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kalibrierung Scanner

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von
Bei ersten Scantests fiel mir auf, dass die weiße Deckelplatte in den Scandaten einen deutlichen Blaustich aufwies.
Ich habe nun eine Scanserie mit einer IT8-ähnlichen Vorlage gemacht, um die einzelnen Scanformate, Schärfungen, Komprimierungen beurteilen zu können.
Dabei kam mir die Frage in den Sinn, wie die Scaneinheit im Gerät kalibriert wird?

An meinem alten CDC-1625 befindet sich an der Unterseite des Vorlagenglases eine weiße Kunststoffleiste die der Kalibrierung dient. Leider ist die verschmutzt so dass ich eine weiße Pappe verwendet habe. Seitdem sind die Scans leicht gelbstichig. Auch hier kam die Frage auf: wie könnte ich diese weiße Pappe für den Scanner als "weiß" definieren?
Da müsste es doch ein ServiceMenü geben. IN der Service-Anleitung fand ich bisher noch nichts.

Gruß
Ralf
von
Für alle die sich fragen, auf welchen Kopierer ich mich beziehe:

Kyocera TASKalfa 3051

Gruß
Ralf
von
Ich kenne die Kalibrierung anhand einer definierten weißen Stelle von meinen Datacolor Colorimeter.

Da habe ich mich auch schon gefragt, was passiert, wenn diese Fläche vergilbt und ein bisschen mit anderen weißen Oberflächen (Papiersorten, Kunststoffoberflächen) getestet. Was dem Auge als mehr oder weniger identisch weiß erscheint, ergibt in der Messung teilweise große Unterschiede. Insbesondere bei Papier mit unterschiedlichen Reflektionsgraden.

Statt Pappe könntest Du mal ein weißes Klebeband ausprobieren.
Wenn Du die Kunststoffleiste einfach abnehmen oder abschrauben kannst, vielleicht bekommst Du den Gelbstich mit Wasserstoffperoxid oder Chlor ein bisschen entfernt (Aber vorsicht, das kann es noch schlimmer machen)

Die IT8 Vorlage scheint mir da ein gangbarer Weg bei einfacheren Consumer- oder Bürogeräten ohne professionelle Hardwarekalibrierungsmöglichkeiten.

Mit der Kalibrierungssoftware CoCa habe ich ganz ordentliche Ergebnisse ohne großen Aufwand erzeugen können. (Geld für Vuescan oder Silverfast nur dafür wollte ich nicht ausgeben)
Ergebnis ist dann ein ICC Profil, das man auf den Scanner oder Scan anwenden kann. Allerdings immer nur softwareseitig, nicht im Gerät.

Schade, denn man heute immer öfter per Android/Ios auf Multifunktionsgeräte zugreift, bleibt die Option des Farbmanagements durch ICC Profile außen vor.
Beitrag wurde am 23.06.23, 13:48 Uhr vom Autor geändert.
von
Hi Burner,

ich laboriere mit zwei Geräten herum.
a) CDC1625 - ein altes UTAX-Gerät - baugleich mit einem alten Kyocera
dort ist die Kunststoffleiste mit dem Auflageglas verklebt. An einer Stelle mitten drin haben sich Schmutzpartikel in die Kunststoffleiste/Vorlagenglas gearbeitet. Die erzeugt bei jedem Scan ein, über das gesamte Bild durchgehenden Streifen. Der Sensor wurde halt just an dieser Stelle völlig falsch eingestellt. Aber mit dem weißen Klebeband ist ne gute Idee. Das werde ich mal ausprobieren.

