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Erdung

Canon Maxify MB2050▶ 7/16

Frage zum Canon Maxify MB2050

Multifunktionsdrucker (Pigmenttinte) mit Kopie, Scan, Fax, Farbe, 16,0 ipm, 11,0 ipm (Farbe), kein Randlosdruck, Wlan, Duplexdruck, Simplex-ADF (50 Blatt), Display (6,1 cm), kompatibel mit PGI-1500BK, PGI-1500C, PGI-1500M, PGI-1500XL BK, PGI-1500XL C, PGI-1500XL M, PGI-1500XL Y, PGI-1500Y, 2014er Modell(mehr Daten)

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von
Hallo Forumsmitglieder,

ich habe mir nach ausgiebigen Vergleichen den Canon Maxify 2050 gekauft. Ausschlaggebend waren die niedrigen Verbrauchskosten.
Ich will das Gerät auch und vor allem als Fax verwenden, wird über den Router angeschlossen.

Das Gerät ist eben angekommen, ich bin noch beim Auspacken und Akklimatisieren. Nun stutze ich über das Netzkabel. Es ist ein einfaches "Rasiererkabel" ohne Sicherheitsstecker.

Ist das Gerät denn damit überhaupt geerdet?

Nach meinem Wissensstand unterliegt die Telefonleitung sowieso Schwankungen in der Spannung, wehalb man immer zuerst das Gerät ans Stromnetz anschließen soll, danach erst ans Telefonnetz. Zusätzlich gewittert es hier viel. Es gab schon mehrfach Telefonausfall bei Gewitter, wegen Blitzeinschlag ins Telefonnetz.

Gibt es jemand Fachkundiges hier, der mir hierzu verläßliche Auskunft geben kann?

Vielen Dank schonmal im voraus
shaman
von
Erdung ist bei dem Gerät nicht notwendig, gegen Stromschwankungen und Überspannungen hilft eine Erdung eh nicht wirklich, sondern nur gegen Fehlerströme z.B. bei Metallgehäuse. Dann sollte man lieber einen Überspannungsfilter (gibt es auch mit Filter für die Telefonleitung) bzw. eine USV.
von
wenn so ein Gerät mit einem zweipoligen Netzstecker kommt, dann ist das so o.k., weil das innere elektrisch so ausgelegt ist, daß der Schukokontakt nicht gebraucht wird, es gibt z.B. keinen Ableitstrom vom Funkstörfilter. Aber anders herum darf man auf keinen Fall einem Gerät mit Schukostecker die Schukoverbindung abknipsen, z.B. mit einer fehlerhaften Steckerleiste, einem selbst verdrahteten zweipoligen Netzkabel etc. Ein Laie kann nicht erkennen, ob für berührbare metallische Teile eine doppelte Isolierung vorliegt am Gerät oder nicht. Was den Blitzschutz angeht, ist das alles noch etwas schwieriger, mit einfachem Erden ist es nicht getan, dazu müsste die Telefonleitung geschützt werden, mit Überspannungsicherungen, aber genauso das Stromnetz, und wenn ein Blitz einschlägt, kann das sogar auf dem Erdleiter zu erheblichen Spannungsspitzen führen, die dann auch über ein Gerät in das Telefonnetz geleitet werden können. Freileitungen sind da leicht verständlich eher gefährdet. Auch da kann man selbst nichts wesentliches machen, Blitzschutz muss in der Installation vorgenommen werden, und wenn man wirklich in einer Risikozone wohnt, dann ist das Netztrennen noch die sicherste Sache. Es gibt auch solche Steckerleisten mit Überspannungsschutz, das mag einzelne Geräte im Einzelfall schützen, ist aber kein Allheilmittel. Und es gibt Schwachstromversicherungen, die Blitzschutz einschließen.
von
ok :) danke soweit, ich hab das Gerät erstmal behalten. Bei der Preisklasse brauchts auch keine Versicherung.
von
häufig sind mehrere Geräte vernetzt, Computer, Drucker, auch TV, der Router, mit LAN-Kabel, und dann erwischt der Blitz, die Spannungsspitze dann mehrere von denen, eins ist vielleicht besser geschützt, aber die anderen...manchmal ist die Niederspannungsversicherung auch in der Hausratversicherung versteckt, und man weiß das gar nicht. Aber Blitzschutz und Schutzkontakt sind erst einmal verschiedene Dinge, der Schutzleiter dient zum Personenschutz, der Blitzschutz zum Geräte- und Gebäudeschutz, und wie gesagt, selbst etwas basteln oder ändern ist nicht ratsam.
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