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Leserartikel Workshop CD- & Cover-Print: Der Weg zur eigenen DVD

von mkl1000
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Wer kennt das nicht: Omas Geburtstag, der letzte Urlaub, etc ... alles muß auf DVD gebrannt, gelabelt und mit einem Cover schön in eine Hülle verpackt werden.

Ich werde das hier am Beispiel des iP5000 erläutern. Analog gilt alles auch für den iP3000, iP4000, iP6000D, iP8500, MP750, MP760 und MP780.

Das Label auf die CD

Mit dem Pixma eine CD zu bedrucken ist im Grunde ganz simpel:

Was noch fehlt sind die entsprechenden Vorlagen.

Canon liefert direkt eine entsprechende Software mit: CD-Labelprint. Allerdings ist hier der maximal mögliche Durchmesser eines bedruckbaren Rohlings auf 118mm limitiert, das heißt bei einem Rohling mit größerer bedruckbarer Fläche bleibt immer ein weißer Rand. Zum Beispiel alle Verbatim Photoprintable DVDs und CDs haben einen Durchmesser von 119mm.

Aus diesem Grund benutze ich lieber den Nero Cover Designer, hier kann ich alles so einstellen wie ich möchte, auch ist die Positionierung wesentlich feiner möglich. Es gibt allerdings keine standartmäßig vorhandenen Profile zum direkten CD-Druck, also machen wir sie selber. Wenn man weiß wo was eingetragen wird ist das im Grunde recht simpel. Nachfolgende Gallerie zeigt Schritt für Schritt wie es geht:

Die Labelposition (Bild4) kann von Drucker zu Drucker leicht variieren. Dann sind die Werte entsprechend anzupassen.

So nun kanns losgehen. Vor dem Druck muß der Druckertreiber noch expliziet auf CD-Druck eingestellt werden. Nachfolgend wieder eine Schritt für Schritt Anleitung:

Natürlich kann man sich eine Kopie seines Druckers anlegen und dort die Einstellungen fest vorgeben. Das erspart das Einstellen bei jedem CD-Druck.

Das Cover

Womit man ein Cover erstellt und druckt ist im Grunde egal. Da ich wie oben beschrieben 'Nero Cover Designer' zum CD-Druck verwende, bleibe ich für den Coverdruck auch dabei.

Viel entscheidender für die Qualität eines Covers ist da das verwendete Papier. Grundsätzlich stehen 3 Sorten Papier zur Wahl: Normalpapier 80-100g/m², beschichtetes InkJet Papier 100-110g/m² oder Photopapier 150-200g/m². Letzteres ist in meinen Augen eher ungeeignet, da zum einen einfach zu dick und im Verhältnis zum Qualitätsgewinn zu teuer.

Im folgenden ein paar Scans zu dem Unterschied Normal- und beschichtetem Papier (anklicken für eine Auschnittvergrößerung):

Der Unterschied ist sehr deutlich. Als sehr gute Papiere getestet habe ich das EPSON Photo Quality Inkjet Paper, das Canon HR-101N und als noch ganz ok (dafür aber unschlagbar preiswert) das Rex Office von Aldi Süd.


Fazit

So das wars. Ich denke das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Ein farbenfrohes leuchtendes Cover und ein dank Nero randfrei bedruckter Rohling.

Viel Spass bei den eigenen Kreationen. :-)

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
09.08.05 19:59 (letzte Änderung)

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