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Kyocera M5526cdw schwarze Querstreifen

Kyocera Ecosys M5526cdwEOL

Frage zum Kyocera Ecosys M5526cdw

Multifunktionsdrucker (Laser/LED) mit Kopie, Scan, Fax, Farbe, 26,0 ipm, 1.200 dpi, 23,0 ppm (ADF-Scan), 16,0 ipm (ADF-Duplex-Scan), PCL/PS/PDF, Ethernet, Wlan, Duplexdruck, Dual-Duplex-ADF (50 Blatt), 2 Zuführungen (300 Blatt), Touch-Display (10,9 cm), kompatibel mit TK-5240C, TK-5240K, TK-5240M, TK-5240Y, 2016er Modell(mehr Daten)

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von
Guten Tag zusammen,

ich besitze seit September 2020 einen Kyocera M5526cdw Farblaserdrucker.

Zum Problem:
Vor einer Woche hat der Drucker angefangen Querstreifen zu drucken. Daraufhin hab ich heute den Drucker auseinandergebaut und gereinigt (Transfereinheit mit Schnecke und die darunter liegenden Trommeln).

Als Tonerpulver verwende ich Nachfülltoner von Static Control gekauft beim Händler tinten-toner-fuchs mit dem passenden Reset Chip.

Bei der letzten Tonerpulverfüllung schwarz vor zwei Wochen verwendete ich das Resttonerpulver von mehreren leeren Original Kyocera TK5240K Tonerpulverkartuschen. (Rester rausgeschüttelt und oben wieder eingefüllt).
Da ja in einer Füllung schwarz 80g sind und ca. 40g wider im Resttonerbehälter landen.

Hat vielleicht jemand von euch eine Idee woran es liegen kann bzw. welches Bauteil im Drucker die Querstreifen verursacht.

Gruß Christian
von
Ich habe gerade noch einmal alle Reinigungsfunktionen durchlaufen lassen, jedoch ohne Erfolg!
Trommelauffrischung
Laserscanner Reinigung
DEV-CLN
von
Ich befürchte, dass das einerseits an Deinem Fremdtoner von Static Control und andererseits an dem Resttonerpulver liegt.

Kyocera-Drucker mögen keinen Fremdtoner und Resttonerpulver sollte man nicht wiederverwenden, in keinem Drucker.

Die Technik-Experten hier, wie z. B. @chandeen , @uwe00352 , @Trantor , @Marwe und @Grisu65 können Dir das besser erklären, als ich.
von
Es ist auch weit mehr im Argen, als nur die schwarzen Streifen. Die gedruckten Bereiche sind nicht homogen, im Hintergrund ist eine Art Schatten/Nebel, es sind schwarze größere und kleinere Punkte über die gesamte Fläche erkennbar, es gibt rechts noch einen weiteren Störeffekt mit vertikalem Charakter.

Ggf. könnte das auf einen wirtschaftlichen Totalschaden durch die Verwendung von Fremdtoner hinaus laufen.
von
Opa hat immer gesagt: "Der Mensch lernt durch Schmerzen", in dem Fall finanzielle. Zehn Euro beim Toner gespart, hunderte Euro Schaden geerntet.
Da das Bild offensichtlich Defekte in Verbindung mit Schwarz zeigt, würde ich damit anfangen. Das heißt
die schwarze Bildtrommel ( DK-5230 - ~100 Euro ), den schwarzen Entwickler ( DV-5230(K) ~ 100 Euro ) und den schwarzen Toner (Original TK-5240K ~ 50 Euro) zu tauschen.
Mit Glück geht er dann erst mal wieder. Da der Dreck aber wahrscheinlich auch in jedem Farbkanal steckt, kann morgen ein anderer Druckdefekt mit CMY dazukommen, sodaß eigentlich das gesamte Verbrauchsmaterial (Toner, Trommeln, Entwickler) rausgeschmissen werden sollte.

MfG Rene
von
Das Tonerpulver von Static Control funktioniert eigentlich gut, wir nutzen es selber schon seit einigen Jahren.

Allerdings halte ich die Idee den Alttoner nochmals zu verwenden für problematisch.
Zumal dieses verschmutzte Pulver auch in den Developer gelangt und dort solange beigemischt wird, bis es erst nach etlichen hundert Vollflächen-Drucken irgendwann komplett wieder durch frisches Pulver ersetzt wird. Solange wird der Ausdruck mangelhaft bleiben.

Um es besser zu verdeutlichen kann man den Vergleich mit einem Motorenöl ziehen. Man sollte das verklumpte und mit Metallabrieb verschmutzte alte Öl auch nicht wieder verwenden.

Gruß,
Sven.
von
Die schwarzen Querstreifen deuten eventuell auf einen verschmutzen oder defekten Roller in der Bildtrommel hin. Man müßte die Bildtrommel ausbauen und prüfen.
von
Manche Drucker haben den Ruf weitgehend "Fremdtoner-kompatibel" zu sein und andere, die bekanntermaßen diesbezüglich sehr empfindlich reagieren, zu letzteren gehören alle Drucker von Kyocera.
von
Im Hinblick auf s/w Laserdrucker stimme ich Dir zu. Bei Farblaserdrucker kommt es aber auch auf den verwendeten Fremdtoner an, wobei man billigen Fremdtoner auf jeden Fall vermeiden sollte.
von
Wobei bei Farblasern der Toner und das Entwicklerpulver getrennt sind (bei S/W zumeist nicht) und die Herausforderung ist es, den Toner überspringen zu lassen, ohne dass der Entwickler sich verbraucht. Das funktioniert weitgehend gut, aber auch nicht perfekt, weshalb sich der Entwickler mit der Zeit verbraucht. Grundvoraussetzung ist aber eine perfekte Abstimmung zwischen Toner und Entwickler, was die Partikelgröße, das elektrostatische Verhalten usw. angeht, das mit einem Fremdtoner vergleichbar gut wie mit einem Originaltoner hinzubekommen dürfte grundsätzlich immer ein kritischer Punkt sein. Weniger kritisch ist das sicherlich bei Druckern mit Einweg-Trommel, da dies dann alles in der Einweg-Kartusche passiert. Da kann man sich dann nur die Fixiereinheit schrotten, weil der Fremdtoner ggf. den falschen Schmelzpunkt hat, bzw. denkbar ist auch eine dauerhafte Verschmutzung des Transfer-Bandes, falls er zu "klebrig" ist und die Reste nicht vom Band entfernt werden können.
von
Danke für die ausführliche Erklärung, @RainerD .

Seit ich mir Briefpapier - war glaube ich eine Empfehlung von Dir - habe drucken lassen, nutze ich fast nur noch meine s/w Laserdrucker.
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