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Lesertest: Epson Stylus Photo RX700: Epson Stylus Photo RX700

Der Epson RX700 ist ein Multifunktionsgerät für fortgeschrittene Fotografen. Der Epson RX700 hat einen UVP von 399€ und einen Straßenpreis von ca. 330€


Für was ist das Gerät gut?

Der RX700 hat Abmessungen von 450x418x236 mm (BxTxH) und zählt zur Luxusklasse der Multifunktionsgeräte auf dem Deutschen Markt. Epson hat das Gerät speziell auf Bildbearbeitung und die Bedürfnisse von Fotofans ausgerichtet und war dabei sehr konsequent. Bürotaugliche Ausstattung, wie sie zum Beispiel HP bei den großen Geräten der Officejetserie anbietet, hat der Epson RX700 nicht. Um für den rauhen Büroalltag gerüstet zu sein, wäre man mit einem Gerät, das Dokumenteneinzug, Faxmodem, pigmentierte Schwarztinten und vielleicht eine Netzwerkanbindung oder Duplexdruck hat, besser beraten. Dennoch ist es natürlich problemlos möglich, mit dem RX700 Texte, Briefe, Tabellen, Bewerbungen, Word-Dokumente etc. zu drucken oder zu kopieren. Der Epson RX700 bietet also fürs Office nur Standardkost, hat aber für Fotofans vieles, was in dieser Form kaum zu finden ist. Durchlichteinheit, 6-Farbdruck, CD/DVD Druck, ein zweites Papierfach, ein schwenkbares Farbdisplay und nicht zuletzt Einzelpatronen mit einem neuartigen Schlauchsystem, machen den RX700 zu einem außergewöhnlichen Gerät.


Premiere bei Epson

Eine Premiere für Epsondrucker ist die erstmalige Verwendung eines zweiten Papierfachs. Traditionell war es bei Epson üblich, Medien zu bedrucken, indem man den hinteren Papiereinzug verwendete, in den Normalpapier oder Fotopapier in unterschiedlichen Größen eingelegt werden konnte. Das geht mit dem RX700 natürlich immer noch. Neu hinzugekommen ist ein Frontpapiereinzug wie er bei HP oder auch bei Canon mittlerweile üblich sind. Das Papier wird hier gerade eingezogen und dabei um 180 Grad gedreht. Epson hat dem RX700 auch erstmalig einen Papiersensor spendiert, der dafür sorgt, dass man kein Fotopapier in den Fronteinzug einlegt, dieser ist nämlich ausschließlich für Normalpapier und Inkjetpapiere gedacht und verarbeitet keine Fotopapiere. Sofort ins Auge sticht das große und schwenkbare 2,5 Zoll Photofine-Display des Epsons. Im Gegensatz zu anderen Geräten hat das Display eine hohe Auflösung und ist nicht sehr anfällig auf unterschiedliche Blickwinkel. Die Darstellung ist klar und deutlich und erleichtert den Umgang mit dem Gerät ausgesprochen. Die Bildanzeige beim Fotobetrachten ist dabei recht flott. Erstmalig bei Epson befinden sich in einem Consumergerät die Tinten NICHT auf dem Druckkopf, sondern werden über ein Schlauchsystem mit dem Druckkopf verbunden. Das erhöht die Geschwindigkeit, macht den Druckvorgang leiser und, und das ist das wichtigste, der Druckkopf spart sich die teuren Reinigungsvorgänge fast vollständig. Außerdem wird hier nicht, so wie bei anderen Epsondruckern, durch den Initalisierungsvorgang beim Patronenwechsel von allen Tinten etwas zum Befüllen verbraucht, denn das fällt dank des Schlauchsystems nahezu weg. Der Vorteil zeigt sich bei den Druckkosten, die dank dieser fortschrittlichen Technik erheblich niedriger liegen als das noch beispielsweise beim Epson RX500/600/620/640 der Fall war, die über dieses System noch nicht verfügen. Eine Durchlichteinheit haben ja praktisch alle Scanner der RX-Serie (außer dem RX420), so auch der RX700. Neu ist aber, dass Epson die Leuchtkraft der Durchlichteinheit nochmals erhöht hat (der Fachmann spricht von "Optischer Dichte") und dabei auch die Auflösung des Scanners nochmals gesteigert hat. Der RX700 verwendet einen CCD-Scanner mit einer maximalen Auflösung von 3200x6400 dpi. Die optische Dichte beträgt 3,3 dMax. (Die Vorgänger hatten noch 2400x4800 bei 3,1 dMax).


