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Druckertreiber für Linux

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von
Hallo,

wie sieht das eigentlich bei aktuellen Tinten-MFG aus betreffend Treibersoftware für Linux, im konkreten Fall Ubuntu/Mate?
Die beiliegende Treiber-CD der meisten Hersteller enthielt früher ja nur Versionen für aktuelle und auch ältere Windows- und Apple-BS.
Zwar gibt es bei Linux bordeigene Treiber mitsamt einer super funktionierdenden Hardwareerkennung. Zur Not tut es das auch, die Bedienung ist aber sehr rudimentär und alles andere als komfortabel. Diverse Systemwerkzeuge der Originaltreiber fehlen, wie etwa die Tintenstandsanzeige oder die Möglichkeit zur Druckkopfkalibrierung.

Wird bei aktuellen Geräten auch eine Linux-Variante angeboten, die den vollen Bedienumfang der Windows-Treibersoftware erreicht?

Ich konkretisiere meine Frage speziell auf Epson-Geräte, die bei allen Farben mit Durabrite-Tinte arbeiten - also wohl ab Workforce WF aufwärts. Grund: die Ausdrucke sollen UV- und wasserresistent sein und diese Tugenden hat IMHO kein anderer so gut drauf wie Epson; leider arbeiten die kleineren, preiswerten Drucker der Expression-Serien für den Hausgebrauch zumindest im Farbdruck ja auch nur noch mit Dye-Soße.

Ich nutze im Moment einen älteren Drucker der Stylus SX-Serien, ein Ableger des Herstellers bietet sogar Treiber zum Download an, die zumindest ähnliche Grundfunktionen der Windows-Varianten bieten. Leider fehlen aber auch dort die angesprochenen Systemtools.

Für Antwort vienen Dank.
Beitrag wurde am 19.09.16, 09:23 Uhr vom Autor geändert.
von
In der Regel gibt es für die meisten Geräte auch Linuxtreiber, diese liegen aber selten bei, so auch bei Epson. Allerdings nicht für jedes Modell. Meist sind die Linuxtreiber hier zu finden: download.ebz.epson.net/... und nicht unbedingt auf der deutschen Epsonseite. Aber nicht immer werden alle Funktionen unterstützt, so wie unter Windows, aber das ist ja oft so.
von
ui, hier würfelst Du dann aber einiges durcheinander (...)

Zunächst einmal: "horses for courses!"
Epson bietet eine breite Palette von Geräten mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen an, wie auch andere Hersteller am Markt. Dye- und Pigmenttinten eignen sich für unterschiedliche Zwecke mal besser und mal weniger gut. Vor allem wenn es um den klassischen Schwarz + 3 Grundfarben Druckertyp geht.

Es gibt zwei einfache Lösungen für Dein Problem:
entweder die von hjk genannte Quelle "direkt vom Hersteller", die Dich mit passend gebauten Paketen versorgt, die man dann einfach direkt mit "dpkg -i [paketname] " installiert oder aber eine von dritter Seite entwickelte, kommerzielle Software Namens "turboprint". Dabei ist zu beachten, daß diese "Treiberpakete" aus Betriebssystemsichet lediglich einen kleinen Teil der zum Drucken notwendigen Funktionskette zur Datenaufbereitung und Druckersteuerung bereitstellen und sich in eine Umgebung integrieren (heutzutage meistens CUPS + gutenprint + ghostscript). Also wenn dpkg meckert, er brauche noch andere Pakete: dann ist das normal. Warum solche Druckerdefinitionen nicht gleich mit den Distris mitgeliefert werden? Das hat oft rechtliche Gründe im Bezug auf die weltweit verschiedenartigen Regelungen zur Verteilung von "geistigem Eigentum" und die jeweiligen Befindlichkeiten seitens der Hardware-Hersteller, wenn es darum geht spezifische Betriebssoftware zu "öffnen".

Wenn es "nur" um den Standard-Betrieb geht (Papier in Din-Größen), ist der herstellereigene Treiber sicher ausreichend. Es obliegt jedoch der Integration der jeweiligen Anwendungen (und deren Einpassungen in die jeweiligen Programmierumgebungen), wieviel Funktionalität Du im "Drucken"-Dialog bereitgestellt bekommst.

Du willst mehr Kontrolle und all das zentral per GUI gemanaged? Das ist exakt das Geschäftsmodell von turboprint: Her kann man in der Druckerwarteschlange direkt gezielt Einstellungen vorgeben, bis der Arzt kommt. Es werden sogar viele Druckermodelle unzerstützt, deren Hersteller GNU/Linux für "nicht marktrelevant" halten.

Also fangen wir doch einfach mal von vorne an:

Was war noch einmal Deine _konkrete_ Frage?
von
Zunächst mal Danke für die Antwort.
Meine Frage war zusammengefaßt die, ob ich es auch mit Linux irgendwie hinkriege, bei besagten aktuellen Druckermodellen, oder auch bei älteren SX-Serien, den Tintenstand anzuzeigen, oder wie ich -nicht ganz unwichtig- eine Kalibrierung/Ausrichtung des Druckkopfes anstoßen kann.
Also eben die ganzen Systemtools, die mit der Windowssoftware auch ausgeführt werden können.
Beitrag wurde am 20.09.16, 11:27 Uhr vom Autor geändert.
von
Bei vielen neueren Modelle wie z.B. dem Epson Workforce WF-3620DWF lässt sich das auch direkt am Gerät machen und zumindest der Tintenstand auch auf der integrierten Webseite des Drucker ermitteln. Ob das auch mit dem Epson-Treiber geht kann ich nun aber nicht sagen.
von
zwecks Füllstandsanzeige und anderer Dinge bei älteren Geräten schaue Dir doch einmal die Paketbeschreibungen dieser Einträge an:
(ein "apt-cache search Epson" liefert dies hier)
escputil - maintenance utility for Epson Stylus printers
mtink - Status monitor tool for Epson inkjet printers
mtink-doc - Status monitor tool for Epson inkjet printers - documentation
von
Danke kenn ich und sind installiert. Wie so oft auch bei anderen eher speziellen Anwendungen bei Linux funktionieren sie bestenfalls minimal, in meinem Fall sogar gar nicht...
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