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MP600r scannt über LAN(WLAN) extrem langsam, warum?

Canon Pixma MP600RAlt

Frage zum Canon Pixma MP600R

Multifunktionsdrucker (Tinte) mit Kopie, Scan, Farbe, Randlosdruck, Ethernet, Wlan (ohne Airprint), Duplexdruck, CD/DVD, 2 Zuführungen (250 Blatt), Display (6,4 cm), kompatibel mit CLI-8BK, CLI-8C, CLI-8M, CLI-8Y, PGI-5BK, 2006er Modell(mehr Daten)

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von
Hallo,

habe seit kurzem einen Canon MP600R. Einrichtung war einfach und funktionierte gut (fast auf Anhieb), Druckbild ist auch OK, alles prima - bis auf das Scannen übers Netzwerk.

- Über USB scannt er eine A4-Seite mit 300dpi Farbe in ca 10sek.
- Über LAN braucht er ca 2 Minuten (!!!)
- Über WLAN fast 3 Minuten (!!!).

In keinem Fall geht die Datenübertragungsrate bei LAN/WLAN über 400kb/s hinaus. Man kann sehen dass der Scanner mittendrin mehrfach stehenbleibt, während die Übertragung bleibt - wahrscheinlich weil der interne Puffer voll ist.

DAbei ist es unerheblich, ob ich über ein 10Mbit-Netz, einen 100-MBit-Switch, eine Fritzbox, einen Netgear Router, oder direkt per Crossover-Kabel (Netzwerk) zum PC scanne.
Ebenfalls ist es egal, welches OS ich nehme (nutze Linux, OS X und WinXP Pro).

Ich habe sogar bei Amazon ein Austauschgerät bestellt und AUCH das scannt so extrem langsam, dass mir mein 4 Jahre alter Epson Perfection Photo 2400 wieder schnell vorkommt ...

a) ist das normal?
b) was mache ich falsch?
c) Gibt es Abhilfe?

Ich bedanke mich für jede Antwort!!

Jens
von
das ist völlig normal.
Die Datenrate über (W-)Lan ist halt deutlich geringer als bei USB.
Dazu kommt ja noch, dass die Daten in ein netzwerkfähiges Protokoll übersetzt werden müssen.
von
Hallo,

Vielen Dank für deine Antwort, aber - mit Verlaub - das ist Unsinn. Auch wenn es immer wieder zitiert wird.

Wenn das so wäre, dann würde es gar kein 100MBit-Ethernet (10'000k/s) geben, sondern alle würden nur über USB verkabeln. Denn das, was der Drucker übers LAN schaufelt (400k/s), sättigt noch nicht einmal ein 10MBit-Ethernet aus den 80ern (1000k/s!), sondern gerade einmal eine DSL-Leitung übers Telefonkabel.

Sämtliche anderen Geräte, selbst mein Handy (!!) schaffen über WLAN locker ein Mehrfaches an Datenrate. Mein altes Notebook von vor vier Jahren kann das doppelte übers WLAN schaufeln, und das hat bloss einen 11MBit-Chip (der MP600R hat 54MBit!). Das Notebook meiner Freundin (1 Jahr alt) schafft mit 54MBit-WLAN Chip 3.5 MByte/s.
Übers LAN habe ich selbst mit denselben Kabeln(!) eine Datentransferrate, die im Bereich von 8-9MByte/s liegt, das ist das zwanzigfache von dem, was der Drucker fertigbringt.

Also: an mangelnder Bandbreite liegt es nicht. Und die "Umsetzung" der Daten in Ethernet-Frames ist etwa genauso aufwändig wie die "Umsetzung" in USB-Frames, das ist es also auch nicht.

Weitere Alternativen, aus meiner Sicht, sind:
- miserabler Ethernet- und/oder WLAN Chip im Drucker
- absichtlich gedrosselte Übertragung aus irgendwelchen rechtlichen Gründen (Scanner = Vervielfältigungsgerät -> VG Wort Abgaben?)
- miserabler Treiber
- irgendeine Einstellung stimmt nicht.

Was könnte es also sein?

Oder andersherum gefragt: Wer ist heutzutage bereit, für den Scan einer A4-Seite drei Minuten zu warten? Warum werden die Dinger überhaupt gekauft, wenn das "normal" ist?

Gruß
von
Es ist die Umsetzung wie ich es bereits gesagt habe. Ob der Grund dabei nun ein mieser Chipsatz oder ein mieser Treiber ist, ist völlig Latte.
Du wirst damit leben müssen.
Die Geräte sind auf den USB-Betrieb ausgelegt und die Lan-Implementierung ist mehr als halbherzig.

