Kyocera Ecosys MA2600c-, MA2101c, PA26000c- und PA2101c-Serie: Frischzellenkur mit Touch-Display für alle
Nach stolzen acht Jahren am Markt tut sich etwas in Kyoceras gehobenem Einstiegssegment unter den Farblaserdruckern.
Fast drei Jahre nach der Einführung eines neuen Namensschemas beim japanischem Keramikkonzern gehörte die Serie um den Ecosys M5526cdw zu den letzten mit der "alten" Nomenklatur.
Interessant ist, dass auch die Serie um den Ecosys MA2100cwfx ausgedient hat und zeitgleich Nachfolger bekommt - für Kyocera ist das schon ein früher Modellwechsel. Insgesamt wurden acht neue Drucker und Multifunktionsgeräte vorgestellt.
Multifunktion mit Fax: Kyocera Ecosys MA2600c- und MA2101c-Serie
Der populäre Ecosys M5526cdw (sowie die Version M5526cdw/A ohne Fax) wird durch den Ecosys MA2600cwfx mit seinem Drucktempo von weiterhin 26 ipm ersetzt. Die offizielle Preisempfehlung sinkt auf rund 690 Euro, wobei sich die Marktpreise schon jetzt um die "üblichen" 20 Prozent reduziert haben. Ohne drahtlose Kommunikation wird es mit dem 650 Euro teuren Ecosys MA2600cfx weiterhin eine Variante geben.
In der Einstiegsklasse mit "nur" 21 ipm folgt der deutlich günstigere Ecosys MA2101cwf für rund 440 Euro als Nachfolger auf den "erst" vor drei Jahren eingeführten MA2100cwf. Die vom WLAN-befreite Version ist dann entsprechend der Ecosys MA2101cfx, für die Kyocera knapp über 400 Euro aufruft.
Zu beachten ist, dass sich die beiden Modellserien bei Weitem nicht nur beim Drucktempo voneinander unterscheiden. Zwar ist die Papierverarbeitung weitgehend identisch, jedoch gibt es Unterschiede beim Scanner, den Verbrauchsmaterialien und stärker als zuvor auch bei den zu erwartenden Druckkosten.
Druckwerk
Das Laser-Druckwerk löst nativ mit 1.200 dpi in Farbe auf. Die Bildtrommel mit organischer Beschichtung (PSLP) ist für 100.000 Seiten ausgelegt und bedarf während der Lebenszeit des Druckers keiner Auswechselung. Kyocera gibt die Haltbarkeit mit genau eben dieser Anzahl von Druckseiten oder maximal fünf Jahren an. Grundlegend hat sich hierbei gegenüber den Vorgängern kaum etwas getan.
Stark verbessert hat Kyocera nach eigenen Angaben die Farbwiedergabe, die nun auf Wunsch besonders farbneutral oder auch kräftiger und "klarer" ausfallen soll. Feinste Details sollen durch eine frequenzmodulierte Rasterung ohne Aussetzer gedruckt werden. Auch bei der Umsetzung von Schärfe bei Fotos oder Grafiken gibt es Verbesserungen.
Bei der Druckgeschwindigkeit bleibt jeweils alles beim Alten. Im Simplexbetrieb sind, je nach Modell, 26 oder 21 ipm in Farbe oder S/W möglich. Beim automatischen Duplexdruck reduziert sich dieses auf dann noch 13 oder 11 ipm. Der doppelseitige Druck ist neben A4 auch im kleineren A5-Format, nicht jedoch in A6, zulässig. Als Standard können Medien mit Grammaturen von bis zu 120 g/m² beim Duplexdruck verarbeitet werden.
Unklar ist, ob das Kopiertempo bei den MA2101c-Modellen auf 14-ipm gedrosselt ist. Dies würde die Abgabenlast erheblich reduzieren und noch niedrigere Preis für Endkunden ermöglichen.
Papierzuführungen
Zum Standard gehört eine Papierkassette für 250 Blatt sowie eine universelle 50-Blatt-Zufuhr, die frontal aufgeklappt werden muss. Über letztere können Medien mit bis zu 220 g/m² von A6 (oder ab 70 x 148 mm) aufwärts eingezogen werden.
Die geschlossene Papierkassette ist dagegen "nur" bis zu den sonst üblichen 163 g/m² spezifiziert und zieht erst ab genau dem Format Din A6 ein. Diese Werte gelten gleichermaßen auch für die optionale Erweiterungskassette (Bestellnummer "PF-5110"), die bis zu 250 Blatt fasst. In der Maximalausstattung lassen sich somit 550 Blatt mit 80 g/m² gleichzeitig über 3 Zuführungen verstauen.
