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TEST Kyocera FS-720, FS-820 und FS-920: Die Ausstattung

von Ulrich Junker
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Alle drei Drucker haben eine Schnittstelle für USB 2.0. Eine Duplexeinheit fehlt allen und ist auch nicht erhältlich. Dafür können der FS-820 und der FS-920 mit einer externen Netzwerkbox (XB-110B) geliefert werden. Dieser Printserver wird auf den parallelen Port gesteckt und vom Drucker mit Strom versorgt. Die Box macht die Drucker um etwa 100 Euro teurer. Sie ist auch einzeln erhältlich und heißt dann XB-110.


Die Steckplätze für Speichererweiterungen und CompactFlash-Cards (beides nur für FS-820 und 920) befinden sich hinter einer schwierig zu öffnenden Seitenklappe. Das funktioniert einfacher als im Handbuch beschrieben, wenn vorher die obere Abdeckung aufgeklappt wird. CompactFlash-Cards mit maximal 64 MByte werden von unten in den dafür vorgesehenen Slot geschoben. Sie dienen nicht als Speichererweiterung, sondern sind für optionale Schriften, Makros und Formulare bestimmt, die der Drucker unmittelbar nach dem Einschalten in den internen Speicher lädt.


Das Bedienfeld besteht aus zwei Tasten mit einer roten und einer grünen LED. Durch verschiedene Blinkmuster, langsam, sehr langsam, schnell, an und aus, gemeinsam und einzeln signalisieren sie den Druckerstatus. Ohne Handbuch geht da nichts, es sei denn, man lernt diesen Morsecode auswendig. Nicht sehr praktisch.

Die etwas haklige Papierkassette fasst 250 Blatt, die Ablage dagegen nur 100 (Herstellerangabe). Steht der Drucker auf einer glatten Oberfläche und zieht an der Papierkassette, um sie zu öffnen, kann es sein, dass man den kompletten Drucker verschiebt - am besten mit einem kräftigen Ruck öffnen.

Ein kleiner Hebel am Ende der Papierablage soll bei zu viel Papier dafür sorgen, dass die Seiten nicht vom Drucker fallen. Er ist eigentlich nur ein nutzenfreies Dekorteil, denn er kommt überhaupt nicht zum Einsatz. Befinden sich etwa 120 Seiten im Ablagefach, schieben sich die Seiten gegenseitig vom Drucker und fallen zu Boden. Wir haben den kleinen Hebel zu Beginn unserer Tests irrtümlich zum Öffnen der oberen Abdeckung benutzt.


Der manuelle Einzug nimmt jeweils ein Blatt in den unterschiedlichsten Formaten bis zur Maximalgröße von A4 und bis zu 163 g/m² auf. Sondermedien bis zur Größe von 216 x 356 Millimeter können verarbeitet werden. Hier ist auch der manuelle Duplexdruck für ein einzelnes Blatt möglich. Der Einzug steckt in der Papierkassette. Zusätzliche Papierkassetten gibt es nicht.


Blauer Engel E232 News *NICHT VERWENDEN*

Ein automatischer "Sleep-Modus" beginnt nach etwa fünf Minuten, wenn der Drucker nicht benutzt wird. Das spart Strom, genauso wie der Netzschalter, der an jedem Gerät vorhanden ist. Der Umweltschutzgedanke wird von Kyocera konsequent umgesetzt, von der Produktion (kein Selen oder Cadmium) über den Verbrauch (nur Tonerwechsel, die Bildtrommel bleibt bis zum "Lebensende") bis zur Verpackung (kein Styropor). Stromverbrauch, Lautstärke und Schadstoffausstoß sind auf ein Minimum reduziert. Alle drei Geräte können auch auf Recycling-Papier ordentlich drucken. Die Drucker haben das ECO in ihrem Namen ECOSYS wirklich verdient.

Technische Daten
Kyocera FS-720Kyocera FS-820Kyocera FS-920
SchnittstellenUSB 2.0USB 2.0 / ParallelUSB 2.0 / Parallel
Speicher mitgliefert/maximal8 MByte/8 MByte16 MByte/272 MByte32 MByte/288 MByte
DruckersprachenWindows (GDI)PCL6PCL6, PostScript 3 (KPDL 3), Diablo 630, IBM Proprinter X24E, Epson LQ-850, Lineprinter
Reichweite Toner klein/groß2.000/6.000 Seiten
35 / 85 Euro
Reichweite Bildtrommel100.000 Seiten
Netzwerkneinoptional (XB-110B)
etwa 100 Euro
optional (XB-110B)
etwa 100 Euro
Steckplatz für CompactFlash Cardneinjaja
Auflösung600x600 dpi1800x600 dpi1800x600 dpi
BetriebssystemeWindows 98SE/ME/2000/XPWindows 98SE/ME/2000/XPWindows 98SE/ME/2000/XP
Mac ab Version 9.X, OS 10.2 und höher,Unix, Linux
© Druckerchannel

Die drei Drucker kosten laut Hersteller zwischen 155 (FS-720) und 240 Euro (FS-920), auf dem Markt sind sie schon für 150 bis 190 Euro zu haben.

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Die Treiberinstallation und die Anbindung an die USB-Schnittstelle fallen uns beim FS-820 und beim FS-920 nicht leicht, insbesondere bei der gleichzeitigen Nutzung mehrerer Kyocera-Drucker. Ein gut auf der Installations-CD verstecktes Programm (Printer Deleter) für die Deinstallation der Drucker löscht bei unvorsichtiger Handhabung nicht nur die Kyocera-Drucker sondern alle Drucker im System.

Nur der GDI-Drucker FS-720 kommt mit einem eigenen, auf der Treiber-CD auch explizit so beschriebenen, Deinstallationsprogramm und erledigt das auch problemlos.

Keiner der drei Kyoceras verursacht bei mehr als 20.000 gedruckten Seiten einen einzigen Papierstau. Das beurteilen wir mit "Sehr gut".

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
21.04.06 18:18 (letzte Änderung)
1Drei preiswerte Einsteigerlaser
2Die Ausstattung
3Die Druckkosten
4Druckqualität und -tempo: Fotodruck
5Druckqualität und -tempo: Grafikdruck
6Qualität und Tempo: Bester Textdruck
7Qualität und Tempo: Textdruck Normal
8Qualität und Tempo: Textdruck Entwurf
Technische Daten & Testergebnisse

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