Übrigens der Vorteil von Lan ggü- USB liegt nicht in der Datenrate, sondern in der guten Skalierbarkeit der Netzwerke, sei es in Bezug auf Teilnehmer oder auf die überbrückbare Distanz.
von
Hallo,

Du hattest nicht gesagt, dass es an der Umsetzung liegt, sondern an der Datenrate, und das war bei mir zum einen nicht das Problem (weder WLAN noch LAN waren auch nur ansatzweise gesättigt), sondern ich halte es auch generell in der Praxis für falsch.

Aber macht ja nichts - ich bedanke mich trotzdem für deine Antwort.
Mich wurmt jetzt nur, dass ich für ein LAN-fähiges Gerät 60 Euro mehr bezahlt habe, und dieses so viel schlechter funktioniert, dass es für mich im Prinzip unbrauchbar ist, da ich fürs Scannen jetzt *doch* wieder auf USB-Umstöpselei zurückgreifen muss.

Und der Unterschied darin ob es am Chipsatz liegt, oder am Treiber, ist nicht "Latte", sondern wichtig: Treiber kann man nachträglich downloaden, aktualisieren und verbessern, da bestünde also Hoffnung. Chipsätze nicht.

Viele Grüße
von
Das gerät ist ja lange auf dem Markt und Treiber sollten ausgereift haben. Aber alleine die Tatsache, dass die W-Lan-Modelle keine Überarbeitung bekommen haben, spricht schon Bände.

Wenn mich jemand nach W-Lan fragt, sage ich immer: Klar zum Drucken von Texten und zum Scannen von Texten super. Bei allen anderen sollte man nen Kaffee kochen gehen :)
von
Mich wundert bloss, warum das keiner bisher bemängelt hat.

Es liegt ja ganz offensichtlich nicht an der fehlenden Übertragungsbandbreite: Ein A4 300dpi Farbdokument in Rohdaten braucht 25MB. Über WLAN übertrage ich 25MB in 12 Sekunden, nicht in 3 Minuten, und das mit einem billigen Notebook ohne Sichtkontakt zum DSL Router.

Mir fällt da nur noch die künstliche Verkrüppelung ein, damit die Scannerhersteller sich die Abgabe an die VG Wort sparen.

viele Grüße
von
Bei mir ist dasselbe Problem aufgetaucht und bisher habe ich auch von Canon noch keine Lösungsmöglichkeit bekommen.

Hast du das Problem mittlerweile gelöst bekommen?
von
Hallo,

nein. Ich scanne große Dinge weiterhin mit meinem Einzugsscanner, der frisst eine A4-Seite mit 400DPI in Farbe in 4 Sekunden (!).

Gedruckt wird mit dem MP600R, das geht ganz gut, aber ich fühle mich trotzdem verarscht.
Wenn du einen Ansprechpartner bei Canon hast, dann sage bitte mal Bescheid, ich würde gerne wissen warum die Dinger so langsam sind und ob das Absicht oder Unfähigkeit seitens Canon ist.

Danke! :)
von
wenn der Scanner viel schneller ist via USB als (W)LAN, und man viel/häufig scannt, dann mag man in den sauren Apfel beißen und einen (W)LAN-USB-Printserver installieren wie z.B. LevelOne FUS-3100 oder D-Link DPR-1260, damit sieht der Scanner so aus wie ein lokales USB-Gerät, der Scanner arbeitet weiterhin via USB-Port und sieht den LAN-Anschluss gar nicht und wird deshalb auch nicht die Geschwindigkeit anpassen. Scannen geht ohne Probleme via LAN mit der Twain-Schnittstelle mit den voll ausgestatteten USB-Printservern, kein Problem auch mit anderen Scannern. Der Vergleich mit Einzugsscannern ist sicher etwas unfair, weil das Geräte sind für die Büroumgebung, und nicht für die häusliche Zielgruppe.
von
Hallo,

Aber so ein Printserver braucht (a) wieder einen zusätzlichen Stromanschluss und kostet (b) wieder zusätzlich fast so viel wie ein zweiter Drucker/Scanner.
-> Abgesehen davon dass mein Einzugscanner explizit ein Heimgerät und _kein_ Bürogerät ist: Du würdest es also gerechtfertigt finden, wenn alle Nicht-Firmenwagen künstlich auf 100 km/h gedrosselt werden, nur weil es keine FIRMENwagen sind?
Denn genau das passiert hier. Nur sind es nicht 100km/h sondern 10km/h. Theoretisch ginge mit dem Scanner und der Bandbreite schließlich das 10-20fache. Klar, für Bürogeräte werden oft teurere Materialien (=widerstandsfähiger, usw) verwendet und daher sind die z.B. mechanisch robuster. Aber hier geht es bloss um Übertragungsgeschwindigkeit auf einem Kabel, was die erforderliche Bandbreite bereits hat.

Ich sehe da überhaupt nicht ein, warum eine vorhandene Technik künstlich beschränkt werden soll, nur weil sie nicht "für den Bürogebrauch" gedacht ist.

viele Grüße
1

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