Bedrucktes Papier wird Face-Down (bedruckte Seite unten) auf dem Drucker, unterhalb der Scanner-Einheit, zu einem Stapel von bis zu 150 Blatt abgelegt. Mithilfe eines Sensors lässt sich eine nahende Überfüllung feststellen und der Druck entsprechend pausieren.
ADF und Scanner
Spannender wird es beim Scanner. Der gesamte Aufsatz samt ADF-Einheit ist nun sichtbar kompakter und setzt durchgehend auf Anthrazit als Akzentfarbe - das gilt für beide Modellserien. Im reinen Flachbettbetrieb gibt es keine Unterschiede. Die CIS-Scanzeile löst nativ mit 600 dpi auf.
Der A4-Flachbettscanner tastet optisch mit bis zu 600 dpi ab. Mehrseitige Vorlagen können dagegen in die Originalzuführung eingelegt werden, die bis zu 50 Originale fassen kann. Bei dickeren Vorlagen bis zu 90 g/m² fällt die Kapazität entsprechend etwas geringer aus. Zulässige Formate sind neben A4, A5 auch das A6-Format. Die Vorgänger waren übrigens sogar für bis zu 160 g/m² ausgelegt - hier gibt es also einen Rückschritt.
Duplex-ADF erst bei der MA2600c-Serie
Das Scantempo in Simplex beträgt bei beiden Modellserien gleichermaßen 22 ipm in Farbe oder 27 ipm im reinen S/W-Modus. Das beidseitige Einlesen von Originalen bleibt jedoch weiterhin der 26-ipm-Klasse vorbehalten. Immerhin hat Kyocera dabei die Geschwindigkeit massiv auf 44 ipm in Farbe (also 22 ppm Duplex) oder 54 ipm in S/W erhöht.
Bei der Durchzugsgeschwindigkeit gibt es somit keinen Unterschied mehr zwischen Simplex und Duplex. Ein moderner Prozessor und ggf. auch schnellerer Speicher machen dies möglich.
Scans können von einem Computer über eine Twain-Schnittstelle (USB oder Netzwerk) durchgeführt werden. Am Gerät selbst können Scans per WSD (zu einem Windows-Rechner), per SMTP (an E-Mail senden) oder an einen Netzwerkpfad (FTP oder SMB/v3) gesendet werden. Alles andere als selbstverständlich ist die Unterstützung für den aktuellen "oAuth 2"-Standard für die Hinterlegung von E-Mailadressen über Dienste von Microsoft oder Google. Diese Methode wird teilweise als "modern authentication" bezeichnet.
Neu ist zudem die Cloud-Ablage von Scans. Dazu muss jedoch an einem angeschlossenen Computer die Software "Kyocera Cloud Access" (KCA) laufen - autark läuft dies somit leider nicht.
Bedienkonzept
Sichtbare Neuerungen gibt es auch bei den runderneuerten Bedienpanels. Funktional und von der Anordnung her bleibt bei der MA2600er-Serie weitgehend alles beim Alten. Geändert hat sich jedoch die Bedienführung über das vollständig überarbeitete OSD auf dem 10,9-cm großen Farb-Touchscreen. Zudem wurde die Tastatur etwas modernisiert. Erweiterungsmöglichkeiten über "HyPAS" bleiben jedoch den gehobenen Geräten mit einem "i" als Anhängsel der Modellnummer vorbehalten.
Es bleibt bei einem vollständigen Nummernfeld für die unkomplizierte und haptische Eingabe von Faxnummern. Für die Funktionen "Start", "Stop" (Abbruch) und "Reset" (Zurücksetzen der Einstellungen) gibt es weiterhin etwas größere und farbig hervorgehobene Tasten.
Anders sieht die Sache beim Ecosys MA2101cwfx (und MA2101cfx) aus. An der Stelle der bislang hintergrundbeleuchteten grafischen Anzeige gibt es nun einen Schwenk hin zu einem berührungsempfindlichen Farbdisplay. Mit einer Diagonalen von lediglich 6,9 cm fällt dieses allerdings deutlich kleiner aus.
