativ wenig ist. Ein ähnliches Konzept hat auch Lexmark vor rund einem Jahr mit dem Genesis S815 vorgestellt.
Ausstattungstechnisch hat der Neuling nur das nötigste mit an Bord. Das Papierfach kann 150 Blatt aufnehmen und ist durch eine einfache Plastikabdeckung staubgeschützt. In Sachen Schnittstellen gibt es Lan, Wlan und USB. Zudem hat HP einen 3,5 Zoll großen Touchscreen verbaut. Einen Duplexer oder einen automatischen Dokumenteneinzug sucht man vergebens.
Im Inneren werkelt ein recht lahmes Revolver-Druckwerk, das jede einzelne Druckfarbe nacheinander aufs Papier bringt. Daher dauert der Farbdruck mit vier Seiten pro Minute viermal solange wie der S/W-Druck (16 Seiten pro Minute).
Verbrauchsmaterialien und Druckkosten
Die vier Tonerkartuschen haben eine Reichweite von 1.200 ISO-Seiten (Schwarz) beziehungsweise 1.000 Seiten (Farbe). Im Lieferumfang befindet sich Toner für lediglich je 500 Seiten. Einen weiteren Satz Tonerkartuschen für rund 200 Euro sollte man daher gleich beim Kauf einplanen. Anders als bei den meisten HP-Laserdruckern muss die Bildtrommel nicht mit jeder Tonerkartusche in den Müll. Erst nach 7.000 Seiten ist eine neue Trommel fällig.
Die Druckkosten der Farblaserdrucker im Einstiegssegment bewegen sich allesamt auf hohem Niveau. HP trägt aber wie auch bei den anderen Billig-Lasern mit diesem Druckwerk (CP1025 / Pro 100) mit über 20 Cent pro Normseite die rote Laterne. Gängige Bürotintendrucker bringen das ISO-Farbdokument 2-4 mal günstiger zu Papier.
Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).
Kosten & Starterreichweite
In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.
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ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712): Mit diesem fünfseitigen A4-Dokument werden Farbdrucker getestet.
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