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(aktual. am 19. Juni 2020)

Microsoft KB4557957 und KB4560960: Windows-Updates legen Brother-Drucker lahm

von Ronny Budzinske

Mit einem automatischen Update hat Microsoft auf Windows-10-Rechnern die Drucker funktionsunfähig gemacht. Betroffen sind scheinbar vor allem Brother-Geräte aber auch HP Designjets und andere. Druckerchannel zeigt, wie sich das Problem beheben lässt.

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Beim monatlichen Patchday von Microsoft läuft es im Juni 2020 offenbar alles andere als rund. Nachdem bereits gemeldet wurde, dass USB-Drucker Probleme machen, die nicht bereits beim Windows-Start angeschlossen sind, gibt es nun gehäufte Rückmeldungen, dass Drucker seit Mitte der letzten Woche gar nicht mehr funktionieren. Probleme bereiten Aktualisierungen, die ab dem 9. Juni automatisch verteilt werden.


Aktualisiert am 19.6.2020, 12:35 Uhr

Microsoft hat reagiert und stellt ein Update zur Behebung des Problems zur Verfügung. Dieses wird jedoch derzeit nicht automatisch über die Windows-Update-Funktion ausgespielt, sondern muss manuell heruntergeladen und installiert werden. Das sollte nur dann durchgeführt werden, wenn man tatsächlich vom Problem betroffen ist.

Wichtig: Die Deinstallation des fehlerhaften Updates ist damit nicht mehr nötig.

Je nach Aktualität (Version) von Windows 10 stellt Microsoft drei verschiedene Aktualisierungen zur Verfügung. Um die installierte Version herauszufinden, gibt es eine Anleitung von Microsoft. Dazu die Windows-Taste drücken, dann auf "Einstellungen" (Zahnrad), dort auf "System" und "Info". Die Version steht unten, unter "Windows-Spezifikationen". Am 18.6.2020 hat Microsoft auch ein Patch für die Version 2004 nachgereicht.

Der Download-Link für zum Update-Katalog von Microsoft. In den meisten Fällen (Windows 10, 64 Bit Intel/AMD) sollte die Datei "2020-06 Kumulatives Update für Windows 10 Version xxxx für x64-basierte Systeme" die passende sein.


Drucker druckt nicht

Das Fehlerbild sieht so aus, dass der Drucker über Windows normal verfügbar scheint, Druckaufträge direkt zum Drucker gesendet werden, dann aber nichts weiter passiert. Scheinbar werden die Aufträge aus der Warteschlange direkt wieder gelöscht.

Insbesondere Brother-Drucker betroffen,

Betroffen sind scheinbar vor allem Brother-Drucker jeglicher Bauart und unabhängig vom Anschluss. Es können jedoch grundsätzlich auch andere Fabrikate oder auch PDF-Druckfunktionen das gleiche Fehlerbild aufweisen. Laut Internetforen sind zum Teil auch Drucker von Canon, HP (insbesondere Designjet), Ricoh oder Panasonic betroffen.

Microsoft hat das Problem bereits am 12. Juni bestätigt und empfiehlt die Deinstallation des Druckertreibers oder aber der Microsoft-Aktualisierungen. Nach Rückmeldungen in unserem Forum bringt die erneute Treiberinstallation jedoch keinen Erfolg.

Bei höherwertigen Laserdruckern kann man Probieren generische PCL 5,6 oder Postscript-Treiber verwenden, um das Problem zu beheben.

Deinstallieren von Updates

Erst das Deinstallieren einiger Updates sorgt für Abhilfe. Wichtig ist jedoch, dass anschließend die automatische Windows-Aktualisierung temporär abgeschaltet werden muss, damit die entfernten Updates nicht wieder nachinstalliert werden. Über das "Windows Update" lässt sich diese mit einem Knopfdruck für 7 Tage stoppen.

Betroffene Updates

Für diese Funktionen sind "Administratorrechte" nötig. Falls vergeben muss daher das Admin-Kennwort angegeben werden. Druckerchannel empfiehlt, die betroffenen Updates nur zu deinstallieren, wenn der eigene Drucker nicht funktioniert.

Die meisten eingespielten Aktualisierungen lassen sich unter Windows 10 problemlos und normalerweise ohne Komplikationen deinstallieren. Dazu muss man zuerst in den "Updateverlauf" gelangen.

Schritt für Schritt

  • Windows-Taste drücken
  • Eintippen "Updateverlauf anzeigen" (mit Enter bestätigen)
  • Auf "Updates Deinstallieren" klicken
  • Im neuen Fenster oben rechts das zu deinstallierende Update (KB4557957 oder KB4560960) suchen
  • Update auswählen und "deinstallieren"

Updatepause

Um nun zu verhindern, dass die fehlerhaften Updates erneut installiert werden, muss man unter "Windows Update" eine Updatepause einlegen. Dies kann man mit wenigen Klicks zunächst für sieben Tage durchführen. Vermutlich werden dann auch aktualisierte Updates eingespielt. Falls nicht, müsste man die Updates dann erneut deinstallieren und oder die Updatepause verlängern.

Um zur Pause zu gelangen, drückt man die Windows-Taste auf der Tastatur und tippt "Windows Update" ein, und bestätigt dies mit der Enter-Taste. Anschließend muss einmalig auf "Updatepause für 7 Tage" geklickt werden.

Man kann die Updatepause auch durch mehrfaches klicken auf bis zu fünf Wochen festlegen. Der nächste Microsoft Patch-Day steht zum Dienstag, den 14. Juli 2020 an. Vermutlich sollte es aber schon deutlich früher ein Patch für dieses Problem geben.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
22.06.20 10:49 (letzte Änderung)

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