Abgesehen von drei Sensortasten für die Funktionen "Rücksetzung", "Startseite" und einer "Start" gibt es weder eine physische Tastatur noch weitere Schnellwahltasten. Die Bedienung samt Eingabe von Faxnummern erfolgt ab sofort (fast) ausschließlich mit dem Finger auf dem Bildschirm.
Anschlüsse, Speicher, Sprachen und Kompatibilität
Als Standard unterstützen alle Modelle den lokalen Anschluss über USB oder eine Gigabit-Ethernet-Verbindung für die Netzwerkintegration. Über letztere werden sämtliche aktuellen Standards von Mopria, Airprint, ChromeOS und auch Microsoft "Universal Print" unterstützt. Einen integrierten Thin-Print-Client gibt es als aufpreispflichtige Option über das Zubehörteil "UG-33".
WLAN samt Wifi-Direkt gibt es ausschließlich bei "w"-Modellen als integrierte Lösung. Mit dabei ist endlich auch das Funken im 5-GHz-Band sowie WPA in der aktuell sichersten Version 3. Für die Standardmodelle lässt sich WLAN auch nachträglich nicht nachrüsten - Umsetzungen über optionale Dongles von Drittanbietern dürften jedoch möglich sein.
An der Frontseite ist zudem ein Anschluss für USB-Sticks vorhanden, auf denen Scans abgelegt werden können. Bilddateien (TIFF oder JPEG) oder komplexe PDF-Dokumente (ab Dateiversion 1.7) können so auch direkt vom Stick gedruckt werden.
Unabhängig von der Modellversion ist je ein Speichermodul mit einem Gigabyte fest integriert - eine Erweiterung ist an dieser Stelle nicht mehr möglich. Über einen SD-Kartenslot lässt sich dieser jedoch zur Zwischenspeicherung oder Hinterlegung von Schriftarten oder Dokumenten erweitern. Für eine erhöhte Sicherheit und Verschlüsselung der Daten bietet Kyocera ein optionales TPM-Modul (Bestellnummer UG-51) an.
Speziell für die Zugriffskontrolle lässt sich an den USB-Hostanschluss zudem ein RFID-Kartenleser ("USB IC-Kartenleser + Card Authentication Kit (B)") anstecken. Mit diesem lassen sich gesicherte Druckaufträge direkt am Bedienpanel auslösen. Neu an dieser Stelle ist auch, dass dazu dann kein Tastendruck mehr nötig ist - ein weiteres Vorzeigen der Karte startet die sofortige Ausführung.
Die Standardsprache bei Kyocera ist Prescribe, wobei PCL (5c, XL), Postscript (bei Kyocera KPDL3), XPS und PDF als Emulation laufen. Native KX-Treiber gibt es für Windows oder für Mac OS X ab Version 10.9. ChromeOS, Airprint und Mopria werden, wie bereits erwähnt, treiberlos unterstützt.
Ohne Scanfunktion: Kyocera Ecosys PA2600c- und PA2101c-Serie
Neben den MA-Multifunktionsdruckern bietet Kyocera weiterhin "reine Drucker" ohne Scanfunktion in der PA-Serie an. Entsprechend sind der Ecosys PA2600cwx (rund 520 Euro) sowie die WLAN-Version PA2600cx (480 Euro) - beide mit dem flinkeren 26-ipm-Druckwerk - die Ablösung für den P5026cdw/cdn.
Deutlich günstiger wird es mit dem funktional fast baugleichen Ecosys PA2101cwx (rund 310 Euro) und seiner WLAN-freien Schwester PA2101cx. Abgesehen vom niedrigeren Drucktempo (21 ipm in Simplex und 11 ipm in Duplex) sind jedoch die Verbrauchsmaterialien ein wesentlicher Unterschied. Auch gegenüber den Vorgängermodellen Ecosys PA2100cwx und PA2100cx fallen diese deutlich höher aus - mehr dazu weiter unten.
Bei der Papierzuführung (samt Optionen) sowie der Papierausgabe und den Schnittstellen gibt es keine Unterschiede zu den multifunktionalen Versionen. Alle vier Modelle haben zudem das gleiche 6,9-cm-Farb-Touchscreen gemeinsam, welches auch bei der MA2101c-Serie Verwendung findet. Bislang kannte man in dieser Klasse bei Kyocera eher kleine Textdisplays.