Patronen

Bei Epson mittlerweile seit einigen Jahren bei den meisten Geräten in Benutzung, sind auch dem RX700 Einzelpatronen beigelegt. Da der Begriff „Single Ink“ bei Canon urheberrechtlich geschützt ist, verwendet Epson die Bezeichnung „Individuel Ink“ - gemeint ist in beiden Fällen das gleiche. Der Vorteil dieses Systems liegt auf der Hand: Der Kunde muss nur die Farbe austauschen, die leer ist, so kann man die Druckkosten senken und ist gleichzeitig noch umweltfreundlich. Der RX700 verwendet 6 einzelne Patronen in den Standardfarben Cyan, Magenta, Gelb, Fotoschwarz sowie Light Cyan und Light Magenta. Der RX700 ist ein ausgemachter 6-Farbdrucker. Im Gegensatz zu Epsons Einsteigergeräten, wie dem DX4050 oder dem RX520, die je nur 4 Tinten mit 5,5ml oder 8ml haben, beträgt die Füllmenge aller Patronen beim RX700 13ml. Patronen mit kleineren Füllmengen sind nicht erhältlich. Die Patronen kosten im Handel ca. 10-13€ pro Einzelpatrone, ein kompletter Satz Patronen ist im Multipack für etwa 60€ erhältlich. Internetversender verlangen im Schnitt ca. 50€ für das Paket. Da der Epson RX700 relativ selten ist, sind bei Ebay im Moment keine günstigen Angebote mit Originaltinten zu finden. Fremdtinten sind zwar von einigen Anbietern verfügbar, sollten aber nicht verwendet werden, die Farbtreue und die Druckqualität (und genau DAS ist ja der Grund, warum man sich solch ein Gerät anschafft) würden massiv darunter leiden, zudem ist die Lichtbeständigkeit solcher Produkte in den meisten Fällen indiskutabel. Ich habe das mit den Vorgängermodellen (Jettec beim RX500) ausprobiert und keine guten Erfahrungen mit der Qualität gemacht.

Druckwerk und Tinten

Die Tröpfchengrößen des RX700 sind variabel. So kann der RX700 bei großen Flächen auch Tröpfchen um 20pl erzeugen um die Geschwindigkeit zu steigern. Die kleinstmögliche Tröpfchengröße beträgt 1,5pl. Der fest integrierte Micro-Piezo Druckkopf hat pro Farbe 180 Düsen und erreicht damit im Fotodruck ausgesprochen gute Geschwindigkeiten (für einen Epson ist das Gerät sogar sehr schnell). Das Druckwerk des RX700 ist komplett neu und bisher in keinem anderen Epsondrucker zu finden. Das bisherige A4 Flaggschiff, der Drucker Epson R800, hat zwar auch 1,5pl Tröpfchengröße und die gleiche Anzahl an Düsen pro Farbe, verwendet aber 8 Patronen, hat andere Spezialtinten (Sonderfarben Rot und Blau) und setzt auf die pigmentierten Epson UltraChrome Tinten. Das Schlauchsystem ist aber beim R800 nicht vorhanden, der RX700 ist im Consumerbereich bisher das einzige Gerät von Epson mit diesem Feature. Die Tinte des RX700 ist auch nicht pigmentiert, sondern die Patronen enthalten farbstoffbasierende, schnell trocknende Dyetinte. Das macht den Einsatz eines Gloss-Optimizers, wie er beim R800 nötig ist um Hochglanzfotos zu drucken, überflüssig und spart dem Anwender Geld. Drucker mit Dyetinte haben meistens Probleme bei der Lichtbeständigkeit, weil diese sehr anfällig gegen Sauerstoff und andere Umwelteinflüsse ist und ohne Schutz relativ schnell ausbleicht. Man sollte Epson hier ein großes Lob zollen, denn die Lichtbeständigkeit des RX700 ist, trotz Dyetinte, sehr gut - die Drucke bleichen nicht aus. Ich verwende den RX700 seit Ende März 2006 und habe einige Ausdrucke zu Testzwecken mehrere Monate auf einem Fensterbrett ungeschützt liegen lassen, ohne nennenswerte Veränderungen festgestellt zu haben. Andere gedruckte Fotos zeigten bei dieser „Foltermethode“ deutliche Veränderungen.