b) TASKalfa 3051 - dort tritt der Blauton des Deckels auf. Ob das wegen des vergilben (wahrscheinlich an gleicher Stelle wie beim CDC1625) angebrachten Kalibrierungs-Kunststoffstreifen auch auftritt?
Ich habe Vuescan nur bin ich mir noch unklar, wie ich den Scanner des Kopierers kalibrieren kann. Ich habe zwar eine ältere IT-8-Vorlage incl. Def. Dateien aber Vuescan benutzt eine eigene Vorlage die ich ausdrucken müsste - soweit ich mich erinnere.
Ich muss da wohl nochmals die Anleitung lesen.
EDIT: ah, ist doch nicht ganz so kompliziert - zumindest was das kalibrieren des Scanners angeht. Blöd, dass der Kyp kein unkomprimiertes TIFF liefert sondern eine alte JPEG-Komprimierung verwendet. Vuescan indes saugt die Scandaten nur ziemlich langsam aus dem TASKalfa. Hab das schon mal als Bugmeldung an Ed Hamrick geschickt.

Und mein Bildschirm (altes Notebook mit WIN10 von HP) müsste auch mal kalibriert werden. Ich habe zwar nen Spyder2Pro - aber die Originalsoftware läuft damit nicht. Aber es gibt als Alternative DiscpcalGUI. Das Programm hat aber auch so seine Tücken vor allem unter WIN und seine Schutzmechanismen...
Gruß
Ralf
Beitrag wurde am 23.06.23, 14:26 Uhr vom Autor geändert.
von
Gute Frage, die man sich natürlich bei allen Geräten stellen muss. Es altert ja nicht nur der Kunststoff für den Weißabgleich (falls das Gerät das überhaupt tut, da kenne ich mich nicht aus)

Es altert auch die Lichtquelle und die Fotoelemente, das führt ebenfalls zu Farbverschiebungen.
Bei meinem Datacolor Colorimeter sind wohl Filterfolien verbaut (R/G/B nehme ich an), die auch altern, eine Messung also verfälschen, auch wenn die Fläche für den Weißabgleich in Ordnung ist.
Wobei Vuescan auch eher für gehobene Flachbettscanner gedacht ist, weniger für Consumer-Multifunktionsdrucker oder große Büro/Kopiermaschinen im fortgeschrittenen Alter.
Ja, das ist alles nicht so ganz einfach, Displaycal gefällt mir auch besser als die originale Datacolor Software.
Aber auch hier kommt die Alterung und die Qualität der Geräte ins Spiel.
Mein Datacolor Set habe ich vor 6 Jahren gekauft, wer weiß wie lange es vorher im Lager war. So was verkauft sich nicht jeden Tag hundertfach.

Da altern die Sensoren und Bildschirme aus dem Consumerbereich haben auch mit Kalibrierung Limitationen in der Darstellungsqualität.
von
Als erstes muss mal zwischen Kalibrierung und Profilierung unterschieden werden. Beim Kalibrieren wird gegen einen bekannten Standard geprüft, die Abweichung gemessen un dann entsprechend korrigiert. Das erst mal nichts mit den Farben zu tun. Ich habe hier einen X-Rite i1Pro. Der hat auch eine Weißfläche, die er bei jedem Einschalten misst. Damit wird einfach erstmal nur Weiß kalibriert. Das Gerät weiß jetzt was Weiß ist für seine Berechnungen. Verändert sich der Standard, hier das Weißfeld, dann hat das Gerät sozusagen eine verschobene Nullstellung und alle Messungen werden falsch korrigiert.
Beim Erstellen eines Profils werden eine bestimmte, vom Anwender vorgegebene Anzahl Farbfelder gemessen und das Ergebnis mit den Sollwerten der Farbwerte verglichen. Die Sollwerte werden von der Messsoftware vorgegeben. Es wird dann eine Korrekturmatrix errechnet, mit der dann die Ausgabe möglichst genau die Sollwerte darstellen soll. Das ist dann vereinfacht gesagt das Profil.Aber zuvor muss das Messgerät eben seinen Nullpunkt über die Kalibrierung kennen.
Das ist grob das ganze Geheimnis: Kalibrieren und Profilieren sind zwei unterschiedliche Messvorgänge.
Mit einem IT8 Target und einer entsprechenden Software passiert das bei einem Scanner in einem Aufwasch. Da ist ein Weißfeld drauf und für die Farben gibt es Vorgaben. Zu jedem Target gehört eine Datei mit den Messungen der Felder oder der Hersteller garantiert, dass das Target genau die richtigen Farben darstellt. Das macht die Dinger auch so teuer. Das sind dann auch keine Drucke sondern lackierte Targets mit sehr engen Toleranzen.
Wer für seinen Scanner ein günstiges Target haben möchte wird hier fündig: www.colorreference.de/...
Man braucht dann aber noch eine entsprechende Software dazu um ein Profil erstellen zu können.
Grüße
Maximilian
von
Hallo Maximilian,