Kyocera-Farblaser Einstiegsklasse 2025 | ||||
---|---|---|---|---|
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |
Format/ Funktionen | A4 ✓ Farbe ✓ Drucken ✓ Scannen mit ADF ✓ Dual-Duplex-ADF✓ Kopieren ✓ Faxen ✓ | A4 ✓ Farbe ✓ Drucken ✓ Scannen mit ADF✓ Dual-Duplex-ADF ✗ Kopieren ✓ Faxen ✓ | A4 ✓ Farbe ✓ Drucken ✓ Scannen ✗ ADF ✗ Kopieren ✗ Faxen ✗ | |
Erweiterbar durch HyPAS | nein | |||
Variante ohne WLAN | Ecosys MA2600cfx ab 526 €*1 | Ecosys MA2101cfx ab 327 €*1 | Ecosys PA2600cx ab 378 €*1 | Ecosys PA2101cx ab 219 €*1 |
UVP inkl. MwSt. (gerundet) | 690 € (650 € ohne WLAN) | 440 € (405 € ohne WLAN) | 520 € (480 € ohne WLAN) | 310 € (275 € ohne WLAN) |
Vorgänger | M5526cdw, M5526cdn,M5526cdw/A, M5526cdn/A | MA2100cwfx, MA2100cfx | P5026cdw, P5026cdn | PA2100cwfx, PA2100cfx |
Leistungsdaten | ||||
A4- Farb und S/W-Drucktempo Simplex/ Duplex | 26,0 ipm / 13,0 ipm | 21,0 ipm / 11,0 ipm | 26,0 ipm / 13,0 ipm | 21,0 ipm / 11,0 ipm |
Erste Druckseite S/W / Farbe | 9,5 / 10,5 Sekunden | 11 / 12,5 Sekunden | 9,5 / 10,5 Sekunden | 11 / 12,5 Sekunden |
Aufwärmzeit (aus dem Aus) | 29 Sekunden | 32 Sekunden | 29 Sekunden | 32 Sekunden |
Druckauflösung | 1.200 dpi (nativ) | |||
Papierzuführung | Kassette: 1x 250 Blatt (bis 163 g/m²), A4, A5, A6 (ab 100 x 148 mm) Universal/offen: 50 Blatt (bis 220 g/m²), A4, A5, A6 (ab 70 x 148 mm) | |||
Papierkassetten optional | 1x 250 Blatt (PF-5110) A4, A5, A6 (und Werte dazwischen) 60 - 163 g/m² | |||
Papierzuführungen maximal | 550 Blatt (3 Zuführungen) davon 2 Kassetten mit Option | |||
Papierausgabe | 150 Blatt (Face-Down) mit "Ablage voll"-Sensor | |||
Duplexdruck | ja, in A4 oder A5 (60 bis 120 g/m²) | |||
Randlosdruck | nein | |||
Scanner | 600 dpi, CIS-Sensor | (kein Scanner) | ||
ADF-Scanner | Dual-Duplex-ADF 50 Blatt (bei 80 g/m²) 60 - 90 g/m² (A4, A5, A6) | Simplex-ADF 50 Blatt (bei 80 g/m²) 60 - 90 g/m² (A4, A5, A6) | (kein Scanner) | |
ADF-Tempo Simplex bei 300 dpi | 22 ipm (Farbe) 27 ipm (S/W) | (kein Scanner) | ||
ADF-Tempo Duplex | 44 ipm (Farbe) 54 ipm (S/W) | (nur Simplex) | (kein Scanner) | |
Scanziele | E-Mail, PC, SMB/v3, FTP, USB-Host, Cloud (nur über PC) | (kein Scanner) | ||
Ergonomie | ||||
Display | Touch-Screen (10,9 cm Diagonale) | Touch-Screen (6,8 cm Diagonale) | ||
Physische Tasten | Nummernfeld,Tasten für den Schnellstart | Sensortaste für "zurück", "Start" und "Abbuch" | ||
CPU/Speicher | ARM Cortex-A53 Single-Core, 1,0 GHz 1,0 GByte (nicht erweiterbar) | |||
Druckersprachen | Prescribe (nativ) Emulationen für PCL 6 (5c, XL), KPDL3 (PostScript 3-kompatibel), PDF Direkt (1.7 & 2.0), XPS/Open XPS, TIFF Direkt | |||
Druck von USB-Sticks | Bilddateien (TIFF, JPEG), komplexe PDF (1.7, 2.0), XPS | |||
Anschlüsse | USB, USB-Host, Gigabit-Ethernet WLAN-Modelle (w): WLAN (2,4/5,0 Ghz, WPA 2/3), Wifi-Direkt | |||
Standards | Mopria (Druck und Scan), Airprint (Druck und Airscan), Microsoft Universal Print, Thin Print (optional) | |||
Verbrauchsmaterial | ||||
