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Tonerverbrauch

Kyocera FS-C5100DN▶ 4/11

Frage zum Kyocera FS-C5100DN

Drucker (Laser/LED) mit Drucker ohne Scanner, Farbe, 21,0 ipm, PCL/PS, Ethernet (ohne Airprint), Duplexdruck, 2 Zuführungen (400 Blatt), kompatibel mit TK-540C, TK-540K, TK-540M, TK-540Y, 2008er Modell(mehr Daten)

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von
Vorweg: Ich habe den Drucker seinerzeit aufgrund des Berichts auf druckerchannel.de gekauft und bin zufrieden mit dem Gerät!
Ich bitte um einen Rat, was den Tonerverbrauch betrifft.

1. Laut Zähler habe ich 3747 schwarzweiße und 673 mehrfarbige Seiten gedruckt.

2. Laut "Command Center" haben die Tonerbehälter folgenden Füllstand: Schwarz 37 % (2. Kassette),Cyan 26 %, Magenta 23 %, Geld 21 % (alle drei 1. Kassette).

Beide Informationen bekomme ich nicht nicht unter einen Hut. Wieso sind die Farbbehälter zu Dreivierteln leer, obwohl ich nur relativ wenige farbige Seiten gedruckt hatte?
von
Die vom Hersteller genannten Reichweiten basieren auf einer Seitendeckung von 5%. Je nachdem, wie hoch deine effektive Seitendeckung war, desto schneller/langsamer ändert sich der Tonerstand. Kaum jemand druckt nach Normierung; ähnlich wie ein PKW kaum die im Katalog genannten Verbrauchswerte im Alltagsbetrieb erreicht.

Wurde der Drucker oft an- und ausgeschaltet?
Farblaser kalibrieren (Abstimmung der Farbwerte) sich nach dem Einschalten und verbrauchen dabei etwas Tonerpulver. Je nachdem, wie oft man nun den Drucker einschaltet (und jedes Mal nur wenige Seiten druckt), wird peu à peu Toner für die Kalibrierung verbraucht. Theoretisch kann man den Toner auch komplett "verkalibrieren".
von
Inzwischen wird die Seitendeckung nicht mehr mit 5% angegeben sondern in ISO-Seiten. Aber ansonsten stimme ich JohannesB zu. Bei vielen sind Farbseiten eher grafische Dokumente, die dann wesentlich mehr Toner verbrauchen.
von
Vielen Dank erstmal!

zu #1: So ist es...

zu #2/3: Ich drucke ausschließlich Text (5-%-Seiten) und schalte den Drucker, weil ich die Sache mit dem Kalibrieren kenne, nur dann aus, wenn ich längere Zeit nicht daheim bin.

Zusatzinformation: Ich wurde vor einigen Wochen per Display aufgefordert, eine neue Schwarz-Diskette einzusetzen. Darauf habe ich die allen Laien bekannte Schüttel-Methode angewendet - worauf nix mehr kam.

"Verschwörungstheorie": Schwarz ist in Wirklichkeit tatsächlich leer (wie stellt man das körperlich fest?), und das tückische Gerät druckt trotzdem alle Seiten, indem es die drei anderen Farben kombiniert, deren Behälter dann natürlich ganz schnell leer werden...
von
<<"Verschwörungstheorie": Schwarz ist in Wirklichkeit tatsächlich leer (wie stellt man das körperlich fest?), und das tückische Gerät druckt trotzdem alle Seiten, indem es die drei anderen Farben kombiniert, deren Behälter dann natürlich ganz schnell leer werden...>>

Nein.
von
Nochmal die Frage:

Welche natürlichen Ursache kommen in Betracht dafür, dass nach 673 Farbdrucken (max. 5 % Deckung) die Original-Farbtoner-Kassetten dreiviertel ihres Inhalts verloren haben. Angeblich sind sie doch für 4.000 Drucke ausgelegt. Auch wenn sie als Erstkassetten nur zur Hälfte befüllt waren, bleibt eine eindrucksvolle Differenz!

[Wenn es keine Erklärung gibt: Was sind dann die Verbrauchsdaten unter bei Druckerchannel/Druckkosten wert?]
von
Hi,

nochmal:

Bei jedem Start und auch mitten im Betrieb kalibriert sich der Drucker, d.h. er druckt farbige Muster auf das Transferband, liest diese auch und wischt den aufgebrachten Toner direkt in den Toner-Restbehälter.

