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EPSON Stylus Photo R800: Der kann auch echtes Rot und Blau

Hinweis: Für mindestens einen in diesem Artikel erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "Glänzender Fotodrucker" (Mrz. 2004) verfügbar.


Mit dem neuen Stylus Photo R800 stellt Epson nun seinen zweiten Fotodrucker der Generation-R vor. Der Drucker soll ab Februar 2004, den Epson Stylus Photo 950 ablösen.

Der Drucker verwendet die UltraChrome Pigmenttinten, die auch schon beim Epson Stylus Photo 2100 zum Einsatz kommen. Damit sind Drucke widerstandsfähig und lange haltbar.

Einen Nachteil hat birgt die Pigmenttinte: Sie verträgt sich schelcht mit Hochglanz-Fotopapier (Glossypapier). Die Farbpigmente reflektieren auf dem Papier recht konfus. Dies bringt relativ starke Farbverfälschungen mit sich oder die Farben wirken im Gegensatz zu Dye-Tinten etwas fahl.


Technologie

Um dieses Problem zu umgehen, hat sich Epson etwas einfallen lassen. Der R800 sprüht über die Farbpigmente eine transparente Flüssigkeit (Gloss-Optimizier) - diese wirkt dabei als eine Art "Füllflüssigkeit".

Der Gloss-Optimizer sorgt dafür, dass die Farben selbst auf Hochglanzpapier lebendig wirken.


Eine weitere Neuerung ist der Einsatz von neuen, zusätzlichen Farben. Neben dem üblichen Cyan, Magenta und Gelb gesellen sich eine rote und eine blaue Kartusche. Damit sollen zum Beispiel Himmel oder Hauttöne noch besser dargestellt werden.

Auf den Einsatz von Hell-Cyan und Hell-Magenta hat Epson beim R800 verzichtet. Offenbar sind die Tintentropfen mit 1,5 Picoliter klein genug, dass ein einzelner Cyan- oder Magenta-Tropfen kaum sichtbar ist.

Wie auch beim Epson Stylus Photo 2100 kommen zwei Schwarzpatronen zum Einsatz. Mattschwarz, speziell für den Druck auf mattem Fotopapier oder Normalpapier und Photoschwarz für den Druck auf seidenmattem oder Hochglanz-Papier. Im Gegensatz zum grossen Bruder sind beide Patronen gleichzeitig installiert. Die Auswahl der passenden Kartusche erledigt der Treiber. Auf dem Einsatz grauer Tinte hat Epson verzichtet.


Setze der Vorgänger, wie auch die aktuellen Canon Geräte, auf eine Tröpfchengrösse von gerade einmal zwei Pikolitern (pl), unterbietet Epson diesen Wert nochmals und setzt auf 1,5 pl. Der Photo 2100 (ebenfalls mit Pigmenttinte) druckt sogar mit vier pl Tropfen.

Die Tröpfchengrösse ist variabel. So kann der R800 auch 21 pl grosse Tintentropfen ausgeben. Homogenen Farbflächen kann der R800 so schneller und deckender füllen.

Die acht Farbpatronen (wovon sieben gleichzeitig genutzt werden können) besitzen jeweils 180 Druckdüsen. Das Vorgängermodell musste sich noch mit 90 Düsen je Farbe begnügen. Die Konkurrenz schafft es beim Canon i965 sogar auf stolze 512 Druckdüsen für jede Kartusche.

Ausstattung

Wie nicht anders zu erwarten, kann Epsons neuer auf beschichteten CD- oder DVD-Rohlingen direkt drucken. Auch der gerade Einzug von bis zu 1,3 Millimeter dicken Medien ist möglich.

Epson rückt mit dem Stylus Photo R800 von der Rollendruck-Philosophie etwas ab. Zwar gibt es noch den Rollenpapierhalter, der den Druck auf Endlospapier ermöglicht, jedoch liefert Epson keine Schneidevorrichtung mit.

Der direkte Druck von der Speicherkarten ist nicht möglich. Druckdaten können ausschliesslich über den heimischen Computer in den R800 gelangen. Dabei steht eine USB-2.0- und eine Firewire-Schnittstelle zur Verfügung.

Der Epson Stylus Photo R800 ist ab Februar 2004 im Handel verfügbar. Der Preis steht noch nicht fest.

01.01.70 01:00 (letzte Änderung)
Technische Daten

9 Wertungen

 
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