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Know-How Tintentechnologien: Tintenmixturen sind komplizierte Cocktails

von Angela Starck
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Tinten für den Inkjet-Druck sind faszinierende Mixturen. Während die einen in kurzer Zeit verblassen, halten die anderen jahrelang im Außenbereich Wind und Wetter stand. Druckerchannel zeigt, welche unterschiedlichen Tintenarten es gibt: Von einfacher Dye-Tinte für einfache Fotodrucker über Lösungsmitteltinte bis zur Latextinte.

Tintendrucker gibt‘s als Mini-Modelle für das Postkartenformat bis hin zur Druckbreite von fünf Metern. Sogar sehr schnelle digitale Produktionsdruckmaschinen arbeiten mit der Inkjet-Technologie. Daher gibt es inzwischen zahlreiche verschiedene Arten von Tinten für den Inkjet-Druck.

Aufmacher Tintentropfen Spritze Ink

Die Unterschiede zwischen ihnen ergeben sich in erster Linie durch die verschiedenen Anwendungsbereiche. Eine Tinte, die für den Druck kurzlebiger Dokumente zum Einsatz kommt, unterscheidet sich natürlich stark von den Farben, die man zum Beispiel für den Druck von Schildern verwendet, die im Außenbereich viele Jahre lang Wind, Wetter und Sonne standhalten müssen.

Die wichtigsten Tintenarten

  • wasserbasierte Farbstofftinten (Dye-Tinten)
  • wasserbasierte Pigmenttinten
  • Solvent- und Hard-Solventtinten
  • Eco- und Mild-Solventtinten
  • UV-härtende Tinten
  • Latex-Tinten
  • Gel-Tinten
  • Wachs-Tinten
  • Tinten für den Textildruck
Aufmacher Tinte Spritzen Gelb Dye Nadel Ink

Die Zusammensetzung und die Konsistenz der Tinten variiert je nach Einsatzgebiet. Grundsätzlich bestehen sie aber alle aus den Komponenten Färbemittel und Trägerflüssigkeit. Bei den Färbemitteln handelt es sich um Farbstoff (Dye) oder Pigmentteilchen, bei der Trägerflüssigkeit etwa um Wasser, Alkohol oder andere Lösemittel.


Um die Tinten auf den Bedruckstoff aufzubringen, benötigt jeder Drucker einen Druckkopf. Dabei eignen sich thermische Druckköpfe (Bubblejet / thermal-Inkjet) nur für wasserbasierte Tinten. Mit Piezo-Druckköpfen ausgestattete Drucker können dagegen alle Arten von Tinten verarbeiten.

Tintenpreise – kaum nachvollziehbar

Diese teuren Cocktails mit komplizierten chemischen Zusammensetzungen ermöglichen ihren Herstellern große Gewinnmargen. Oft strapaziert ist die Aussage, Druckertinte sei "flüssiges Gold" für die Druckerhersteller und sei "teurer als Parfüm oder Champagner" – zumindest, wenn es sich um Tinte für kleinere Drucker im Consumer-Bereich handelt.

Geht es allerdings um Tinten für professionelle Großformatdrucker, die Druckbreiten von bis zu fünf Metern besitzen sowie schnelle Inkjet-Produktionssysteme, ergibt sich ein ganz anderes Bild. In diesem Bereich verkaufen die Hersteller Tinten auch nicht mehr generell in Kartuschen sondern einfach in Gebinden/Flaschen von bis zu mehreren Litern.

Liegen die Kosten – wohlgemerkt auch beim gleichen Hersteller - bei kleinen A4-Druckern gern auch mal bei über einem Euro pro Milliliter für einfache wasserbasierte Farbstofftinten so sind es bei Großformattinten oft nur 0,1 bis 0,5 Euro für dieselbe Menge. Dabei handelt es sich aber meist auch noch um deutlich aufwendiger herzustellende Tinten, bei denen die Drucke auch gern mal jahrelang halten, selbst wenn sie im Outdoor-Bereich Verwendung finden. Eine schlechtere Druckqualität bieten die Profi-Tinten dabei keineswegs – eher im Gegenteil.

Lesen Sie auf den folgenden Seiten alles Wichtige über die verschiedenen Tintenarten und ihren Einsatzzweck.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
21.10.10 08:47 (letzte Änderung)
1Tintenmixturen sind komplizierte Cocktails
2Wasserbasierte Farbstofftinten
3Wasserbasierte Pigmenttinten
4Solvent- und Hard-Solventtinten
5Eco- und Mild-Solvent-Tinten
6UV-härtende Tinten
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