Selbst wenn Du nicht eine einzige Farbseite druckst, sind die Toner irgendwann leer.

Das ist technologisch nicht anders zu machen.

Schönen Gruß.
von
Tja, so unbefriedigend die Auskünfte in diesem Forum waren, so erhellender ist der neueste Bericht der Stiftung Warentest:
www.test.de/...

Danach verbrauchen mindestens die getesteten Farblaserdrucker von Dell und Xerox
"tatsäch­lich auch dann viel teuren Farbtoner, wenn sie nur schwarz­weiß drucken". Dell sprach von einem "Designfeature", ein Leser von "Trickbetrug". Ob das ein Problem bzw. eine zusätzliche Rendite dieser beiden Firmen ist, bleibt offen - jedenfalls sind die Unterschiede offenbar enorm.

Für die Verbrauchsdaten in diesem Portal heisst das: Sie sind alle theoretischer Natur, d.h. der Tester druckt 5.000 Seiten (oder so) an einem Stück und kommt zu einem relativ günstigen Verbrauchsergebnis. Wer "normal" eine oder zehn oder 100 Seiten am Tag druckt, kommt zwangsläufig zu ganz anderen Verbrauchsdaten.
Beitrag wurde am 07.09.15, 17:27 Uhr vom Autor geändert.
von
Also beim ersten Start des Druckers werden einmalig die Entwicklereinheiten des Druckers befüllt, das kostet beim ersten Satz Toner etwa die Hälfte des Toners. Daher sind die Startertoner nur für die Hälfte der Seiten ausgelegt gewesen also für 2500 s/w und 2000 farbige Seiten. Sie auch: Kyocera FS-C5100DN

Die Verbrauchswerte sind inzwischen per ISO-Norm angeben und nach deren Verbrauchstest sind genormt, leider spielen da Kalibrierungen nur eine untergeordnete und die Hersteller schweigen sich dazu aus. Das ist immer ärgerlich. Testen lässt sich das auch nur recht begrenzt, da man ja nie weiss wann so eine Kalibrierung ansteht (ausser nach dem Einschalten). Beim farbigen Toner muss man etwas aufpassen, auch bei s/w-Seiten werden da oft Graustufen durch farbigen Toner erzeugt. Manche Treiber bieten es an das beim s/w-Druck nur wirklich schwarzer Toner verwendet wird, aber längst nicht bei allen Geräten und oftmals recht versteckt.
von
Das ist die Antwort, die ich mir von Anfang an erhofft hatte - vielen Dank!

Kalibrieren ist ja wohl technisch notwendig, damit gute Drucke herauskommen. Um gleichwohl den damit verbundenen Tonerverbrauch zu begrenzen, nehme ich den Drucker nur noch dann vom Netz, wenn ich wenigstens eine Woche außer Haus bin. Das nimmt er auch nicht übel, und mit unmotivierten Kalibrierungsvorgängen verschont er mich.

Dass "Graustufen durch farbigen Toner erzeugt" werden können, war ja meine laienhafte (und beinahe scherzhafte) Vermutung gewesen. Aber das ist tatsächlich eine Art Trickbetrug! Welchen Treibern kann man insoweit vertrauen? Werden Sie bei künftigen Tests darauf hinweisen?

PS: Am einfachsten wäre ja eine Lösung wie diese: Der Drucker druckt auch dann, wenn die drei Farbkassetten entnommen sind. Technisch dürfte das ohne Weiteres möglich sein, aber die Hersteller wollen genau das eben nicht, weil sie sich am Farbtoner eine goldene Nase verdienen.
von
Bei den Graustufen kann der Gebrauch von Farbtonern durchaus vorteilhaft sein, da Laserdrucker rastern ist dann die Abstufung der einzelnen Graustufen feiner und homogener. Das ist aber recht aufwendig und es muss schon recht genau abgestimmt sein, sodass es keine Farbstiche gibt.
Das mit den Treibereinstellungen ist immer problematisch, da es in einer Version enthalten ist und in der Nächsten nicht mehr. Ein Beispiel für die Graustufeneinstellung ist im UniversalKPDL Treiber enthalten (siehe Bildanhang)
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