Tonerserie | Serie TK-5450 | Serie TK-5490, TK-5480 | Serie TK-5450 | Serie TK-5490, TK-5480 |
Toner im Lieferumfang | je 1.500 Seiten in Farbe 1.500 Seiten für Schwarz | |||
Tonergrößen | XL: je 3.200 Seiten in Farbe und 4.100 Seiten für Schwarz | Standard: je 1.250 Seiten in Farbe und für Schwarz XL: je 2.400 Seiten in Farbe und 2.800 Seiten für Schwarz | XL: je 3.200 Seiten in Farbe und 4.100 Seiten für Schwarz | Standard: je 1.250 Seiten in Farbe und für Schwarz XL: je 2.400 Seiten in Farbe und 2.800 Seiten für Schwarz |
Bildtrommel | regulär kein Verbrauchsmaterial | |||
Optionen | TPM-Modul (UG-51), Thin-Print-Unterstützung (UG-33), USB IC-Kartenleser + Card Authentication Kit (B), Papierkassette PF-5110 (1x) | |||
monatliches Druckvolumen | 900 Seiten (max. 65.000 Seiten) | 600 Seiten (max. 65.000 Seiten) | 900 Seiten (max. 65.000 Seiten) | 600 Seiten (max. 65.000 Seiten) |
Lebensdauer | 100.000 Seiten (Druck, Scan, Kopie oder 5 Jahre | |||
Garantie | 2 Jahre Garantie „Bring-in“, 3 Jahre oder 100.000 Seiten A4 auf die eingebauten Trommel- und Entwicklereinheiten | |||
Garantieerweiterung | 3 Jahre Vor-Ort-Service bei der "Plus"-Version im Bundle oder mit "Kyocera Life Plus" | |||
Alle Daten | technische Daten![]() | |||
Copyright Druckerchannel.de |
Verbrauchsmaterial und Folgekosten
Beginnen wir mit den vier Multifunktionsgeräten und Druckern der 26-ipm-Klasse. Diese verwenden nun neue Tonerkartuschen mit titandioxidfreier Rezeptur der Serie TK-5450. Erfreulicherweise haben sich sowohl die Reichweiten beim Nachkauftoner (auf 4.100 Seiten in Schwarz oder 3.200 Seiten je Farbe) und auch der Toner-Lieferumfang etwas erhöht. Mit dem Kauf eines der 26er-Modelle bekommt man jetzt Toner, der nach der Initialisierung für jeweils 1.500 statt bisher 1.200 Seiten reichen soll.
Weitere Verbrauchsmaterialien sind nicht vorgesehen. Offiziell ist der Kauf eines MK-Wartungskits nicht notwendig. Die Bildtrommel aus dem Ecosys-System ist für die bereits oben angesprochenen 100.000 Seiten Gesamtleistung ausgelegt.
Die etwas größeren Nachkauftoner (es gibt nur eine Größe je Farbe) sind proportional zur Reichweitensteigerung teurer geworden und erzielen nahezu identischen Folgekosten, wie die Vorgängerserie. Der UVP nach verschlingt ein vollständiger Satz um die 450 Euro inklusive Steuern.
Kleinere und teure Toner für die 21er-Modelle
Anders sieht die Sache bei den 21er-Modellen aus - leider. Wie auch bislang gibt es Toner in zwei Gefäßgrößen - bei den Neulingen aus der Serie TK-5490 und TK-5480. Die "kleineren" TK-5480er kosten in Summe rund 400 Euro, halten dann jedoch auch nur für 1.250 Seiten. Mit den TK-5490ern lassen sich dagegen bis zu 2.400 Farb- oder 2.800-S/W-Seiten drucken, jedoch zum happigen Preis von über 540 Euro im Einzelkauf - ja, das ist teurer als der nochmals größere Toner für die 26er-Druckerserie.
Immerhin gehört ebenfalls Toner für bis zu 1.500 Druckseiten zum Lieferumfang - das ist recht ordentlich und in diesem Preissegment alles andere als üblich.