Schlauchsystem

Ich hatte weiter oben bereits erwähnt, dass sich die Reinigungsvorgänge durch das Schlauchsystem beim RX700 stark verringert haben. Kritiker, die wegen der Reinigungsorgien billigerer Epson-Geräte immer einen großen Bogen um die Firma gemacht haben, sollten aufhorchen, denn durch diesen technischen Schachzug erspart Epson dem Anwender einiges an Tinte, die Reichweite erhöht sich dadurch und die Druckkosten sinken. Natürlich reinigt sich auch der RX700 ab und zu, aber ich konnte in den gut 4 Monaten seit ich den RX700 verwende, die Reinigungsvorgänge an 10 Fingern abzählen, mehr ist bisher nicht angefallen und das ist ein großes Plus für alle Anwender. Auch beim Einsetzen einer neuen Patrone initialisiert sich das Gerät nicht so wie es andere Epsondrucker tun, das spart viel Tinte und Geld! Dass der RX700 möglichst nicht vom Stromnetz getrennt werden sollte, ist allgemein bekannt und sollte hier eigentlich nicht weiter erwähnt werden. Das Gerät verbraucht im ausgeschalteten Zustand nämlich keinen Strom, eine Trennung ist deshalb nicht nötig. Technisch gesehen, ist das Druckwerk top und vollbringt absolute Höchstleistungen im Fotodruck. Der RX700 kann es nach meiner Erfahrung in vielen Bereichen mit dem Flaggschifffotodrucker, dem R800, aufnehmen und ist in einigen Gebieten teilweise besser, aber auch teilweise schlechter als dieser.

Kartenleser

Der Kartenleser des RX700 erkennt und verarbeitet alle gängigen Speicherkarten. Ich habe den Kartenleser mit SD-Cards/CF-Cards und einer xD Karte getestet und keine Probleme festgestellt. Lobenswert ist, dass Epson xD Karten, wie sie etwa bei Olympus und Fuji gängig sind, komplett unterstützt. Die Druckgeschwindigkeit beim Standalone Fotodruck ist durch die Bank weg gut, Epson hat offenbar die Bearbeitungsroutinen in der Firmware überarbeitet. Im Modus „Foto“ (1440dpi) dauert der Druck eines 10x15 Fotos ca. 50-60 Sekunden, das ist flott. Dank der kleinen Tröpfchengröße ist es problemlos möglich auch in dieser Qualitätsstufe zu hervorragenden Ergebnissen zu kommen. Die Ausdrucke sind komplett streifenfrei. Der von mir lange verwendete Epson RX500 (das dürfte auch für den RX640 gelten, der praktisch das gleiche Druckwerk verwendet) brauchte fast 3x so lange und druckte nur in der Auflösung „optimales Foto“ streifenfrei. Es ist außerdem möglich, dass man Fotos und sogar Dias und Negative direkt auf die Wechselspeichermedien einscannen kann, auch eine Indexdruckfunktion wird vom RX700 hervorragend unterstützt, obwohl das große Display das eigentlich überflüssig macht.


Scanner

Zeigt das Druckwerk des RX700 bereits sehr gute Leistungen, so muss man den CCD-Scanner und seine Fähigkeiten nochmals besonders herausheben. Zum aktuellen Zeitpunkt (Sommer 2006), ist der Scanner, den Epson hier integriert hat, mit das fortschrittlichste und technisch ausgereifteste, was im Moment in einem Multifunktionsdrucker zu finden ist. Konkurrenz macht dem Epson vor allem der kleine Bruder aus eigenem Hause, der RX640, welcher die gleiche Auflösung hat, aber etwas langsamer ist. Außerdem weißt seine Durchlichteinheit eine geringere Leuchtkraft auf. Geräte anderer Firmen haben teilweise auch Diascanner verbaut, die aber nicht so leistungsfähig sind.


Warum reitet der Mensch so auf dem Scanner rum?

