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Bester Drucker für das Experimentieren mit Tinte

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von
Hey Ihr!

Ich bin gerade dabei eine Tintenstrahldruckertinte auf Basis von Algenfarbstoff zu entwickeln. Dafür brauche ich demnächst einen Drucker um Testdrucke anzufertigen.

Mir erscheint die Wahl eines Piezobasierten Druckers sinnvoll. Je größer die Düsen, desto besser (um ein Verstopfen vorzubeugen). Bin gerade bei den Epson Druckern.

Hat jemand hier Erfahrungen und kann mir mit der Wahl eines Druckers helfen oder hat bereits ähnliche Experimente in dem Bereich gemacht?

Freue mich sehr über Hilfe!!
von
Hallo,

also das ist nicht nur eine Frage de Düsengröße sondern insbesondere aufgrund der thermischen Eigenschaften wichtig. Der Piezo-Kopf kommt ohne Hitze aus.

Wieviel "Farb"-Kanäle brauchst du denn? Da reicht einer, oder?

Ich weiß nicht, ob @maximilian59 hier helfen kann.

Ich kann mir vorstellen, dass der Epson Workforce WF-2110W hier schon gar nicht so schlecht geeignet ist.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Der kleine Epson ist da ganz gut geeignet. Da ist nicht viel kaputt wenn es schief geht.
Für den gibt es auch ganz brauchbare Refillpatronen oder auch Resetter.
Grüße
Maximilian
von
Vielen Dank schonmal ihr Beiden!!

Ein Farbkanal reicht mir völlig aus. Kann ich bei den empfohlenen Druckern auch die Droplet-Size "Einstellen"? Also über einen Entwurfsmodus oder ähnliches?


Liebe Grüße,
Emil
von
So richtig beeinflussen kannst du das nicht. Wenn notwendig werden bei feinen Details und bei höchster Auflösung die kleinsten Tröpfchen verwendet. Bei vollflächiger Farbe und kaum feinen Farbverläüfen wird halt auch viel aufgetragen. Es macht ja keinen Sinn große Flächen mit kleinsten Tröpfchen zu machen. Die kanten von Flächen werden eventuell schon wieder feiner gedruckt. Aber das haben die Entwickler festgelegt. Wie groß jetzt die größten sind kann ich nicht sagen, da Epson sich da nicht auslässt. Prinzipiell können die bis 32 Picoliter haben.
corporate.epson/...
Wie groß der resultierende Farbklecks dann wird hängt wiederum auch vom Papier ab und der Art der Tinte. Das musst du austesten. Mit Draft ist bei Epson einfach fast nichts auf dem Papier. Das ist dann eher wie bei einem alten 9-Nadeldrucker mit schlechtem Farbband.
Grüße
Maximilian
von
Hallo,

also ich glaube diese Serie pickt sich je Auflösungsstufe immer 3 Tropfengrößen raus, die verwendet werden. Große im Entwurf und kleinere in feiner Stufe.

Wenn du jetzt nicht gerade einen eigenen speziellen Treiber hast, dann kannst du die 4 Farben ansteuern, indem du reines C, M, Y und K drucken lässt und das Farbmanagement komplett abstellst.
Das ist sehr unterschiedlich. Bei dem hier sieht es dann aus, wie der IBM-Schriftzug, ja. Deckend wird es erst im Normalmodus. Umso höher man schaltet, desto weniger Kontrolle hat man imo auch über die verwendeten Farben.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Vielen Dank!
Ich möchte quasi die schwarze Tinte durch meine eigene Algentinte ersetzen, welche ich gerade am entwickeln bin, würde dann quasi nur in "Schwarz" drucken.

Mir wurde empfohlen einen Drucker mit Display zu erwerben, damit ich die Düsenreinigung etc nicht über den Treiber machen muss, da das wohl teilweise nervig sein soll (am Mac)
haben Sie damit Erfahrung? Denken Sie das ist sinnvoll?
Auch wurde mir gesagt das es für meine Zwecke sinnvoll ist so günstig wie nur möglich zu kaufen, da dann die Düsengröße kleiner sei. Was denkt ihr dazu?

Liebe Grüße
Emil
von
Auf was kommt es denn an, kleine oder große Düsen und warum?
Wenn du nur die Patronen für Schwarz mit deiner Tinte befüllst, müssen trotzdem Patronen für die Farben drin sein und dann auch zurückgesetzt werden können. Es sei denn, du machst den Drucker chipless. Dann müssen die leeren Patronen nicht mehr getauscht werden. Dazu im Internet nachschauen.
Was soll bei dem Drucker da nervig sein? Das war kein MacOS User, der dir den Schmarrn erzählt hat. Ein Display braucht es dazu auch nicht. Man muss nur eine Taste mindestens drei Sekunden drücken und schon reinigt er. So einfach geht es über ein Menü bestimmt nicht. Einfach mal ins Handbuch schauen.
Noch günstiger kannst du nur noch gebraucht kaufen. Dann musst du allerdings alle Tintenreste rausspülen. Ich wüsste jetzt nicht, was da noch günstiger und auch vernünftig sein sollte.
Es gibt noch ein paar Dinge zu beachten, aber immer eins nach dem anderen. Für Lebensmittelfarben werden immer gerne Canondrucker verwendet. Ich habe aber keine Ahnung warum.
Grüße
Maximilian
von
Hallo,

mit einem geeigneten Profil könntest du so eben auch mit 4 verschiedenen Tinten "gleichzeitig" testen. Du müsstest dann "nur" die auszugebende Farbe ändern, aber dazu müssten die Profile aus.

Wenn die Tinte eh schon fix ist und du auch halbwegs sicher bist, dass die mit dem Drucker funktioniert, dann könnte man auch einen Epson Ecotank ET-M1120 nehmen. Das ist ein Tankdrucker nur mit schwarzem Kanal. Der Tank ist auch dem Druckwagen direkt drauf.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Nein, die Tinte ist gerade noch in der Entwicklungsphase und ich muss das Druckbild etc testen. dafür brauch ich den Drucker.
okay, dann ist das mit dem display hinfällig, danke für den Hinweis!

und mit der Düsengröße, ich dachte mir für meine ersten Prototypen das ich gerne größere Düsen hätte, damit die sich nicht so schnell zusetzen potentiell.
von
& kann mir jemand hier vielleicht nachfühlbare Patronen empfehlen für den 2110W?
hatte damit bis dato keine Berührungspunkte. Gibt es welche, die lange halten und nicht so schnell ihren Geist aufgeben?
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