der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung ist nun geklärt.

Die Frage ist nun: die führe ich eine Kalibrierung beim TASKalfa3051 und auch anderen durch?
Im Scan des Weißfeld meines IT-8-Target messe ich RGB 250/254/255. Natürlich ist das Target nicht mehr das neuste (von 1990) und ich habe mich noch nicht mit der Def-Datei beschäftigt um heraus zu bekommen, welches der tatsächliche RGW-Wert des Feldes ist.
Aber wenn ich diese Werte habe - wie gehe ich weiter vor? Hierzu müsste es ja eine Serviceanleitung geben. Natürlich ist mir bewusst, dass ich damit die ganze Kalibrierung durcheinander bringen kann.
Und natürlich ist mir auch bewusst, dass dieses Gerät nicht mit einem Linotype und Co vergleichbar ist. Aber mir wäre wohler zu wissen, dass das Gerät von mir einigermaßen ordentlich eingestellt werden könnte.

Gruß
Ralf
von
Ist dein Gerät überhaupt hardwarekalibrierbar? Das würde ja bedeuten, dass du Korrekturdaten direkt im Drucker speichern kannst. Ansonsten kannst du nur korrigieren was raus kommt.
Auf ein über 30 Jahre altes Target würde ich mich nicht mehr verlassen. Die bräuchtest ein Colorimeter um erstmal zu messen wo dein Target liegt. Die RGB Werte sagen gar nichts aus, da sie nicht farbraumunabhängig sind.
Grüße
Maximilian
von
Kleine Warnung zu den alten Sypder Geräten:
Mir wurde vom Kundendienst mal erklärt das die alten Syder Geräte (Serie 4 und älter) einen organischen Filter verwenden der sich im Laufe der Jahre verändert. Mir wurde versichert das bei Ordnungsgemäßer lagerung das erst nach 5-10 Jahren zum Problem wird, aber bestimmte chemikalien diesen Prozess beschleunigen können. Dazu gehört blöderweiße alles Oxidierende (also auch Ozon und Ionen Generatoren) sowie Formaldehyd (das dünsten vor allem Möbel aus Holzwerkstoffen aus).
von
Bei meinem Spyderprint hat sich die Softtouch Oberfläche schon verabschiedet, komplett klebrig geworden.
Aber den Farbstich der Fremdtinte, den bekomme ich dennoch ordentlich rausgemessen mit dem geschätzt ca. 8 Jahre alten Gerät.
von
@maximilian59 irgendeine Gerätekalibrierung muss es ja geben. Ob die durch den Benutzer änderbar ist, vage ich auch zu bezweifeln. Aber es müsste dem Servicetechniker ja möglich sein diese Geräte-Grundkalibrierung durchzuführen.
Ein neues Target zu beschaffen ist die leichteste Übung :-) Natürlich sind RGB-Werte nicht sonderlich aussagekräftig hinsichtlich einer kalibrierten Produktionsstrecke. Aber fürs überschlägige Beurteilen der Grauballance kann ich mir das schon vorstellen. Ich möchte ja keine High-Endscans machen. Aber grau sollte schon einigermaßen neutrales grau sein.

Gruß
Ralf
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