... werden sich einige Leser vielleicht fragen. Die Frage ist berechtigt, denn zum Scannen von normalen Fotos und Auflichtvorlagen taugen auch günstigere Geräte als der RX700 und hier hat der Scanner, außer vielleicht seiner hohen Geschwindigkeit, auf den ersten Blick kaum Vorteile vor günstigeren Geräten. Das Besondere ist in erster Linie der ausgezeichnete Scan-Treiber, denn in diesem sind sehr viele Einstellungen möglich, die auch erfahrenen Anwendern die Arbeit erleichtern und dadurch die Ergebnisse verbessern können. Ich rate allen Anwendern, die Dias oder Negative einscannen möchten, den Modus "Professionel" einzustellen, da man nur hier wirklich alle Details des Scanners ausreizen kann. Die Möglichkeit, mit der Durchlichteinheit daheim Dias und Negative zu scannen, ist schlicht genial. Der Scanner bietet dabei auch eine Farbrestauration an, die bei ausgeblichenen Dias und Negativen extrem hilfreich ist. Auch beim Scannen von alten Fotos ist das eine sehr spannende Geschichte und dank der hervorragenden Qualität, macht das ganze auch viel Spaß. Die Qualität, die dabei von dem Gerät beim Dia-Scan erreicht wird, ist dabei beachtlich und sollte den meisten Anbietern durchaus genügen. Die Scanzeiten sind erfreulich gering und die Qualität ist für ein Consumergerät durchweg sehr gut.

Dia-Scanner = Profigerät?

Profis werden (natürlich) die Nase bei dem Gedanken an den RX700 rümpfen, für sie ist das ja „nur“ ein ordinärer Flachbettscanner, der es mit einem speziellen Diascanner nicht aufnehmen kann. Ist das wirklich so? Die Antwort ist „Jein“ - denn es kommt darauf an. Was Auflichtvorlagen, Dokumente oder normale Fotos angeht, scannt der Epson nicht schlechter als ein normaler Fotografenscanner. Und die gebotene Leistungen bei Dias und Negativen sind keineswegs schlecht, denn um Dias auf 13x18cm ausbelichten oder verlustfrei drucken zu können, reicht seine Leistung allemal. Ich habe einen Vergleich mit einem echten Diascanner, einem Minolta Elite 5400 (ca. 800€), gemacht und gegen den konnte sich der RX700 in Anbetracht seines Preises ordentlich behaupten. Dennoch ist er kein Gerät für Profis, dazu fehlt ihm vor allem eine hardwaregestützte Staub und Kratzerentfernung. Auch sein Scantempo und die Anzahl der zugleich scanbaren Dias (4 Stück) sind nicht mit einem Profigerät vergleichbar. Eine Möglichkeit das Gerät entsprechend zu kalibrieren ist ebenfalls nur eingeschränkt möglich. Einen Vergleich mit Spezialgeräten wie etwa dem Epson F-3200, dem erwähnten Minolta oder den Dia-Scannern von Nikon und Canon, kann der Epson RX700 nicht gewinnen, denn dazu fehlen ihm die obigen Eigenschaften. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass der RX700 nur einen Bruchteil dieser Geräte kostet. Für einen Preis von ca. 350€ bekommt man einen ordentlichen Scanner im RX700 MIT einem sehr guten Druckwerk UND einer Kopiermöglichkeit - ECHTE Diascanner starten ab ca. 800€ und können in der Regel keine Auflichtvorlagen scannen. Verglichen mit den Scannern in herkömmlichen Multifunktionsgeräten ist der Epson RX700 aber exzellent und ergänzt das Druckwerk nahezu perfekt.