Guckt man sich die Folgekosten im Vergleich an, dann fallen diese für die MA2600c/PA2600c-Modelle vergleichsweise niedrig aus. Günstiger geht es lediglich mit Tintendruckern - und das dann teilweise deutlich. Die Modelle der Serien MA2101c/PA2101c fallen jedoch aus dem typischen "Kyocera-Muster". Offensichtlich liegen nun die im Unterhalt teuersten Farblaser des japanischen Herstellers vor. Die führende Position beim Thema Druckkosten in jeder Klasse hat man abgegeben.
Sogar ähnliche Druckermodelle vom Marktführer HP schaffen das günstiger. Der recht populäre Color Laserjet Pro MFP 3302fdwg bietet dabei sogar einen Dual-Duplex-ADF. Die Brother-Drucker um den MFC-L3760CDW sind in Farbe kombiniert leicht teurer, aber in S/W günstiger.
Die recht hohen Folgekosten der 21er-Modelle machen die 26er-Serie dafür umso attraktiver. Spätestens beim zweiten Satz Nachkauftoner sollte dieser den Mehrpreis eingespielt haben.
Neu bei den Modellen der MA2600c/PA2600-Serie ist zudem ein mehrstufiger Toner-Sparmodus, der für Drucke und Kopien gleichermaßen gilt. Damit sollen sich sowohl kräftigere oder auch nochmals dezentere Druckausgaben als bei herkömmlichen Lösungen erzielen lassen.
Druckkostenanalyse 02/2025*2 | ||
---|---|---|
Seitenpreis mit 'ISO- | Seitenpreis mit 'Schwarzanteil aus ISO- | |
Canon Maxify GX7050 (Tinte, ohne PCL) | 0,6 ct | 0,2 ct |
Epson Ecotank ET-5880 (Tinte) | 1,0 ct | 0,2 ct |
Kyocera Ecosys M5526- und P5026-Serie (Vorgänger) | 12,9 ct | 1,9 ct |
Kyocera Ecosys MA2600c- und PA2600c-Serie | 13,2 ct | 1,9 ct |
HP Color Laserjet Pro MFP 4302- und 4202-Serie | 15,8 ct | 2,6 ct |
Xerox C325 und C320 | 16,0 ct | 2,5 ct |
Kyocera Ecosys MA2100c- und PA2100c-Serie (Vorgänger) | 17,5 ct | 2,8 ct |
Lexmark MC3326-Serie und C3326dw | 17,8 ct | 3,8 ct |
HP Color Laserjet Pro MFP 3302- und 3202-Serie | 19,0 ct | 3,5 ct |
Brother MFC-L8390CDW, L8340CDW und HL-L8230CDW | 19,1 ct | 3,1 ct |
Canon i-Sensys MF650er-Serie | 19,5 ct | 3,3 ct |
Xerox C235 und C230 | 21,1 ct | 4,3 ct |
Kyocera Ecosys MA2101c- und PA2101c-Serie | 21,3 ct | 3,4 ct |
Brother MFC-L3700- und HL-L3200-Serie | 21,4 ct | 4,1 ct |
Ricoh M C250FWB | 21,5 ct | 3,5 ct |
Lexmark MC3224-Serie und C3224dw | 24,1 ct | 5,0 ct |
Copyright Druckerchannel.de |
Verfügbarkeit und Garantie
Alle acht genannten Drucker sind bereits seit Anfang des Jahres 2025 im Fachhandel bestellbar. Mit einer breiten Verfügbarkeit kann man im Laufe des Februars rechnen. Ab dem Kauf gilt eine Garantie von zwei Jahren auf die Systeme selbst. Für die Bildtrommel sowie die Entwicklereinheit steht Kyocera binnen 3 Jahren oder maximal 100.000 gedruckter Seiten gerade. Im Fehlerfall müssen die recht schweren Geräte jedoch zum Hersteller geschickt werden.
Im Handel gibt es zusätzliche "Plus"-Modellvarianten mit einem Kyolife-Paket im Bundle für drei Jahre Garantie mit Vor-Ort-Unterstützung.
Offenlegung - Provisionslinks
Wir erhalten bei einer Vermittlung zum Kauf oder direkt beim Klick eine Provision vom Anbieter.
Alle Preise enthalten die derzeit gültige MwSt. und verstehen sich zzgl. Versandkosten. Der Preis sowie die Verfügbarkeit können sich mittlerweile geändert haben. Weiß hinterlegte Preise gelten für ein baugleiches Gerät. Alle Angaben ohne Gewähr.
Preise
Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).
Kosten & Starterreichweite
In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.