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News: Kyocera P6021, P6026 und P6030: Moderate Modellpflege mit neuen Namen

Kyocera aktualisiert seine Farblaserpallette und setzt dabei auf bewährtes. Unter der Haube steckt weiterhin dieselbe Technik, große Änderungen gibt es nicht. Dafür gibt es aber neue Namen.

Kyoceras drei Neuvorstellungen hören auf die Namen P6021cdn, P6026cdn und P6030cdn, sie ersetzen die Modelle der FS-C5xxx-Serie. Auf den ersten Blick sind die einzigen Unterschiede bei der neuen Namensgebung zu finden. Schaut man genauer hin, findet man einige Verbesserungen im Detail. Die recht deutliche Abstufung zwischen den Modellen über die Tonerreichweiten und damit die Druckkosten bleibt ebenfalls bestehen.

Das neue Einstiegsmodell P6021cdn kostet rund 360 Euro und ist damit gut 100 Euro günstiger als sein Vorgänger. Unter der Haube hat sich wenig getan, lediglich der Arbeitsspeicher ist von 256 auf 512 MByte gewachsen und die Airprint-Unterstützung ist hinzugekommen.

Serienmäßig gibt es einen Duplexer, ein Papierfach für 250 Blatt und eine manuelle Zufuhr für 50 Blatt. Optional lassen sich zwei 500-Blatt-Kassetten nachrüsten, um damit die Gesamtkapazität auf 1.250 Blatt zu erhöhen. Das Drucktempo liegt, wie der Name verrät, bei 21 Seiten pro Minute sowohl in Farbe wie auch in S/W. In Sachen Druckersprachen gibt sich der Neue wie auch sein Vorgänger kommunikativ. Standardmäßig versteht er die Sprachen PCL5/6, PS3 und PDF Direct.

Darüber ist der P6026cdn platziert, der mit gut 520 Euro fast 200 Euro günstiger zu haben ist, als das Vorgängermodell. Große Unterschiede zum P6021 gibt es auf den ersten Blick nicht, der Teufel steckt jedoch wie so oft im Detail. Im Vergleich zum P6021 kann der P6026 deutlich größere Tonerkartuschen aufnehmen, was zu merklichen Einsparungen bei den Druckkosten führt (siehe Tabelle unten). Darüber hinaus druckt er mit 26 Seiten pro Minute flotter und serienmäßig gibt es einen Papiervorrat für 500 Blatt, den man durch drei optionale Kassetten auf bis zu 2.000 Blatt ausbauen kann.


Ebenfalls neu ist der P6030cdn, der den FS-C5350DN ablöst und optisch nicht zu den anderen beiden Neulingen passt. Auch bei diesem Gerät hat Kyocera nicht viel geändert. Wie auch bei den anderen beiden Modellen fällt der Gerätepreis deutlich günstiger aus. Statt etwas über 1.000 Euro für den Vorgänger muss man für den P6030 nur noch rund 845 Euro auf den Tisch legen.

Im Vergleich zum P6026 druckt der P6030 nochmals günstiger und geht zudem mit 30 Seiten pro Minute flotter zu Werke. Darüber hinaus kann die manuelle Zufuhr 150 Blatt aufnehmen.

Bei allen drei Modellen hat Kyocera zudem den Strombedarf im Vergleich zu den Vorgängern deutlich gesenkt. So benötigen die Geräte im Tiefschlafmodus nun nur noch vier Watt, während die Vorgängermodelle nahezu den doppelten Bedarf an den Tag legten.

Verbrauchsmaterial und Druckkosten

Keine Änderungen gibt es auch beim Verbrauchsmaterial. Wie bei Kyocera üblich muss man lediglich die Tonerbehälter tauschen. Die Bildtrommel ist fester Bestandteil des Geräts und muss nicht ausgetauscht werden. Der günstige P6021 arbeitet mit den Tonerkartuschen TK-580 die eine ISO-Reichweite von 2.800 Farb- und 3.500 S/W-Seiten bieten. Zum Lieferumfang gehören Starterkartuschen für gerade einmal 1.200 Seiten.

Der teurere P6026 nimmt die hochvolumigeren Tonerkartuschen der Serie TK-590 auf. Diese reichen für 5.000 Seiten (Farbe) und 7.000 Seiten (Schwarz), was zu deutlich günstigeren Folgekosten führt. Zum Lieferumfang gehören Starterkartuschen, die die halbe Reichweite der Nachkaufkartuschen erreichen.

Das Topmodell P6030 kann nochmals größere Tonerkartuschen aufnehmen die zur Serie TK-560 gehören. Mit 10.000 Farb- und 12.000 S/W-Seiten druckt das Gerät nochmals günstiger. Die Starterkartuschen des Lieferumfangs haben ebenfalls nur die halbe Reichweite.

Die Druckkosten der beiden teureren Modelle fallen recht günstig aus, der in der Anschaffung preiswertere P6021 landet jedoch im hinteren Mittelfeld. Man sollte also direkt beim Kauf überlegen, wie viel man drucken möchte, und genau abwägen, ob die Ersparnis beim Kaufpreis des Gerätes nicht später durch die Folgekosten zunichte gemacht wird.

Druckkostenanalyse 07/2018*1
Seitenpreis mit
'ISO-Farbdokument'*2 (50.000 Seiten)
Seitenpreis mit
'Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument'*3 (50.000 Seiten)
   
Samsung CLP-775ND
 
 
6,6 ct
 
 
1,3 ct
Kyocera P6030cdn
 
 
7,4 ct
 
 
1,3 ct
Lexmark C748
 
 
8,9 ct
 
 
2,0 ct
Kyocera P6026cdn
 
 
9,1 ct
 
 
1,6 ct
Canon i-Sensys LBP7780Cx
 
 
12,0 ct
 
 
2,7 ct
Kyocera P6021cdn
 
 
12,1 ct
 
 
1,7 ct
Brother HL-4570CDW
 
 
12,1 ct
 
 
1,9 ct
Samsung CLP-680
 
 
12,3 ct
 
 
2,6 ct
Oki C531dn
 
 
13,4 ct
 
 
2,1 ct
HP LJ Pro 400 Color M451
 
18,8 ct
 
3,0 ct
© Druckerchannel (DC)

Verfügbarkeit und Garantie

Die Neuvorstellungen sind ab sofort verfügbar. Kyocera gewährt auf die Geräte eine zweijährige Garantie, bei der man den Drucker selbst zum Hersteller schicken muss.

*1
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert.

Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*2
ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712): A4-Farbdokument (fünfseitig) auf Normalpapier in Standardqualität.
*3
Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712 (nur SW)): Mit diesem fünfseitigen Dokument sind Tintendrucker und Farblaser getestet.
07.01.14 08:59 (letzte Änderung)
Technische Daten

30 Wertungen

 
1
Alle Angaben ohne Gewähr. Die gelisteten Angebote sind keine verbindlichen Werbeaussagen der Anbieter! Preise in Euro inkl. Mehrwertsteuer zzgl. Verpackungs- und Versandkosten. Bitte beachten Sie die Lieferbedingungen und Versandspesen bei Online-Bestellungen. Weiß hinterlegte Preise gelten für ein baugleiches Modell.
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