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Xerox Phaser 6110N: Die Druckkosten

Das Druckerchannel-Testlabor verlässt sich bei den Druckkosten nicht auf die Herstellerangaben, sondern testet jeden Drucker ausführlich auf seine Unterhaltskosten.

Dazu druckt das Labor einen kompletten Satz Tonerkartuschen leer, um den exakten Verbrauch und damit die Seitenkosten beim Textdruck und Farbdruck zu ermitteln.


Druckkosten Textdruck

Eine Kartusche mit schwarzem Toner kostet rund 50 Euro. Damit druckt das Labor mit dem Druckerchannel-Leerdrucktest (dc_leerdruck_5p.pdf) 2.125 Seiten. Dann arbeitet das Gerät nicht mehr weiter.

Frühwarnsystem

Die Anzeige für den restlich verbleibenden schwarzen Toner bleibt nach etwa 1.600 gedruckten Seiten bei drei Prozent stehen, und das satte 500 Seiten lang. Ein extrem frühes Frühwarnsystem.

Ausdauer

Nach gut 2.050 gedruckten Seiten beginnt die LED des schwarzen Toner zu blinken (Tonerstand niedrig) und bleibt kurz danach dauernd an (Toner leer). Der Drucker arbeitet aber noch weiter, mit gleich bleibender Qualität, und stellt den Druck ohne eine Fehler- oder Statusmeldung nach 2.125 Seiten endgültig ein. Da keine explizite Meldung über den Druckerstatus erfolgt (außer man beobachtet dauernd die LED) bezieht Druckerchannel die tatsächlich gedruckten 2.125 Seiten in die Berechnung des Seitenpreises ein.

Tonergewicht

Der fast baugleiche Samsung CLP-300N hat die gleiche Tonerkartuschen-Bauform, die "Fässchen" lassen sich auch in beide Printer einsetzen, ein Chip verhindert aber die Nutzung im "falschen" Drucker. Der Tonerverbrauch in Gramm ist bei beiden Geräten nahezu gleich, die Reichweiten beim Textdruck unter gleichen Testbedingungen unterscheiden sich aber um etwa 20 bis 30 Prozent zu Lasten des Samsung.

Unter anteiliger Einbeziehung der Kosten aller Verbrauchsmaterialien erreicht der Xerox Phaser 6110N einen Preis von 3,9 Cent pro Textseite. Das ist selbst für einen Einsteiger-Farblaser etwas zu teuer.


Druckkosten Farbdruck

Das Testlabor druckt 201 Farbseiten des Druckerchannel-Foto-Reichweitentests (dc_fotoyield), dann beginnt die LED der gelben Kartusche zu blinken, das Signal für niedrigen Tonerstand. Der Resttonerstand der farbigen Kartuschen ist zu diesem Zeitpunkt jeweils fünf Prozent. Dann können, so Xerox, auf den Ausdrucken verblichene oder helle Stellen oder Farbverfälschungen entstehen.

Schütteln

Das Handbuch empfielt, die betroffene Kartusche zu entnehmen und zu schütteln. Das Labor befolgt diesen Rat auch bei den nachfolgend blinkenden Magenta- und Cyan- Kartuschen.

Ungenau

Danach druckt das Labor noch 98 Seiten in gleichbleibender Qualität. Da die Resttonerstands-Anzeige zum Beginn dieses Testabschnitts bei den Farben bei jeweils fünf Prozent liegt, ist auf diese Anzeige nur wenig Verlass, sie müsste zu diesem Zeitpunkt bei etwa 33 Prozent liegen.

Teuer

Daraus ergeben sich Kosten von 48 Cent pro Farbseite. In der Einsteigerklasse drucken etwa 50 Prozent der getesteten Konkurrenzmodelle zum Teil wesentlich günstiger.

Xerox weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass die 6110er-Serie nur für den gelegentlichen Farbdruck konzipert ist. Die hohen Farbdruckkosten kann ein Wenigdrucker deshalb unter Umständen verschmerzen.

Druckkosten: Schon teuer geplant


Bei der Preisgestaltung für Tonerpatronen zeigt sich auch bei Xerox der große Einfluss, den die Hersteller auf die Druckkosten haben könnten. Schon wenn man die Anzahl der vom Hersteller genannten druckbaren Seiten (hier 2.000 beim S/W-Druck) in Relation zu den bekannten Kosten des Verbrauchsmaterials setzt (Toner 50 Euro Straßenpreis, anteiliger Verschleiß der Bildtrommeleinheit ca. vier Euro), kommt die 6110er-Serie durch einfaches Berechnen beim S/W-Druck (2.000 Seiten kosten 54 Euro) auf einen Seitenpreis von etwa 2,7 Cent und landet damit unweigerlich im ungünstigen Bereich.


Um durch preiswerten S/W-Druck glänzen zu können, zum Beispiel mit 1,5 Cent pro Seite, dürfte die Kartusche mit schwarzem Toner nicht mehr als 25 Euro kosten (anteiliger Verbrauch der anderen Verschleißteile eingerechnet). Das günstigste Angebot ist aber nur für etwa 50 Euro zu haben, und damit druckt der Xerox Phaser 6110N eben teuren Text.

Dass geringe Seitenpreise bei Farblasern möglich sind, zeigen Drucker wie der Samsung CLP-510 oder der Oki C3300n

 
Druckkosten und Verbrauchsmaterialien Stand: 04/2007
11.04.07 12:02 (letzte Änderung)
1Lasern mit bunten Fässchen
2Die Ausstattung
3Das Verbrauchsmaterial
4Die Druckkosten
5Druckqualität und -tempo: Farbdruck
6Farbdruck: Vergleich Xerox, Samsung, HP, Oki, Tintendrucker
7Druckqualität und -tempo: Grafikdruck
8Foliendruck, Kalibrierung, Duplexdruck
9Druckqualität und -tempo: Textdruck
10Textdruck: Vergleich Xerox, Samsung, Oki, HP
Technische Daten & Testergebnisse

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