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5. Februar 2010 › News DruckenSendenMeinung
News: Kyocera fördert Nachhaltigkeit
Nur nachhaltiges Wirtschaften sichert die Zukunft
von Druckerchannel
Anfang Februar dieses Jahres lud Kyocera eine hochkarätige Expertenrunde nach Düsseldorf ein, um den etwas schwammigen und inflationär benutzten Begriff "Nachhaltigkeit" klarer zu definieren. Druckerchannel war dabei.
Die Verschwendung von personellen und finanziellen Ressourcen, auch beim Druck- und Dokumentenmanagement, gehört zum Alltag in vielen Unternehmen. Ursache kann oft sein, dass es an langfristiger und nachhaltiger Planung fehlt.

Kyocera lud deshalb ein hochkarätiges Expertenteam dazu ein, das Thema "Nachhaltigkeit" einmal grundsätzlich zu diskutieren.

Nachhaltigkeit
Der Fortschrittsbericht 2008 der Bundesregierung definiert Nachhaltigkeit wie folgt: Nachhaltigkeit zielt auf die Erreichung von Generationengerechtigkeit, sozialem Zusammenhalt, Lebensqualität und Wahrnehmung internationaler Verantwortung. In diesem Sinne sind wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und soziale Verantwortung so zusammenzuführen, dass Entwicklungen dauerhaft tragfähig sind.
© Druckerchannel.de
Die Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Umweltschutzverbänden waren sich einig, dass Maßnahmen zur Nachhaltigkeit nicht zum Ziel führen können, wenn man damit nur in Zeiträumen von Legislaturperioden umgeht. Besonders deutlich machte das Dr. Hans W. Fechner, Sprecher des 125 Jahre alten Familienunternehmens Siempelkamp aus Krefeld. Mittelständische Unternehmen, so Fechner, ermutigen Mitarbeiter zur Kreativität und sind Innovationen gegenüber besonders aufgeschlossen.
Expertenrunde: (v.l.) Sebastian Matthes (Moderator), Prof. Klaus Töpfer, Prof. Mojib Latif, Dr. Manfred Vohrer (BVMW), Dr. Martin Hille (WME-Ministerium NRW), Dr. Hans W. Fechner, Dr. Ahmet Lokulu (Gewinner des Kyocera-Umweltpreises 2008).
Expertenrunde: (v.l.) Sebastian Matthes (Moderator), Prof. Klaus Töpfer, Prof. Mojib Latif, Dr. Manfred Vohrer (BVMW), Dr. Martin Hille (WME-Ministerium NRW), Dr. Hans W. Fechner, Dr. Ahmet Lokulu (Gewinner des Kyocera-Umweltpreises 2008).
Ob der Weg zur Nachhaltigkeit durch staatliche Anreize Förderungen erfahren soll, war in der Runde umstritten. Professor Mojib Latif, Klimaexperte vom Leibnitz Institut für Meereswissenschaften, war sich mit Jörg Dürr-Pucher, Generalbevollmächtigter der Deutschen Umwelthilfe, einig, dass staatliche Förderungen durchaus Steuerungseffekte haben können.

Dr. Manfred Vohrer, unter anderem Vorstandssprecher der Europäischen Verbände kleiner und mittlerer Unternehmen, war dagegen der Ansicht, dass man nicht nach dem Staat rufen müsse. Insbesondere der Mittelstand sei durch seine Innovationskraft und Flexibilät in der Lage, freiwillig neue Wege zu gehen.

Fachleute unter sich: Professor Mojib Latif im Gepräch mit Peter Menke-Glückert und Dr. Ahmet Lokurlu.Expertenrunde: Mit Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer Kyocera Mita Deutschland (rechts im Bild).
Fachleute unter sich: Professor Mojib Latif im Gepräch mit Peter Menke-Glückert und Dr. Ahmet Lokurlu.Expertenrunde: Mit Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer Kyocera Mita Deutschland (rechts im Bild).
Besonders beeindruckte der nicht zum Podium gehörende Peter Menke-Glückert (Bild links, Mitte), 81 Jahre alt und kantiges Urgestein des BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft). Er weiß seit Jahrzehnten, dass nachhaltiges Wirtschaften eine Schlüsselkompetenz des Mittelstandes ist. Denn, so Menke-Glückert, nur kleine und mittlere Unternehmen besitzen Innovationsfähigkeit, Flexibilität und regionale Kompetenz, die es ihnen erlaubt, viele Projekte nachhaltig und vor Ort ressourcen- und energiesparend zu entwickeln.

Nachhaltigkeit verlange eine Änderung der Art und Weise wie wir leben und wie wir uns gegenüber der Naturweisheit und der Naturinnovationskraft verhalten.

Die Runde schloss mit der Feststellung, dass Nachhaltigkeit nur in einer weltweiten Anstrengung zu erreichen ist, und eine der größten Schwierigkeiten darin besteht, diese Einsichten auch von den Entwicklungsländern zu verlangen.

Kyocera mit neuem Outputmanagement-Komplettangebot

MDS bei der BMW-Gruppe: Frank Strixner stellt den komplexen Vorgang vor.
MDS bei der BMW-Gruppe: Frank Strixner stellt den komplexen Vorgang vor.
Zuvor hatte Kyocera in kleinerer Runde seine neuen Managed Document Services (MDS) vorgestellt. Da Druckkosten ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor seien, soll das von anderen Unternehmen auch MPS (Managed Print Services) genannte System zu Einsparungen bis zu 30 Prozent führen.

Kyocera hatte zwei Firmenvertreter (Frank Strixner, BMW-Group, im Bild rechts und Tom Wagner, Firma B. Braun) eingeladen, die ihre in großen Teilen positiven Erfahrungen mit dem MDS-System von Kyocera eindrucksvoll schilderten.

Kurioserweise habe die Weltwirtschaftskrise, bisher größter negativer Auswuchs der Nachhaltigkeit, zu einem Umdenken in vielen Firmen geführt. Nicht nur zur Kostenersparnis nehmen nun viele die Erfahrungen an, die Firmen wie Kyocera im nachhaltigen Wirtschaften gesammelt habe.

weitere Informationen

Externer Link

Kyocera Umweltpreis

Externer Link

Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BMVW)

Externer Link

Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR

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06.02.10 10:24 (letzte Änderung)
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