Exzellenter Farb-Fotodruck

Der RX700 druckt für einen Fotodrucker ordentlichen Text - trotz der nicht pigmentierten SW Tinte. Er erreicht im Normalmodus nicht die hohe Qualität, die HP oder Canon mit ihren Geräten in dieser Preisklasse erreichen. Der Textdruck ist aber in Ordnung und genügt normalen Ansprüchen vollauf. Besser als im RX500/RX600 ist er auf jeden Fall. Die Qualität im Fotodruck spielt auf jeden Fall ganz weit oben mit. Bei Porträts oder Landschaftsfotos gelingt dem RX700 ein sehr ausgewogener Druck mit feinsten Details und exzellenten Farbverläufen. Fotos, auf denen warme Farben dargestellt werden sollen, gelingen dem RX700 sogar etwas besser als dem R800, was wohl an den verwendeten Tinten liegt. Die Farben wirken in der ICM Einstellung sehr wirklichkeitsnah, auch bei niedrigeren Auflösungen sind die Drucke streifenfrei. Auf Normalpapier oder Mattem Fotopapier liefert der R800 die besseren Ergebnisse, ohne dass der RX700 aber wesentlich schlechter abschneidet. Den CD/DVD Druck beherrscht der RX700 zwar langsamer als ein R800, aber dafür liegt die Qualität WEIT über der eines R200/R300 und übertrifft sogar, man höre und staune, den R800 etwas. Die Druckgeschwindigkeiten sind für einen Epson ausgezeichnet. Ein A4 Foto in hoher Auflösung braucht etwa 2:20min bis es fertig ist.


Wie ist das mit dem Grünstich? - Der SW Fotodruck

Sind Farbfotos im Grunde keine besondere Herausforderung mehr für einen Fotodrucker, so ändert sich das ganze massiv, wenn es um SW Fotos geht. Und die sind für einen Dyedrucker überraschend gut, worüber ich sehr überrascht war. Ich war sehr lange skepetisch, da SW Druck für mich ein wichtiges Kriterium ist und ich öfter hochwertige SW Fotos drucken muss. Vor allem der immer wieder erwähnte Grünstich beim SW Druck hat mich lange abgeschreckt an den RX700 zu denken. Aber bereits nach den ersten Versuchen überzeugte der RX700 mit einem feinen und hochwertigen SW Fotodruck, der unter Kunstlicht „astrein“ ist.. Unter Tageslicht tritt der befürchtete Grünstich dann doch auf, aber viel weniger ausgeprägt, als ich immer befürchtet habe. Er war da nicht anders als bei einem RX500/600. Interessant war, dass der Grünstich vor allem in Verbindung mit dem hauseigenen Epson-Premium-Glossy Papier auftrat. Mit dem Originalpapier des Epson Picture-Mates, oder GehaP06 (270g) Papier hatte ich so gut wie keine Probleme mit dem Tageslicht bzw. sie lagen im akzeptablen Bereich. Auch Canons PP-101 oder Zweckformpapier mit 280g eignet sich überraschend gut für einen solchen Zweck. Auf jeden Fall lässt sich durch die Verwendung von passendem Fotopapier recht gut mit dem Problem umgehen. Dennoch sei ambitionierten SW Fotografen zum R800 geraten, der das ganze ohne verschiedene Einstellmöglichkeiten beherrscht und die bessere Lichtbeständigkeit aufweist. Der Druckertreiber des RX700 hat etliche Einstellmöglichkeiten: ICM Druck und eine Druckvorschau sind hier selbstverständlich.

Das Ende vom Lied

Überzeugen kann der Epson RX700 auf jeden Fall. Design und Bedienung sind sehr gut gelungen, die Softwareausstattung ist mehr als ausreichend und die Ergebnisse im Fotobereich sind sowohl beim Druck, wie auch beim Scannen durchweg als sehr gut zu bezeichnen. Die Geschwindigkeit im Fotodruck ist sehr gut, lediglich beim Text geht das Gerät etwas gemächlicher zu Werke, ist aber für den Hausgebrauch ausreichend schnell. Die Druckkosten liegen dank des Schlauchsystems beinahe auf 4-Farbdrucklevel und unterschreiten die des R800 doch recht deutlich und schließlich ist auch der Standalonebetrieb des Gerätes dank des klaren Displays ein großes Vergnügen. Ich halte den Preis des Gerätes absolut für angemessen und würde den RX700 jedem empfehlen, der hochwertige Fotos drucken möchte und ab und zu auf einen guten Scanner angewiesen ist. Wer mit den konzeptionellen Einschränkungen im Dia-Scan leben kann, der bekommt ein Topgerät ohne nennenswerte Schwächen. Nur Office-Nutzer sollten sich nach einem anderen Gerät umsehen.

24.10.06 12:29 (letzte Änderung)
Technische Daten

144 Wertungen

 
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