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Refill-Workshop Lexmark-Nr. 100-Tintenpatronen wiederbefüllen: Lexmark abgefüllt

von Florian Heise

Die Lexmark-Nr.-100-Patronen kann man relativ einfach wiederbefüllen - am einfachsten geht es mit speziellen Refill-Adaptern. Aber Tinte, Spritze und Nadel tun es auch. Doch Vorsicht: Nicht alle Nr.-100-Patronen sind für den Refill geeignet.

Die Lexmark-Patronen Nr. 100 kann man in zwei Kategorien einteilen: Solche, die dem Lieferumfang beiliegen und sich nicht wiederbefüllen lassen und die Patronen, die man wiederbefüllen kann. Die zwei unterschiedlichen Varianten kann man am Patronennamen erkennen: Die wiederbefüllbaren haben ein A am Ende des Namens - sowohl bei den nur zum Teil befüllten Patronen als auch bei den vollen "XL"-Patronen. In folgender Tabelle haben Sie einen Überblick über alle vorhandenen Lexmark-Nr.-100-Patronen:

materialinfo:FEHLER


Refill Lexmark Nr 100 XLA Tinte Spritze Aufmacher

Die mit LU markierten Patronen befinden sich (im Beispiel des Lexmark Platinum Pro905) im Lieferumfang. Das R steht für "Rückgabepatronen" - die muss man also nach Gebrauch an Lexmark zurücksenden und kann sie nicht wiederbefüllen. Das heißt, wiederbefüllen lassen sie sich schon, nur verhindert der Chip in der Patrone, dass man sie wieder verwenden kann.

Die Patrone Nr. 105XL ist außerdem die gleiche wie die Patrone Nr. 100XL, kostet aber wesentlich weniger. Leider lässt sie sich nur in den Druckern

verwenden. Aber auch die Patrone Nr. 105XL hat kein A im Namen und lässt sich daher nicht wiederbefüllen.

Für den Refill eignen sich also nur die Patronen Nr. 100A und 100XLA. Und wer die Reichweiten und Preise mit den nicht wiederbefüllbaren vergleicht, wird feststellen, dass die A-Patronen bei gleicher Reichweite einiges teurer sind. Aber nicht nur das - die wiederbefüllbaren sind im Markt auch sehr knapp und es gibt immer wieder starke Lieferengpässe - ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Update: Ein Händler aus Berlin berichtet, dass es von den kleinen Nr. 100A-Patronen nur noch Restbestände gibt und dass Lexmark diese nicht mehr führt. In der aktuellen Händler-Preisliste sind diese Patronen als "Solange Vorrat reicht" marktiert. Für den Refill muss man sich in Zukunft also die teureren Lexmark Nr. 100XLA-Patronen kaufen.

Wer sich also einen Lexmark-Drucker mit den Nr. 100-Patronen gekauft hat, muss einen zusätzlichen Satz A-Tintenpatronen für recht teures Geld kaufen, um sie wiederzubefüllen. Folgende Lexmark-Drucker arbeiten mit diesen Patronen:

Unterschied Lexmark-Patrone 100(A) und 100XL(A)

Wie man oben in der Tabelle sieht, gibt es von Lexmark verschiedene Patronenfüllmengen. Nämlich eine nur zum Teil befüllte Patrone Nr. 100 beziehungsweise Nr. 100A und die voll befüllte Patrone Nr. 100XL beziehungsweise 100XLA. Die Patronen sind identisch aufgebaut und haben lediglich einen mehr oder weniger gesättigten Schwamm. Für den Refill kann man also genauso gut die günstigere Nr. 100A-Patronen verwenden, da man die Tintenfüllstandskontrolle sowieso deaktivieren muss.

Wichtig zu wissen: Die Füllmengen

Wenn die Schwarzpatrone Nr. 100A oder Nr. 100XLA leergedruckt ist, können Sie den Schwamm in der Patrone mit rund zehn Milliliter Tinte sättigen. In eine leergedruckte Farbpatrone passen etwa drei Milliliter.

Da bei einer wiederbefüllten Tintenpatrone die Tintenstandsanzeige nicht mehr funktioniert, sollten Sie die Patronen immer regelmäßig nachfüllen, damit der Druckkopf nicht "trocken läuft". Das bedeutet, dass Sie mit der Spritze so viel Tinte in die Patrone drücken, bis sie oben an der Refill-Öffnung austritt. Dann ziehen Sie wieder etwas Tinte ab, denn zu viel Tinte in der Patrone kann den Drucker verschmutzen, da der Schwamm nur eine bestimmte Menge Flüssigkeit halten kann - der Überschuss tropft einfach unten raus.

Möglichkeit 1: Der Refill mit Refill-Clip

Im Markt gibt es für den Refill der Lexmark-Patronen praktische Refill-Clips. Damit spart man sich das Handling mit Nadeln und muss die Patrone auch nicht öffnen. Solche Refill-Sets gibt es gleich mit passender Tinte von Ink-Tec.

Dazu steckt man lediglich die leergedruckten Patronen in die Clips. Der mitgelieferte Tintenkolben kommt an eine Öffnung am Refill-Clip. Die Patrone befüllt sich also über die Tintenauslassöffnung.

Möglichkeit 2: Der Refill mit Spritze und Nadel

Die Patrone kann man natürlich auch ohne Refill-Clip befüllen. Dazu muss man vorsichtig den Aufkleber auf der Oberseite der Patrone entfernen. Unter dem Aufkleber befindet sich der RFID-Chip, den Sie nicht beschädigen sollten, da der Drucker nur mit einem intakten Chip funktioniert.

Unter dem Aufkleber befinden sich zwei Befüll-Löcher. Hier können Sie Tinte mit Hilfe einer Spritze mit Nadel einfüllen. Dabei sollten Sie langsam vorgehen - für die drei Milliliter sollten Sie sich gut zehn Sekunden Zeit nehmen. Sobald Tinte oben bei den Befüll-Löchern austritt, ziehen Sie wieder etwas Tinte ab.

Kleben Sie nun den Aufkleber wieder über die Befüll-Löcher und achten Sie genau darauf, dass unten keine Tinte aus der Patrone tropft. Ist das der Fall, haben Sie zu viel Tinte in die Patrone gespritzt. Ziehen Sie entweder etwas Tinte mit der Spritze ab oder lassen Sie sie so lange tropfen, bis nichts mehr aus der Patrone läuft.

Befüllte Patrone zurück in den Drucker

Nach dem Refill können Sie die Patrone in den Drucker einsetzen. Entweder wird der Drucker sofort oder nach einer Weile zum Austausch der Patrone auffordern, da er annimmt, dass sie leer ist. Sie können die Meldung mit "Fortfahren" bestätigen. Nun ist die Tintenfüllstandsanzeige deaktiviert. Vergessen Sie nicht, regelmäßig Tinten nachzufüllen, damit der Druckkopf nicht ohne seine "Kühlflüssigkeit" arbeitet.

Nach dieser Meldung erscheint im Display noch eine Warnung, dass Schäden, die durch wiederbefüllte Patronen entstehen, nicht durch die Lexmark-Garantie gedeckt sind - akzeptieren Sie diese Meldung ebenfalls mit "Fortfahren".

Siehe auch Test: Lexmark Firmware-Update und kompatible Tintenpatronen.

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Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert. Alle Preise sind, soweit nicht anders angegeben, aktuelle Empfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
29.05.12 12:28 (letzte Änderung)

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